Cleopatra und Frankenstein

Cleopatra und Frankenstein

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Buchinformationen

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Preis
18.57 €

Beiträge

444
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3.5

Zwischen Glamour und Selbstzerstörung

Ganz ehrlich: Das wunderschöne Cover und der Titel waren definitiv der Grund, warum ich dieses Buch gekauft habe. Cleopatra and Frankenstein wurde von vielen Seiten extrem gehyped und auch wenn ich manches daran wirklich gut fand, konnte ich diesen Hype persönlich nicht ganz nachvollziehen. Die Charaktere haben definitiv Tiefe, trotzdem war mir kaum jemand wirklich sympathisch. Besonders die toxische Beziehung der Hauptfiguren wird intensiv und authentisch dargestellt. Gleichzeitig gibt es aber viele Nebenhandlungen rund um andere Charaktere, wodurch es sich manchmal fast so angefühlt hat, als würde man mehrere verschiedene Bücher gleichzeitig lesen. Sehr gelungen fand ich die Darstellung moderner Themen und den Bruch zwischen Erwartungen und Realität. Auch die Einblicke in die New Yorker Kunstszene und die Elitewelt waren spannend zu lesen. Was mir allerdings deutlich zu viel war, ist der extreme Drogenkonsum. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich beinahe alles nur darum dreht, was das Lesen stellenweise anstrengend gemacht hat. Zusätzlich finde ich, dass das Buch definitiv eine Triggerwarnung verdient hätte, da auch Depressionen, mentale Krisen und persönliche Abgründe eine große Rolle spielen. Der Schreibstil hingegen ist wirklich gut: leicht verständlich, flüssig und an manchen Stellen sogar überraschend humorvoll. Trotzdem hinterlässt das Buch insgesamt eher einen schwermütigen Eindruck. ✨📖

Zwischen Glamour und Selbstzerstörung
3

Es war okay

Hatte irgendwie mehr erwartet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es war gut verständlich und ich kam gut durch die Seiten aber mir hat etwas gefehlt. Es hat mich trotz der schweren Thematik emotional nicht erreicht und ich fand es teilweise sogar langweilig. Die toxische Beziehungen zwischen Cleo und Frank war wiederum gut dargestellt. Wenn die sich mal gestritten haben dann war es emotional aufgeladen aber von den Stellen gab es zu wenig um es für mich richtig gut zu finden. Dann wurden zu viele Nebencharaktere beleuchtet, die mich weniger interessiert haben. Es ist ein schwermütiges Buch, das einem eher runter zieht und am Ende teils traurig teils nachdenklich zurück lässt vielleicht klein wenig Hoffnungsgebend. Ich bereue nicht das Buch gehört zu haben kann es aber nicht unbedingt weiterempfehlen.

Es war okay
3

Langatmige Geschichte über eine schwierige Beziehung

Cleo, Anfang/Mitte 20, und Frank, Mitte 40, lernen sich auf einer Silvesterparty in New York kennen. Sie ist eine aufstrebende Künstlerin, er ein erfolgreicher Geschäftsmann mit eigener Werbeagentur. Sie üben beide eine unglaubliche Anziehungskraft aufeinander aus. Begierde und Lust bestimmen in der Anfangszeit ihre Beziehung. Sehr schnell wird geheiratet. Genauso schnell wird klar, dass beide unbearbeitete Themen aus der Vergangenheit mitbringen, ungeliebte Kindheit, Suchtproblematiken bei den Eltern und fehlende Aufmerksamkeit. Bei Frank führt das zunehmend in eine Alkoholabhängigkeit. Cleo fühlt sich nicht mehr wahrgenommen und verliert sich in einer tiefen Depression. Die Lesenden bekommen auch einen Eindruck vom Umfeld der beiden. So lernt man Zoe, die sehr viel jüngere Schwester von Frank kennen oder Quentin, den abgedrehten Kumpel von Cleo, der mit seinem Freund zunehmend auf Meth hängen bleibt. Alles kaputte Menschen. Die Geschichte ohne Hoffnung. Insgesamt waren es für mich zu viel explizite Sexszenen und zu viel Alkohol und andere Drogen. Aber und an gab es auch Szenen zum Schmunzeln, die mich dran bleiben ließen.

3

Weiß nicht...

Bin nicht so zufrieden mit der Geschichte von Cleo und Frank. Die beiden sind eher schlecht füreinander, was man auch merkt und vor allem Frank macht mich an vielen Stellen einfach nur wütend. Hat jedoch dennoch ein schönes Ende. Würde ich aber eher nicht weiterempfehlen 🧟‍♂️👸

3

Ein heftiges Buch das einen echt nachdenklich macht wenn man selbst gerade versucht sein Leben auf die Reihe zu kriegen.

Ich habe das Debüt von Coco Mellors gerade beendet und muss sagen dass mich die psychologische Tiefe der Charaktere echt überrascht hat. Im Kern geht es um die überstürzte Ehe zwischen der jungen Künstlerin Cleo und dem deutlich älteren Frank in New York. Mellors seziert hier meisterhaft wie Erwartungshaltungen an die Liebe und die harte Realität von psychischen Problemen und Sucht aufeinanderprallen.

3.5

Ich musste lachen, war schockiert, hab Tränen in den Augen gehabt und mich verstanden gefühlt

4.5

Menschliche Abgründe bestens beschrieben und analysiert und das in der Stadt, die niemals schläft. 🌇🏙✨️

Wow, was für ein Buch!! Da die Bewertungen eher durchwachsen sind, bin ich mit keinen hohen Erwartungen an das Buch rangegangen, aber als ich das Buch anfing, konnte ich es gar nicht aus der Hand legen. Erstmal zu Coco Mellors Schreibstil: Traumhaft! Mit einer Leichtigkeit fliegt man durch die Seiten und Abgründe der einzelnen Charaktere. Leider waren die Kapitel sehr lang, dass man sich gefragt hat, wann sie zu Ende sind. Also schnell mal ein Kapitel lesen war nicht drin. Die einzelnen Charaktere waren nach meiner Meinung super beschrieben und auch deren Probleme und Abgründe wurden von Coco Mellors mit einer Tiefgründigkeit beschrieben, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Die Autorin zeigt sehr gut auf, was das Leben in der Großstadt sein kann und wenn man niemanden hat, der einen auffängt, wie schnell man von der Stadt verschluckt wird und es zeigt gut auf, wie schnell die Abwärtsspirale dann sein kann. Am besten konnte man das natürlich bei Cleo und Frank sehen. Ihre toxische Beziehung wurde so gut aufgearbeitet und man konnte sehr gut sehen, wie sie sich gegenseitig zerstört haben, ohne auch mal jegliche Hilfe von außen zu bekommen. Im Gegenteil, ich fand ihre Freunde und Familie haben alles nur noch schlimmer gemacht. Ich fand das Buch großartig, da es zeigt, dass New York auch nicht mehr die Stadt der großen Träume und Erfolge ist, wie man es vielleicht von früher kannte, sondern der Glamour auch seine Risse bekommen hat und auch Großstadt nicht für jeden gemacht ist. Ein tolles Buch für alle, die tiefgründige Gespräche mit Großstadtfeeling gut findet.

