Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Catherine Mack ist das Pseudonym einer USA TODAY-Bestsellerautorin. Als kanadische und US-amerikanische Staatsbürgerin lebt sie abwechselnd in Kanada und verschiedenen wärmeren Regionen der USA.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Fußnoten, die beim Lesen stören
Wenn es um italienischen Flair und cozy Crime geht, bin ich immer sofort dabei und genau das haben mir der Titel sowie das Cover von Amalfi Mortale versprochen. Doch konnten meine Erwartungen erfülllt werden? Wie versprochen, hat mich eine schöne Urlaubsatmosphäre mit Amalfifeeling erwartet. Die Personen und Situationen sind eher überspitzt dargestellt, aber genau dass mag ich bei diesem Genre so sehr. Die Spannung hielt sich meiner Meinung nach in Grenzen, vielmehr wird man den ganzen Roman über von dem Gefühl, "wer war es" begleitet, wodurch es dennoch nicht langweilig war. Nun zu dem Aber. Die Autorin verwendet Fußnoten. So viele, dass sie meinen Lesefluß stark gestört haben. Die ersten Fußnoten fand ich tatsächlich noch interessant, aber nachdem ich das Ausmaß der Fußnoten realisiert habe, habe ich sie hinterher nur noch überflogen, da sie mich beim lesen immer wieder unterbrochen haben. Auch fand ich den Ton der Hauptprotagonistin teils sehr anstrengend, wenn nicht sogar nervig zu lesen und des öfteren fehlte mir etwas die Orientierung. Wer leichte Krimis mit Urlaubssetting und Humor mag, dem könnte der Roman gefallen - wenn man die Fußnoten außer acht lässt.
Dolce Vita, Mord und die große Frage: Wer wars?☀️
Ich hatte die Ehre "Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord" im Griechenland-Urlaub zu lesen. Anfangs zog es sich sehr, in die Geschichte und vor allem den Schreibstil reinzukommen, jedoch wurde das im Laufe der Geschichte - besonders im Akt 2, wie Eleanor sagen würde - besser. 🙌 Für mich persönlich waren all die Fußnoten, die sich auf beinahe jeder Seite finden ließen, eher störend, wenngleich es natürlich eine witzige Idee war. 🙈 Mit Humor werden wir durch die Lesereise der Gruppe um Eleanor geführt, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, dennoch konnte ich mich immer weiter damit anfreunden. Das Setting in Italien, insbesondere Amalfi, erschien mir passend. Auf die Auflösung wäre ich genau so nicht gekommen, eine leichte Vorahnung, die ich hatte, wurde kurz vor Ende abgschmettert. 🫠 Eleanor als Protagonistin erschien mir sehr schlagfertig und selbstbewusst, dennoch reflektiert. Ganz warm geworden bin ich nicht mit ihr, freue mich aber, in Band 2 erneut von ihr zu hören. 😊 Absolute Leseempfehlung, insbesondere als Urlaubslektüre. 😁☀️🌊

Amalfi ließ ihr keine Wahl
Zehn Jahre “Vacation mysteries”, Grund genug für eine Lesereise nach Italien mit dem gesamten Team und den treuesten Fans. Autorin Eleanor Dash will die Reise nutzen, um die Fans darauf vorbereiten, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist und dass die Zeit für Protagonist Connor Smith gekommen ist. Sie wird ihn umbringen. Nur das Wie steht noch nicht fest. Doch dann versucht wirklich jemand, Connor umzubringen, oder ist Eleanor das Ziel? Fest steht, mit der Ruhe ist es schlagartig, denn zwischen Lemon Spritz, Colosseum und Pizza lauert das Chaos…und der Tod. Eleanor hat viel zu ermitteln. Endlich ist die beliebte Vacation mysteries-Reihe auf Deutsch erschienen, zumindest der erste Band. Eleanor Dash kommuniziert direkt mit ihrer Leserschaft, gern auch in ihren zahlreichen Fußnoten, äußerst unterhaltsam und kurzweilig. Wir sind also direkt in Italien dabei und riechen förmlich die köstliche Pizza, die Zitronen, hören die Wellen rauschen und das Verkehrschaos in Rom. “Amalfi mortale. Kein Urlaub ohne Mord” ist ein humorvoller Cozy mystery, der zum Miträtseln einlädt. Der klassische Cozy mystery deutet Liebes- und Mordszenen nur an, spannend ist es aber trotzdem, denn hier geht es um die zahlreichen schrulligen Figuren mit all ihren Geheimnissen und tollen Beschreibungen, cozy halt. Zugegeben, mir gefällt der Originaltitel “Everytime I go on vacation, someone dies” ein bisschen besser, aber das ist das einzige, was ich hier zu meckern hätte. Ein feiner Serienauftakt, der Lust auf mehr macht. Ein perfekter Beach-read. Der Cliffhanger am Ende lässt hoffen, dass der zweite Band schnellstmöglich erscheint. In Amerika erschien gerade Band drei, Eleanor gehen also ihre Reisegeschichten nicht aus. Cozy crime in bella Italia, Agatha Christie meets Stephanie Plum, selbstverständlich mit integriertem Lachmuskeltrainer.
