Tales of the Dark
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Buchinformationen
Beiträge
Spendenanthologie
Darf ich überhaupt ein Buch "bewerten" wenn man ein Teil davon ist? Egal, ich mach es einfach. Tales of the dark ist die erste deutschsprachige DarkFantasy Drabble - Anthologie aufgerufen dem Markt. Was ein Drabble ist? Eine Geschichte erzählt in exakt 100 Worten. 50 Autoren haben sich zusammengeschlossen und schaurig -blutige Mikrogeschichten erschaffen. Hexen, Vampire, Werwölfe und eine Vielfalt weiterer Kreaturen dringen in den Verstand ein und benetzen das Herz mit Dunkelheit. Es ist unglaublich, dass jeder Autor es geschafft hat, mit wenigen Worten eine neue Welt zu erschaffen. Dazu kommen 50 Illustrationen und ein wundervoller Buchsatz. Sämtliche Erlöse werden an ein Tierheim gespendet. Wer also auf der Suche nach etwas völlig Neuem ist und gleichzeitig was gutes bewirken möchte, ist hier genau richtig.
Mit “Tales of the Dark” ist Herausgeberin Nike Gigandet ein kleines Meisterwerk gelungen: Fast 200 düstere Drabbles – jedes genau 100 Wörter lang – erschaffen gemeinsam eine eindrucksvolle Sammlung, die so vielfältig, magisch und brutal ist wie das Genre selbst. Vampire, Dämonen, Drachen, Meerwesen, Geister und sogar der Tod selbst begegnen den Lesenden in kurzen, aber intensiven Momenten. Gänsehaut inklusive. Das Besondere: Die Anthologie ist nicht nur literarisch eine Wucht, sondern auch eine Spendenaktion – der gesamte Erlös geht an das Tierheim Bünde. Herz und Hand also vereint. Mich hat die kreative Bandbreite begeistert. Besonders hervorheben möchte ich: • „Mondblut“ von Drew Black – ein fünfteiliges Drabble, das zeigt, wie sich aus Miniaturen eine große Geschichte spinnen lässt. • „Die Fee der verlorenen Zähne“ von Leisha Winter – sprachlich kraftvoll und mit herrlich morbidem Twist. • „Das letzte Einhorn“ von Andra May – überrascht mit einem versöhnlichen Ende inmitten des düsteren Gesamtbilds. • „Eine letzte Kugel“ von G.T. Avem – so spannend, dass man sich mehr Seiten wünscht. • „Das Bildnis“ von Elodie Stones – die Illustration trägt hier maßgeblich zur Wirkung bei. • „Liebelle“ von Caro Grimm – poetisch, leichtfüßig und atmosphärisch. • „Die Schöne und das Biest“ von Luzi Morgenstern – ein gelungenes queer-düsteres Märchendrabble mit sprachlicher Wucht. Ob blutig, queer, lyrisch oder bitterböse – diese Anthologie ist ein Fest für Fans von dunkler Fantasy und Mikroprosa. Kurz, aber garantiert nicht belanglos.

Dieses Buch habe ich vor ein paar Wochen bereits beendet. Dark Fantasy habe ich bisher glaube ich noch nicht gelesen. Das Buch besteht aus drabbles also Kurzgeschichten mit 100 Wörtern. Von verschiedenen Autorin*innen. Dazu gibt's hin und wieder Bilder, auch wenn die nicht immer passend zur Geschichte sind. Interessant fand ich u.a. das es ein paar drabbles von bekannten Märchen gab, nur halt anders und düsterer. Apropos Düster im Vorwort gibt's eine Content Warnung da das Buch mögliche Trigger haben könnte. Hinten stehen einige Wörter drin die triggern könnten. Tod kommt am meisten vor und es gibt meist keine happy Ends. Manche Geschichten habe ich doppelt gelesen, zum besseren Verständnis. Es gab einige wo ich mir eine längere Geschichte hätte mir vorstellen können. Die meisten Geschichten fand ich gut bis sehr gut. Deshalb auch als Gesamtbewertung volle 5 ⭐ Ich möchte auf jeden Fall mehr Dark Fantasy Bücher lesen und auch mal ein drabble schreiben. Von einigen Autor*innen gier möchte ich auch gerne mehr lesen. Ich bevorzuge mehr längere Geschichten, deshalb habe ich dann neben den Buch noch was anderes angefangen zu lesen. War auf jeden Fall sehr interessant in das Genre einzutauchen. Ein toller Bücherschrankfund.
