Anna

Anna

Taschenbuch
4.58

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Beschreibung

'Fascinating' Sunday Times

'Deeply sourced and rich with anecdotes' The Times

'Like a nonfiction version of The Devil Wears Prada' Elizabeth Day

'Odell's extensive reporting dredges up a wealth of delightful details' New York Times

This definitive biography of Anna Wintour chronicles the steep climb of an ambitious young woman who would, with singular and legendary focus, become the most powerful woman in media.

As a child, Anna Wintour was a tomboy with no apparent interest in clothing but, seduced by the miniskirts and bob haircuts of swinging 1960s London, she grew into a fashion-obsessed teenager. Her father, the influential editor of the Evening Standard, loomed large in her life, and once he decided she should become editor in chief of Vogue, she never looked back.

Impatient to start her career, she left high school and got a job at a fashionable boutique in London - an experience that would be the first of many defeats. Undeterred, she found work in the competitive world of magazines, eventually moving to New York. Before long, Anna's journey to Vogue became a battle to ascend, no matter who or what stood in her way. Once she was crowned editor in chief - in one of the stormiest transitions in fashion magazine history - she continued the fight to retain her enviable position, ultimately rising to dominate all of Condé Nast.

Based on extensive interviews with Anna Wintour's closest friends and collaborators, including some of the biggest names in fashion, journalist Amy Odell has crafted the most revealing portrait of Wintour ever published. Weaving Anna's personal story into a larger narrative about the hierarchical dynamics of the fashion industry and the complex world of Condé Nast, Anna charts the relentless ambition of the woman who would become an icon.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Wirtschaft
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
N/A
Preis
16.50 €

Beiträge

2
Alle
4

Bisher hat mir die Geschichte von Anna und Vince am besten gefallen. Süß, winterlich, mit überraschenden Tiefgang, und auf jeden Fall konnte sie mich emotional packen

4

Story: Bereits bei ihrem ersten Treffen ist die Künstlerin Anna von Eva fasziniert, fühlt sich von der leicht maskulinen Art angezogen. Sie setzt alles daran, die introvertierte Frau kennenzulernen, was ihr leichter gelingt als gedacht. Doch schon bald wird offensichtlich, dass Eva ein Geheimnis umgibt, das ihrer wachsenden Liebe zueinander im Weg steht – und das Anna auf die Probe stellt, als Eva sich ihr offenbart … Eigene Meinung: „Anna & Eva“ ist ein Kurzroman von Jana Walther, der inhaltlich zu „Nur eine Frage der Liebe“ gehört. Beide Bücher behandeln denselben Zeitabschnitt, jedoch wird in dem schwulen Drama die Geschichte von Phillip und Christoph erzählt, die in „Anna & Eva“ nur am Rande vorkommen. Es empfiehlt sich daher auch den Ursprungsroman zu lesen, da dort einige Ereignisse ausführlicher und umfassender beschrieben werden und sich „Anna & Eva“ ergänzend vorzunehmen. Auf jeden Fall ist es schön, dass die Autorin dem Wunsch der Fans nachgekommen ist und Anna und Eva einen eigenen Roman gegönnt hat. Inhaltlich bietet Jana Walther eine interessante Geschichte, in der es nicht nur um die wachsenden Gefühle zwischen Anna und Eva dreht, sondern auch die Thematik Transsexualität bzw. Transfrau angesprochen wird. Leider kratzt die Autorin gerade bei diesem spannenden Thema nur an der Oberfläche, da „Anna Eva“ zu kurz gehalten ist, um wirklich in die Tiefe zu gehen. Auch bleiben einige erklärende Szenen auf der Strecke, da vieles bereits in „Nur eine rage er Liebe“ beschrieben wurde. Zwar sind alle relevanten Szenen ausführlich und gut umgesetzt, doch die verbundenen Teile dazwischen werden übersprungen, so dass man das Gefühl hat einiges zu verpassen. „Anna Eva“ ist nicht kontinuierlich erzählt, sondern ein wenig sprunghaft, was es ein wenig erschwert, sich richtig auf die Figuren einzulassen. Dennoch ist es schön, Anna (die man bereits seit Jana Walthers Debüt „Benjamins Gärten“ kennt) endlich in der Hauptrolle zu sehen und ihre Gedanken und Gefühle kennenzulernen. In gewisser Weise schließt sich mit „Anna & Eva“ ein Kreis, der seit mehreren Büchern offen war. Umso schöner, dass die Autorin ihre Geschichte parallel zu „Nur eine Frage der Liebe“ ansetzt, wodurch beide Romane eine gewissen Dreidimensionalität erhalten. Die Charaktere sind sehr interessant und authentisch gehalten – Anna ist eine sympathische Protagonisten, die man schnell ins Herz schließt. Eva ist wesentlich spröder, doch das stört wenig, da sie einen sehr schönen Kontrast zu Annas lockerer, fröhlicher Art bildet. Dennoch wäre es schön gewesen, mehr über Eva, ihr Leben und ihre Anpassung zu erfahren, da ihr Charakter eine Menge Potenzial bildet. Trotzdem ist es spannend, Evas Weg zu verfolgen, immerhin fällt es ihr um ein vielfaches schwerer, sich auf eine Beziehung mit einer Frau einzulassen. Diesen Konflikt hat Jana Walther sehr gut dargestellt – man begreift, warum es dauert, bis sie Annas Avancen nachgibt. Stilistisch bewegt sich „Anna & Eva“ auf gewohnt hohem Niveau – Jana Walther hat einen sehr sicheren, erwachsenen Schreibstil, der gut zu den Charakteren und der tiefgängigen Geschichte passt. „Anna & Eva“ ist ein wenig nüchterner und direkter als „Nur eine Frage der Liebe“, was (dank Phillip) ein wenig leichter daher kam. Sehr schön ist auch, dass Jana Walther kein Blatt vor den Mund nimmt – die Erotikszenen sind stimmig, weder kitschig verbrämt noch unglaubwürdig. Das macht „Anna und Eva“ zu einem gelungenen, realistischen Kurzroman. Fazit: „Anna & Eva“ ist eine gelungene Ergänzung zu „Nur eine Frage der Liebe“, die sich am ehesten den Lesern zu empfehlen ist, die die beiden Künstlerinnen bereits aus dem schwulen Drama kennen. So schön der Kurzroman ist, so stilistisch solide umgesetzt, geht doch vieles verloren, wenn man die Ursprungsgeschichte nicht kennt. Daher empfehle ich allen Interessenten beide Romane, am besten hintereinander zu lesen. Jana Walther legt einmal mehr ein schönes Werk vor, das ruhig ein wenig länger und hinsichtlich des transsexuellen Themas tiefgründiger hätte ausfallen können. Zu empfehlen.

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