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Das Buch war anders als erwartet, regt zum Nachdenken an und besticht mit seinem ganz eigenen schwarzen Humor! Inhalt: Um der Midlifecrises zu entgehen, begibt sich Björn Diemel auf Anraten seines Therapeuten Joschka Breitner auf Pilgerreise. Hier soll er seine Antworten auf 3 Fragen finden: Was ist der Sinn des Lebens? Welches Verhältnis habe ich zum Tod? Was brauche ich wirklich für ein erfülltes Leben? Doch schon bald muss er feststellen, daß ein unbekannter Mitpilger versucht ihn zu töten. Bei den scheiternden Anschlägen verlässt ein Pilger nach dem nächsten Björns Weg ... und seine Fragen nach Leben, Tod und Erfüllung bekommen plötzlich eine sehr praxisnahe Relevanz... Die Haupt- und Nebencharaktere waren allesamt spannend erzählt und teils besonders. Es gab Einzelschicksale, die mich berührt haben und Wegbegleitungen, die mich traurig gestimmt haben. Ich mochte den Therapeuten Joschka gern, seine Art, das Gesagte umzukehren und zu hinterfragen, seine lenkenden und philosophischen Worte und lehrreichen Argumente. So stelle ich mir jemanden aus seinem Fach vor! "Das Leben ist wie eine Wanderung. Es kommt am Ende nicht darauf an, wie lang die Strecke, sondern wie schön der Weg war." S. 239 Das ist das 1. Buch, das ich aus der "Achtsam morden"- Reihe von Karsten Dusse gelesen habe. (Band 3) Ich brauchte kurz um in das Geschehen zu finden, da es doch seine ganz eigene Handschrift aufweist. Zwischendurch gab es - für mich - langatmigere Passagen. Die vielen Rückblicke in die Vergangenheit dienten schon einem gewissen Zweck, ich hätte aber gern mehr aus der Gegenwart bzw über die Erlebnisse auf dem Jakobsweg gelesen. Ist aber nur meinem persönlichem Geschmack geschuldet. Nichtsdestotrotz blieb es durchweg unterhaltsam und spannend, hier und da auch etwas skurril. Das Ende fand ich zu konstruiert, seltsam und zu schnell abgehandelt. Generell gab es einige Ereignisse, die für mich zu weit her geholt waren und folgenlos blieben, das empfand ich als unglaubwürdig. Ich las fasziniert vom Jakobsweg, den ich selbst gerne mal laufen würde, und konnte noch einige neue Dinge erfahren. Das Thema Achtsamkeit wurde geschickt über die gesamte Geschichte eingebaut und man konnte selbst ein paar Anleitungen für die Achtsamkeit im Alltag bzw für den Umgang mit schwierigen Situationen mitnehmen. Der Schreibstil war anders, angenehm und fließend. Oft überspitzt, mit Sarkasmus und schwarzem Humor; mit viel Poesie und Philosophie. Somit regt der Autor zum Nachdenken, Hinterfragen und Reflektieren an. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und beginnen jeweils mit einem Sinnspruch von Joschka Breitner. Das war toll! Fazit: Eine spannende, überspitzte, ereignisreiche und achtsame Pilgerreise auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Am liebsten würde ich jetzt meinen Rucksack packen und mir ein paar Wochen Auszeit gönnen um selbst den Jakobsweg zu pilgern...(ganz ohne Tote selbstverständlich;-)) 4/5⭐️
14. Juni 2025
Das Buch war anders als erwartet, regt zum Nachdenken an und besticht mit seinem ganz eigenen schwarzen Humor! Inhalt: Um der Midlifecrises zu entgehen, begibt sich Björn Diemel auf Anraten seines Therapeuten Joschka Breitner auf Pilgerreise. Hier soll er seine Antworten auf 3 Fragen finden: Was ist der Sinn des Lebens? Welches Verhältnis habe ich zum Tod? Was brauche ich wirklich für ein erfülltes Leben? Doch schon bald muss er feststellen, daß ein unbekannter Mitpilger versucht ihn zu töten. Bei den scheiternden Anschlägen verlässt ein Pilger nach dem nächsten Björns Weg ... und seine Fragen nach Leben, Tod und Erfüllung bekommen plötzlich eine sehr praxisnahe Relevanz... Die Haupt- und Nebencharaktere waren allesamt spannend erzählt und teils besonders. Es gab Einzelschicksale, die mich berührt haben und Wegbegleitungen, die mich traurig gestimmt haben. Ich mochte den Therapeuten Joschka gern, seine Art, das Gesagte umzukehren und zu hinterfragen, seine lenkenden und philosophischen Worte und lehrreichen Argumente. So stelle ich mir jemanden aus seinem Fach vor! "Das Leben ist wie eine Wanderung. Es kommt am Ende nicht darauf an, wie lang die Strecke, sondern wie schön der Weg war." S. 239 Das ist das 1. Buch, das ich aus der "Achtsam morden"- Reihe von Karsten Dusse gelesen habe. (Band 3) Ich brauchte kurz um in das Geschehen zu finden, da es doch seine ganz eigene Handschrift aufweist. Zwischendurch gab es - für mich - langatmigere Passagen. Die vielen Rückblicke in die Vergangenheit dienten schon einem gewissen Zweck, ich hätte aber gern mehr aus der Gegenwart bzw über die Erlebnisse auf dem Jakobsweg gelesen. Ist aber nur meinem persönlichem Geschmack geschuldet. Nichtsdestotrotz blieb es durchweg unterhaltsam und spannend, hier und da auch etwas skurril. Das Ende fand ich zu konstruiert, seltsam und zu schnell abgehandelt. Generell gab es einige Ereignisse, die für mich zu weit her geholt waren und folgenlos blieben, das empfand ich als unglaubwürdig. Ich las fasziniert vom Jakobsweg, den ich selbst gerne mal laufen würde, und konnte noch einige neue Dinge erfahren. Das Thema Achtsamkeit wurde geschickt über die gesamte Geschichte eingebaut und man konnte selbst ein paar Anleitungen für die Achtsamkeit im Alltag bzw für den Umgang mit schwierigen Situationen mitnehmen. Der Schreibstil war anders, angenehm und fließend. Oft überspitzt, mit Sarkasmus und schwarzem Humor; mit viel Poesie und Philosophie. Somit regt der Autor zum Nachdenken, Hinterfragen und Reflektieren an. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und beginnen jeweils mit einem Sinnspruch von Joschka Breitner. Das war toll! Fazit: Eine spannende, überspitzte, ereignisreiche und achtsame Pilgerreise auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Am liebsten würde ich jetzt meinen Rucksack packen und mir ein paar Wochen Auszeit gönnen um selbst den Jakobsweg zu pilgern...(ganz ohne Tote selbstverständlich;-)) 4/5⭐️
14. Juni 2025







