Ich war wach

Ich war wach

E-Book
4.910

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
169
Preis
N/A

Beiträge

8
Alle
5

Ich kann dieses Buch kaum in Worte fassen

„Ich war wach“ ist eines der emotionalsten Bücher, die ich je gelesen habe. Schon das Vorwort hat mir eine Gänsehaut beschert. Die Autorin schildert ihre wahre Geschichte, nachdem sie während einer Operation bei Bewusstsein war – ohne dass jemand bemerkte, dass sie wach war. Noch erschütternder ist, dass ihre Erlebnisse anschließend immer wieder angezweifelt, relativiert oder abgetan wurden. Ab etwa Seite 20 musste ich regelmäßig weinen. Die Verzweiflung, die Angst und das Gefühl, nicht gehört zu werden, sind unglaublich greifbar beschrieben. Doch dieses Buch handelt von weit mehr als diesem einen Moment. Es geht um Trauma, Angst, Verdrängung, Familie und die Folgen belastender Erfahrungen. Auch die schwierigen Erlebnisse aus ihrer Kindheit werden thematisiert und zeigen, wie sehr uns Vergangenes ein Leben lang begleiten kann. Besonders berührt hat mich die Ehrlichkeit, mit der sie ihren Weg beschreibt. Das Buch zeigt eindrucksvoll, was die Psyche mit einem Menschen machen kann, wenn sie versucht, ihn zu schützen, und wie schwer es ist, gehört und ernst genommen zu werden.

5

!!!!Achtung kann mögliche Spoiler enthalten!!!!

★★★★★ „Ich war wach“ ist kein Buch, das man einfach liest und wieder vergisst. Es ist eine Geschichte, die sich festsetzt. Maria Kerth schafft es auf erschütternd ehrliche Weise, ein traumatisches Erlebnis so greifbar zu machen, dass man beim Lesen stellenweise selbst kaum noch Luft bekommt. Besonders beeindruckt hat mich die schonungslose Authentizität. Die Angst, die Hilflosigkeit und später auch das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, wirken unglaublich real. Gerade weil die Autorin selbst aus dem medizinischen Bereich kommt, bekommen viele Szenen noch einmal eine ganz andere Wucht. Man merkt beim Lesen permanent, wie ihr Vertrauen in Menschen, Medizin und Sicherheit Stück für Stück zerbricht. Was mich besonders bewegt hat, war nicht nur der eigentliche Vorfall im OP, sondern alles danach: das Kleinreden, die Sprachlosigkeit, die psychischen Folgen und wie sich alte Traumata mit neuen vermischen. Dieses Buch zeigt auf sehr eindringliche Weise, wie tief seelische Verletzungen gehen können — und wie allein man sich damit fühlen kann. Der Schreibstil ist direkt, emotional und intensiv, ohne künstlich dramatisch zu wirken. Gerade diese klare, nüchterne Art macht viele Szenen fast unerträglich nah. Man fühlt beim Lesen permanent mit. Maria Kerth hat mit diesem Buch unglaublich viel Mut bewiesen. So offen über solche Erfahrungen zu sprechen, verlangt enorme Stärke. „Ich war wach“ ist keine leichte Lektüre, aber ein wichtiges, bewegendes und lange nachwirkendes Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde.

