Bemühungspflicht

Bemühungspflicht

Hardcover24,00 €E-Book18,99 €
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Beschreibung

Sandra Weihs' »Bemühungspflicht« folgt mit messerscharfer Beobachtungsgabe und treffsicherem Humor einem Mann, der sich verzweifelt gegen die Demütigungen des Sozialsystems wehrt. An der Supermarktkasse stellt Manfred Gruber fest : Die Behörde hat die Sozialhilfe nicht überwiesen. Dass die Kartenzahlung erneut abgewiesen wird, treibt ihm vor Scham die Röte ins Gesicht. Es ist ein kalter und regnerischer Tag, ohne Geld muss er den weiten Weg entlang der österreichischen Bundesstraße zu Fuß auf sich nehmen, um die Beamten zur Rede zu stellen. Er hat alle Auflagen erfüllt, alle aussichtslosen Bewerbungen verschickt, die unsäglichen Bewerbungstrainings und unbezahlten Probearbeitstermine absolviert, er ist seiner Bemühungspflicht verdammt noch mal nachgekommen! Die können ihm gar nichts – doch er irrt sich. Ein wichtiger Roman zur richtigen Zeit: Sandra Weihs blickt dorthin, wo die Gesellschaft als Erstes wegschaut. Auf empathische Weise beschreibt die Autorin den verzweifelten Kampf eines im Sozialsystem Alleingelassenen. Ihre messerscharfen gesellschaftlichen Betrachtungen, der treffsichere Humor, hinter dem immer wieder eine Bernhard'sche Ironie hervorblitzt, lassen einen nicht los – ein Roman, der mit Vorurteilen aufräumt und der seinem Protagonisten das zurückgibt, wonach ihm am meisten verlangt: die Würde. »Ein Text wie eine Maschine. Atemlos zu lesen. Mit eisernem Mut. Grandios und bitter.« Andreas Maier »Bemühungspflicht zeugt nicht nur vom literarischen Können, das die österreichische Autorin mit ihrem dritten Roman unter Beweis stellt. Weihs schöpft gleichermaßen mit vollen Händen aus ihrem Erfahrungsschatz als praktisch tätige Sozialarbeiterin. Ein großes Glück für die Literatur.« Judith Solty, der Freitag »Ein Roman, der sehr grundsätzlich ökonomische Themen aufnimmt und in gesellschaftliche Bereiche blendet, die in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur selten in dieser Form, Wucht und Dringlichkeit aufgenommen werden.« Stefan Gmünder, STANDARD

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
E-Book
Seitenzahl
256
Preis
18.99 €

Beiträge

6
Alle
4.5

Manfred Gruber, gelernter Metzger, Langzeitarbeitloser und Leistungsbezieher sieht keinen Sinn mehr darin, seiner “Bemühungspflicht” nachzukommen. Es führt ja doch zu nichts und außerdem findet er, er habe sich im Leben genug bemüht, nur eben nicht um Erwerbsarbeit. Doch der anhaltende Druck von Seiten der Behörden bringt ihn ans Limit. Um seine Ehe hat er sich bemüht, um seinen Sohn, später um seine Mutter, die er lange Jahre gepflegt hat. Ein Pflegedienst, den auch weder er noch seine Mutter hätten zahlen können, wäre den Staat viel teurer gekommen als die lächerlichen Beträge, die er für seine Sozialhilfe zahlt. Oder eben nicht zahlt, wie in diesem Monat, in dem irgendein Nachweis fehlt. Dabei gibt Manfred sich alle Mühe – er geht zu allen Kursen, bewirbt sich auf zehn Stellen pro Monat und reicht immer alles ein. Er bemüht sich um die Nachbarschaft, seinen Garten und um die Katze, die ab und zu vorbei schaut. Zählt das? Natürlich nicht. Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die von Manfred in einem eindringlichen „Du“. Wer mit ihm spricht, wird erst nach und nach klar, ebenso die Bedeutung der Interviewsequenzen mit Manfreds Nachbarn. Schnell wird darin klar, dass Manfred irgendetwas Drastisches getan haben muss, die Auflösung aber lässt lange auf sich warten. Durchsetzt ist die Handlung von den Beschwerdebriefen, die Manfred immer wieder schreibt in der verzweifelten Hoffnung, die Verantwortlichen zu erreichen und zu verdeutlichen, wie brutal das Korsett der Sozialhilfe für ihn und andere ist und dass er eben nicht in einer komfortablen Hängematte liegt, noch nie gelegen hat. "Bemühungspflicht" erzählt von Menschen, die auf unterschiedlichste Art Teil des Sozialsystems sind – seltsam unberührt davon scheinen hier nur jence zu sein, die es erdacht, die von oberster Stelle aus entscheiden, welche Regeln gelten sollen. "Bemühungspflicht" ist ein starker und komplexer Roman, der auf reflektierte und vielstimmige Art von einem System erzählt, das helfen soll und dabei für viele zur Schikane verkommt. Sandra Weihs stellt die Frage in den Raum, ob Lohnarbeit wirklich für alle die Lösung ist, oder manch eine Bemühung nicht anderswo auf frucht- und dankbareren Boden fällt.