Eleanor ist eine Bestellerautorin. die Krimis schreibt. Allerdings geht ihr, ihr Hauptcharaker Connor gehörig auf die Nerven. Und das nicht nur im Buch, sondern auch im wahren Leben. Und so beschließt sie kurzerhand, dass der nächste Krimi der letzte sein und Connor da leider das Zeitliche segnen wird. Gemeinsam gehen sie auf eine letzte Lesereise. Doch plötzlich wird aus fiktiven Ideen bitterer Ernst. Mordanschläge werden verübt und jeder der großen Reisegruppe könnte der Täter sein - Fans, Konkurrenten, Exfreunde. Eleanor beschließt den Fall zu lösen und übersieht dabei nicht nur ein wichtiges Detail. "Amalfi Mortale - Kein Urlaub ohne Mord" ist ein Krimi - ja. Aber ein ganz spezieller Krimi, bei dem ich viel darüber nachdenken musste, wie gut ich die verschiedenen Ideen letztendlich fand. Ich kam aber zu dem Schluss, dass ich es tatsächlich sehr erfrischend und unterhaltsam fand. Eleanor fungiert hier als unsere Ich-Erzählerin und spricht den Leser - vor allem in Fußnoten - gezielt an. Ich gebe zu, dass die Fußnoten etwas gewöhnungsbedürftig für mich waren, aber nachdem ich mich an sie gewöhnt habe, fand ich sie äußerst unterhaltsam. Eleanor kommentiert hier quasi ihre eigene Geschichte mit bissigen und erfrischenden Kommentaren, die mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht haben. Dadurch, dass sie den Leser direkt anspricht, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Die Geschichte bewegt sich hierbei aber sehr lange eher auf der unterhaltsamen und humorvollen Ebene, als dass sie so richtig packend und spannend ist. Das störte mich aber tatsächlich nicht, weil die Geschichte so mal etwas ganz anderes war, wie ich auch erwartet hatte. Allerdings wurde es zwischenzeitlich etwas zäh. Dinge wurden nur angedeutet oder stellten sich als Täuschung heraus und so musste ich wirklich lange warten, bis wirklich etwas passiert. Da merkte ich dann, dass ich etwas ungeduldig wurde. Ansonsten mochte ich den Schreibstil aber sehr gerne. Die Autorin kann wirklich lustig und erfrischend schreiben und sollte sie noch einen Krimi schreiben, würde ich diesen sofort lesen. Man muss sich halt bewusst sein, dass die packende Spannung nicht das Hauptelement ist, sondern eher die Zwischentöne, die Protagonisten und die Beziehungen derer. Aber als Abwechslung zu vielen blutigen und brutalen Krimis und Thrillern, die ich schon gelesen habe, fand ich das wirklich super und die perfekte Lektüre für den Sommer. Die Protagonisten mochte ich grundsätzlich auch ganz gerne, muss aber sagen, dass es mir zu viele waren. Ich kam ständig mit den Namen durcheinander - vor allem der der Nebendarsteller - und konnte sie immer wieder nicht richtig zuordnen. Hier wäre ein Personenverzeichnis wirklich hilfreich gewesen. Es war super erst nach und nach zu erfahren, welcher Protagonist eigentlich welche Rolle spielt, aber zu manchen gab es im Verlauf der Geschichte - bewusst - nur sehr wenig Informationen, was sie für mich schwer greifbar und eben schwer auseinander zu halten machte. Ansonsten fand ich das Buch aber wirklich gut. Ich habe mich so gut unterhalten gefühlt, gelacht, mitgefiebert und mit ermittelt. Ich habe gerätselt und meine eigenen Theorien gehabt und lag trotz aller Hinweise an Ende komplett falsch. Und das mag ich dann immer sehr gerne. Wenn ich nochmal überrascht werde. Und das wurde ich hier. Dass die zwischenmenschlichen Beziehungen hier so im Vordergrund stehen mochte ich auch sehr gerne, denn so gab es Verbindungen, die ich in Frage stellte, Verbindungen, die ich verunsicherten und Verbindungen, die einfach schön zu beobachten waren. Ein toller Sommerkrimi, der Spaß gemacht hat, gerade weil er anders als die klassischen Krimis ist und viel auf Humor und schlagfertige Kommentare setzt.