5

5 🌟👍🏻

Ich habe soeben dieses Buch beendet und bin… puh… sprachlos. Ich habe es innerhalb weniger Stunden gelesen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dieses Buch macht etwas mit einem. Man sollte wissen, worauf man sich einlässt — und genau deshalb finde ich es wichtig zu erwähnen, dass die Autorin direkt zu Beginn eine Triggerwarnung ausspricht. Sie ist sich der Schwere ihrer Geschichte sehr bewusst. Ich bin Maria Kerth unglaublich dankbar, dass ich ihr Buch lesen durfte. Am Anfang wusste ich ehrlich gesagt nicht, ob ich weiterlesen kann. Manche Passagen haben mich tief getroffen. Gleichzeitig habe ich aber schnell gemerkt, wie wichtig dieses Buch ist. Und dann waren alle Zweifel verschwunden, denn diese Geschichte gehört gelesen — und vor allem gehört. Beim Lesen hat sich innerlich oft alles in mir zusammengezogen. Ich war schockiert, wütend, traurig und fassungslos zugleich. Besonders erschreckend finde ich, dass so etwas mitten in unserem Land passieren kann — und scheinbar ohne angemessene Konsequenzen. Wie mit einem Menschenleben umgegangen wird. Wie Wahrheiten verdreht und verschoben werden, damit die eigentliche Wahrheit großen Versicherungen oder Klinikkonzernen nicht zu teuer wird. Das Buch hat sich für mich angefühlt, als würde eine Freundin mit mir am Tisch sitzen und mir ihre Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die mich erschaudern lässt und bei der man die Autorin am liebsten einfach nur in den Arm nehmen möchte. Ich ziehe meinen Hut vor dir, liebe Maria. Es verdient größten Respekt, dass du deine Geschichte mit uns teilst — schonungslos ehrlich, mutig und bewegend. Dein ganzes Buch ist wichtig. Aber ein Satz ist mir sofort ins Auge gesprungen, weil ich selbst schon lange nach genau diesem Gedanken lebe: „Du musst verzeihen… sonst zerstört der Hass dich irgendwann.“ Und ich bin so unglaublich froh, dass der Hass es bei dir nicht geschafft hat. Danke für deine Geschichte.

5 🌟👍🏻
5

Es gibt Bücher, die liest man zur Unterhaltung, und es gibt Bücher, die verändern den Blick auf das Leben fundamental. „Ich war wach“ gehört definitiv zu Letzteren. Maria Kerth nimmt den Leser mit auf eine zutiefst intime, schmerzhafte, aber auch ungemein wichtige Reise durch die dunkelsten Stunden ihrer Existenz. Die Schilderung des Narkoseversagens ist an Intensität kaum zu übertreffen. Ich habe die lähmende Panik der Autorin gespürt, die gefangen im eigenen, medikamentös bewegungsunfähigen Körper miterleben muss, wie die Vorbereitungen zu ihrer Operation beginnen. Das rhythmische, immer schneller werdende Piepen des Monitors wird beim Lesen fast physisch spürbar. Die Hilflosigkeit gegenüber den behandelnden Ärzten, die die deutlichen Warnsignale ihres Körpers ignorieren oder fehlinterpretieren, ist absolut nervenaufreibend und macht fassungslos und wütend. Besonders stark wird das Buch dort, wo es über den eigentlichen Vorfall im OP hinausgeht. Die Autorin, die selbst als Krankenschwester arbeitet und der Medizin immer blind vertraut hat, beschreibt meisterhaft den Moment, in dem dieses Urvertrauen zerbricht. Es wird spürbar, wie der Vorfall wie ein Katalysator wirkt. Er reißt alte, mühsam verdrängte Wunden einer traumatischen Erfahrung aus der Kindheit wieder auf und wirft die Maria Kerth in eine tiefe psychische Krise, die keiner nachvollziehen kann. Die schonungslose Offenheit, mit der sie über die darauffolgenden Panikattacken, die schwere Depression, die emotionale Taubheit und den harten Weg in einer psychosomatischen Klinik schreibt, verdient tiefsten Respekt. Sie bricht mit dem Tabu rund um psychische Erkrankungen und räumt dabei auch mit ihren eigenen früheren Vorurteilen auf. Trotz der schweren Themen, wie Kontrollverlust, Trauma und Entfremdung, hinterlässt das Buch keine reine Hoffnungslosigkeit. Es zeigt den unbändigen Kampfgeist einer Frau, die lernen muss, dass sie nicht immer nur „funktionieren“ und „stark sein“ muss, sondern auch schwach sein darf. Es ist eine Liebeserklärung an das Leben, an die kreative Kraft der Heilung (durch die Kunsttherapie) und an eine Familie, die sie auch in den dunkelsten Momenten bedingungslos stützt. Auch wenn sie das damals anders wahrgenommen hat. Fazit: Ein absolut fesselndes, emotional aufwühlendes und mutiges Buch. Es ist ein Weckruf für mehr Empathie im medizinischen System und gleichzeitig ein tröstlicher Wegbegleiter für alle, die selbst mit den unsichtbaren Narben eines Traumas kämpfen. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

5

Ein Buch was man lesen muss!