4

Ein pointierter Blick in das Grauen der Armut

Was passiert mit Menschen, die in die Armut rutschen bzw. in Armut leben? Diese Frage erzählt die Autorin hier wie ich finde sehr gut auf den Punkt gebracht. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird aus dem Leben von Manfred Gruber erzählt. Sowohl er selbst, als auch Nachbarn, Bekannte und Sozialarbeiter:innen erzählen etwas über ihn und wie es zu der Eskalation kommen konnte, die am Ende stattfindet. Was mich wirklich bewegt hat, wie tiefgründig und authentisch das alles erzählt wurde. Der Frust von Manfred über das System, warum er eigentlich nicht mehr arbeiten will/kann, welche Hürden ihm in den Weg gelegt werden - das alles wird neutral rübergebracht ohne den Protagonisten als Bösen oder Guten darzustellen. Dazu kann sich jede:r Leser:in selbst ein Bild machen. Was aber sehr deutlich wird, wie hart das System ist gegenüber Menschen die in Armut leben oder gerade rutschen. Von letzterem gab es nur einen Abschnitt, über eine Sachbearbeiterin im Sozialamt, die aufgrund einer Trennung gerade selber Anträge zur Unterstützung machen muss, aber das war halt nochmal ein guter, weiterer Blickwinkel zu dem Thema. Das Ende war für mich dann sehr überraschend. Ich hatte mit etwas anderem gerechnet, aber umso mehr hat mir das Buch gefallen, weil es doch nicht so vorhersehbar war. Einziger Kritikpunkt: Manche Stellen waren sehr ausgeschmückt, was es in die Länge gezogen hat. Aber da dass Buch insgesamt nicht so viele Seiten hat, ist das zu vernachlässigen. Mein Fazit: Ein tolles Buch, was eigentlich jeder in Politik und Behörden lesen sollte. Weil es emphatisch macht gegenüber den Menschen, die in unseren System entweder übersehen oder negativ betrachtet werden.

Ein pointierter Blick in das Grauen der Armut
3

Ich bin mir irgendwie nicht sicher, was das Buch bezwecken will. Empathie erzeugen oder Stereotypen bedienen? Schwieriges Thema – ich hatte jetzt nicht den größten Lesespaß dabei.

