Blick ins Buch

Afrotopia

3,6(13)
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Französisch
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Über das Buch

Penser le continent africain est une tâche ardue tant sont tenaces poncifs, clichés, et pseudo-certitudes. Depuis les années 1960, à l'aube des indépendances, la vulgate afro pessimiste a qualifié l'Afrique de continent ' mal parti ', ' à la dérive '. Au plus fort de la pandémie du Sida, des augures ont même préconisé l'extinction pure et simple de la vie sur le continent. C'est peu dire la violence symbolique avec laquelle le destin de millions d'individus a été envisagé sous le mode de l'échec, du handicap, voire de la déficience et de la tare congénitale. Plus récemment, une rhétorique de l'euphorie et de l'optimisme a vu le jour. Le futur serait désormais africain. Le continent réalise des progrès en termes de croissance économique et les perspectives y sont bonnes. La disponibilité de ressources naturelles et des matières premières aidant, le continent africain serait le futur eldorado du capitalisme mondial. Là aussi, ce sont les rêves produits par d'autres qui s'expriment. Penser l'Afrique, c'est débroussailler une forêt dense et touffue, c'est redéfinir la vie autrement que sous le mode de la quantité et de l'avidité. En ces temps de crise de sens d'une civilisation technicienne ne sachant plus où donner de la tête, le défi consiste alors à scruter le politique, l'économique, le social, le symbolique, la créativité artistique. Il consiste également à penser un projet de civilisation qui met l'homme au coeur de ses préoccupations en proposant un meilleur équilibre entre les ordres économique, culturel et spirituel. Cet essai passionnant opère une véritable décolonisation conceptuelle et appelle à une réinvention de soi du continent africain.
ISBN9782848765020
VerlagREY
Erscheinungsdatum11.02.19
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

13 Bewertungen

4 Rezensionen

3,6

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  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    148 Follower

    Abgebrochen, da für mich persönlich zu akademisch

    Schweren Herzens habe ich mich nach ca. 70 Seiten entschlossen, das Buch abzubrechen. Zwar fand ich es inhaltlich sehr interessant, doch war es mir zu akademisch geschrieben und daher zu schwer verständlich. Felwine Sarr hat mit 'Afrotopia' ein wissenschaftliches Werk geschrieben, in dem er westliche Sichtweisen auf den afrikanischen Kontinent seziert und kritisiert, und Raum öffnet für eine Betrachtung kultureller und wirtschaftlicher Entwicklungen, die nicht an westlichen, kapitalistischen Maßstäben gemessen werden. Sarr erklärt, wie diese westlichen Maßstäbe auf dem afrikanischen Kontinent gar nicht funktionieren können und stets ein defizitäres Bild entstehen lassen, da so wichtige und eingreifende Ereignisse wie die Kolonialisierung und Sklaverei nicht berücksichtigt werden. Der Autor plädiert in seinem Essay dazu, neue Narrative zu entwickeln, eigene Maßstäbe, die Traditionen nicht verteufeln, sondern diese auf ihre Essenz hin auswählen & aussortieren, um sich neu zu finden. Wichtig ist dabei, sich nicht den Westen als Vorbild zu nehmen, sondern eigene Vorbilder zu entwickeln und mutig zu sein. Es tauchen viele Fachbegriffe auf, die teilweise in Anmerkungen erläutert werden. Zudem werden viele Autor*innen und Philosoph*innen zitiert, sodass man leicht die Möglichkeit hat, tiefer in diese Ideen einzusteigen. Wer vertraut ist mit akademischen Texten, wird hier viele interessante Gedanken vorfinden. Für mich war es leider zu anstrengend. Übersetzt von Max Henninger.

    8. Mai 2025

  • theresity_
    theresity_

    58 Follower

    3,0

    Ich glaube, ich war schlicht nicht die Zielgruppe dieses Buches. Gespickt mit Fachbegriffen, die ich irgendwann überlesen habe, ist das Thema für "bloße" Afrikainteressierte (oder Anfänger:innen) kaum geeignet. Auch wenn es einen neuen Blick auf den Kontinent und seine mögliche Zukunft aufzeigen kann, und es stellenweise durch verweisen auf kulturelle Quellen und Roman-/Musikvorschläge wirklich interessant war, ist dieser Essay eher für "echte" Wissenschaftler, die sich mit diesem vielfältigen Kontinent schon länger befasst haben, besser geeignet.

    10. Juli 2024

  • notizhefte
    notizhefte

    69 Follower

    2,0

    Ein schwieriges Buch, das mich sprachlich und strukturell an vielen Stellen nicht überzeugt hat. Ausführliche Anmerkungen auf meinem Blog "Notizhefte": http://notizhefte.com/2020/10/06/afrotopia/

    24. Apr. 2023

3 von 4 Rezensionen

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