Yellowface: A Chilling Novel of Racism and Cultural Appropriation from the author of Katabasis
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Buchinformationen
Merkmale
2 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Eine tiefgründige und mitreißende Geschichte über kulturelle Aneignung, die Literaturbranche und Identität
R. F. Kuang liefert mit „Yellowface“ einen fesselnden, scharfzüngigen und hochaktuellen Roman, der die Buchbranche, kulturelle Aneignung, Rassismus und moralische Grauzonen auf brillante Weise behandelt. Die Geschichte um June, die das Manuskript ihrer verstorbenen asiatisch-amerikanischen Freundin klaut und als ihr eigenes ausgibt entfaltet sich voller Spannung, schwarzem Humor und gesellschaftlicher Relevanz. „Yellowface“ ist ein intelligentes und tiefgründiges Werk, das lange nachhallt. Absolut lesenswert.
Was für ein geniales Buch - habe es gelesen und als Hörbuch gehört
So ein starkes, vielschichtiges und ehrliches Buch… Die Protagonistin war auf eine Art unsympathisch und doch hatte man Mitleid mit ihr… Bis zur nächsten Szene bei der man sich dachte - wirklich jetzt? Während der letzten 50 Seiten konnte ich nicht mehr weiter putzen weil es sooo spannend war…und das Ende? Ich wollte das Buch am liebsten in die Ecke werfen weil ich so wütend auf June war! Ganz große Empfehlung von mir! Kein einfacher Roman - aber mehr als lesenswert! 💕🦩
Wird dem Hype definitiv gerecht.
Die andauernde Dualität und der moralische Zwiespalt nimmt einen mit und binden seine eigenen Vorstellungen und Werte mit ein: wie würde ich handeln? Und trotzdem macht der lockere Schreibstil, der Humor und die spannende Welt der Verlagswesen es leicht dieses Buch zu verschlingen.
Ein Literaturkrimi
erzählt aus der - zugegebenermaßen sehr narzisstischen - Perspektive der Antagonistin. Beeindruckend! Mit kritischen Einblicken in die us-amerikanische Verlagswelt. popkulturellen Referenzen en masse und der Frage, wie Identität & Autor:innenschaft zusammenhängt. Spannend geschrieben, absolut lesenswert!
Sehr spannendes Buch mit einer schlimmen Protagonistin 😅
Okay wow, wie soll man das Lesegefühl beschreiben? Ich fand es eigentlich nur schlimm - ich habe mich so fremd geschämt und war durch weg betreten und verzweifelt. Aber gerade das war so genial am Buch! Die Autorin schafft es eine so unsympathische Protagonistin zu porträtieren und trotzdem will man das Buch weiter lesen! Das Buch eröffnet schwierige Diskussionen, spricht wichtige Themen an und regt zum Nachdenken an! Ich fand es sehr gut.

Absolut den Hype wert!
Dieses Buch zeigt tiefe Einblicke in die Verlagsbranche, wie ein Hype entsteht und wie knallhart aussortiert wird. Die Höhen und Tiefen von Autor:innen und die Gnadenlosigkeit von sozialen Medien. Die Skrupellosigkeit und der (Alltags-)Rassismus haben mich geschockt und angewidert. Wiederum konnte ich die Liebe zu Büchern und die Sehnsucht nach dem Schreiben gut nachvollziehen. Absolut fesselnd, ich konnte nicht aufhören.
