Hörst du es? Das Knacken und Rascheln in der Dunkelheit, das einsetzt, sobald du das Licht gelöscht hast? Rede dir ein, dass es ganz harmlos ist, doch Ada weiß es besser.
Denn vor vierzig Jahren, als dem Kindermädchen einer ihrer Schützlinge abhandenkam, ist sie ihnen begegnet: den vergessenen Kreaturen, die zwischen den Wänden lauern.
Ausgerechnet in dem Haus, in dem das Unglück damals geschah, verschwindet jetzt erneut ein kleiner Junge und dieses Mal will Ada bis an ihre Grenzen gehen, um das Kind zu retten. Doch manche Geheimnisse sträuben sich dagegen, gänzlich gelüftet zu werden.
Mal eine etwas andere Geschichte - die vergessenen Kreaturen. Sie helfen und bestellen, sie leben in deinen Wänden. Ich fand die Geschichte spannend und freue mich auf die nächsten Bänder. Die Geschichte lässt sich auch einfach lesen, weshalb man auch zügig fertig ist.
16. Okt. 2025
4,0
Mal eine etwas andere Geschichte - die vergessenen Kreaturen. Sie helfen und bestellen, sie leben in deinen Wänden. Ich fand die Geschichte spannend und freue mich auf die nächsten Bänder. Die Geschichte lässt sich auch einfach lesen, weshalb man auch zügig fertig ist.
Tatsächlich habe ich im letzten Monat ja seit längerem mal wieder eine komplette Reihe lesen können. Hierbei handelte es sich um "Ada - Die vergessenen Kreaturen", sowie um die beiden Folgeteile. Die Trilogie stammt aus der Feder von Miriam Rademacher.
Worum es überhaupt geht?! Hörst du es denn nicht? Das Knacken und Rascheln in der Dunkelheit, das einsetzt, sobald du das Licht gelöscht hast? Rede dir ein, dass es ganz harmlos ist, doch Ada weiß es besser. Denn vor vierzig Jahren, als dem Kindermädchen einer ihrer Schützlinge abhandenkam, ist sie ihnen begegnet: den vergessenen Kreaturen, die zwischen den Wänden lauern. Ausgerechnet in dem Haus, in dem das Unglück damals geschah, verschwindet jetzt erneut ein kleiner Junge und dieses Mal will Ada bis an ihre Grenzen gehen, um das Kind zu retten. Doch manche Geheimnisse sträuben sich dagegen, gänzlich gelüftet zu werden.
Zuallererst muss ich mich kurz über die Cover auslassen, welche insgesamt wirklich gut zusammen passen. Besonders das des ersten Teils wirkt für mich mysteriös und geheimnisvoll, kurzum: Ich habe mich dadurch auf jeden Fall angesprochen gefühlt!
Die Geschichte wartet mit einem lockerleichten, flüssigen Schreibstil auf und auch die Kapitel zeugen von einer angenehmen Länge. Es erfolgt ein regelmäßiger Wechsel zwischen den früheren Jahren bzw. der Vergangenheit und dem Zeitpunkt, zu welchem die Geschichte aktuell spielt. Zudem helfen die verschiedenen Perspektiven dabei, dass die Handlung überwiegend interessant bleibt. Das Setting hierbei ist ziemlich gut gewählt.
Kommen wir nun aber mal zu den Charakteren. Die schrullige Hauptprotagonistin Ada befindet sich ja bereits im höheren Alter, was nicht gerade typisch ist, ich aber an dieser Stelle nicht schlecht fand. Dennoch, konnte ich mich auch am Ende der Trilogie nicht entscheiden, ob ich nun Sympathien für sie hege oder nicht. Es kommt wirklich selten vor, dass ich mir bei einem Protagonisten so uneins bin. Auch die anderen Charaktere sind recht ungewöhnlich aber allesamt ausgefallen und andersartig. Sie entsprechen nicht dem üblichen Schema, was mir sehr gut gefallen hat. Nur die Entwicklung des einen oder anderen Charakters, die man im Laufe der Geschichte miterlebt, hat mir nicht ganz so zugesagt, das ist aber Geschmackssache. Einige der hier vorkommenden Kreaturen würde ich übrigens sofort bei mir einziehen lassen, vor allem der Brownie hat es mir irgendwie angetan!
Glücklicherweise kommt dieses Abenteuer ohne große Liebesgeschichte aus, was ja oft der Fall ist und dann keinen Raum mehr für die eigentliche Geschichte lässt.
Schlussendlich muss ich sagen, dass die komplette Geschichte mich auf irgendeine Weise zwiegespalten zurücklässt. Die Grundidee finde ich wirklich cool, die Story hätte aber definitiv eine ordentliche Spur Grusel vertragen können, zumindest meiner Meinung nach. Man muss aber dazu sagen, dass es sich vorrangig ja immer noch um eine Jugendbuchreihe handelt. Vielleicht rührt diese Zwiegespaltenheit aber auch vom Ende her, welches nicht ganz meinen Vorstellungen entsprochen hat.
Trotz allem haben wir hier eine erfrischende Story, welche etwas an Mary Poppins und Miss Marple erinnert, sich aber von den üblichen Fantasy-Romanen abhebt und ein gutes Kopfkino beim Leser entfacht. Einige Dinge kamen mir (rational betrachtet) ziemlich abgedreht vor, gaben dem Ganzen aber eine besondere Note. Der unterschwellige Humor hingegen war jetzt nicht so meins, ich habe aber generell einen recht speziellen Sinn für Humor. Es gibt ganz klar ein paar Stolperfallen in der Geschichte aber im Großen und Ganzen habe ich mich doch oft in meine Kinderzeit zurückversetzt gefühlt, in der es noch Monster unter dem Bett gab, gelbe Augen aus dem Schrank aufgeleuchtet haben und man ein Knacken aus den Wänden vernehmen konnte.
