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Seichte Lektüre für Zwischendurch
"A Court of Gleamy“ von Everly Sheehan startet mit einer vielversprechenden Idee: eine magische Welt, ein geheimnisvoller Hof und eine Protagonistin, die aus einfachen Verhältnissen plötzlich in eine völlig neue Realität katapultiert wird. Das Setting hat Potenzial und der Einstieg macht auch neugierig, allerdings erwartet man von diesem Buch deutlich mehr, als man letztlich bekommt; zumindest ging es mir so. In dem Buch sind viele gute Ansätze vorhanden, doch sie werden nicht wirklich ausgearbeitet. Das merkt man vor allem in ersten Drittel der Geschichte, als sich die Protagonistin auf die Reise zum Hof der Fae macht, die düster und gefährlich sein soll, aber nach ein Paar unbeeindruckenden Seiten schon beendet war 🤣 höchst unterhaltsam. Auch ihre eigene Entwicklung wird ziemlich knapp abgehandelt. Man bekommt das Gefühl, dass die ganze Geschichte dadurch unvollständig ist. Auch die Figuren bleiben eher oberflächlich. Fayleen, die Protagonistin, passt sich erstaunlich schnell an ihr neues Leben an, was nicht immer ganz glaubwürdig wirkt, aber irgendwie scheint das so eine Sache in dieser Genre zu sein (?) bitte korrigiert mich hier. Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch gar nicht überzeugen, denn es ist immer das gleiche Prinzip und ermüdet schnell 🙈 Mal davon abgesehen, dass mir hier eine richtige Entwicklung, Knistern und Spannung sehr gefehlt haben. Es ist wie so oft: sie ist einfach irgendwann da, ohne dass man sie wirklich fühlt. Und jetzt mal mit einem kleinen 😉: Ich weiß nicht, ob das Zufall ist oder einfach das typische Schema, aber gefühlt läuft es in diesen Fae-Geschichten immer ähnlich ab: Ein armes, eher unscheinbare und mageres (?) Mädchen aus einfachen Verhältnissen trifft auf die Welt der Fae, landet plötzlich am Königshof, bandelt mit einem (natürlich attraktiven) Fae-Prinzen an – und Überraschung: Sie ist natürlich nicht so gewöhnlich, wie sie scheint. Dazu kommt noch ein bisschen Training und Geheimnisse und fertig ist das Grundgerüst. Ich bin noch nicht super tief im Genre drin, aber dieses Muster ist mir hier schon sehr deutlich aufgefallen. Fazit: Eine Geschichte mit guter Grundidee, die aber zu wenig daraus macht. Wer etwas Leichtes ohne große Erwartungen sucht, kann hier zugreifen. Wer jedoch auf Tiefe, starke Charakterentwicklung und eine mitreißende Liebesgeschichte hofft, wird eher enttäuscht
30. März 2026
Seichte Lektüre für Zwischendurch
"A Court of Gleamy“ von Everly Sheehan startet mit einer vielversprechenden Idee: eine magische Welt, ein geheimnisvoller Hof und eine Protagonistin, die aus einfachen Verhältnissen plötzlich in eine völlig neue Realität katapultiert wird. Das Setting hat Potenzial und der Einstieg macht auch neugierig, allerdings erwartet man von diesem Buch deutlich mehr, als man letztlich bekommt; zumindest ging es mir so. In dem Buch sind viele gute Ansätze vorhanden, doch sie werden nicht wirklich ausgearbeitet. Das merkt man vor allem in ersten Drittel der Geschichte, als sich die Protagonistin auf die Reise zum Hof der Fae macht, die düster und gefährlich sein soll, aber nach ein Paar unbeeindruckenden Seiten schon beendet war 🤣 höchst unterhaltsam. Auch ihre eigene Entwicklung wird ziemlich knapp abgehandelt. Man bekommt das Gefühl, dass die ganze Geschichte dadurch unvollständig ist. Auch die Figuren bleiben eher oberflächlich. Fayleen, die Protagonistin, passt sich erstaunlich schnell an ihr neues Leben an, was nicht immer ganz glaubwürdig wirkt, aber irgendwie scheint das so eine Sache in dieser Genre zu sein (?) bitte korrigiert mich hier. Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch gar nicht überzeugen, denn es ist immer das gleiche Prinzip und ermüdet schnell 🙈 Mal davon abgesehen, dass mir hier eine richtige Entwicklung, Knistern und Spannung sehr gefehlt haben. Es ist wie so oft: sie ist einfach irgendwann da, ohne dass man sie wirklich fühlt. Und jetzt mal mit einem kleinen 😉: Ich weiß nicht, ob das Zufall ist oder einfach das typische Schema, aber gefühlt läuft es in diesen Fae-Geschichten immer ähnlich ab: Ein armes, eher unscheinbare und mageres (?) Mädchen aus einfachen Verhältnissen trifft auf die Welt der Fae, landet plötzlich am Königshof, bandelt mit einem (natürlich attraktiven) Fae-Prinzen an – und Überraschung: Sie ist natürlich nicht so gewöhnlich, wie sie scheint. Dazu kommt noch ein bisschen Training und Geheimnisse und fertig ist das Grundgerüst. Ich bin noch nicht super tief im Genre drin, aber dieses Muster ist mir hier schon sehr deutlich aufgefallen. Fazit: Eine Geschichte mit guter Grundidee, die aber zu wenig daraus macht. Wer etwas Leichtes ohne große Erwartungen sucht, kann hier zugreifen. Wer jedoch auf Tiefe, starke Charakterentwicklung und eine mitreißende Liebesgeschichte hofft, wird eher enttäuscht
30. März 2026







