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Romane

Back to Blood

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Über das Buch

Das Fegefeuer der Eitelkeiten für das 21. Jahrhundert Clash of Cultures unter karibischer Sonne: eine brillante und bissige Satire auf den menschlichen Umgang mit gesellschaftlicher Realität. Die Freiheit ist nur 20 Meter entfernt für den kubanischen Flüchtling, der sich auf den Mast einer Luxusjacht vor Miami geflüchtet hat. Aber dann wird er vor den Augen von Millionen Fernsehzuschauern in einer spektakulären Aktion live verhaftet. Und das ausgerechnet vom netten Nestor, einem Polizisten mit kubanischen Wurzeln, der unter den chauvinistischen Sprüchen seiner weißen Vorgesetzten leidet. Die ganze Stadt ist in zwei Lager gespalten: Für seine Familie und Landsleute ist Nestor ein Verräter, für die Weißen ein Held und Musteramerikaner. Soll der kubanische Bürgermeister ihn suspendieren oder mit Orden schmücken? Versaut ihm dieser Idiot die Wiederwahl? Genüsslich und packend taucht Tom Wolfe ein in die verrückteste Stadt Amerikas: Miami, wo die Spanisch sprechenden Kubaner inzwischen die Mehrheit, aber die Weißen immer noch das Geld haben. Wo die Jugend am Strand den ewigen Spaß und die Rentner beim Schönheitschirurgen das ewige Leben suchen. Wo die Blutlinien mitten durch den amerikanischen Traum verlaufen.

Editionen (3)

ISBN9783896674890
VerlagBlessing
Erscheinungsdatum28.01.13
Seitenzahl768

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

2 Rezensionen

3,9

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  • jari
    jari

    56 Follower

    4,0

    Dieses Buch war mein erster Wolfe und in einigen Rezensionen habe ich gelesen, dass es nicht sein stärkstes Werk ist. Na, wenn mir ein schwaches Buch von Wolfe schon so zugesagt hat, wie wird es mir wohl ergehen, wenn ich seine starken Bücher lese? Ich fand die Beschreibungen von Miami und den Spannungen, die dort herrschen, sehr interessant. Als ich eine Bekannte fragte, die aus Amerika stammt, ob diese Schilderungen denn der Realität entsprächen, wurde mir dies bestätigt. Davon hatte ich keine Ahnung. Aber dank Wolfe bin ich nun um einiges klüger und habe einen mir bisher praktisch unbekannten Flecken Erde (abgesehen von den typischen Ami-Filmen, die dort spielen) kennenlernen dürfen.

    21. Dez. 2024

  • 4,0

    Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, aber trotzdem recht gut lesbar. Der Autor setzt sich mit Themen wie Rassismus, Ungleicheit, Polizeigewalt und Journalismus auseinander.

    6. Okt. 2024

Autorin / Autor

Über Tom Wolfe

Tom Wolfe, 1931 in Richmond, Virginia, geboren, arbeitete nach seiner Promotion in Amerikanistik als Reporter u.a. für "The Washington Post", "New York Herald Tribune", "Esquire" und "Harper's". In den 60er Jahren gehörte er mit Truman Capote, Norman Mailer und Gay Talese zu den Gründern des "New Journalism". Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller (American Book Award etc.) war international längst als Sachbuchautor berühmt, ehe er - schon 56 Jahre alt - mit "Fegefeuer der Eitelkeiten" (1987) seinen ersten Roman vorlegte, der auf Anhieb zum Weltbestseller und von Brian de Palma mit Tom Hanks verfilmt wurde. Es folgten 1998 sein zweiter Roman "Ein ganzer Kerl", mit "Hooking Up" eine Sammlung von Essays und Erzählprosa (2001) und 2005 sein dritter Roman "Ich bin Charlotte Simmons". Der Autor lebt in New York.

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