Die Trauzeugin | Ein atmosphärischer Psychothriller über toxische Freundschaft und Geheimnisse aus der Vergangenheit: Der Tag deines Lebens. Dein schlimmster Albtraum.
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Buchinformationen
Beiträge
Kranke Beziehungen
Die Autorin erzählt die Geschichte von Caitlin und Sasha, die unterschiedlicher nicht sein können. Caitlins Familie ist reich und Sashas Eltern leben auf ihrem Anwesen, um für ihre Eltern zu arbeiten. Beide Mädchen freunden sich miteinander an, wobei man von Anfang an merkt, dass Caitlin eine beherrschende, wenn nicht sogar narzisstische Persönlichkeit hat. Die Story springt von der Vergangenheit immer wieder in die Gegenwart zurück, wo Caitlins Hochzeit kurz bevorsteht, natürlich mit dem Mann, der auch Sasha all die Jahre nahestand. Sasha will die perfekte Hochzeit auf die Beine stellen und letztendlich mit Caitlin abrechnen oder es ihr doch wieder Recht machen? Ich hab am Anfang Probleme gehabt, mich durch den Wechsel der zeitlichen Perspektiven in die Story einzufinden. Ich habe mich dadurch zunächst nicht mitten dabei gefühlt, aber ab etwa der Hälfte des Buches hat sich das Durchhalten dann gelohnt und ich war gespannt auf die große Enthüllung am Hochzeitstag, die dann aber nicht ganz das war, was ich erwartet habe. Das ist aber meine persönliche Meinung. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und letztendlich kann ich sagen, es gibt kranke zwischenmenschliche Beziehungen, die fürs Leben prägen. Alles in allem waren die Charaktere sehr ausgereift und durchdacht und es wurde alles zum Schluss plausibel mit Überraschungseffekt miteinander verwoben. Ein kleines Mitleidstränchen für eine sonst so negativ dargestellte Person am Ende, wo wir wieder zur Einleitung zurückkehren, hat über einige textliche Schönheitsfehler hinwegsehen lassen. Meine Story wars persönlich nicht so, das mag aber daran liegen, dass ich sonst Liebesromane lese. Thrillerfreunde haben mit dem Buch bestimmt eine schöne Zeit.
Die Trauzeugin konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Beim Lesen sind mir mehrere Punkte negativ aufgefallen, die meinen Lesefluss und das Gesamterlebnis deutlich beeinträchtigt haben. Zum einen stören die zahlreichen Rechtschreibfehler, die immer wieder aus der Geschichte reißen. Hinzu kommen viele fehlende Anführungszeichen in den Dialogen, was häufig für Verwirrung sorgt, da nicht immer klar ist, wer gerade spricht. Inhaltlich wird meines Erachtens zu oft und recht beliebig wiederholt, dass Sasha Geheimnisse der Familie kennt. Dieser Punkt wird mehrfach betont, ohne dabei wirklich neue Spannung oder Erkenntnisse zu liefern, was auf Dauer ermüdend wirkt. Auch die Genre-Einordnung als Psychothriller halte ich für nicht passend. Die erwartete psychologische Tiefe und Spannung, die man von diesem Genre erwartet, konnte das Buch für mich nicht erfüllen. Dennoch vergebe ich zwei Sterne, da das Buch nicht so schlecht war, dass ich es abbrechen wollte. Es lässt sich grundsätzlich lesen, auch wenn es insgesamt deutliches Verbesserungspotenzial aufweist.
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Kranke Beziehungen
Die Autorin erzählt die Geschichte von Caitlin und Sasha, die unterschiedlicher nicht sein können. Caitlins Familie ist reich und Sashas Eltern leben auf ihrem Anwesen, um für ihre Eltern zu arbeiten. Beide Mädchen freunden sich miteinander an, wobei man von Anfang an merkt, dass Caitlin eine beherrschende, wenn nicht sogar narzisstische Persönlichkeit hat. Die Story springt von der Vergangenheit immer wieder in die Gegenwart zurück, wo Caitlins Hochzeit kurz bevorsteht, natürlich mit dem Mann, der auch Sasha all die Jahre nahestand. Sasha will die perfekte Hochzeit auf die Beine stellen und letztendlich mit Caitlin abrechnen oder es ihr doch wieder Recht machen? Ich hab am Anfang Probleme gehabt, mich durch den Wechsel der zeitlichen Perspektiven in die Story einzufinden. Ich habe mich dadurch zunächst nicht mitten dabei gefühlt, aber ab etwa der Hälfte des Buches hat sich das Durchhalten dann gelohnt und ich war gespannt auf die große Enthüllung am Hochzeitstag, die dann aber nicht ganz das war, was ich erwartet habe. Das ist aber meine persönliche Meinung. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und letztendlich kann ich sagen, es gibt kranke zwischenmenschliche Beziehungen, die fürs Leben prägen. Alles in allem waren die Charaktere sehr ausgereift und durchdacht und es wurde alles zum Schluss plausibel mit Überraschungseffekt miteinander verwoben. Ein kleines Mitleidstränchen für eine sonst so negativ dargestellte Person am Ende, wo wir wieder zur Einleitung zurückkehren, hat über einige textliche Schönheitsfehler hinwegsehen lassen. Meine Story wars persönlich nicht so, das mag aber daran liegen, dass ich sonst Liebesromane lese. Thrillerfreunde haben mit dem Buch bestimmt eine schöne Zeit.
Die Trauzeugin konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Beim Lesen sind mir mehrere Punkte negativ aufgefallen, die meinen Lesefluss und das Gesamterlebnis deutlich beeinträchtigt haben. Zum einen stören die zahlreichen Rechtschreibfehler, die immer wieder aus der Geschichte reißen. Hinzu kommen viele fehlende Anführungszeichen in den Dialogen, was häufig für Verwirrung sorgt, da nicht immer klar ist, wer gerade spricht. Inhaltlich wird meines Erachtens zu oft und recht beliebig wiederholt, dass Sasha Geheimnisse der Familie kennt. Dieser Punkt wird mehrfach betont, ohne dabei wirklich neue Spannung oder Erkenntnisse zu liefern, was auf Dauer ermüdend wirkt. Auch die Genre-Einordnung als Psychothriller halte ich für nicht passend. Die erwartete psychologische Tiefe und Spannung, die man von diesem Genre erwartet, konnte das Buch für mich nicht erfüllen. Dennoch vergebe ich zwei Sterne, da das Buch nicht so schlecht war, dass ich es abbrechen wollte. Es lässt sich grundsätzlich lesen, auch wenn es insgesamt deutliches Verbesserungspotenzial aufweist.