Amalfi mit Fußnoten Ein spritziger Sommerkrimi, so wird das Buch beworben. Cosy Crime an der Amalfi Küste. Im Zentrum steht Eleanor Dash, erfolgreiche Autorin, die im Auftrag des Verlags eine Lesereise durch Italien macht. Begleitet von ihrer Schwester und diversen anderen Protagonisten. Unter anderem Connor, der auch eine zentrale Rolle in ihren Krimis spielt. Was niemand weiß, er erpresst sie und deshalb soll er im letzten Buch sterben oder vielleicht auch im richtigen Leben? Es beginnt ein munteres Hin und Her, denn wie sich herausstellt, scheint irgendjemand Connor wirklich umbringen zu wollen. Der Schreibstil ist flott, die Autorin lässt Eleanor auch direkt mit dem Leser kommunizieren. Es sind teilweise Dialoge, die in der Länge etwas überstrapaziert werden und die Beziehungen der Personen untereinander lassen einen schon mal verwirrt zurück. Was unglaublich stört, sind die über 200 !! Fußnoten, die dazu noch viel zu klein geschrieben sind. Ob es humorvoll sein sollte oder der besondere Pfiff, wer weiß. Es war nur nervig. Insgesamt aber eine nette Urlaubslektüre, die auch ein bisschen mehr Atmosphäre von den besuchten Orten hätte vertragen können.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Catherine Mack ist das Pseudonym einer USA TODAY-Bestsellerautorin. Als kanadische und US-amerikanische Staatsbürgerin lebt sie abwechselnd in Kanada und verschiedenen wärmeren Regionen der USA.
Beiträge
Fußnoten, die beim Lesen stören
Wenn es um italienischen Flair und cozy Crime geht, bin ich immer sofort dabei und genau das haben mir der Titel sowie das Cover von Amalfi Mortale versprochen. Doch konnten meine Erwartungen erfülllt werden? Wie versprochen, hat mich eine schöne Urlaubsatmosphäre mit Amalfifeeling erwartet. Die Personen und Situationen sind eher überspitzt dargestellt, aber genau dass mag ich bei diesem Genre so sehr. Die Spannung hielt sich meiner Meinung nach in Grenzen, vielmehr wird man den ganzen Roman über von dem Gefühl, "wer war es" begleitet, wodurch es dennoch nicht langweilig war. Nun zu dem Aber. Die Autorin verwendet Fußnoten. So viele, dass sie meinen Lesefluß stark gestört haben. Die ersten Fußnoten fand ich tatsächlich noch interessant, aber nachdem ich das Ausmaß der Fußnoten realisiert habe, habe ich sie hinterher nur noch überflogen, da sie mich beim lesen immer wieder unterbrochen haben. Auch fand ich den Ton der Hauptprotagonistin teils sehr anstrengend, wenn nicht sogar nervig zu lesen und des öfteren fehlte mir etwas die Orientierung. Wer leichte Krimis mit Urlaubssetting und Humor mag, dem könnte der Roman gefallen - wenn man die Fußnoten außer acht lässt.