Tatsächlich habe ich im letzten Monat ja seit längerem mal wieder eine komplette Reihe lesen können. Hierbei handelte es sich um "Ada - Die vergessenen Kreaturen", sowie um die beiden Folgeteile. Die Trilogie stammt aus der Feder von Miriam Rademacher.
Worum es überhaupt geht?! Hörst du es denn nicht? Das Knacken und Rascheln in der Dunkelheit, das einsetzt, sobald du das Licht gelöscht hast? Rede dir ein, dass es ganz harmlos ist, doch Ada weiß es besser. Denn vor vierzig Jahren, als dem Kindermädchen einer ihrer Schützlinge abhandenkam, ist sie ihnen begegnet: den vergessenen Kreaturen, die zwischen den Wänden lauern. Ausgerechnet in dem Haus, in dem das Unglück damals geschah, verschwindet jetzt erneut ein kleiner Junge und dieses Mal will Ada bis an ihre Grenzen gehen, um das Kind zu retten. Doch manche Geheimnisse sträuben sich dagegen, gänzlich gelüftet zu werden.
Zuallererst muss ich mich kurz über die Cover auslassen, welche insgesamt wirklich gut zusammen passen. Besonders das des ersten Teils wirkt für mich mysteriös und geheimnisvoll, kurzum: Ich habe mich dadurch auf jeden Fall angesprochen gefühlt!
Die Geschichte wartet mit einem lockerleichten, flüssigen Schreibstil auf und auch die Kapitel zeugen von einer angenehmen Länge. Es erfolgt ein regelmäßiger Wechsel zwischen den früheren Jahren bzw. der Vergangenheit und dem Zeitpunkt, zu welchem die Geschichte aktuell spielt. Zudem helfen die verschiedenen Perspektiven dabei, dass die Handlung überwiegend interessant bleibt. Das Setting hierbei ist ziemlich gut gewählt.
Kommen wir nun aber mal zu den Charakteren. Die schrullige Hauptprotagonistin Ada befindet sich ja bereits im höheren Alter, was nicht gerade typisch ist, ich aber an dieser Stelle nicht schlecht fand. Dennoch, konnte ich mich auch am Ende der Trilogie nicht entscheiden, ob ich nun Sympathien für sie hege oder nicht. Es kommt wirklich selten vor, dass ich mir bei einem Protagonisten so uneins bin. Auch die anderen Charaktere sind recht ungewöhnlich aber allesamt ausgefallen und andersartig. Sie entsprechen nicht dem üblichen Schema, was mir sehr gut gefallen hat. Nur die Entwicklung des einen oder anderen Charakters, die man im Laufe der Geschichte miterlebt, hat mir nicht ganz so zugesagt, das ist aber Geschmackssache. Einige der hier vorkommenden Kreaturen würde ich übrigens sofort bei mir einziehen lassen, vor allem der Brownie hat es mir irgendwie angetan!
Glücklicherweise kommt dieses Abenteuer ohne große Liebesgeschichte aus, was ja oft der Fall ist und dann keinen Raum mehr für die eigentliche Geschichte lässt.
Schlussendlich muss ich sagen, dass die komplette Geschichte mich auf irgendeine Weise zwiegespalten zurücklässt. Die Grundidee finde ich wirklich cool, die Story hätte aber definitiv eine ordentliche Spur Grusel vertragen können, zumindest meiner Meinung nach. Man muss aber dazu sagen, dass es sich vorrangig ja immer noch um eine Jugendbuchreihe handelt. Vielleicht rührt diese Zwiegespaltenheit aber auch vom Ende her, welches nicht ganz meinen Vorstellungen entsprochen hat.
Trotz allem haben wir hier eine erfrischende Story, welche etwas an Mary Poppins und Miss Marple erinnert, sich aber von den üblichen Fantasy-Romanen abhebt und ein gutes Kopfkino beim Leser entfacht. Einige Dinge kamen mir (rational betrachtet) ziemlich abgedreht vor, gaben dem Ganzen aber eine besondere Note. Der unterschwellige Humor hingegen war jetzt nicht so meins, ich habe aber generell einen recht speziellen Sinn für Humor. Es gibt ganz klar ein paar Stolperfallen in der Geschichte aber im Großen und Ganzen habe ich mich doch oft in meine Kinderzeit zurückversetzt gefühlt, in der es noch Monster unter dem Bett gab, gelbe Augen aus dem Schrank aufgeleuchtet haben und man ein Knacken aus den Wänden vernehmen konnte.
2. Juli 2023
3 von 13 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Miriam Rademacher
Miriam Rademacher, Jahrgang 1973, wuchs auf einem kleinen Barockschloss im Emsland auf und begann früh mit dem Schreiben. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Osnabrück, wo sie an ihren Büchern arbeitet und Tanz unterrichtet. Sie mag Regen, wenn es nach Herbst riecht, es früh dunkel wird und die Printen beim Lesen wieder schmecken. In den letzten Jahren hat sie zahlreiche Kurzgeschichten, Fantasyromane, Krimis, Jugendbücher und ein Bilderbuch für Kinder veröffentlicht.