Ach herrje!
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Angelika Godau hat eine spannende, wendungsreiche Vita. Geboren in Oberbayern, aufgewachsen im schönen Detmold, später nach Köln gezogen und ihr Herz für immer an diese Stadt verloren. Journalistin, später Studium der Psychologie und eigene Praxis in Mannheim. Ein fast 10-jähriger Aufenthalt in der Türkei sensibilisierte sie für das Elend von Hund und Katze. Seither gilt ihr Engagement dem Tierschutz. In „Ein Streuner mit Sommersprossen“ schildert sie für ihren „halben Herdenschutzhund, Ben“ humorvoll seinen Sprung vom italienischen Straßenhund auf die Couch der Zivilisation. Danach erscheinen ihre drei „Luise - Bände“ (Seit 2022 in neuem Gewand) und dann in jährlichem Abstand fünf Pfalzkrimis um den Dürkheimer Privatdetektiv Detlev Menke und seinen cleveren Dackel Alligator, genannt Alli. Mit Herbstfrühling, Herbstgewittern, Herbstfrüchtchen, Herbstgezwitscher und Herbstzauber sind bis jetzt fünf Familienromane mit viel Herz und Humor entstanden. Ein sechster ist in Arbeit. Sie beschreiben den Alltag und das Miteinander von Mutter, Tochter, Enkelin und wechselnden Partnern. Godau lebt heute mit ihrem Mann, den beiden Hunden Linda und Sam und Katze Maya in Europas Rosenstadt Zweibrücken.
Beiträge
Meine Rezension zu "Ach herrje! Letzte Ausfahrt Hünxe Ost" von Angelika Godau, Autorin und Axel Aldenhoven Klappentext: Maggie und Jupp, hochbetagt und nicht mehr in Bestform, brechen mit ihrem alten Porsche zu einer letzten gemeinsamen Reise auf. Schon das Einsteigen wird zur Herausforderung, und einen Führerschein hat er auch schon lange nicht mehr. Kaum losgefahren, verliert er – ausgerechnet in Amsterdam – seine Maggie, die immer vergesslicher wird. Unversehens wird sie zum ungebetenen Gast in einem Auto, das zwei tollpatschigen Drogendealern gehört. Als wäre das nicht schon schlimm genug, bringt sie auch noch ungewollt einen ganzen Bus voller Schweizer Chorsänger dazu, alle Hemmungen und Hüllen fallen zu lassen. Am Ende haben sie nicht nur die Gangster, sondern auch noch die Polizei und ihre beiden Kinder auf den Fersen und ahnen nichts davon. »Ach herrje!« ist eine tiefschwarze, bittersüße Komödie. Meine Meinung: Jupp und Maggie haben ein stolzes Alter erreicht. In wenigen Tagen feiert Jupp seinen 90. Geburtstag. Doch täglich haben die beiden immer mehr mit den Tücken des alt werdens zu kämpfen. Maggies Demenz nimmt immer mehr zu und Jupp, der als pensionierter Arzt nicht als notwendig ansieht, einen Kollegen aufzusuchen, ist sich sicher, bald seinem Krebsleiden zu erliegen. Also fasst Jupp den Entschluss, mit Maggie die letzte große Reise ihres Lebens anzutreten. Zum Glück ist der alte Porsche in der Garage noch fahrbereit. Dass dieser keinen TÜV und Jupp seinen Führerschein vor Jahren abgegeben hat, ist dabei zweitrangig. Also packt Jupp das nötigste zusammen und stürzt sich ins Abenteuer. Doch wie abenteuerlich die Reise wirklich wird, hätten sich die beiden niemals träumen lassen, denn sie schlittern von einer misslichen Lage in die nächste. Angelika Godau und Axel Aldenhoven ist es gelungen, ernste (aber wichtige) Themen wie Demenz, Einsamkeit und körperliche Einschränkungen im Alter mit unfassbar viel Humor in diesem Buch zu verpacken. Obwohl das Kernthema des Buches ein sehr trauriges ist, musste ich oft herzhaft lachen. Die einzelnen