1

Abgebrochen bei 17%

Das Buch fängt schon seltsam an. Die Charaktere finde ich durchweg alle unsympathisch und nervig. Diese Familienprobleme nerven und ich steige nicht ganz hinter den Sinn des Buches. Das Leben ist zu kurz um schlechte Bücher zu lesen, ganz klar keine Empfehlung. Die ganzen positiven Bewertungen kann ich auch absolut nicht nachvollziehen.

3

Ich hatte etwas mehr erwartet. Ich fand es ok und da ich es im Urlaub gelesen hatte, mit ganz viel Ruhe und Zeit, habe ich über manche Längen hinweggesehen. Erzählt wird die Geschichte von Cleo und Frank. Sie lernen sich an einem Silvesterabend im Fahrstuhl kennen und verlieben sich ineinander. Sie ist eine wunderschöne Kunststudentin Mitte zwanzig und aus Großbritannien, er ein wohlhabender Amerikaner, Mitte 40 und Inhaber einer Werbeagentur. Etwas, das wunderschön anfängt, entwickelt sich zu einer toxischen Beziehung und wir dürfen die beiden beim Ende ihrer Beziehung begleiten. Dabei lernen wir auch viele Freunde des Paares kennen und sehen, welche Rolle Freunde in einer Beziehung spielen können. Ich weiß nicht recht, was ich zu dem Buch sagen soll. Es beinhaltet alles, manchmal sogar zu viel und doch auch zu wenig. Obwohl es sich wirklich leicht lesen lässt, sind viele Themen in eine Geschichte gepackt, die ich so nicht gebraucht hätte. Es wäre meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen, mich ständig daran zu erinnern, dass es unter den wohlhabenden New Yorkern wohl gang und gäbe ist, laufend Alkohol und Kokain zu konsumieren. Und nein, es ist nicht so, dass ich solche Themen nicht gerne lese, ich genieße es sogar, für die Länge eines Buches Teil dieser mir unbekannten Gesellschaft zu sein. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass es zu oft wiederholt wird, empfinde ich es eher als unrealistisch. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Erwähnung bestimmter sexueller Praktiken den Zweck einer „Quotenerfüllung“ diente. Hat mir selbst keinen Mehrwert gegeben. Für mich war es eine unterhaltende Urlaubslektüre, die einige Längen aufweist, aber durch eine wunderbare Übersetzung besticht. Hin und wieder verspürte ich einen Gossip-Girl-Vibe - amüsante Unterhaltung mit manchen Tiefen und doch auch etwas flach. Kann man lesen, muss man nicht.

3

Ich bin irgendwie zwiegespalten. Die Charaktere wachsen einem ans Herz, auch wenn ich nicht genau wusste, wo die Geschichte hingeht. Und irgendwie hat’s weh getan

3.5

Liebe kennt (k)ein Alter

Es ist kompliziert. Mit Frank, Cleo und New York, mit ihrer Vergangenheit, mit ihrer Zukunft und allem dazwischen. Dennoch versuchen die beiden gemeinsam ihr Glück - und eine Weile surfen sie auf der Welle, doch wie lange? Das Marketing verspricht mit Cleopatra und Frankenstein den nächsten umwerfenden Großstadtroman und vielleicht auch die nächste Großstadtromanze, aber eine, die gerne erwachsen sein möchte. Cleo ist Mitte zwanzig und Künstlerin auf dem Weg zu sich selbst, Frank ist Eigentümer einer Werbeagentur und zwanzig Jahre älter als sie. Was die beiden verbindet, ahnen sie zunächst gar nicht, und nein, ich meine nicht (vermeintliche ?) Liebe. Sondern Schmerz und Trauma, und beides nicht zu knapp. Hinter Fassaden aus Glanz und Glamour erwarten uns in Coco Mellors Geschichte Abgründe aller Art, bei aber auch wirklich jedem Charakter im ganzen Buch. Zwischendurch hat man als Leser das Gefühl, jeder in NYC müsste ein exzessives Synth-Drogen-Problem haben und jeden Tag hemmungslos über die Stränge schlagen. Dementsprechend schwer ist es, die Charaktere auf einer persönlichen Ebene zu mögen. Verstehen vielleicht- mitfühlen eher nicht. Aber vielleicht war das auch gar nicht der Sinn. Fesselnd ist die Geschichte jedenfalls, schwankt sie doch ständig zwischen faszinierend und abstoßend, tiefgründig und dann wieder fast klischeehaft oberflächlich. Ein Buch, das man an die Wand werfen möchte, aber trotzdem weiter lesen muss: Eine Qualität für sich. Die Autorin hat eine ganze Bandbreite von Impressionen eingebaut, irgendwas zwischen Witz und Schwermut ist für jeden dabei. Ein Buch zum Nachdenken, aber vielleicht auch nicht zu viel, sonst enden wir alle wie Cleo. Und mit der Frage „Was zur Hölle?“

Liebe kennt (k)ein Alter
3

Hat sich eher wie ein Tagebuch gelesen.

Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Es war keine Liebesgeschichte, eher eine Geschichte wie zwei Leute sich trennen. Die Kapitel erzählen von einzelnen Tagen die aber alle keinen roten Faden entstehen lassen. Man konnte die starke Beziehung nicht richtig verstehen und wieso es so wichtig sein soll daraus ein 500 Seiten Buch zu schreiben. Ich fand keinen der Charaktere besonders sympathisch, alle waren psychisch ziemlich fertig, das war anstrengend zu lesen. ( Nicht das ich das nervig finde, einfach weil ich solche Geschichten nicht lesen möchte )

Hat sich eher wie ein Tagebuch gelesen.
4.5

Keine Liebesgeschichte im herkömmlichen Sinne 🌸

Ich hatte dieses Buch schon lange auf meinem SUB und mich auch mega darauf gefreut. 🤍 Ich bin mit der Erwartung in dieses Buch gegangen das es um Cleo und Frank und deren Geschichte geht und das stimmt auch. Allerdings gibt es in jedem anderen Kapitel sehr viele neue Charaktere… Freunde und Familie der beiden die am am Ende miteinander verworren sind und das gibt dem ganzen nochmal ein paar Wendungen. 😊 Tolle Charaktere, missglückte Entscheidungen, psychische Krankheiten und Liebe. So würde ich dieses Buch zusammenfassen. 🥰

5

So ein realistischer Roman, alles was das Leben hergibt

Diese Geschichte über das Paar, es ist alles dabei liebe Drama, es wird nur nichts verschönert. Es ist so als wenn eine Freundin dir erzählt wie es ihr ergangenen ist. Die Höhen und Tiefen was das Leben leider auch her geben kann, wie es sich ändert, was Ruhm aus Menschen macht ubd wie sich Freundschaften entwickeln können. Es ist einfach großartig 💗

4

Gutes Buch, aber Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft

Ich habe mich schon seit langer Zeit darauf gefreut, dieses Buch zu lesen. Nach den ersten Kapiteln wurde dann deutlich, dass es sowohl vom Inhalt als auch von der Schreibweise etwas anders war, als ich erwartet hatte. An sich war das aber nicht schlimm, da das Buch mich dennoch irgendwie sehr gepackt hat und ich immer weiter lesen wollte. 👀 Ich muss aber sagen, dass mich an ein paar Stellen die veränderten Perspektiven etwas genervt haben, weil sie für mich eigentlich nicht so interessant waren. Zudem hätte ich mir eher gewünscht, dass aus der ersten Person erzählt wird. 🫣 Das Potenzial des Buches wurde für mich also leider nicht ganz ausgeschöpft - aber dennoch war es für mich ein gutes Buch, was ich wirklich sehr gerne gelesen habe. 🤭

3

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Story verstanden habe? 👀

„Cleopatra und Frankenstein“ finde ich optisch einfach toll. Ich mag so ein Cover unfassbar gerne. ABER mal zum Wesentlichen. Der Schreibstil von Coco Mellors ist einfach wundervoll. Mit einer irgendwie poetisch alltäglichen Leichtigkeit bin ich durch die Seiten nur so geflogen. Die Kapitel sind recht lang, was manchmal ein Gefühl von „wann bin ich endlich mit dem Kapitel durch?“ hervorgeholt hat. Die Geschichte ist komplett aus der Erzählperspektive geschrieben. Dadurch war mir manchmal nicht ganz klar, welche Person denn gerade „behandelt“ wird. Grundsätzlich bin ich mir sicher, dass ich die Geschichte verstanden habe. Allerdings geht es mir hier auch so, dass ich es dann doch irgendwie nicht weiß. Versteht ihr was ich meine? 👀 Für alle Fans von Die sieben Männer der Evelyn Hugo könnte dieses Buch etwas sein. Allerdings würde ich trotzdem erstmal empfehlen in die Leseprobe reinzulesen bevor es direkt gekauft wird. Ich freue mich jetzt aber auf „Blue Sisters“ der Autorin. 🤍

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Story verstanden habe? 👀
2.5

Ich wollte es lieben..

Character Driven Slow Pace Messy Relationships Cleo (in ihren 20‘s) trifft auf Frank (in seinen 40‘s) und die beiden entscheiden sich viel zu überstürzt zu heiraten. Von da an geht es mit den beiden eigentlich nur kontinuierlich Berg ab. Man begleit die beiden durch einen wichtigen und auch prägenden Abschnitt ihres Lebens. Die ähnlich traurige Kindheit verbindet die beiden und sie geben sich den Halt, der sonst von keiner Seite kommt. Selbst als Leser fällt es einem schwer, sich die beiden ohne einander zu wünschen, obwohl es eigentlich, dass richtige wäre.. In diesem Buch werden wichtige Themen angesprochen, teilweise hätte man sich vielleicht auch mal eine Triggerwarnung gewünscht. Ich kann dem Buch leider nur nicht so viele Sterne geben, wie ich gerne würde, weil es teilweise echt langweilig war. Die Story zieht sich und der Einblick in die Gefühlslage der Nebencharaktere macht es nicht wirklich besser.. Für alle, die mehr auf Plot stehen, würde ich an dieser Stelle einfach mal sagen, lest es besser nicht 😄🫶🏼

Ich wollte es lieben..
5

#Lieblingsleseplatz ❤️ Und dazu noch dieses unglaublich herzzerreißende Buch!

Dieses Buch ist einfach der Wahnsinn! Macht sofort Süchtig und zieht einen in den Bann! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Rezension//Unbezahlte Werbung//Buch selbst gekauft oder geliehen

#Lieblingsleseplatz ❤️
Und dazu noch dieses unglaublich herzzerreißende Buch!
4

Coco Mellors’ Debüt braucht etwas Geduld am Anfang, aber es lohnt sich absolut. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich - sie schafft es meisterhaft, zwischen subtilen Andeutungen und messerscharfen, direkten Momenten zu wechseln. Die Beziehung zwischen Cleo und Frank ist toxisch bis ins Mark, und doch kann man nicht anders, als mit beiden mitzufiebern. Mellors zeigt mit beeindruckender Ehrlichkeit, wie kompliziert Liebe sein kann. Besonders berührend ist, dass beide Protagonisten trotz aller Schwierigkeiten zu ihrem eigenen Happy End finden. Was dieses Buch auszeichnet, ist seine unaufgeregte Art, die feinen Nuancen zwischenmenschlicher Beziehungen einzufangen. Mellors versteht es, die leisen Töne des Lebens hörbar zu machen - ein beeindruckendes Erstlingswerk, das noch lange nachhallt.

3

Puh, dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Ich weiß garnicht wirklich, was mich so gestört hat, hatte beim lesen aber ein ungutes Gefühl.

Ich hatte mich extrem auf das Buch gefreut, da es fast ein Jahr auf meinem SuB lag und ich gehört habe, dass es vergleichbar mit Sally Rooneys Büchern sein soll… stattdessen habe ich aber zu viel erwartet - die Charaktere waren wirklich ALLE (bis auf Santiago) eine Katastrophe, ich mochte keine einzige Person. Alle waren Alkohol- oder Drogenabhängig und hatten ihr Leben überhaupt nicht im Griff. Normalerweise gefallen mir „realere und nicht perfekte“ Bücher sehr, weil sie sich so realistisch und echt anfühlen. Dieses Buch hat mich beim lesen jedoch leider immer mehr runtergezogen. Ich war sehr erleichtert über das Ende und positiv überrascht, das hat das Buch für mich wirklich nochmal besser gemacht. Auch am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, ich habe ihn sehr gemocht. Alles in allem fand ich das Buch trotzdem spannend und wollte es auf jeden Fall beenden und es hat mich auch trotzdem in seinen Bann gezogen.

