In Your Wildest Dreams: Wenn Träume wahr werden (Wildcat Hockey 4)
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Buchinformationen
Beiträge
Ich hatte In Your Wildest Dreams viel zu lange auf meinem SuB liegen und meine Motivation, es endlich zu lesen, war… überschaubar. Eishockeyspieler, Romance, klingt nach „kenn ich schon“. Nach dem Lesen frage ich mich ernsthaft, warum ich mich so angestellt habe. Die Story hat mich überraschend schnell abgeholt und genau das geliefert, was ich mir von einer guten Sports Romance wünsche: Herz, Humor und Konflikte, die nicht künstlich aufgeblasen werden. Der Plot selbst ist angenehm geradlinig, ohne langweilig zu sein. Es gibt klare Hindernisse – berufliche Grenzen, alte Beziehungen, emotionale Altlasten – aber nichts davon fühlt sich konstruiert an. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass auf einen klassischen Third-Act-Breakup verzichtet wird. Statt Drama um des Dramas willen bekommen wir erwachsene Entscheidungen, Missverständnisse, die tatsächlich angesprochen werden, und Figuren, die miteinander reden. Allein das wirkt im Romance-Genre fast schon revolutionär. Der Konflikt rund um Bridgets Ex und dessen neue Position sorgt für ausreichend Spannung, ohne die Liebesgeschichte zu erdrücken, und fügt sich organisch in den Verlauf ein. Bridget war mir sofort sympathisch – nicht zuletzt, weil sie Krankenschwester ist. Man merkt in jeder Szene, wie sehr sie ihren Beruf liebt und wie ernst sie ihre Verantwortung gegenüber ihren Patient:innen nimmt. Sie geht in ihrer Arbeit auf, versucht selbst anstrengenden Menschen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und bleibt professionell, auch wenn ihr innerlich längst die Sicherung rausfliegt. Dass ausgerechnet ein hartnäckig flirtender Eishockeyspieler ihre Geduld regelmäßig testet, sorgt für viele charmante, humorvolle Momente, ohne ihre Kompetenz zu untergraben. Ash wiederum entpuppt sich sehr schnell als angenehme Überraschung. Anfangs wirkt er wie der typische NHL-Charmebolzen, doch dieses Bild zerbröselt erstaunlich fix. Statt eines rastlosen Playboys bekommen wir einen Mann, der ziemlich genau weiß, was er will – und das ist Bridget. Ohne Spielchen, ohne Manipulation, mit Respekt und Geduld. Ja, er hatte vor ihr andere Frauen, aber eben nicht dieses stereotype „jede Nacht jemand Neues“-Narrativ. Seine Hartnäckigkeit wirkt nie übergriffig, sondern ehrlich interessiert, und genau das macht die Romance zwischen den beiden so glaubwürdig. Der eigentliche Antagonist des Buches ist eindeutig Bridgets Ex Gabe – und meine Güte, der Mann ist anstrengend. Unsympathisch, kontrollierend und von der Sorte Mensch, die man am liebsten schütteln möchte. Auf meiner persönlichen Skala landet er stabil bei einer glatten Zehn „bitte entfernen“. Aber genau dadurch funktioniert er als Konfliktfaktor so gut, weil er nicht karikaturenhaft böse ist, sondern erschreckend realistisch. Der Schreibstil von In Your Wildest Dreams ist angenehm flüssig, locker und sehr dialoglastig, was perfekt zur Geschichte passt. Die Seiten fliegen nur so dahin, ohne dass es oberflächlich wirkt. Emotionen werden klar transportiert, ohne ins Melodramatische abzurutschen, und auch humorvolle Szenen fühlen sich natürlich an. Besonders gelungen fand ich, wie leicht sich ernste Themen und Leichtigkeit abwechseln – nichts wirkt fehl am Platz oder überzogen. Unterm Strich ist das Buch eine Romance, die mich kalt erwischt hat – im besten Sinne. Warmherzig, unterhaltsam, gut strukturiert und mit Figuren, die sich echt anfühlen. Kein unnötiges Drama, kein künstliches Chaos, sondern eine Geschichte, die zeigt, dass man mit soliden Charakteren und ehrlichem Plot sehr weit kommt. Und ja: Ich entschuldige mich offiziell bei meinem SuB, dass ich dieses Buch so lange ignoriert habe.
Ich mag Bücher von Rebecca Jenshak sehr gerne, allerdings finde ich diese Reihe sehr ähnlich. Einer der Wildcats will ein Mädchen, aber es dauert bis sie zusammen kommen, weil sie immer irgendwas hat. Sie ist die Tochter von Coach, sie kann sich nicht erneut auf ihn einlassen, sie kommt gerade erst aus einer Beziehung. Das fällt mir hier sehr stark auf, was in anderen Reihen nicht so doll war. Allerdings muss ich auch sagen, dieses Buch hier war teilweise echt schwer zu lesen durch etliche Schreibfehler. Es wurde teils Wort zu Wort übersetzt, dann sind Worte verdreht, Buchstaben fehlen oder Sätze machen absolut keinen Sinn. Das find ich sehr schade.