5

Auf dem Boden der Tatsachen

Ich war noch nie in meinem Leben einen Tag arbeitslos (dreimal auf Holz geklopft). Ich vermittel aber teilweise Menschen zu unterstützenden Dienstleistungen an die Arbeitsagentur oder das Jobcenter. Ich kenne mich mit den entsprechenden Formularen aus und bin manchmal mit den Antragstellern frustriert. Deshalb kann ich einiges, was Manfred Gruber denkt, sehr gut nachvollziehen. Obwohl er in Österreich lebt, sehe ich keinen großen Unterschied zu Deutschland. Gruber ist so etwas, was man im Allgemeinen eine gescheiterte Existenz nennt. Er ist in prekären Verhältnissen großgeworden und musste schon mit gewalttätigen Erfahrungen groß werden. Diesem Druck hat er im Erwachsenenalter nicht Stand gehalten. Alles, was er sich aufgebaut hat, hat er wieder verloren. Lange hat er sich um seine Mutter gekümmert, deren wichtigstes Anliegen es war, dass ihr Häuschen erhalten bleibt. Nach ihrem Tod ist ihm dieses Obdach das Einzige was geblieben ist. Da er nicht arbeiten kann, will und möchte, bekommt er Sozialhilfe. Das reicht, um Monat für Monat über die Runden zu kommen und sogar noch ein bisschen was zurückzulegen (was das Amt allerdings niemals erfahren darf) Als die monatliche Zahlung ausbleibt, geht er mal wieder aufs Amt und erfährt, dass er noch größerer Bemühungspflicht nachkommen muss. Es steht viel auf dem Spiel und Manfred Gruber weiß nicht wie es weitergehen soll Sandra Weihs hat ein Setting gewählt, über das man so gut wie nie in der Literatur liest. Sie hat die Menschen in den Mittelpunkt gestellt die hinter den grauen ungegepflegter Fassaden verschwinden. Sie sind kein Mehrwert für unsere Gesellschaft und so nur als Störfaktoren existent. Das ist zumindest das, was uns Politik gerade im Moment mal wieder vermitteln möchte. Dabei finden ein Großteil dieser Menschen gar keinen Job und „mit jedem Jahr mehr in diesem Gefangensein zwischen Trotz und Ablehnung am Arbeitsmarkt wird der Antrieb weniger, einen Job zu suchen. Der Alltag wird zum Trotz, es gibt keinen Veränderungswunsch mehr, denn jeder Wunsch wird enttäuscht. Arbeitslosigkeit und Armut sind zwei Faktoren, die Menschen umbringen können.“ Mehrere Personen kommen hier zu Wort. In der Hauptsache Manfred, doch auch seine Sachbearbeiterin eine Freundin und eine Nachbarin reden über ihn. dabei geht es häufig mehr um sie selbst als um ihren Klienten oder Nachbarn. Stilistisch ist die Form wirklich sehr besonders, denn wir werden direkt angesprochen als Zuhörer, als Leser, als Person im Kopf des Protagonisten. Viele Sätze haben mich sehr betroffen gemacht, gerade weil ich direkt angesprochen wurde. Es gibt auch Interviews, die auf eine Eskalation hindeuten, von der wir aber bis zum Schluss nicht wissen, wie wir uns die vorstellen dürfen. Der Schock am Ende des Buchs war bei mir sehr groß. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet und die Süffisanz mit der dem unglaublichen Ereignis begegnet wird, lässt einen wirklich an unserer Menschlichkeit zweifeln. Mir ist auf jeden Fall zweimal kurz hintereinander, die Kinnlade runtergefallen. Manfred ist kein Sympathieträger, das ist mal klar und doch sind wir eine soziale Gesellschaft, bei der einer für den anderen sorgt. Dass das immer mehr ins Hintertreffen gerät, hat mit einer großen Dekadenz zu tun, die keiner mehr so richtig in den Griff bekommt. Menschen wie Manfred wird es immer geben. Alle Überprüfungen, Mechanismen und Machtmittel, die uns zur Verfügung stehen, werden dies nicht verhindern können. Also müssen wir mit diesen Menschen leben und ihnen ein sinnvolles Dasein bieten. Das ist nicht allein in der Lohntätigkeit zu suchen Weihs Buch tut weh, hält uns den Spiegel vor und trampelt auf unserem Ego herum, zurecht, denn als Konsumenten von Trash TV sind wir eher an der Sensation interessiert als an der wirklichen Unterstützung von Menschen, die es alleine nicht schaffen. Ein Roman voller Tragik und Wahnsinn, literarisch und berührend und eine riesengroße Empfehlung an alle, besonders dann, wenn ihr die Bodenhaftung zu verlieren droht.

3

Aufräumen mit Vorurteilen???

"Bemühungspflicht" von Sandra Weihs ist kein leichter Stoff, aber sehr eindrücklich geschildert. Zum Inhalt: Der Sozialhilfeempfänger Manfred Gruber steht an der Supermarktkasse. Wie peinlich, seine Karte wird abgelehnt, Bargeld hat er nicht genügend dabei. Warum? Offensichtlich ist seine Sozialhilfe nicht pünktlich überwiesen worden. Also begibt er sich zum Amt, fährt schwarz und wird natürlich erwischt... Sandra Weihs schildert aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen natürlich die Sichtweise von Manfred Gruber, aber auch die Mitarbeiter der Sozialbehörde, seine Nachbarn, seine Exfreundin und sein Sohn kommen zu Wort. Weihs beschreibt mit viel Sarkasmus, wie in Mensch in diesen Teufelskreis hinein, aber nicht mehr herausfindet. Bis es dann zu einer Kurzschlusshandlung kommt. Es ist insgesamt ein gut lesbares und auch wichtiges Buch. Aber: der Klappentext verspricht, mit Vorurteilen aufzuräumen! Nach meinem Verständnis ist allerdings zumindest teilweise das Gegenteil der Fall. Es wird aus der Perspektive von Gruber zu oft vermittelt, dass er gar nicht arbeiten will! Es wird zwar darauf eingegangen, wie Firmen mit "Probearbeitern" umgehen, wie sie auf diese Weise kostenlose Arbeitskräfte für drei Tage bekommen, aber der schale Beigeschmack bleibt. Wollen Sozialhilfeempfänger wirklich nicht arbeiten? Es gibt sicherlich einige, aber das sind nicht alle. Mit Vorurteilen wird zumindest beim unkritischen Leser nicht aufgeräumt, sie werden eher verstärkt. Schade! Gut gelungen fand ich dagegen die Beschreibungen aus der Sicht der Mitarbeiter im Sozialamt, die ihren "Plan" erfüllen müssen und für Menschlichkeit keine Zeit haben. Auch Kristina, die sich als Tagesmutter etwas Geld dazuverdient und zwischen Betreuung und Terminen beim Amt hin und her hetzt, wird sehr gut beschrieben. Wegen des oben angegebenen Klappentextes und seiner Umsetzung im Buch ziehe ich von meiner Wertung Punkte ab. Diese Beschreibung ist meines Erachtens überarbeitenswert. und sollte überdacht werden. Daher insgesamt nur 3 Punkte!

