Blick ins Buch

Bæst

3,7(10)
Sprache
Dänisch
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Über das Buch

ISBN9788711914038
VerlagLindhardt og Ringhof
Erscheinungsdatum10.10.19
Seitenzahl1

Rezensionen & Bewertungen

10 Bewertungen

2 Rezensionen

3,7

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  • 4,0

    Wunderschön

    [𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Biest 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Ane Riel 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: btb-Verlag 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Traurig - Berührend - ZumHeulenSchön 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Ein Biest versteckt sich unten am Fluss. Leise erzählt es einer Krähe seine Geschichte. Eine Geschichte über unmenschliche Kraft, Freundschaft, Liebe und Trauer. Eine Geschichte, die es selbst nicht ganz kennt und nicht ganz verstehen kann. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Ich hatte auf jeden Fall Startschwierigkeiten mit dem Buch. Vor allem die ersten 50 Seiten hat mich die Geschichte nicht so wirklich abgeholt. 😅 Dafür hat es mich danach um so mehr gepackt. Denn die Geschichte des "Biests" Leon und seinem Freund Mirko ist wirklich zutiefst traurig und berührend. 😢 Als Erzähler dient über weite Strecken Mirko, aber auch andere Leute kommen zwischendurch zu Wort. Ich konnte so die Geschichte aus allen möglichen Sichtpunkten verstehen. Ganz viele Stellen haben mir das Herz gebrochen. 💔 Aber auch einige Stellen die einfach wunderschön waren, sind mir nahe gegangen. Ein wirklich tolles Buch. 🥹 Oft habe ich über das Buch gelesen, dass es parallelen zu "Von Mäusen und Menschen" gibt. Das kenne ich aber nur vom Namen her, kann also wenig dazu sagen. 😂 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻 Von mir gibt's eine Leseempfehlung für alle Fans von tragisch-schönen Geschichten. 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

    Wunderschön

    16. März 2023

  • miss.amanogawa
    miss.amanogawa

    106 Follower

    Eine Geschichte über eine innige Freundschaft und die tragische Kindheit eines bemerkenswert sanften Charakters.

    Dies ist die Geschichte von Leon, einem Kind, das eigentlich gar nicht vorgesehen war. Mit Eltern, die eigentlich nie gebunden sein wollten. Zwei Freigeister, die ein abnorm starkes Kind zeugten, ihm aber nie die Welt erklären oder Grenzen setzen konnten. Scham und Wut sind die einzigen Gefühle, die Danica und Karl kennen. Und dann ist da noch Mirko, der Junge vom Nachbarshof, der seit seiner Kindheit in Danica verliebt war. Es geht um Tradition, um Heimat, aber auch um den Kontrast zwischen Einsamkeit, Wildnis, Natur und Fortschritt, Zivilisation. Was tun, wenn das eigene Kind wohl vom Teufel gesandt wurde? Was tun, wenn Liebe keine Liebe mehr ist? Niemals Liebe war? Ane Riel erzählt eine sehr tragische Geschichte über das Anderssein in einer Welt jenseits von Aufschwung und Moderne, die fest in Gottes Händen liegt und dennoch ihre Struktur und Ordnung besitzt. Über Freundschaft, die Definition von Liebe - sowohl zu einem Partner als auch zur Familie und eigenen Herkunft - und wie Reden und Nicht-Reden zu einem noch größeren Unglück führen können. Und wie ein unscheinbarer Junge das entstandene Chaos letzten Endes zu bereinigen versucht. Und in gewisser Weise sogar triumphiert. Mich hat diese Geschichte mitsamt ihren Charakteren und deren Schicksalen sofort in ihren Bann gezogen und zutiefst bewegt. Was als leicht verworrene Erzählung beginnt, entpuppt sich als ein weitaus spannenderes und packendes Drama. Angesiedelt im Süden Europas im Tagelöhnermilieu, trockene, staubige Straßen und Felder. Es ist eine hervorragende Sommerlektüre, die jedoch lange nachhallen wird, denn in vielen Abschnitten steckt eine gehörige Portion Philosophie, welche die einfachen Dinge des Lebens hinterfragt, über welche wir uns in unserer hektischen Zivilisation so selten Gedanken machen.

    Eine Geschichte über eine innige Freundschaft und die tragische Kindheit eines bemerkenswert sanften Charakters.

    24. Juni 2022

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