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Ich hatte In Your Wildest Dreams viel zu lange auf meinem SuB liegen und meine Motivation, es endlich zu lesen, war… überschaubar. Eishockeyspieler, Romance, klingt nach „kenn ich schon“. Nach dem Lesen frage ich mich ernsthaft, warum ich mich so angestellt habe. Die Story hat mich überraschend schnell abgeholt und genau das geliefert, was ich mir von einer guten Sports Romance wünsche: Herz, Humor und Konflikte, die nicht künstlich aufgeblasen werden. Der Plot selbst ist angenehm geradlinig, ohne langweilig zu sein. Es gibt klare Hindernisse – berufliche Grenzen, alte Beziehungen, emotionale Altlasten – aber nichts davon fühlt sich konstruiert an. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass auf einen klassischen Third-Act-Breakup verzichtet wird. Statt Drama um des Dramas willen bekommen wir erwachsene Entscheidungen, Missverständnisse, die tatsächlich angesprochen werden, und Figuren, die miteinander reden. Allein das wirkt im Romance-Genre fast schon revolutionär. Der Konflikt rund um Bridgets Ex und dessen neue Position sorgt für ausreichend Spannung, ohne die Liebesgeschichte zu erdrücken, und fügt sich organisch in den Verlauf ein. Bridget war mir sofort sympathisch – nicht zuletzt, weil sie Krankenschwester ist. Man merkt in jeder Szene, wie sehr sie ihren Beruf liebt und wie ernst sie ihre Verantwortung gegenüber ihren Patient:innen nimmt. Sie geht in ihrer Arbeit auf, versucht selbst anstrengenden Menschen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und bleibt professionell, auch wenn ihr innerlich längst die Sicherung rausfliegt. Dass ausgerechnet ein hartnäckig flirtender Eishockeyspieler ihre Geduld regelmäßig testet, sorgt für viele charmante, humorvolle Momente, ohne ihre Kompetenz zu untergraben. Ash wiederum entpuppt sich sehr schnell als angenehme Überraschung. Anfangs wirkt er wie der typische NHL-Charmebolzen, doch dieses Bild zerbröselt erstaunlich fix. Statt eines rastlosen Playboys bekommen wir einen Mann, der ziemlich genau weiß, was er will – und das ist Bridget. Ohne Spielchen, ohne Manipulation, mit Respekt und Geduld. Ja, er hatte vor ihr andere Frauen, aber eben nicht dieses stereotype „jede Nacht jemand Neues“-Narrativ. Seine Hartnäckigkeit wirkt nie übergriffig, sondern ehrlich interessiert, und genau das macht die Romance zwischen den beiden so glaubwürdig. Der eigentliche Antagonist des Buches ist eindeutig Bridgets Ex Gabe – und meine Güte, der Mann ist anstrengend. Unsympathisch, kontrollierend und von der Sorte Mensch, die man am liebsten schütteln möchte. Auf meiner persönlichen Skala landet er stabil bei einer glatten Zehn „bitte entfernen“. Aber genau dadurch funktioniert er als Konfliktfaktor so gut, weil er nicht karikaturenhaft böse ist, sondern erschreckend realistisch. Der Schreibstil von In Your Wildest Dreams ist angenehm flüssig, locker und sehr dialoglastig, was perfekt zur Geschichte passt. Die Seiten fliegen nur so dahin, ohne dass es oberflächlich wirkt. Emotionen werden klar transportiert, ohne ins Melodramatische abzurutschen, und auch humorvolle Szenen fühlen sich natürlich an. Besonders gelungen fand ich, wie leicht sich ernste Themen und Leichtigkeit abwechseln – nichts wirkt fehl am Platz oder überzogen. Unterm Strich ist das Buch eine Romance, die mich kalt erwischt hat – im besten Sinne. Warmherzig, unterhaltsam, gut strukturiert und mit Figuren, die sich echt anfühlen. Kein unnötiges Drama, kein künstliches Chaos, sondern eine Geschichte, die zeigt, dass man mit soliden Charakteren und ehrlichem Plot sehr weit kommt. Und ja: Ich entschuldige mich offiziell bei meinem SuB, dass ich dieses Buch so lange ignoriert habe.
Ich mag Bücher von Rebecca Jenshak sehr gerne, allerdings finde ich diese Reihe sehr ähnlich. Einer der Wildcats will ein Mädchen, aber es dauert bis sie zusammen kommen, weil sie immer irgendwas hat. Sie ist die Tochter von Coach, sie kann sich nicht erneut auf ihn einlassen, sie kommt gerade erst aus einer Beziehung. Das fällt mir hier sehr stark auf, was in anderen Reihen nicht so doll war. Allerdings muss ich auch sagen, dieses Buch hier war teilweise echt schwer zu lesen durch etliche Schreibfehler. Es wurde teils Wort zu Wort übersetzt, dann sind Worte verdreht, Buchstaben fehlen oder Sätze machen absolut keinen Sinn. Das find ich sehr schade.