Puh, dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Ich weiß garnicht wirklich, was mich so gestört hat, hatte beim lesen aber ein ungutes Gefühl.
3

Das Buch war definitiv anders, als ich es erwartet habe und ist keine klassische Liebesgeschichte, wie man es vielleicht erwartet. Es ist gut geschrieben, obwohl die Übersetzung stellenweise Fehler hatte. Manchmal hab ich aber ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, was gerade passiert oder was mir das Buch sagen will. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was eigentlich oft ganz gut ist, leider fand ich keinen der Charaktere sympathisch, bis auf Santiago vielleicht. Das Buch an sich ist aber sehr schön schlicht gestaltet, mit pinken Farbschnitt in der Taschenbuchausgabe. Jedoch hätte es meiner Meinung nach eine Triggerwarnung gebraucht, da Themen aufkommen, mit denen man bei dem Buch im Vorfeld eher nicht rechnet. Außerdem haben mich die Kapitel etwas genervt, da sie auf Monate aufgeteilt waren und damit recht lang.

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5

Wenn man das Buch vor sich liegen hat, denkt man es ist eine Romanze zwischen Cleo und Frank. Aber es kommen noch viel mehr Leute in der Geschichte vor, die alle irgendwie etwas miteinander zu tun haben. Es sind erwachsene Menschen die sich schwer tun ihren Weg zu finden, aber auch jüngere Leute. Es ist einfach das Leben, manchmal läuft es gut, manchmal ist es holprig.Jeder will einfach nur überleben und hat sein Päckchen zu tragen. Mich hat etwas der Drogenkosum gestört. Das Buch geht in die Tiefe, ich hätte ab und an etwas markieren können, so toll fand ich die Wortwahl. Es passieren auch ein paar heftige Sachen, leider gibt es dazu keine Triggerwarnung.

5

Eine Liebe, die das Leben zeichnet.

„Wenn deine dunkelste Seite auf meine dunkelste Seite trifft, entsteht Licht.“ Die Kunststudentin Cleo trifft in New York zufällig auf den Werbeagenten Frank. Aus der spontanen Begegnung wird schon bald eine stürmische und unbefangene Liebe. Doch die beginnende Euphorie wandelt sich zunehmend in eine zerstörerische Dysphorie, die mit der Zeit alles mit sich in die Tiefe zu reißen droht. Coco Mellors Roman „Cleopatra und Frankenstein“ trifft einen Nerv. Er zeigt seine Charaktere in all seinen Facetten, mit all seinen seelischen Wunden. Und eben diese Eigenschaft macht den Roman zu einem Erlebnis. Er transportiert ein melancholisches Großstadtgefühl inmitten New Yorks, zwischen Zukunftsängsten, Selbstzweifeln und dem drängenden Gefühl nach Sicherheit in all dem Chaos, das sich Leben nennt. Ich empfehle „Cleopatra und Frankenstein“ all denjenigen, die sich zwischen dem Gefühl von Sehnsucht nach romantischer Liebe und Selbstfindung wiederfinden. PS: Es werden potenziell belastende Themen beschrieben.

4

Eine chaotische Geschichte über Beziehungen und Freundschaft, aufwühlend, aber lesenswert!

4

Ich fands am Anfang schwierig reinzukommen, aber am ende dann toll :)

4

New York, Mitte der 2010er Jahre: An einem Silvesterabend lernen Cleo und Frank sich kennen. Sie ist 23, wunderschön, Künstlerin, talentiert aber mittelmäßig erfolgreich. Er, gute 20 Jahre älter, wohlhabend und Inhaber einer Werbeagentur. Es funkt sofort, sie verlieben sich und heiraten völlig überstürzt, wenige Monate später. Ihre Beziehung ist intensiv, leidenschaftlich, unvernünftig und… zerstörerisch. Denn außer ihrer inneren Zerrissenheit haben Cleo und Frank auf dem ersten Blick wenig gemein. Beide haben jeweils mit ihren Dämonen zu kämpfen und holen im anderen zunehmend die destruktiven Seiten hervor bis Cleo in ihrem Wunsch nach Veränderung eine folgenschwere Entscheidung trifft. Wow. Während des Lesens hatte ich nicht nur bei der Beschreibung des eiskalten New Yorker Winters Gänsehaut. Dabei habe ich erst ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden weil mir die Lovestory erst überzogen vorkam. Im Laufe des Buches tauchte ich dann immer tiefer in das Innenleben der beiden ein. Einzelne Kapitel zeigen die Perspektiven enger Freunde und irgendwie kam mir ganz New York so vor wie ein einziger Abgrund und alle Protagonisten auf dem besten Weg abzustürzen. Dabei hat die Story irgendwann eine krasse Sogwirkung entwickelt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den einzelnen Personen weitergeht. Sehr bildhaft und teilweise drastisch beschreibt Coco Mellors zerstörerische Dynamiken in Beziehungen, innere Abgründe der Protagonisten und wie hässlich Auseinandersetzungen werden können, obwohl man sich doch liebt. Es geht um Sucht, Depression, Freundschaft und wie prägend die Familie sein kann. Und vielleicht geht es auch darum, dass einem eine gute gesunde Beziehung vor allem Ruhe schenkt. Cleopatra und Frankenstein hat mich berührt, schockiert und beschäftigt. Daher: ganz klare Empfehlung 🩵

4

Schöne und auch bittere Geschichte. Ich hätte nicht gedacht, dass sie mir so gut gefällt. Ich mochte sehr, dass die Erzähler wechselten.

