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Gegensätze ziehen sich an
Ein Sturm zieht auf über Baltimore und weil ihre Chefs es für eine gute Idee halten, sollen TV-Wetterfrau Delilah und Radio-Wettermann Jackson die Berichterstattung gemeinsam machen. Die eine chaotisch und immer guter Laune, der andere penibel und ordnungsliebend. Ob das gutgehen kann? Auch der zweite Teil der ‚Heartstrings‘-Reihe ist wieder eine ganz bezaubernde, süße Liebesgeschichte. Jackson kennt man ja schon etwas aus Band 1 als besten Freund von Aiden und auch, dass er auf die benachbarte Wetterfrau nicht gut zu sprechen ist. Der Roman startet dann auch erwartungsgemäß witzig mit tollem Geplänkel zwischen den beiden, die auf einmal zusammenarbeiten sollen. Schnell kommen aber tiefere Themen auf - Delilah, die von ihrem Vorgesetzten absolut ekelhaft behandelt wird und sich Sorgen um ihren Großvater macht, der sie großgezogen hat. Jackson wiederum hat die Vormundschaft für seine Zwillingsschwestern, weil die Mutter es nie schaffte, sich zuverlässig um ihre Kinder zu kümmern. Beide tragen dadurch einiges an Unsicherheiten mit sich herum, die sie mehr belasten als sie zugeben wollen. Während des Schneesturms müssen sich beide ein Hotelzimmer teilen und kommen sich dadurch zwangsläufig näher, wie es halt so ist im Liebesroman. Ab da kamen dann für mich so ein paar Längen auf, es wird ein bisschen viel zerdacht und der Schwung vom Anfang geht etwas verloren. Auch fehlt im Gegensatz zum ersten Teil die Einbettung in den Kontext zu anderen Personen, da ja die beiden in den Bergen eingeschneit werden. Am Schluß wird es mir auch ein bisschen zu kitschig, mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn es dabei geblieben wäre, wie Delilah ihre Angelegenheiten allein geregelt hatte. Von daher kommt dieser Teil für mich nicht ganz an die Geschichte von Lucie und Aiden heran, aber es ist trotzdem eine wunderschöne, gefühlvolle Geschichte mit viel Humor und unglaublich liebenswerten Protagonisten. Ein dritter Band wäre toll, ich meine Maggie und dieser Orion-Typ sind doch prädestiniert für einen Enemies-to-Lovers Band, oder nicht?
11. März 2026
Gegensätze ziehen sich an
Ein Sturm zieht auf über Baltimore und weil ihre Chefs es für eine gute Idee halten, sollen TV-Wetterfrau Delilah und Radio-Wettermann Jackson die Berichterstattung gemeinsam machen. Die eine chaotisch und immer guter Laune, der andere penibel und ordnungsliebend. Ob das gutgehen kann? Auch der zweite Teil der ‚Heartstrings‘-Reihe ist wieder eine ganz bezaubernde, süße Liebesgeschichte. Jackson kennt man ja schon etwas aus Band 1 als besten Freund von Aiden und auch, dass er auf die benachbarte Wetterfrau nicht gut zu sprechen ist. Der Roman startet dann auch erwartungsgemäß witzig mit tollem Geplänkel zwischen den beiden, die auf einmal zusammenarbeiten sollen. Schnell kommen aber tiefere Themen auf - Delilah, die von ihrem Vorgesetzten absolut ekelhaft behandelt wird und sich Sorgen um ihren Großvater macht, der sie großgezogen hat. Jackson wiederum hat die Vormundschaft für seine Zwillingsschwestern, weil die Mutter es nie schaffte, sich zuverlässig um ihre Kinder zu kümmern. Beide tragen dadurch einiges an Unsicherheiten mit sich herum, die sie mehr belasten als sie zugeben wollen. Während des Schneesturms müssen sich beide ein Hotelzimmer teilen und kommen sich dadurch zwangsläufig näher, wie es halt so ist im Liebesroman. Ab da kamen dann für mich so ein paar Längen auf, es wird ein bisschen viel zerdacht und der Schwung vom Anfang geht etwas verloren. Auch fehlt im Gegensatz zum ersten Teil die Einbettung in den Kontext zu anderen Personen, da ja die beiden in den Bergen eingeschneit werden. Am Schluß wird es mir auch ein bisschen zu kitschig, mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn es dabei geblieben wäre, wie Delilah ihre Angelegenheiten allein geregelt hatte. Von daher kommt dieser Teil für mich nicht ganz an die Geschichte von Lucie und Aiden heran, aber es ist trotzdem eine wunderschöne, gefühlvolle Geschichte mit viel Humor und unglaublich liebenswerten Protagonisten. Ein dritter Band wäre toll, ich meine Maggie und dieser Orion-Typ sind doch prädestiniert für einen Enemies-to-Lovers Band, oder nicht?
11. März 2026