5

„Du könntest nun nach Jobs suchen, um deine Lage zu verbessern. Aber das bringt nichts. Du schreibst jeden Monat zehn Bewerbungen an offene Stellen, wie die Bemühungspflicht es will. Selten bekommst du eine Antwort, und wenn, dann sind es Absagen." Montag, 8. April 2019 in einer Stadt in Österreich: Ein Mann steht an einer Supermarktkasse und möchte bezahlen. Manfred Gruber macht sich keine Sorgen. Es ist schließlich Anfang des Monats.Seine Bankkarte wird allerdings nicht angenommen, der Vorgang zwei bis dreimal wiederholt. Bereits ungeduldige Kunden stehen hinter ihm, es quengeln Kinder. Genau hier beginnt Manfred Grubers Odyssee. Manfred bezieht Sozialleistungen und ist sich sicher, nichts falsch gemacht zu haben – alle Anträge wurden von ihm fristgerecht gestellt und er hat alle notwendigen Unterlagen zum Amt geschickt. Es muss sich um einen Fehler des Amtes handeln. In strömenden Regen macht er sich auf den Weg zum Sozialamt am anderen Ende der Stadt. Völlig durchnässt dort angekommen teilt man ihm mit, dass er seiner Bemühungspflicht nicht nachgekommen sei. Nach Klärung dessen kann erst ein neuer Bescheid ergehen und das Geld überwiesen werden. Dies ist der Ausgangspunkt und er wird an die Fallmanagerin verwiesen, die ihn unterstützen soll. Manfredsieht sich konfrontiert mit einem System, das seine Mitwirkung infrage stellt und notfalls bis zum äußersten geht – der Pfändung seines Hauses. Dabei gerät er immer weiter unter Druck, isoliert sich zusehends und wird schließlich zum äußersten getrieben... Sandra Weihs hat mit „Bemühungpflicht“ einen Roman geschaffen, der den Blick auf die Leidtragenden des Sozialhilfesystems wirft. Der Protagonist ist dabei sehr facettenreich beschrieben mit all seinen Ecken und Kanten beschrieben. Sandra Weihs lässt verschiedene Personen zu Wort kommen, die durch ihre Sichtweisen auf Manfreds Leben schildern. Dabei erfährt die Leserschaft Details über seine aktuelle Situation sowie Vergangenheit. Diese Stimmen stehen für mich stellvertretend für die sehr polarisierenden Meinungen der Gesellschaft. Da gibt es die beurteilende Nachbarin, die die Behörde informiert, dass sie das Erschleichen von Sozialleistungen vermutet. Es gibt die Sachbearbeiterin der Sozialbehörde, die nach Vorschriften handelt und doch auch in eigenen sozialen Schwierigkeiten steckt und sich benachteiligt gegenüber Leistungsempfangenden sieht. Dann gibt's da noch die Sozialarbeiterin, die zwar versucht, Manfred zu unterstützen, der aber als von der Behörde beauftragten Casemanagerin ab einem gewissen Punkt die Hände gebunden sind. Dies in der sozialen Arbeit als „doppeltes Mandat“ beschriebene Situation steht symbolisch für den Spagat zwischen Hilfe und Kontrolle. Die Besonderheit der Erzählweise des Romans ist, dass die verschiedenen Kapitel durch verschiedene Erzählende und somit verschiedene Sichtweisen auf Manfred bestehen. Als Lesende wechselt dadurch permanent die Perspektive auf Manfred. Während des Lesens konnte ich mich sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen, die Existenzängste, die Wut und insbesondere das Gefühl, dem System ausgeliefert zu sein konnte mir durch die Erzählweise sehr nahe gebracht werden. Weihs hält mit dem Roman der Gesellschaft einen Spiegel vor: ein Sozialsystem, das an sich selbst krankt, die Spirale aus Arbeitslosigkeit und Armut, die schließlich zu Resignation bis zur gesellschaftlichen Isolation führt. Was macht dieses System mit den Betroffenen? In Zeiten wie diesen, in denen die Rufe nach Sozialkürzungen bis hin zum Einstellen von Hilfeleistungen bei vermeintlich fehlender Mitwirkung lauter werden, braucht es meiner Meinung nach einen Roman wie diesen. Sandra Weihs gibt den Betroffenen durch Manfred Gruber eine Stimme, die aktuell so wichtig ist! Ein Roman, der den Finger tief in die Wunde legt und demThema die verdiente Aufmerksamkeit widmet. Danke für dieses gesellschaftlich bedeutsame Werk, ich empfehle es sehr gerne weiter!

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