Dolce Vita, Mord und die große Frage: Wer wars?☀️
Ich hatte die Ehre "Amalfi Mortale. Kein Urlaub ohne Mord" im Griechenland-Urlaub zu lesen. Anfangs zog es sich sehr, in die Geschichte und vor allem den Schreibstil reinzukommen, jedoch wurde das im Laufe der Geschichte - besonders im Akt 2, wie Eleanor sagen würde - besser. 🙌 Für mich persönlich waren all die Fußnoten, die sich auf beinahe jeder Seite finden ließen, eher störend, wenngleich es natürlich eine witzige Idee war. 🙈 Mit Humor werden wir durch die Lesereise der Gruppe um Eleanor geführt, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, dennoch konnte ich mich immer weiter damit anfreunden. Das Setting in Italien, insbesondere Amalfi, erschien mir passend. Auf die Auflösung wäre ich genau so nicht gekommen, eine leichte Vorahnung, die ich hatte, wurde kurz vor Ende abgschmettert. 🫠 Eleanor als Protagonistin erschien mir sehr schlagfertig und selbstbewusst, dennoch reflektiert. Ganz warm geworden bin ich nicht mit ihr, freue mich aber, in Band 2 erneut von ihr zu hören. 😊 Absolute Leseempfehlung, insbesondere als Urlaubslektüre. 😁☀️🌊

Amalfi ließ ihr keine Wahl
Zehn Jahre “Vacation mysteries”, Grund genug für eine Lesereise nach Italien mit dem gesamten Team und den treuesten Fans. Autorin Eleanor Dash will die Reise nutzen, um die Fans darauf vorbereiten, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist und dass die Zeit für Protagonist Connor Smith gekommen ist. Sie wird ihn umbringen. Nur das Wie steht noch nicht fest. Doch dann versucht wirklich jemand, Connor umzubringen, oder ist Eleanor das Ziel? Fest steht, mit der Ruhe ist es schlagartig, denn zwischen Lemon Spritz, Colosseum und Pizza lauert das Chaos…und der Tod. Eleanor hat viel zu ermitteln. Endlich ist die beliebte Vacation mysteries-Reihe auf Deutsch erschienen, zumindest der erste Band. Eleanor Dash kommuniziert direkt mit ihrer Leserschaft, gern auch in ihren zahlreichen Fußnoten, äußerst unterhaltsam und kurzweilig. Wir sind also direkt in Italien dabei und riechen förmlich die köstliche Pizza, die Zitronen, hören die Wellen rauschen und das Verkehrschaos in Rom. “Amalfi mortale. Kein Urlaub ohne Mord” ist ein humorvoller Cozy mystery, der zum Miträtseln einlädt. Der klassische Cozy mystery deutet Liebes- und Mordszenen nur an, spannend ist es aber trotzdem, denn hier geht es um die zahlreichen schrulligen Figuren mit all ihren Geheimnissen und tollen Beschreibungen, cozy halt. Zugegeben, mir gefällt der Originaltitel “Everytime I go on vacation, someone dies” ein bisschen besser, aber das ist das einzige, was ich hier zu meckern hätte. Ein feiner Serienauftakt, der Lust auf mehr macht. Ein perfekter Beach-read. Der Cliffhanger am Ende lässt hoffen, dass der zweite Band schnellstmöglich erscheint. In Amerika erschien gerade Band drei, Eleanor gehen also ihre Reisegeschichten nicht aus. Cozy crime in bella Italia, Agatha Christie meets Stephanie Plum, selbstverständlich mit integriertem Lachmuskeltrainer.
Eleanor ist eine Bestellerautorin. die Krimis schreibt. Allerdings geht ihr, ihr Hauptcharaker Connor gehörig auf die Nerven. Und das nicht nur im Buch, sondern auch im wahren Leben. Und so beschließt sie kurzerhand, dass der nächste Krimi der letzte sein und Connor da leider das Zeitliche segnen wird. Gemeinsam gehen sie auf eine letzte Lesereise. Doch plötzlich wird aus fiktiven Ideen bitterer Ernst. Mordanschläge werden verübt und jeder der großen Reisegruppe könnte der Täter sein - Fans, Konkurrenten, Exfreunde. Eleanor beschließt den Fall zu lösen und übersieht dabei nicht nur ein wichtiges Detail. "Amalfi Mortale - Kein Urlaub ohne Mord" ist ein Krimi - ja. Aber ein ganz spezieller Krimi, bei dem ich viel darüber nachdenken musste, wie gut ich die verschiedenen Ideen letztendlich fand. Ich kam aber zu dem Schluss, dass ich es tatsächlich sehr erfrischend und unterhaltsam fand. Eleanor fungiert hier als unsere Ich-Erzählerin und spricht den