Szenen sind so grandios und bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, live dabei zu sein. Die einzelnen Charaktere sind sehr lebendig und bildhaft beschrieben. Allen voran natürlich Maggie und Jupp. Maggie, die einen durch ihre Vergesslichkeit oft zum lachen, aber auch zum nachdenken bringt. Und dann Jupp, der sich, trotz seiner eigenen körperlichen Grenzen, liebevoll für Maggie aufopfert, um beiden einen schönen Alltag zu gestalten. Den Autoren ist es gelungen, trotz reichlich Humor nichts zu beschönigen. Die Story bringt den Leser nicht nur zum lachen ,sondern auch zum nachdenken. Vielleicht, weil man in Maggie und Jupp geliebte Menschen wieder erkennt, die einem in der Realität immer mehr entgleiten. Durch Maggie und Jupp erhält man auch ein Stück Hoffnung zurück. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel von angenehmer Länge. Es wird aus der Sicht der verschiedenen Charaktere erzählt, was die ganze Story erst so richtig lebendig werden lässt. Von mir eine klare Leseempfehlung und verdiente ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️
Ein bittersüßer Roadtrip
Maggie und Jupp, die beide bald neunzig werden, brechen zusammen mit ihrem alten Porsche zu einer letzten Reise auf. Jupp, der keinen Führerschein mehr besitzt verliert in Amsterdam seine Maggie. Sie wird immer vergesslicher und landet in einem Auto zweier chaotischer Drogendealers. Zudem bringt sie einen Reisebus voller Schweizer Chorsänger dazu die Hüllen fallen zu lassen. Zu guter Letzt sind hinter Jupp und Maggie nicht nur die Dealer sondern auch die Polizei und ihre beiden Kinder auf den Fersen. Der Schreibstil ist leicht, sehr bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten sind äußerst sympathisch dargestellt und die Spannung baut sich langsam auf. Fazit: Dieser Roman mit seinen 26 Kapiteln ist mit viel Wärme und Liebe geschrieben. Ich merkte sofort auf den ersten Seiten dass die Autoren sehr viel Gefühl miteinfließen haben lassen. Die Story wird dabei hauptsächlich aus Sichtweise von Jupp erzählt. Maggie, die immer mehr an ihrer Demenz leidet, und Jupp muss der Leser einfach mögen. Ich habe die zwei gleich in mein Herz geschlossen. Die Atmosphäre ist ruhig und hat ein wenig von Wehmut uns viel Melancholie in sich. Dieser Roman beinhaltet viele Themen rund ums Alter. Ich durfte mit Maggie und Jupp lächeln, schmunzeln und mich mit ihnen freuen aber er machte mich persönlich auch nachdenklich. Nach dem ersten Drittel wird die Story aufregend, irgendwie spannend und ich amüsierte mich während des lesens sehr so dass ich öfters auch lachen musste. Es ist ein Roadtrip der besonderen Art der irgendwann zu einer regelrechten Verfolgungsjagd ausartet und meiner Meinung nach ziemlich chaotisch wird -ich war begeistert und dies lag auch an Emra und seinen Freund Duran die verhinderten Drogendealer. Die zwei waren oder sind einfach zu köstlich. Zu Beginn des Romans dachte ich dass die Story sehr traurig wird und bin sehr "vorsichtig" an dieses Buch herangegangen. Aber ich wurde eines besseren belehrt denn die Story wurde von Kapitel zu Kapitel heiterer. Im Anschluss gibt es noch Szenen die aus Sicht von Maggie berichtet und wie sie sich dabei gefühlt hat. Dies war für mich persönlich bewegend. Dieser Roman zählt zu meinen Lesehighlights und vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.