Diese Geschichte hat mich vom ersten bis zum letzten Wort nicht mehr losgelassen. Kein Moment der Ruhe, kein Atemzug ohne Spannung – und doch ist es weit mehr als nur ein Thriller. Dieses Buch hat mich nicht einfach nur berührt, es hat mich regelrecht in einen Schockzustand versetzt. Selten habe ich erlebt, dass eine Geschichte so tief unter die Haut geht. Meine Emotionen waren vollkommen außer Kontrolle. Ich fühlte Mitgefühl, tiefe Traurigkeit, Wut und Hass – aber zwischen all den dunklen Gefühlen fand sich auch etwas Unerwartetes: Heilung. Manche Zeilen trafen mich auf eine Weise, die schwer in Worte zu fassen ist. Sie holten Erinnerungen zurück, eigene erlebte Momente, Gefühle…Dieses Buch liest man nicht einfach – man erlebt es. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil. Die Sätze sind kurz, knapp, fast schon nüchtern. Keine endlosen Beschreibungen. Die brauch man in dem Buch auch nicht!glaubt mir: Jedes einzelne Wort sitzt. Es sitzt tief. Jedes Wort wirkt wie ein Schlag, wie eine Erinnerung, wie ein Echo, das lange nachhallt. Zu wissen, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, macht alles noch schwerer. Es ist eine Geschichte über Trauma, Verdrängung, Angst und Verlust und über den schmerzhaften Kampf, nach all dem überhaupt wieder einen Weg zurück ins Leben zu finden. Eine Geschichte darüber, wie zerbrechlich Menschen werden können und gleichzeitig darüber, welche Kraft irgendwo tief in ihnen verborgen liegt. Dieses Buch lässt einen nicht einfach los. Es verfolgt einen noch lange nach der letzten Seite – in Gedanken, in Gefühlen, vielleicht sogar in den eigenen Erinnerungen. Diese Geschichte sollte gelesen werden – aber mit Vorsicht. Denn sie geht nicht nur unter die Haut. Sie findet ihren Weg direkt ins Herz. Liebe Maria, Ich danke dir für dein Vertrauen, deine Geschichte zu lesen! Du kannst Stolz auf dich sein, sie so Wort für Wort aufzuschreiben! Und vor allem, dass du den Hass besiegen konntest!

Ein Buch was man lesen muss!
4

Eine so tolle Geschichte und ich muss sagen auch Hut ab an die Autorin, die ihre eigene Geschichte aufschreibt obwohl ich mir vorstellen kann, dass es ihr extrem schwer gefallen ist aber sehr sehr schön geschrieben.

5

Ein Buch das man nicht einfach liest- sondern mit jedem Wort fühlt...und nicht vergisst

5

Puh...

Auf einer der ersten Seiten gibt es direkt einen Hinweis der Autorin, worum es in dem Buch geht und was sie darin verarbeitet. In dem Buch verarbeitet die Autorin eine traumatische Erinnerung , ein traumatisches Erlebnis dass sie während einer Operation wach war. Im Verlauf des Buches wird dann weiterhin beschrieben, was dieses Erlebnis mit ihr und ihrer Familie gemacht hat und was dieser Vorfall alles für Konsequenzen hatte. Abgesehen was das mit ihrer Psyche macht, muss sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, den Ärzten, Gutachtern und dem Gericht. Ich muss ganz ehrlich sagen mich hat die Reaktion der Ärzte echt sprachlos gemacht, und ich frage mich wie sowas passieren kann und warum man dann so mit Menschen umgehen muss Danke das wir an der Geschichte teilhaben dürfen!

Puh...
Beitrag erstellen