Der dunkle Schirm

Der dunkle Schirm

Taschenbuch
4.220
PersönlichkeitsstörungKonsumIdentitätPersönlichkeitsverlust

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Beschreibung

Die nahe Zukunft: Auf dem amerikanischen Kontinent wird ein erbarmungsloser Krieg gegen die Drogen geführt. Geheimagent Bob Arcor überwacht einen der gefährlichsten Dealer – und weiß nicht, dass dieser Mann kein anderer ist als er selbst. Eine erleuchtend-absurde Achterbahnfahrt durch alle Subkulturen, die es in Amerika je gegeben hat. Bob Arctor – alias Fred – ist Geheimagent der Drogenfahndung im kalifornischen Orange County. Als Informant in die Szene eingeschleust, soll er der Quelle einer neuen Droge auf die Spur kommen, die man Substanz T nennt und die bereits zahllose Opfer unter den Süchtigen gefordert hat. Doch um seine Tarnung als Junkie aufrechtzuerhalten, muss er selbst Substanz T nehmen, und das hat katastrophale Folgen: Seine beiden Identitäten – Fred, der Geheimagent, und Bob, der Junkie – beginnen, nicht nur unabhängig voneinander zu agieren, sondern auch gegeneinander … ›Der dunkle Schirm‹ zählt, obwohl mit einigen Science-Fiction-Elementen angereichert, heute zu den großen Gegenwartsromanen Philip K. Dicks, in dem er mit schonungsloser Offenheit seine eigenen Erfahrungen in der Drogenszene der sechziger und siebziger Jahre schilderte.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Sci-Fi
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
400
Preis
10.30 €

Beiträge

1
Alle
5

Was ist das für ein höllisch guter Trip gewesen dieses Buch. Wir begleiten vier Drogenkonsumenten, Barris, Luckman, Donna und Bob (der ein Undercover Agent ist und Fred heißt) durch die ersten 12 Kapitel von einer komischen Situation zur nächsten. Treffen andere absurde Menschen und lauschen lustig komischen Konversationen. Erinnert sich noch jemand an Fear and Loathing in Las Vegas? Dieser Roman von Philip K. Dick ist kein Science Fiction Werk, wobei einige winzige Elemente vorkommen, ich erwähne nur den "Jedermann-Anzug". Ich würde sagen er ist eher eine groteske Milieustudie? Wie erwähnt sind die ersten 12 Kapitel eigentlich ziemlich lustig, irgendwie, und ich würde sagen ab Kapitel 13 von 17 wird es nur noch depressiv und traurig. Der Roman ist z.T. Autobiographisch und die Nachbemerkungen des Autors sind mir echt unter die Haut gegangen, alles so hoffnungslos und sinnlos. Ich habe sogar den Film danach gesehen und war überrascht wie akkurat er z.T. war. Klar, einige Zeitfehler oder Weglassen von Infos gab es schon, aber er war wirklich nahe am Buch. Der Roman ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

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