Dark-Fantasy in 100 Worten
Diese Spenden-Anthologie besteht aus unzähligen Dark-Fantasy-Drabbles. Was ein Drabble ist? Eine Microstory, bestehend aus exakt 100 Worten (ohne Titel). Die Idee kam Herausgeberin Nike Gigandet, weil sie gerne englische Drabble-Anthologien gelesen hat, aber auf Deutsch dieses Format ziemlich unbekannt war/ist. Auf Instagram startete sie deshalb mit einer Freundin den Aufruf dazu und die Bookbubble hat geantwortet. Gefunden haben sich unzählige Autor*innen, Illustrator*innen sowie YouTuber*innen und Musiker*innen, die ihren Teil dazu beitgetragen haben, dass dieses Buch nun in meinen Händen liegt. Der Inhalt? Alles was das Dark-Fantasy-Herz begehrt: Drachen, Einhörner, Vampire, Werwölfe, Engel, Dämonen, Feen, Jäger, Rächer, Märchenfiguren und den Tod höchstpersönlich. Fazit: Ein tolles Buch zum Wegsnacken, wenn man mal nicht viel Zeit zu lesen hat, aber trotzdem kurz in mystische Welten abtauchen möchte. Plus: Der Erlös geht ans Tierheim Bünde. Kaufen lohnt sich also doppelt.
Du hast 100 Worte, um eine Atmosphäre zu erzeugen, eine Welt zu öffnen, einen Abschluss zu finden und eine Geschichte zu erzählen. Keine leichte Aufgabe, aber eine, der sich zahlreiche AutorInnen in »Tales of the Dark« angenommen und mit ihren Drabbles etwas Besonderes erschaffen haben. Neben den vielfältigen, kreativen und düsteren Geschichten dieser Dark-Fantasy-Sammlung gibt es viele Illustrationen zu bestaunen, die Szenen der Geschichten einfangen, diese begleiten und die für die richtige Stimmung sorgen. Weder kann noch will ich einzelne Storys hervorheben, weil das Werk als Ganzes fantastisch ist und auch als solches betrachtet werden sollte. Es geht mal tiefgründig, mal blutig und mal abgrundtief düster daher und gerade diese Mischung macht es aus. Nebenbei erfahren Lesende über die Viten der AutorInnen etwas zu deren Hintergrund und obendrein bringt der Erwerb dieses Buches auch einen tieferen Nutzen mit sich, da es sich um eine Spendenanthologie handelt. Gespendet wird für den Tierschutz, was bedeutet, dass der gesamte Gewinn aus diesem Projekt an das Tierheim Bünde geht. Ein Grund mehr, diese Anthologie zu lesen, was ich hiermit allen empfehle, die sich der dunklen Fantasy, der Kunst und den Kurzgeschichten in Form von Drabbles öffnen können und wollen.
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Spendenanthologie
Darf ich überhaupt ein Buch "bewerten" wenn man ein Teil davon ist? Egal, ich mach es einfach. Tales of the dark ist die erste deutschsprachige DarkFantasy Drabble - Anthologie aufgerufen dem Markt. Was ein Drabble ist? Eine Geschichte erzählt in exakt 100 Worten. 50 Autoren haben sich zusammengeschlossen und schaurig -blutige Mikrogeschichten erschaffen. Hexen, Vampire, Werwölfe und eine Vielfalt weiterer Kreaturen dringen in den Verstand ein und benetzen das Herz mit Dunkelheit. Es ist unglaublich, dass jeder Autor es geschafft hat, mit wenigen Worten eine neue Welt zu erschaffen. Dazu kommen 50 Illustrationen und ein wundervoller Buchsatz. Sämtliche Erlöse werden an ein Tierheim gespendet. Wer also auf der Suche nach etwas völlig Neuem ist und gleichzeitig was gutes bewirken möchte, ist hier genau richtig.
Mit “Tales of the Dark” ist Herausgeberin Nike Gigandet ein kleines Meisterwerk gelungen: Fast 200 düstere Drabbles – jedes genau 100 Wörter lang – erschaffen gemeinsam eine eindrucksvolle Sammlung, die so vielfältig, magisch und brutal ist wie das Genre selbst. Vampire, Dämonen, Drachen, Meerwesen, Geister und sogar der Tod selbst begegnen den Lesenden in kurzen, aber intensiven Momenten. Gänsehaut inklusive. Das Besondere: Die Anthologie ist nicht nur literarisch eine Wucht, sondern auch eine Spendenaktion – der gesamte Erlös geht an das Tierheim Bünde. Herz und Hand also vereint. Mich hat die kreative Bandbreite begeistert. Besonders hervorheben möchte ich: • „Mondblut“ von Drew Black – ein fünfteiliges Drabble, das zeigt, wie sich aus Miniaturen eine große Geschichte spinnen lässt. • „Die Fee der verlorenen Zähne“ von Leisha Winter – sprachlich kraftvoll und mit herrlich morbidem Twist. • „Das letzte Einhorn“ von Andra May – überrascht mit einem versöhnlichen Ende inmitten des düsteren Gesamtbilds. • „Eine letzte Kugel“ von G.T. Avem – so spannend, dass man sich mehr Seiten wünscht. • „Das Bildnis“ von Elodie Stones – die Illustration trägt hier maßgeblich zur Wirkung bei. • „Liebelle“ von Caro Grimm – poetisch, leichtfüßig und atmosphärisch. • „Die Schöne und das Biest“ von Luzi Morgenstern – ein gelungenes queer-düsteres Märchendrabble mit sprachlicher Wucht. Ob blutig, queer, lyrisch oder bitterböse – diese Anthologie ist ein Fest für Fans von dunkler Fantasy und Mikroprosa. Kurz, aber garantiert nicht belanglos.