Ein sehr gutes Buch, welches den Leser mit allen möglichen Emotionen konfrontiert, Freude, Trauer, Glück, es ist einfach alles dabei. Auch wenn es stellenweise recht lustig geschrieben ist, so lässt es mich doch nachdenklich zurück. Dieses Buch empfehle ich wirklich jeden, aber vor allem jeden, der Personen mit Demenz im Bekannten- oder Verwandtenkreis hat. Es kann auch dazu beitragen, verschiedene Beweggründe oder komisches Verhalten von erkrankten Personen etwas nachvollziehen zu können.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Angelika Godau hat eine spannende, wendungsreiche Vita. Geboren in Oberbayern, aufgewachsen im schönen Detmold, später nach Köln gezogen und ihr Herz für immer an diese Stadt verloren. Journalistin, später Studium der Psychologie und eigene Praxis in Mannheim. Ein fast 10-jähriger Aufenthalt in der Türkei sensibilisierte sie für das Elend von Hund und Katze. Seither gilt ihr Engagement dem Tierschutz. In „Ein Streuner mit Sommersprossen“ schildert sie für ihren „halben Herdenschutzhund, Ben“ humorvoll seinen Sprung vom italienischen Straßenhund auf die Couch der Zivilisation. Danach erscheinen ihre drei „Luise - Bände“ (Seit 2022 in neuem Gewand) und dann in jährlichem Abstand fünf Pfalzkrimis um den Dürkheimer Privatdetektiv Detlev Menke und seinen cleveren Dackel Alligator, genannt Alli. Mit Herbstfrühling, Herbstgewittern, Herbstfrüchtchen, Herbstgezwitscher und Herbstzauber sind bis jetzt fünf Familienromane mit viel Herz und Humor entstanden. Ein sechster ist in Arbeit. Sie beschreiben den Alltag und das Miteinander von Mutter, Tochter, Enkelin und wechselnden Partnern. Godau lebt heute mit ihrem Mann, den beiden Hunden Linda und Sam und Katze Maya in Europas Rosenstadt Zweibrücken.
Beiträge
Meine Rezension zu "Ach herrje! Letzte Ausfahrt Hünxe Ost" von Angelika Godau, Autorin und Axel Aldenhoven Klappentext: Maggie und Jupp, hochbetagt und nicht mehr in Bestform, brechen mit ihrem alten Porsche zu einer letzten gemeinsamen Reise auf. Schon das Einsteigen wird zur Herausforderung, und einen Führerschein hat er auch schon lange nicht mehr. Kaum losgefahren, verliert er – ausgerechnet in Amsterdam – seine Maggie, die immer vergesslicher wird. Unversehens wird sie zum ungebetenen Gast in einem Auto, das zwei tollpatschigen Drogendealern gehört. Als wäre das nicht schon schlimm genug, bringt sie auch noch ungewollt einen ganzen Bus voller Schweizer Chorsänger dazu, alle Hemmungen und Hüllen fallen zu lassen. Am Ende haben sie nicht nur die Gangster, sondern auch noch die Polizei und ihre beiden Kinder auf den Fersen und ahnen nichts davon. »Ach herrje!« ist eine tiefschwarze, bittersüße Komödie. Meine Meinung: Jupp und Maggie haben ein stolzes Alter erreicht. In wenigen Tagen feiert Jupp seinen 90. Geburtstag. Doch täglich haben die beiden immer mehr mit den Tücken des alt werdens zu kämpfen. Maggies Demenz nimmt immer mehr zu und Jupp, der als pensionierter Arzt nicht als notwendig ansieht, einen Kollegen aufzusuchen, ist sich sicher, bald seinem Krebsleiden zu erliegen. Also fasst Jupp den Entschluss, mit Maggie die letzte große Reise ihres Lebens anzutreten. Zum Glück ist der alte Porsche in der Garage noch fahrbereit. Dass dieser keinen TÜV und Jupp seinen Führerschein vor Jahren abgegeben hat, ist dabei zweitrangig. Also packt Jupp das nötigste zusammen und stürzt sich ins Abenteuer. Doch wie abenteuerlich die Reise wirklich wird, hätten sich die beiden niemals träumen lassen, denn sie schlittern von einer misslichen Lage in die nächste. Angelika Godau und Axel Aldenhoven ist es gelungen, ernste (aber wichtige) Themen wie Demenz, Einsamkeit und körperliche Einschränkungen im Alter mit unfassbar viel Humor in diesem Buch zu verpacken. Obwohl das Kernthema des Buches ein sehr trauriges ist, musste ich oft herzhaft lachen. Die einzelnen Szenen sind so grandios und bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, live dabei zu sein. Die einzelnen Charaktere sind sehr lebendig und bildhaft beschrieben. Allen voran natürlich Maggie und Jupp. Maggie, die einen durch ihre Vergesslichkeit oft zum lachen, aber auch zum nachdenken bringt. Und dann Jupp, der sich, trotz seiner eigenen körperlichen Grenzen, liebevoll für Maggie aufopfert, um beiden einen schönen Alltag zu gestalten. Den Autoren ist es gelungen, trotz reichlich Humor nichts zu beschönigen. Die Story bringt den Leser nicht nur zum lachen ,sondern auch zum nachdenken. Vielleicht, weil man in Maggie und Jupp geliebte Menschen wieder erkennt, die einem in der Realität immer mehr entgleiten. Durch Maggie und Jupp erhält man auch ein Stück Hoffnung zurück. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel von angenehmer Länge. Es wird aus der Sicht der verschiedenen Charaktere erzählt, was die ganze Story erst so richtig lebendig werden lässt. Von mir eine klare Leseempfehlung und verdiente ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️
Ein bittersüßer Roadtrip
Maggie und Jupp, die beide bald neunzig werden, brechen zusammen mit ihrem alten Porsche zu einer letzten Reise auf. Jupp, der keinen Führerschein mehr besitzt verliert in Amsterdam seine Maggie. Sie wird immer vergesslicher und landet in einem Auto zweier chaotischer Drogendealers. Zudem bringt sie einen Reisebus voller Schweizer Chorsänger dazu die Hüllen fallen zu lassen. Zu guter Letzt sind hinter Jupp und Maggie nicht nur die Dealer sondern auch die Polizei und ihre beiden Kinder auf den Fersen. Der Schreibstil ist leicht, sehr bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten sind äußerst sympathisch dargestellt und die Spannung baut sich langsam auf. Fazit: Dieser Roman mit seinen 26 Kapiteln ist mit viel Wärme und Liebe geschrieben. Ich merkte sofort auf den ersten Seiten dass die Autoren sehr viel Gefühl miteinfließen haben lassen. Die Story wird dabei hauptsächlich aus Sichtweise von Jupp erzählt. Maggie, die immer mehr an ihrer Demenz leidet, und Jupp muss der Leser einfach mögen. Ich habe die zwei gleich in mein Herz geschlossen. Die Atmosphäre ist ruhig und hat ein wenig von Wehmut uns viel Melancholie in sich. Dieser Roman beinhaltet viele Themen rund ums Alter. Ich durfte mit Maggie und Jupp lächeln, schmunzeln und mich mit ihnen freuen aber er machte mich persönlich auch nachdenklich. Nach dem ersten Drittel wird die Story aufregend, irgendwie spannend und ich amüsierte mich während des lesens sehr so dass ich öfters auch lachen musste. Es ist ein Roadtrip der besonderen Art der irgendwann zu einer regelrechten Verfolgungsjagd ausartet und meiner Meinung nach ziemlich chaotisch wird -ich war begeistert und dies lag auch an Emra und seinen Freund Duran die verhinderten Drogendealer. Die zwei waren oder sind einfach zu köstlich. Zu Beginn des Romans dachte ich dass die Story sehr traurig wird und bin sehr "vorsichtig" an dieses Buch herangegangen. Aber ich wurde eines besseren belehrt denn die Story wurde von Kapitel zu Kapitel heiterer. Im Anschluss gibt es noch Szenen die aus Sicht von Maggie berichtet und wie sie sich dabei gefühlt hat. Dies war für mich persönlich bewegend. Dieser Roman zählt zu meinen Lesehighlights und vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.