3

Diesem Buch nur 3,5 Sterne zu geben, tut mir weh, aber dazu später mehr. Ich muss zugeben, dass die starke Präsenz des Buchs auf Social Media mich dazu veranlasst hat, es zu kaufen. Der Klappentext hat nicht wirklich viel über den Inhalt verraten, die Zitate auf der Rückseite haben den Anschein auf einen netten Zeitvertreib hinterlassen. Nun zur Story. Eben wegen oben genannten Gründen war ich mir nicht ganz sicher, worauf ich mich einlasse und so habe ich mich einfach mit der Geschichte reißen lassen. Es gibt viele Charaktere neben den beiden Hauptfiguren und jeder von ihnen hat eine einzigartige Persönlichkeit, eigene Probleme, etc, in die wir durch die verschiedenen Kapitel Einblick bekommen. Hierzu muss ich erwähnen, dass ich aus Sicht einer Autorin) den Erzählstil wahnsinnig toll finde. Es war faszinierend, wie man durch die Erzählungen der anderen Charaktere, die durch ihr eigenes Leben gehen, am Rande Infos über die Entwicklungen der Hauptgeschichte bekommt und wieviel eigentlich miteinander verknüpft ist. Trotzdem muss ich sagen, dass ich bis fast zur Hälfte des Buchs gebraucht habe, um damit in Fahrt zu kommen. Ab dem Eleanor-Kapitel war ich dann so wirklich drin. Und… Oh Gott, dieses Kapitel! So schräg Eleanor auch ist - schreibtechnisch kann ich von diesem Kapitel nur schwärmen! Es hat alles so viel spannender gemacht! Was dieses Hoch für mich aber ruiniert hat, war etwas, das ein paar Kapitel später passiert ist. Wer das Buch gelesen hat, weiß vermutlich was ich meine, wenn ich sage, dass hier eine Triggerwarnung Sinn gemacht hätte. Ich bin normalerweise nicht leicht mit diesem Thema zu triggern, allerdings war die Art, wie Cleos Gefühle beschrieben waren, etwas zu viel für mich. Das Ganze kam etwas zu unerwartet (eben aufgrund des Klappentexts und den Zitaten) und ich wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich vermutlich nicht zu diesem Buch gegriffen. Es hat mich einige Tage ziemlich runtergezogen und ich musste mich danach aufraffen, weiterzulesen. Deswegen die paar Sterne Abzug, so leid es mir tut. Nichts desto trotz - toller Schreibstil, tolle Charaktere, sehr lebensnah und bis auf die düstere Wende hat es mir wirklich Spaß gemacht, es zu lesen.

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4.5

Eine Mischung zwischen "Wow!" und "Au ..."

Von Seite 1 an ist mir der Schreibstil aufgefallen. Wie ein Messer durch warme Butter bin ich durch die Seiten geglitten. Dazu kam die Atmosphäre im Buch, die stets - auch wenn es eigentlich schöne / lustige Szenen waren - einen Hauch Melancholie mit sich trug, gerade so genug, um durch pointierte Formulierungen genau ins Herz zu fahren. Die verschiedenen POVs hatten alle eigene Stimmen, manche sehr distinkt, andere einander ähnlich. Meine einzige Kritik hier ist der Dialog, der sich für mich an manchen Stellen nicht rund angefühlt hat. (Und das ist Meckern auf hohem Niveau, wie mensch der Bewertung hoffentlich entnehmen kann.) Die Handlung an sich überzeugt mich gerade durch ihre Episodenhaftigkeit. Wenn mensch sich später an das Leben zurückerinnert, gibt es auch keinen fortlaufenden Film, sondern hervorstechende Augenblicke. So konnte die Autorin stets die Spannung hochhalten und sich auf die wichtigen Aspekte der Handlung konzentrieren, die sich ja doch über mehr als ein Jahr erstreckte. Die Nebencharaktere sind erstaunlich gut ausgearbeitet und jeder - selbst Cleo, die mich manchmal zur Weißglut getrieben hat, und auch Quentin - haben Seiten an sich, für die ich sie mochte... Irgendwann. Irgendwie. Gerade der Verlauf von Quentins Geschichte hat mich mehr getroffen als gedacht, dafür, wie ekelhaft er sich teilweise benommen hat. Oder auch die Entwicklungen zwischen Eleanor und Frank - kaum ein Buch hat mich Zerrissenheit so sehr spüren lassen (nicht Mal Daisy Jones). Alles in allem ein für mich rundum gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Auch, wenn mein Herz nicht alles so gut verkraftet hat (... 💔).

Eine Mischung zwischen "Wow!" und "Au ..."
4.5

Ich habe lange kein Buch mehr gelesen bei dem es mir am Ende schwer fiel mich von den Charakteren zu verabschieden. Nicht einmal unbedingt, weil sie mir alle so sympathisch sind, sondern einfach, weil sie sich so verletzlich gezeigt und tiefe Einblicke gewährt haben. Viele gebrochene und verletzte Menschen, die sich wieder zusammen fügen (wollen) und so eine faszinierende Konstellation bilden. Absolute Empfehlung

4.5

What a rollercoaster!

Cleopatra & Frankenstein ist vieles: Laut, schrill und bunt, auf der anderen Seite aber auch verletzlich und zeigt die "hässlichen" Seiten des Lebens. Die beiden Protagonisten, so unterschiedlich sie auch wirken, harmonieren am Anfang und ihre Beziehung regt zum mitfiebern an. Freunde und Leben wirken schillernd und unwirklich, man fühlt sich beim Lesen wie in einem Fiebertraum zwischen Partys und Vernissagen. Im Verlauf der Handlung wird aber Stück für Stück deutlich, dass der Schein trügen kann und nicht alles so ästhetisch oder perfekt ist, wie die Charaktere es vorgeben. Hier (🌟Spoiler an der Stelle🌟) fand ich die Beziehung zwischen Frank und Eleonor am Anfang etwas unpassend bzw kam sie scheinbar aus dem Nichts, mit der Zeit konnte ich mich damit aber anfreunden. Auch das Ende war nicht das, was ich erwartet habe, aber es war trotzdem auf seine Art und Weise passend. Die Charaktere waren alle sympathisch in dem Sinne, dass ich mitgefiebert habe und für alle ein Happy Ende erhofft habe. Einzig und allein von den eher "spicy" Szenen war ich nicht ein riesen Fan, sie machen zwar überall Sinn, aber letzten Endes muss man das einfach mögen 😅

