Autobiographie von Alice B. Toklas

Autobiographie von Alice B. Toklas

Taschenbuch

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Beschreibung

Gertrude Steins Autobiographie von Alice B. Toklas ist weniger eine konventionelle Lebensbeschreibung als ein kunstvoller Akt literarischer Maskierung: Stein erzählt ihr eigenes Werden durch die Stimme ihrer Gefährtin Alice B. Toklas. Das Buch führt in die Pariser Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts, zu Picasso, Matisse, Apollinaire und Hemingway, und verbindet Anekdote, Porträtkunst und ironische Selbstinszenierung. Sein scheinbar klarer Stil bildet einen zugänglichen Gegenpol zu Steins experimenteller Prosa, bleibt jedoch entschieden modernistisch. Stein, 1874 in Pennsylvania geboren und in Oakland aufgewachsen, studierte Psychologie und Medizin, bevor sie sich dauerhaft in Paris niederließ. Ihr Salon in der Rue de Fleurus wurde zu einem Labor der Moderne, in dem Malerei, Literatur und neue Formen der Wahrnehmung zusammentrafen. Die enge Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit Toklas, ihr Interesse an Identität, Stimme und Wiederholung sowie ihr Bedürfnis, die eigene Rolle in der Kunstgeschichte zu bestimmen, prägen dieses Werk. Empfohlen sei dieses Buch allen, die die Moderne nicht nur als Stilperiode, sondern als soziales, intellektuelles und ästhetisches Netzwerk verstehen wollen. Es bietet ein seltenes Doppelbild: ein Porträt der Künstlerin als Autorin ihrer Legende und zugleich eine lebendige Chronik jener Kreise, aus denen die Kunst des 20. Jahrhunderts entscheidende Impulse empfing.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Schriftsteller
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
140
Preis
11.30 €