Beim Ruf der Eule
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Beschreibung
Vincent Roper ist der Letzte, den Maeve Maloney in ihre Pension am Meer sehen will.
Nach fast 50 Jahren steht er vor ihrer Tür und lässt sich nicht abweisen.
Sie beide verbindet eine gemeinsame Jugend - und das Wissen um Maeves Zwillingsschwester: Edie, die singen konnte wie eine Nachtigall und berühmt geworden wäre, hätte sie die gleichen Chancen wie Maeve gehabt. Widerwillig gesteht Maeve sich ein, wie viel ihr Vince noch immer bedeutet. Wie ist es, zu lieben und geliebt zu werden? Jahrelang hat Maeve die Frage verdrängt, jetzt aber stellt sie sich wie nie zuvor ...
Buchinformationen
Beiträge
Ich danke der Lese-Jury für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Sozialdrama mit Happy End Das Sozialdrama "Beim Ruf der Eule" von Emma Claire Sweeney berichtet von Maeve, die auch als ältere Dame noch eine kleine Pension am Meer führt, in der alle Menschen willkommen sind. Besonders wohl fühlen sich bei ihr Menschen mit geistiger Behinderung. In Rückblenden erfährt der Leser nach und nach, welche Katastrophen und verpassten Möglichkeiten in ihrer Jugend zu ihrem heutigen Leben geführt haben und wie sie sich ihrer vermeintlichen Schuld stellt. Das Cover ist verspielt und erinnert an Deko-Artikel mit Eulen. Leider ist der Titel nicht sehr sinngebend, nur an 2 Stellen wird das Symbol der Eule aufgegriffen, es ist aber sicher nicht der rote Faden des Buches. Das Cover passt allerdings wieder dazu, dass – soviel sei ohne zu viel Spoiler verraten – am Ende alle gut wird. Das ist für mich allerdings auch ein Kritikpunkt an der Geschichte, weil mir das zu realitätsfern und fast ein bisschen kitschig vorkam. Durch die sich abwechselnden Zeitebenen wird der Leser ab und an etwas verwirrt, da es keine klaren Merkmale gibt, an denen man erkennen kann, zu welchem Zeitpunkt des Lebens die Erzählung sich gerade befindet. Man ist mit der Protagonistin in einem Erinnerungsstrudel gefangen. Besonders merkwürdig sind die Einschübe, die zunächst keinerlei Sinn zu ergeben scheinen und aus aneinandergereihten, sich ständig wiederholenden Phrasen, Kinderreimen oder Liedanfängen bestehen. Erst nach einigen Kapiteln begreift man den Sinn dieser Verse. Solange muss man das als Leser dann wohl aushalten... Im Mittelpunkt des Buches steht der Umgang der Gesellschaft mit geistig Behinderten. Hierbei ist durch die verschiedenen Zeitebenen ein Vergleich zwischen den 1950ern und der heutigen Zeit möglich. Aus dem Nachwort erfährt man, dass die Autorin hier biografische Erfahrungen aus dem Umgang mit ihrer Schwester einfliessen lassen konnte. Das macht das Buch natürlich authentischer. Ich vergebe für die ungewöhnliche, aber teilweise etwas langatmige und nicht immer stimmige oder nachvollziehbare Geschichte 3 Sterne.
Beschreibung
Vincent Roper ist der Letzte, den Maeve Maloney in ihre Pension am Meer sehen will.
Nach fast 50 Jahren steht er vor ihrer Tür und lässt sich nicht abweisen.
Sie beide verbindet eine gemeinsame Jugend - und das Wissen um Maeves Zwillingsschwester: Edie, die singen konnte wie eine Nachtigall und berühmt geworden wäre, hätte sie die gleichen Chancen wie Maeve gehabt. Widerwillig gesteht Maeve sich ein, wie viel ihr Vince noch immer bedeutet. Wie ist es, zu lieben und geliebt zu werden? Jahrelang hat Maeve die Frage verdrängt, jetzt aber stellt sie sich wie nie zuvor ...
Buchinformationen
Beiträge
Ich danke der Lese-Jury für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars. Sozialdrama mit Happy End Das Sozialdrama "Beim Ruf der Eule" von Emma Claire Sweeney berichtet von Maeve, die auch als ältere Dame noch eine kleine Pension am Meer führt, in der alle Menschen willkommen sind. Besonders wohl fühlen sich bei ihr Menschen mit geistiger Behinderung. In Rückblenden erfährt der Leser nach und nach, welche Katastrophen und verpassten Möglichkeiten in ihrer Jugend zu ihrem heutigen Leben geführt haben und wie sie sich ihrer vermeintlichen Schuld stellt. Das Cover ist verspielt und erinnert an Deko-Artikel mit Eulen. Leider ist der Titel nicht sehr sinngebend, nur an 2 Stellen wird das Symbol der Eule aufgegriffen, es ist aber sicher nicht der rote Faden des Buches. Das Cover passt allerdings wieder dazu, dass – soviel sei ohne zu viel Spoiler verraten – am Ende alle gut wird. Das ist für mich allerdings auch ein Kritikpunkt an der Geschichte, weil mir das zu realitätsfern und fast ein bisschen kitschig vorkam. Durch die sich abwechselnden Zeitebenen wird der Leser ab und an etwas verwirrt, da es keine klaren Merkmale gibt, an denen man erkennen kann, zu welchem Zeitpunkt des Lebens die Erzählung sich gerade befindet. Man ist mit der Protagonistin in einem Erinnerungsstrudel gefangen. Besonders merkwürdig sind die Einschübe, die zunächst keinerlei Sinn zu ergeben scheinen und aus aneinandergereihten, sich ständig wiederholenden Phrasen, Kinderreimen oder Liedanfängen bestehen. Erst nach einigen Kapiteln begreift man den Sinn dieser Verse. Solange muss man das als Leser dann wohl aushalten... Im Mittelpunkt des Buches steht der Umgang der Gesellschaft mit geistig Behinderten. Hierbei ist durch die verschiedenen Zeitebenen ein Vergleich zwischen den 1950ern und der heutigen Zeit möglich. Aus dem Nachwort erfährt man, dass die Autorin hier biografische Erfahrungen aus dem Umgang mit ihrer Schwester einfliessen lassen konnte. Das macht das Buch natürlich authentischer. Ich vergebe für die ungewöhnliche, aber teilweise etwas langatmige und nicht immer stimmige oder nachvollziehbare Geschichte 3 Sterne.