5

Is it worth the hype? HELL YES. ❤️‍🩹

Ich gebe es zu, ich war zunächst skeptisch. Sehr skeptisch. Wie so oft bei stark gehypten Büchern. Erwartet habe ich eine Lovestory, mit ein bisschen Drama hier und Herzschmerz da. Aber puh, in diesem Buch geht's um SO VIEL MEHR! Ich habe am Anfang etwas gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Doch dann hat mich der Roman mit seinem Tiefgang völlig überrascht und in seinen Bann gezogen. Im Mittelpunkt stehen zwar die beiden Hauptfiguren Cleo und Frank, aber auch die Nebenfiguren spielen eine entscheidende Rolle und werden im Verlauf sehr schön ausgebaut. Die Charaktere sind vielschichtig, teilweise unsympathisch, ambivalent und toxisch. Aber verdammt authentisch. Zudem erfolgen viele Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren, die nicht nur für Dynamik sorgen, sondern die Geschichte differenziert von allen Seiten beleuchten. Der Schreibstil ist trotz schwerer Themen voller Leichtigkeit und grandiosem Humor. Die Story ist krass. Aufwühlend, schmerzhaft und fast schon too much. Aber ich hab's geliebt. So sehr, dass ich das Buch im August in der deutschen Übersetzung von Lisa Kögeböhn wohl direkt noch mal lesen werde. Das sagt doch eigentlich schon alles, oder? Is it worth the hype? HELL YES. ❤️‍🩹 Das Buch behandelt einige heftige Themen, achtet daher bitte auf die TWs: Depression, Suizid, Drogen- und Alkoholsucht

Is it worth the hype? HELL YES. ❤️‍🩹
3

Da hab' ich wohl zu viel erwartet

Bereits seit Wochen, wenn nicht sogar seit Monaten, wird dieses Buch auf Instagram besprochen. Natürlich vor allem deshalb, weil die englische Ausgabe bereits seit Februar erhältlich ist und der Eichborn Verlag schon vorab ordentlich die Werbetrommel rührte. Das Buch wird enorm gehyped, aber ist es das wert? Kurz und knapp: Cleo und Frank lernen sich auf einer Party kennen und verlieben sich so brachial ineinander, dass sie nur wenige Monate später heiraten. Dabei kennen sie einander kaum. Im Laufe einiger weiterer Monate wird deutlich, dass Frank ein Alkoholproblem und Cleo mit ihrer Psyche zu kämpfen hat, um es mal einfach auszudrücken. Ihre Gefühle füreinander sind stark, doch wie lange noch, wo die Probleme auch für Außenstehende immer offensichtlicher werden. Das Buch hat mich nicht gelangweilt. Das ist doch schon mal gut. Aber so wirklich neue Erkenntnisse brachte es mir auch nicht. Ich muss leider gestehen, dass ich mit viel zu hohen Erwartungen an das Buch gegangen bin. Nachdem "Morgen, morgen und wieder morgen" von Gabrielle Zevin so dermaßen gut war - hier ging es um Höhen und Tiefen einer Freundschaft - hatte ich mir ähnliches, nur eben auf Beziehungs-/Eheebene, erhofft. Die Euphorie blieb leider aus. Woran das liegt, kann ich nicht genau festmachen. Gestört hat mich auf jeden Fall der übermäßige Einsatz von Drogen. Klar kann das durchaus realistisch sein, doch frage ich mich, ob diese Drogen für das Voranschreiten der Handlung notwendig sind. Der Schreibstil ist klar, schnörkellos und einfach, dadurch aber auch überhaupt nicht interessant. Wer eine schöne Sprache sucht, der wird hier leider nicht fündig. Dazu muss ich sagen, dass ich natürlich die deutsche Übersetzung gelesen habe und nicht weiß, wie sich das englische Original liest. Da die Übersetzerin aber bei z.B. "Pageboy" von Elliot Page eine großartige Arbeit geleistet hat, würde ich eine platte Übersetzung hier ausschließen und behaupten wollen, dass der Text auch im Englischen leider nichts Besonderes ist. Alles in allem war es für mich leider nichts, außer ein weiteres Buch im Rahmen des Dicke Bücher-Camps. Na immerhin!

Da hab' ich wohl zu viel erwartet
4

Wer einen spannenden oder herzzerreißenden Liebesroman sucht, wird hier nicht fündig. Wer eine tiefgehende und komplexe Geschichte über zwei Liebende sucht, ist hier richtig. Das Buch entwickelt sich sehr langsam und mit vielen Nebensträngen, durch die Freunde der Protagonisten. Dadurch erhält man aber einen tiefen Einblick in die Welt um Cleo und Frank, die einem hilft die Charaktere besser zu verstehen. Der Schreibstil ist einfühlsam, aber nüchtern. Die Geschichte realistisch und ungeschönt. Insgesamt ein bewegender Roman, der aber sicherlich nicht zur klassischen Unterhaltungsliteratur gehört.

4

Endlich konnte ich mir von Coco Mellors 'Cleopatra und Frankenstein' zu Gemüte führen. Ich hatte recht unterschiedliche Kritiken dazu gelesen, aber da es mich vom Klappentext so angesprochen hat, blieb es schön auf meiner Wunschliste. Aufgrund der Seitenzahl habe ich zum Hörbuch gegriffen und was soll ich sagen... Ich fands echt gut und hätte es jetzt doch noch gerne als Buch fürs Regal, also bleibt es weiter auf der Wunschliste 😅. Cleo und Frank lernen sich am Silvesterabend kennen und lieben. So unterschiedlich die zwei sind, so intensiv ist auch ihre Beziehung. Es passiert eine Menge in beider Leben und nicht alles teilen Cleo und Frank miteinander. Irgendwann schlägt ihre sehr schnell geschlossene Ehe in etwas toxisches über und man erlebt hautnah mit wie nah Liebe und Leid miteinander verknüpft sein können. Es gibt viele Charaktere die wir noch nebenher kennenlernen und die oft eine erhebliche Rolle in diesem Roman spielen. Am allerliebsten von allen Protagonisten mochte ich Frank. Bis auf sein 'Problem' welches auch oftmals beleuchtet wird und nicht unerhebliche ist, finde ich ihn klasse. Sehr ehrgeizig und fleißig, hilfsbereit und immer für jeden Spaß zu haben. Cleo und Konsorten waren mir einfach oft zu...ich weiß nicht...speziell vielleicht?! Ein wirklich unterhaltsames Buch, mit Höhen und Tiefen, schönem und tragischen Momenten. Ich hatte meine Freude dran und kann es wirklich empfehlen.

3

Nicht das, was ich erwartet habe. Aber ich weiß auch nicht, was ich erwartet habe

Ich weiß nicht recht, was ich von den Buch halten soll. Anfangs nahm mich das Buch gut mit, die beginnende Romanze zwischen Frank und Cleo klang vielversprechend und entwickelte sich genauso schnell zu Grunde. Vermutlich hätte eine reine, funktionierende Liebesgeschichte hier mich hier nicht abgeholt. Ich glaube, mir hat Sympathie zu den Charakteren gefehlt. Ich kann nicht behaupten, auch nur eine der Personen wirklich gemocht zu haben oder authentisch zu finden. Das Ende fand ich jedoch schön. Die letzte Unterhaltung von Frank und Cleo war ehrlich und passend. Trotz alledem, was passiert war, haben sie eine Basis gefunden, ein Gespräch zu führen. Manchmal ist es alles, was man braucht. Vielleicht hätte es geholfen, wenn sie früher miteinander gesprochen hätten, richtig gesprochen.