Leser - vor allem in Fußnoten - gezielt an. Ich gebe zu, dass die Fußnoten etwas gewöhnungsbedürftig für mich waren, aber nachdem ich mich an sie gewöhnt habe, fand ich sie äußerst unterhaltsam. Eleanor kommentiert hier quasi ihre eigene Geschichte mit bissigen und erfrischenden Kommentaren, die mich nicht nur einmal zum Lachen gebracht haben. Dadurch, dass sie den Leser direkt anspricht, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Die Geschichte bewegt sich hierbei aber sehr lange eher auf der unterhaltsamen und humorvollen Ebene, als dass sie so richtig packend und spannend ist. Das störte mich aber tatsächlich nicht, weil die Geschichte so mal etwas ganz anderes war, wie ich auch erwartet hatte. Allerdings wurde es zwischenzeitlich etwas zäh. Dinge wurden nur angedeutet oder stellten sich als Täuschung heraus und so musste ich wirklich lange warten, bis wirklich etwas passiert. Da merkte ich dann, dass ich etwas ungeduldig wurde. Ansonsten mochte ich den Schreibstil aber sehr gerne. Die Autorin kann wirklich lustig und erfrischend schreiben und sollte sie noch einen Krimi schreiben, würde ich diesen sofort lesen. Man muss sich halt bewusst sein, dass die packende Spannung nicht das Hauptelement ist, sondern eher die Zwischentöne, die Protagonisten und die Beziehungen derer. Aber als Abwechslung zu vielen blutigen und brutalen Krimis und Thrillern, die ich schon gelesen habe, fand ich das wirklich super und die perfekte Lektüre für den Sommer. Die Protagonisten mochte ich grundsätzlich auch ganz gerne, muss aber sagen, dass es mir zu viele waren. Ich kam ständig mit den Namen durcheinander - vor allem der der Nebendarsteller - und konnte sie immer wieder nicht richtig zuordnen. Hier wäre ein Personenverzeichnis wirklich hilfreich gewesen. Es war super erst nach und nach zu erfahren, welcher Protagonist eigentlich welche Rolle spielt, aber zu manchen gab es im Verlauf der Geschichte - bewusst - nur sehr wenig Informationen, was sie für mich schwer greifbar und eben schwer auseinander zu halten machte. Ansonsten fand ich das Buch aber wirklich gut. Ich habe mich so gut unterhalten gefühlt, gelacht, mitgefiebert und mit ermittelt. Ich habe gerätselt und meine eigenen Theorien gehabt und lag trotz aller Hinweise an Ende komplett falsch. Und das mag ich dann immer sehr gerne. Wenn ich nochmal überrascht werde. Und das wurde ich hier. Dass die zwischenmenschlichen Beziehungen hier so im Vordergrund stehen mochte ich auch sehr gerne, denn so gab es Verbindungen, die ich in Frage stellte, Verbindungen, die ich verunsicherten und Verbindungen, die einfach schön zu beobachten waren. Ein toller Sommerkrimi, der Spaß gemacht hat, gerade weil er anders als die klassischen Krimis ist und viel auf Humor und schlagfertige Kommentare setzt.
Amalfi mit Fußnoten Ein spritziger Sommerkrimi, so wird das Buch beworben. Cosy Crime an der Amalfi Küste. Im Zentrum steht Eleanor Dash, erfolgreiche Autorin, die im Auftrag des Verlags eine Lesereise durch Italien macht. Begleitet von ihrer Schwester und diversen anderen Protagonisten. Unter anderem Connor, der auch eine zentrale Rolle in ihren Krimis spielt. Was niemand weiß, er erpresst sie und deshalb soll er im letzten Buch sterben oder vielleicht auch im richtigen Leben? Es beginnt ein munteres Hin und Her, denn wie sich herausstellt, scheint irgendjemand Connor wirklich umbringen zu wollen. Der Schreibstil ist flott, die Autorin lässt Eleanor auch direkt mit dem Leser kommunizieren. Es sind teilweise Dialoge, die in der Länge etwas überstrapaziert werden und die Beziehungen der Personen untereinander lassen einen schon mal verwirrt zurück. Was unglaublich stört, sind die über 200 !! Fußnoten, die dazu noch viel zu klein geschrieben sind. Ob es humorvoll sein sollte oder der besondere Pfiff, wer weiß. Es war nur nervig. Insgesamt aber eine nette Urlaubslektüre, die auch ein bisschen mehr Atmosphäre von den besuchten Orten hätte vertragen können.








