Arrivederci am Lago Maggiore

Arrivederci am Lago Maggiore

Taschenbuch
5.01

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Beschreibung

Auch im Paradies geschehen Morde!

Als Tabea Kummer von ihrem Vermieter gebeten wird, ihn für ein paar Wochen in seinem Boutiquehotel in Ascona zu vertreten, sagt sie gern zu. Doch nicht alle Feriengäste stellen sich als pflegeleicht heraus. Auch eine bekannte Influencerin logiert in dem Hotel – bis sie leblos in einem nahe gelegenen Flussbett aufgefunden wird. Hat jemand bei ihrem tödlichen Sturz nachgeholfen? Während die Polizei ermittelt, versucht Tabea gemeinsam mit der resoluten Haushälterin Esmeralda Licht ins Dunkel zu bringen. Dass viele der Urlauber nicht gut auf das Opfer zu sprechen sind, macht die Sache nicht einfacher. Und der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten ...

Arrivederci am Lago Maggiore von Alexandra Holenstein ist ein atmosphärischer Wohlfühlkrimi, der Urlaubsfeeling und Spannung gekonnt verbindet. Für alle Fans von cleveren Ermittlerinnen und raffinierten Mordfällen vor atemberaubender Kulisse.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Weibliche Ermittler
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
352
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Alexandra Holenstein, im Südwesten Deutschlands geboren, lebt seit mehr als vier Jahrzehnten im Tessin, nahe dem Lago Maggiore. Nach einem erfüllten Berufsleben als Deutschlehrerin hat sie sich dem Schreiben von Romanen zugewandt.

Beiträge

1
Alle
5

Am Lago Maggiore ist es nicht nur beschaulich. Check ein im Boutique Hotel:

Arrivederci am Lago Maggiore von Alexandra Holenstein Tabea Kummer, Lehrerin, verheiratet und einen erwachsenen Sohn, wohnt seit geraumer Zeit mit ihrem Mann am wunderschönen Lago Maggiore. Von Zürich aus ist sie zum Schwiegervater auf sein Anwesen gezogen (Mord am Lago Maggiore bitte unbedingt lesen) und von dort aus ist Tabea mit ihrem Mann aus Gründen in eine andere Wohnung gezogen. Fern von jedem Mord, denkt ihr Mann. Falsch gedacht. Während sich dieser gerade beruflich nicht in ihrer Nähe befindet, nimmt Tabea während der Sommerferien einen kleinen Job als Hausdame an. Ihr Vermieter betreibt ein Boutiquehotel in Ascona und so sagt sie zu. Nichts ahnend wieder in einen Mordfall verwickelt zu werden. Erst sieht alles gut aus. Sie arbeitet ein bisschen und hat dennoch viel Freizeit und dann passiert ein Mord an einer sehr bekannten Influencerin, die gerade im Boutiquehotel in Ascona wohnt. Es bleibt nicht bei dem einen Mord und sorgt für viel Aufruhr und als Leserin tauche ich genau hier ein und werde zu Tabea. Die Gäste des Hotels sind alle ein wenig verschroben, teils auch die Mitarbeiter und irgendwie kann es ja wirklich jeder sein. Und wo bitte ist der Hotelbesitzer? Der Krimi hat mich erneut überzeugt; die Sprache entspricht dem ersten Band. Der Roman ist intelligent und belesen geschrieben; er enthält italienische, spanische und sogar einmal französische Ausdrücke, die jedoch allgemein verständlich sind und von der Autorin meist dezent eingedeutscht werden. Die Verwendung verschiedener Sprachen verleiht dem Roman zusätzliche Authentizität und Tiefe, ohne den Lesefluss zu beeinträchtigen. Wie dem auch sei, mir ist Tabea Kummer mit ihrer Familie, die auch queere Mitglieder hat ans Herzgewachsen. Sie ist schlau, lieb, mutig und ehrlich und sagt, was sie denkt und fühlt ( auch wenn der Ehemann nicht immer sofort erfährt, auf welchen Pfaden sie wieder herum tapst). Die Freundschaft zu Miriam Hofstetter finde ich auch wunderbar. Beide Frauen haben ihre eigenen Familien und Hintergründe, kennen sich von vorne bis hinten, haben ihre eigenen Bedürfnisse und Probleme und akzeptieren und tolerieren sich. Zunächst hatte ich den Eindruck, dass Miriams Abreise während Tabea sich noch in einer riskanten Situation befindet, egoistisch wirken könnte. Bei näherer Betrachtung halte ich diese Einschätzung jedoch nicht aufrecht.  Sie hätte rein von ihren Gedanken und Gefühlen her, gar nicht mehr helfen können, und da hat Tabea auch richtig reagiert und sie ziehen lassen. Diese Aspekte von Freundschaft und Respekt finde ich so neben der eigentlichen Handlung schön erzählt. Auch die Begegnungen und Entwicklungen zwischen Tabea und der Kommissarin und Tabea und der Haushälterin im Boutiquehotel ist interessant zu beobachten.   Das Cover ist wieder im „Lago blau“ gehalten mit gelber, weißer und schwarzer Schrift, sowie einer malerischen Kulisse, die einen sofort einlädt. Zu Vermissen ist aber, dass der Titel beim vorliegenden Band nicht diese leicht abgehobenen Buchstaben hat, die man beim 1. Band ertasten konnte, wird dennoch durch eine kleine Verspieltheit, die man erst beim genauen Hinsehen entdeckt aufgewertet. Auch hier sage ich nochmals, wie bei meiner ersten Rezension, ich wünsche den Büchern einen Lago Maggiore Buchschnitt. Farbige Buchschnitte sind so ein Ding. Müssen nicht, können aber wenn sich jemand wirklich Gedanken dazu gemacht hat, die zum Inhalt des Buches passen, finde ich das schon ganz schön und würde den Büchern noch einen besonderen Touch verleihen.

Am Lago Maggiore ist es nicht nur beschaulich. Check ein im Boutique Hotel:
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