Dieses Buch habe ich vor ein paar Wochen bereits beendet. Dark Fantasy habe ich bisher glaube ich noch nicht gelesen. Das Buch besteht aus drabbles also Kurzgeschichten mit 100 Wörtern. Von verschiedenen Autorin*innen. Dazu gibt's hin und wieder Bilder, auch wenn die nicht immer passend zur Geschichte sind. Interessant fand ich u.a. das es ein paar drabbles von bekannten Märchen gab, nur halt anders und düsterer. Apropos Düster im Vorwort gibt's eine Content Warnung da das Buch mögliche Trigger haben könnte. Hinten stehen einige Wörter drin die triggern könnten. Tod kommt am meisten vor und es gibt meist keine happy Ends. Manche Geschichten habe ich doppelt gelesen, zum besseren Verständnis. Es gab einige wo ich mir eine längere Geschichte hätte mir vorstellen können. Die meisten Geschichten fand ich gut bis sehr gut. Deshalb auch als Gesamtbewertung volle 5 ⭐ Ich möchte auf jeden Fall mehr Dark Fantasy Bücher lesen und auch mal ein drabble schreiben. Von einigen Autor*innen gier möchte ich auch gerne mehr lesen. Ich bevorzuge mehr längere Geschichten, deshalb habe ich dann neben den Buch noch was anderes angefangen zu lesen. War auf jeden Fall sehr interessant in das Genre einzutauchen. Ein toller Bücherschrankfund.
Dark-Fantasy in 100 Worten
Diese Spenden-Anthologie besteht aus unzähligen Dark-Fantasy-Drabbles. Was ein Drabble ist? Eine Microstory, bestehend aus exakt 100 Worten (ohne Titel). Die Idee kam Herausgeberin Nike Gigandet, weil sie gerne englische Drabble-Anthologien gelesen hat, aber auf Deutsch dieses Format ziemlich unbekannt war/ist. Auf Instagram startete sie deshalb mit einer Freundin den Aufruf dazu und die Bookbubble hat geantwortet. Gefunden haben sich unzählige Autor*innen, Illustrator*innen sowie YouTuber*innen und Musiker*innen, die ihren Teil dazu beitgetragen haben, dass dieses Buch nun in meinen Händen liegt. Der Inhalt? Alles was das Dark-Fantasy-Herz begehrt: Drachen, Einhörner, Vampire, Werwölfe, Engel, Dämonen, Feen, Jäger, Rächer, Märchenfiguren und den Tod höchstpersönlich. Fazit: Ein tolles Buch zum Wegsnacken, wenn man mal nicht viel Zeit zu lesen hat, aber trotzdem kurz in mystische Welten abtauchen möchte. Plus: Der Erlös geht ans Tierheim Bünde. Kaufen lohnt sich also doppelt.
Du hast 100 Worte, um eine Atmosphäre zu erzeugen, eine Welt zu öffnen, einen Abschluss zu finden und eine Geschichte zu erzählen. Keine leichte Aufgabe, aber eine, der sich zahlreiche AutorInnen in »Tales of the Dark« angenommen und mit ihren Drabbles etwas Besonderes erschaffen haben. Neben den vielfältigen, kreativen und düsteren Geschichten dieser Dark-Fantasy-Sammlung gibt es viele Illustrationen zu bestaunen, die Szenen der Geschichten einfangen, diese begleiten und die für die richtige Stimmung sorgen. Weder kann noch will ich einzelne Storys hervorheben, weil das Werk als Ganzes fantastisch ist und auch als solches betrachtet werden sollte. Es geht mal tiefgründig, mal blutig und mal abgrundtief düster daher und gerade diese Mischung macht es aus. Nebenbei erfahren Lesende über die Viten der AutorInnen etwas zu deren Hintergrund und obendrein bringt der Erwerb dieses Buches auch einen tieferen Nutzen mit sich, da es sich um eine Spendenanthologie handelt. Gespendet wird für den Tierschutz, was bedeutet, dass der gesamte Gewinn aus diesem Projekt an das Tierheim Bünde geht. Ein Grund mehr, diese Anthologie zu lesen, was ich hiermit allen empfehle, die sich der dunklen Fantasy, der Kunst und den Kurzgeschichten in Form von Drabbles öffnen können und wollen.








