Bei Einbruch der Nacht

Bei Einbruch der Nacht

von Fred Vargas·Buch 2 von 8
Hardcover
4.024
Französische AlpenWölfeAdamsbergMonster

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Beschreibung

Literarische Phantasie, poetische Intelligenz und sprühende Dialoge: Fred Vargas' vierter Roman ist atemlos spannend, beglückend komisch, grausam und gerecht zugleich Camille, Komponistin, sehr zart, sehr jung, ein Gesicht wie eine ägyptische Königin, Jeans und Stiefel selbst bei großer Hitze, lebt mit dem kanadischen Grizzly-Forscher Lawrence einen Sommer lang in den französischen Alpen. Während Lawrence im Mercantour, nahe der italienischen Grenze, Wölfe beobachtet, sitzt Camille an ihrem Keyboard, sucht musikalische Inspiration für eine Seifenoper, klempnert ein bißchen bei den Leuten und entspannt sich bei der Lektüre von Werkzeugkatalogen. Da passiert etwas Ungeheuerliches, das uralten Aberglauben wieder lebendig werden läßt: Ein riesiger Wolf, nein, ein Wolfsmensch, so sagen die Leute, zieht nach Einbruch der Dunkelheit mordend durch die Dörfer, reißt Schafe und hat in der letzten Nacht die Bäuerin Suzanne getötet. Verzweifelt über die Gleichgültigkeit der Polizei, machen sich Suzannes halbwüchsiger Sohn und ihr wortkarger alter Schäfer in einem klapprigen Viehtransporter allein an die Verfolgung des Mörders. Und sie überreden Camille, den stinkenden Wagen zu fahren. Ein Roadmovie über gefährliche Bergstraßen Richtung Norden beginnt, aber immer ist ihnen der Mörder einen Schritt voraus. Erschöpft geben die drei auf, und Camille entschließt sich schweren Herzens, einen Profi hinzuzuziehen: Kommissar Adamsberg aus Paris, den Mann, den sie so sehr geliebt hat und mit dem sie doch nicht leben konnte ... "Es gibt eine Magie Vargas", schrieb Le Monde einmal. Vielleicht ist dieser ihr magischster Kriminalroman, zugleich aber auch eine Liebesgeschichte der leisen, traurigen Töne und doch auch wundervollen erotischen Schwingungen. "Vargas' Cocktail: Spannung, eine talentierte Feder, Schärfe des Blicks und ein teuflischer Humor." Elle "Das ist großartig geschrieben. Komisch und zärtlich. Eine reine Lust." Marie France "Phantastisches Märchen, Fabel, Kriminalroman, road story? Es ist vollkommen egal. Denn man kommt von diesem Buch nicht mehr los, sobald man das erste Kapitel aufgeschlagen hat. Diese Einfälle. Diese Wörter. Diese Metaphern. Dieser Sieg des Humors über die Dummheit. Der Phantasie über die Verzweiflung ... einfach ein Leseglück!" Le Monde "Fred Vargas' Romane mausern sich zur Krimi-Reihe mit Weiterlese-Zwang." Brigitte

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
336
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

FRED VARGAS, geb. 1957 und von Haus aus Archäologin. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin und eine Schriftstellerin von Weltrang. 2004 erhielt sie für „Fliehe weit und schnell“ den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk. Ihre Werke sind in über 40 Sprachen übersetzt und liegen sämtlich bei Aufbau in Übersetzung vor:In deutscher Übersetzung liegen im Aufbau Verlag vor: Kriminalromane mit Kommissar Adamsberg: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord Bei Einbruch der Nacht Fliehe weit und schnell Der vierzehnte Stein Die dritte Jungfrau Die schwarzen Wasser der Seine Das Zeichen des Widders (Graphic Novel) Der verbotene Ort Die Tote im Pelzmantel (Graphic Novel) Die Nacht des Zorns Kriminalromane mit den „drei Evangelisten“: Die schöne Diva von Saint-Jacques Der untröstliche Witwer von Montparnasse Das Orakel von Port-Nicolas Andere: Im Schatten des Palazzo Farnese Essai: Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken Von der Liebe, linken Händen und der Angst vor leeren Einkaufskörben (Herbst 2013)

Beiträge

3
Alle
4

Cooles „Rod-Muwie“, aber manchmal fand ich’s bissl spooky. Die Wendung am Ende hab ich gar nicht erwartet

2

Muss sagen ich habe nun dem 2ten band auch noch eine Chance gegeben und ich werde mir den charakteren und dem schreibstyl von fred vargas nicht warm. Es ist wirklich kein schlechtes Buch. Die Geschichte und ein paar ded Charaktere sind voll ok. Aber in meinen Augen passiert das spannende immer nur ganz am schluss, während in der mitte des buches nur viel um den plot herumgeredet wird. Ich empfehle bessere Krimis. Aber das ist nur meine Meinung. Man kann der Autorin definitiv mal eine Chance geben. Jeder sollte für sich entscheiden ob ihm der Styl passt oder nicht. Mir passte er leider nicht.

4

Wir haben unseren nächsten #buddyread beendet bzw. sind dabei ;)  – es wurde wieder „speziell“, denn dieses Mal griffen wir zum zweiten Band der Krimireihe um Kommissar Adamsberg. Meiner Meinung nach kann man den Krimi auch ohne „Vorwissen“ lesen, allerdings ist er für mich etwas schwächer als der erste Teil.   In dem Buch drehte sich alles um Wölfe, Werwölfe und seltsame Dorfbewohner. Denn zunächst tötet ein Wolf nur Schafe, doch auf einmal müssen auch Menschen sterben. Was für ein Wolf greift Menschen an?   Wie immer stehen in Fred Vargas‘ Geschichte die Menschen mit ihren Marotten und Situationskomik durch (misslungene) Kommunikation im Vordergrund. Und manchmal wird es auch einfach fast ein bisschen absurd. So heißt der Hund eines Dorfbewohners „Interlock“ (benannt nach einer bestimmten Stricktechnik) und nicht nur einmal fragte ich mich, wie man auf so einen Namen kommt. Allerdings passt diese Namensgebung perfekt zum verschrobenen Hundebesitzer, der in dem Krimi eine wichtige Rolle spielt.   Vermisst habe ich sehr die Dialoge zwischen Kommissar Adamsberg und seinem Kollegen Danglard. Denn beide ticken völlig unterschiedlich und Danglard verzweifelt regelmäßig and er besonderen Art Adamsberg. Danglard hat lediglich einen Gastauftritt und Adamsberg stößt relativ spät dazu. Stattdessen dreht es sich um das Trio Camille (die ehemalige Geliebte Adamsbergs), einem Schäfer und einem jungen Mann namens Solimar. Und insbesondere Solimar hat mich wirklich an meine Grenzen in Sachen Kommunikation gebracht. Ich vermute fast, dass er Asperger hat: Er hat ein ganz bestimmtes Sprachmuster, muss stets auf gewisse „Sprachformate“ zurückgreifen (nennen von Definitionen) und tut sich sehr schwer mit der Interaktion, Smalltalk oder das „Lesen“ von anderen Menschen. So wirkt seine Kommunikation oftmals deplatziert, passt situativ nicht und ist fast ein wenig störend.   In diesem Krimi geht es nicht um Spannung, eher ist es ein Beobachten und Begleiten von verschrobenen Figuren, die man weniger überspitzt durchaus in seinem eigenen Umfeld beobachten kann. Den Kriminalfall an sich mochte ich, doch ich hätte mir weniger von dem Trio und mehr von dem Duo Danglard und Adamsberg gewünscht.

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