5

Verrückte, herzerwärmende Geschichte. Zwei verlorene Seelen, die so gerne miteinander können wollen. Das Ende hat mir besonders gut gefallen und Eleanor. Tolle Frau!!

5

Außergewöhnliche love story / toxische Beziehung zwischen Frank und Cleo. Alkohol- und Drogenexzesse, Partys bis zum Morgengrauen, Depressionen und Suizid. Mich haben das Buch und der Schreibstil gepackt, wenn auch erst nach einer Anlaufphase.

5

Da ist es. Das Buch, was die Leser und das deutsche Bookstagram spaltet. Entweder wird das Buch zerrissen oder in den Himmel gehypt: CLEOPATRA UND FRANKENSTEIN Coco Mellors Cleo und Frank verlassen zeitgleich eine Silvesterparty in New York und lernen sich im Fahrstuhl kennen. Die Mitte 20-jährige Britin ist Kunststudentin, während der 20 Jahre ältere Frank eine Werbeagentur besitzt. Es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein. Völlig überstürzt heiraten sie kein halbes Jahr später. Doch die Ehe steht unter keinem guten Stern: Cleo nimmt regelmäßig Drogen, während Frank zur Flasche greift. Beide kommen aus zerrüttenden Ehen und haben nie gelernt, Kompromisse einzugehen. Die Kluft zwischen ihnen wird immer größer, bis es irgendwann keinen Halt mehr gibt. „Harry und Sally" trifft "Ein wenig Leben“ ... - dieser Vergleich bringt es auf den Punkt! Ich habe das Buch geliebt und mit unseren Protagonisten gelitten. Was für ein Drama. Ich konnte mich zwar nicht mit Cleo, Frank, Quentin & Co identifizieren, dennoch habe ich das Buch buchstäblich inhaliert und weggesuchtet. Keine leichte Kost und ja, es ist derb. Wer nur über Butterblümchensex lesen mag, der ist hier sicher ganz falsch - es geht hart zur Sache und eine Triggerwarnung muss ich euch auch noch geben: TW: Suizid, Drogen-und Alkoholkonsum, Sex Fazit: Mega Buch, aber sicher nicht für jeden geeignet. Große Leseempfehlung von mir. 5/ 5

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Meine Begeisterung ist leider genauso abgekühlt wie die Liebe zwischen Cleo und Frank… startet gut, danach konnte ich mich von Seite zu Seite weniger einfühlen 💔 I wish ich hätte mehr Freude beim Lesen gehabt.

Meine Begeisterung ist leider genauso abgekühlt wie die Liebe zwischen Cleo und Frank… startet gut, danach konnte ich mich von Seite zu Seite weniger einfühlen 💔 I wish ich hätte mehr Freude beim Lesen gehabt.
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Eine Silvesternacht in New York: Die britische Kunststudentin Cleo trifft auf Frank, Inhaber einer erfolgreichen Werbeagentur. Die beiden kommen sofort ins Gespräch und lernen sich bei weiteren Treffen noch besser kennen. Während sich Autorin Coco Mellors im ersten Kapitel ihres Buches »Cleopatra und Frankenstein« auf das Kennenlernen der beiden Protagonisten konzentriert, läuten im zweiten Kapitel – ein halbes Jahr später – die Hochzeitsglocken für die 24-Jährige Cleo und Frank, Mitte vierzig. »Der Gedanke an ihre Hochzeitsreise macht ihn [Frank] furchtbar traurig. Das war, […] bevor sie sich gegenseitig unwiderruflich wehtun konnten« (S. 357). Coco Mellors schreibt in ihrem Debütroman nicht nur über die schönen Seiten von Liebe, Familie und (vermeintlicher) Freundschaft, sondern zeigt auch deren Schattenseiten auf. Durch bildkräftige innere Dialoge werden die Gefühle und ebenso die Vulnerabilität der einzelnen Figuren spürbar. Coco Mellors ist eine Meisterin darin, ihren beiden Protagonisten nach und nach immer weniger Glitzer am Boden der Tatsachen zu gönnen. Unverarbeitete dysfunktionale Familienstrukturen aus der Vergangenheit stören beispielsweise den Umgang des Ehepaars in der Gegenwart. Die Abwärtsspirale nimmt mehr und mehr ihren Lauf. Während des Lesens verspüre ich eine drückende Stimmung, diese wird nicht nur durch die Handlungen des Protagonistenpärchens erzeugt, sondern auch durch deren Interaktionen mit Nebencharakteren. Auch wenn Cleo und Frank klassisch stereotype Charaktere darstellen, nehmen die beiden unabhängig voneinander für mich immer wieder einen Antihelden-Status ein – Coco Mellors hält nämlich in ihrem Buch einige Wendungen für die Leserschaft bereit. Ein auf 512 Seiten anhaltend starkes Debüt – atmosphärisch, mit stimmungsvollen Passagen, die zum Mitfühlen einladen. Bin definitiv bereit für die Verfilmung dieses Buchs! Wer Bock auf eine literarische RomCom mit Tiefgang hat, ist hiermit wirklich sehr gut bedient! CN: Homo- und Transfeindlichkeit, Gewalt, Medikamenten-/Alkohol- und Drogenabusus, suizidale Gedanken, selbstverletzendes Verhalten. Aus dem Englischen von Lisa Kögeböhn.

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5

Mich hat das Debüt von Coco Mellors beeindruckt und in den Bann gezogen. Es ist keine typische Liebesgeschichte, sondern handelt von toxischen Beziehungen, Oberflächlichkeiten, Sucht, Rassismus, aber auch von Wandel und Weiterentwicklung . Große Leseempfehlung von mir!

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„Menschlicher Müll und Kintsugi“ fasst diesen Roman sehr gut zusammen.

Dieses Buch ist so viel mehr als eine reine „New York Romanze“, wie es der Klappentext benennt. Die „Liebesgeschichte“ von Cleo und Frank, zieht sich durch das Buch. Durch diverse Nebenschauplätze verschiedener Charaktere, handelt es sich jedoch eher um einen Gesellschaftlichen bzw. Milieu umschreibenden Roman der New Yorker Kunst- und Werbe Szene, voller exzentrischer, labiler Menschen mit diversen Neurosen & psychischen Erkrankungen. An dieser Stelle sei eine Triggerwarnung ausgesprochen, dass dieses Buch u.a. Drogenmissbrauch, Depression, Suizid und toxische Beziehungen behandelt. Dieses Buch macht definitiv süchtig. Ein toller Roman! Man möchte lesen, wie es mit den verschiedenen Charakteren (insbesondere natürlich Cleo & Frank) weiter geht. Wobei ich es teilweise auch als sehr belastend empfand und es definitiv stellenweise keine leichte Kost ist.

„Menschlicher Müll und Kintsugi“ fasst diesen Roman sehr gut zusammen.
3.5

Eine (Liebes-)geschichte

Als Cleo und Frank sich in einer Silvesternacht kennenlernen ist es vielleicht nicht Liebe auf den ersten Blick, aber definitiv der Beginn einer Beziehung und Bindung für die Ewigkeit. Es ist nicht die typische Liebesgeschichte, die wir hier lesen dürfen, sondern irgendwie ehrlich und Höhen und Tiefen des Lebens geprägt. Im Fokus steht die Beziehung von Frank und Cleo, die einen größeren Altersunterschied habe. Sie eine britische Künstlerin Andang 20, die versucht in New York zu bleiben und er erfolgreicher Typ aus der Werbebranche in seiner Vierzigern. Neben dem Paar bekommen wir immer wieder Kapitel von Personen aus Ihrem Umfeld und ein Bild setzt sich mehr und mehr zusammen, dass von gesellschaftlichen Problemen geprägt ist, von Unterschieden, aber auch Parallelen unterschiedlicher Generationen. Das Buch ist wundervoll geschrieben, aber teilweise sehr langatmig in einigen Kapiteln. Insbesondere die von Eleanor waren teilweise schwierig, da es kurze Texte sind, die sich aber über zig Seiten ziehen. Man wird in das Innenleben der Charaktere und deren Entwicklung eingebunden, es ist langsam und auch bewegend..Dennoch gab es teilweise Stellen, wo ich gerade die beiden Protagonisten am liebsten anschreien wollte für ihr Verhalten, für ihr sich im Kreis drehen. Es ist kein schlechtes Buch, wirklich nicht. Es entschleunigt und geht viel um Charakterentwicklung, aber meine Vorstellung war zu Beginn doch etwas anders.

4

Toxisch

"Wenn man genau horchte, war in New York immer eine Sirene zu hören, dachte er unwillkürlich. Irgendwo wurde immer irgendwem wehgetan (S. 66)." Entweder von jemand anderem oder die Protagonisten in diesem Buch tun sich selbst weh. Dieses Buch ist voller Protagonisten, die geliebt und gesehen werden wollen, sich aber meist sowohl toxisch anderen als auch sich selbst gegenüber verhalten. Was letztendlich dazu führt, dass sie anstatt Liebe zu empfangen immer weiter in den Abgrund stürzen, zumindest die meisten. Die 24-jährige Cleo und der 43-jährige Frank lernen sich in einer Sylvesternacht in New York kennen. Sie ist Kunststudentin und depressiv. Er ist Inhaber einer Werbeagentur, erfolgreich und Alkoholiker. Ein halbes Jahr später heiraten sie und versuchen umgeben von anderen ähnlich belasteten Freunden ihr Leben zu meistern. Das Buch ist vom Stil einfach zu lesen, ja fast locker im Vergleich zu dem in der Geschichte tobenden Kampf der verschiedenen Protagonisten mit sich selbst und dem Leben. Es hat mir soweit gut gefallen und ich habe zuweilen laut gelacht, weil das Buch an manchen Stellen sehr viel Witz hatte. So gelingt es der Autorin Coco Mellors, geb. 1989, die lesende Person zwischendrin aufatmen zu lassen, bevor der traurig schwerfällige Erzählstrom der Geschichte diese wieder erfasst. Denn ab und zu habe ich mich wirklich gleich der Hauptprotagonistin gefragt, ob nicht nur in dieser Geschichte, sondern generell im Leben überhaupt irgendwer glücklich ist. Übersetzt von Lisa Kögeböhn.

Toxisch
4

All in all - lesenswert. Ein schöner Roman bei dem man sich gut unterhalten fühlt.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich sehr gut gefallen - viel Ironie, Sarkasmus und platter Humor. Mal aus der erzählenden Perspektive & mal aus der Ich-Perspektive. Durch die gute Unterteilung der Kapitel (nicht zu lang - nicht zu kurz) kommt man flüssig durch das Buch. New York Vibes sind vorhanden, hätten aber noch stärker transportiert werden können. Drogenkonsum, wird für meinen Geschmack, etwas zu sehr in den Vordergrund gestellt & verharmlost.

4

Cleopatra und Frankenstein" hat mich mit seinem ausdrucksstarken Schreibstil und der emotionalen Tiefe beeindruckt.

Der Schreibstil von Coco Mellors ist beeindruckend und ausdrucksstark; Sie behandelt schwierige Themen mit Feingefühl und Ehrlichkeit, was die Geschichte zu einem intensiven Leseerlebnis macht. Besonders gefallen hat mir, wie tiefgehend und ehrlich die Charaktere dargestellt werden. Ihre inneren Konflikte und persönlichen Entwicklungen sind faszinierend und haben mich oft zum Nachdenken angeregt. Die wechselnden Perspektiven ermöglichten mir einen umfassenden Einblick in ihre Gedanken und Gefühle und machten das Lesen zu einem intensiven Erlebnis. Allerdings gerieten einige Figuren durch die häufigen Perspektivwechsel zeitweise zu sehr in den Hintergrund, was gelegentlich den Lesefluss störte. Trotz dieser kleinen Schwäche ist das Buch eine fesselnde und berührende Lektüre, welche ich jederzeit weiterempfehlen würde.

5

Wer hier eine Liebesgeschichte sucht, wird enttäuscht werden. Dieser Roman erzählt von Hoffnung auf Liebe zwischen Menschen, die diese zuhause nie hatten und die Erkenntnis, dass diese nicht immer bei allen zu finden ist. Mir hat das Buch sehr gefallen, es liess sich flüssig lesen. Einige Passagen waren schwer verdaulich, doch das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ein sehr gelungener Debüt-Roman von Coco Mellors. 5/5 ⭐️

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