R.F Kuang trifft genau die Punkte, die weh tun. Und zwar vor allem die sogenannte weiße Mehrheitsgesellschaft in den privilegierten Ländern der früheren Kolonialmächte... Eigentlich geht es eher oberflächlich wirklich um die Literaturszene. Es geht aber darum wie eben genau diese von weißen dominiert und welche Machtgefüge daraus gewachsen sind und daher auch den Buchmarkt bestimmen. Was mir besonders gefallen hat, war die Art und Weise wie und welchen Blickwinkel die Autorin gewählt hat, um das Ganze dann mit bitterbösen satirischen Elementen zu vermischen. Wie funktionieren moderne Medien heute, auch das ist ein Teil des Romans. Man merkt das sich RF Kuang selbst in dieser Welt bewegt, kein Journalist deckt einen Skandal auf, sondern es auf Twitter tauchen unangenehme Fragen auf, die den Skandal auslösen ohne das echte Beweise geliefert werden. Das alles der Wahrheit entspricht wissen erstmal nur June und wir als Lesende. Es hat ein bisschen gebraucht aber plötzlich war ich im Bann der Geschichte. June war mir dabei nicht sympathisch, aber es war spannend zu verfolgen, wie sehr sie nach und nach selbst die Wahrheit immer mehr aus den Augen verliert, sich in ihren Lügen so sehr verstrickt, das es ihre neue Wahrheit wird. Zu Selbstreflektion oder Empathie ist sie dabei nicht in der Lage. Ich wusste dabei manchmal nicht, welches Ende ich mir dafür eigentlich wünschen würde. An einer Stelle hätte ich vermutlich etwas böser entschieden als die Autorin. :lachen: Ein Roman der zum Nachdenken anregt, nicht nur über Rassismus und white Privilege im allgemeinen, sondern vor allem wie wir in Zukunft damit umgehen wollen, gibt es echte Lösungen die einen echten Dialog zu lassen? Wie lassen sich neue Wege finden, ohne dass das große Gespenst der (angeblichen) Cancel Culture im Raum steht? R. F. Kuang macht klar, warum es so wichtig ist, das bestimmte Geschichten auch aus der Kultur, von den Menschen heraus erzählt werden, die davon betroffen sind. Für die diese Geschichten echtes Leid, echte Erfahrungen und vor allem Traumata, bedeuten. Die zum Teil mehrere Generationen betreffen, selbst wenn die aktuelle Generation eigene Privilegien genießt - aber auch deshalb die Chance hat, über Dinge zu sprechen, über die andre geschwiegen haben/schweigen mussten. R.F. Kuang zeigt mit dem Zeigefinger auf uns alle. Es ist an uns als Gesellschaft Rassismus zu überwinden, aber auch keine neuen Diskriminierungen daraus entstehen zu lassen. Dieser Spagat ist die eigentliche Herausforderung.
Jahreshighighlight
Keine ist sympathisch und jeder handelt verwerflich oder bringt unschöne Gedanken an, umso schmerzhafter ist die Erkenntnis, das nicht alles immer fremd für einen selbst war. Dieses Buch kritisiert Rassismus und den Umgang damit, legt dar, wie viel internalisierter Rassismus eine Rolle in ganz alltäglichen Situationen spielt. Dieses Buch kritisiert Cancel-Culture und das Schweigen öffentlicher und nicht öffentlicher Personen bei relevanten Themen. Das Buch kritisiert falsche Freundschaften und echte Freundschaften, die nicht, oder zu sehr hinterfragt werden, von Menschen die gar nichts darüber wissen, Frauenbilder, die Literaturbranche, die Community der Lesenden, Familien… es rupft einige Federn und zupft am Gewissen aller, die sich jemals mit irgendwem solidarisiert haben. Noch dazu ist es fantastisch geschrieben und bietet eine spannende Handlung, mit einer zumindest fragwürdigen Erzählerin. Es gibt keine Helden und keine Wiedergutmachung. Ich liebe es. Es ist das erste Buch seit langem, von dem ich weiß dass ich es noch Mal lesen werde.
Dieses Buch hat viel mit mir gemacht. Die Protagonistin war in ihrer Einsamkeit so gefangen und verloren, dass sie sich, ohne Übertreibung, zu einer manipulativen Villain entwickelt hat. Meiner Meinung nach war das vor allem ihrer tiefen, traurigen Einsamkeit geschuldet. Ich konnte ihre Gedankengänge stellenweise nachvollziehen, auch wenn sie moralisch äußerst fragwürdig waren. Trotz ihrer verwerflichen Entscheidungen wirkte sie auf mich sehr lebensnah. Der Schreibstil hat süchtig gemacht, die Seiten sind förmlich dahingeflogen und ich wollte ständig weiterlesen. Die Spannung blieb über weite Strecken erhalten und irgendwann hatte ich beim Lesen sogar semi Angst, weil es stellenweise an eine Horrorgeschichte erinnerte. 😅 Zudem lag ein starker Fokus auf Themen wie Rassismus und Doppelmoral, was noch einmal verdeutlicht hat, wie aktuell und relevant diese Problematiken, auch innerhalb der Verlagswelt, sind. Ich hätte mir für das Ende etwas mehr Genugtuung und Klarheit gewünscht. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch absolut weiterempfehlen. Für mich war es eine sehr besondere Geschichte mit hohem Suchtpotenzial.

June, eine wenig erfolgreiche Schriftstellerin, gibt das Manuskript ihrer verstorbenen Freundin, einer chinesischstämmigen Bestsellerautorin, als ihr eigenes aus. "Ach nö, nicht schon wieder eine Geschichte um ein gestohlenes Manuskript", war mein erster Gedanke. Dann ist hier aber doch vieles anders. Zunächst überarbeitet June den Text sehr stark, sodass gar nicht mehr eindeutig ist, wessen Werk es nun wirklich ist. Dann ist "Yellowface" vor allem aber auch eine witzige Satire auf das Verlagswesen, alltäglichen Rassismus sowie Social Media und zwischendurch auch ziemlich spannend. Gut gefallen hat mir auch, dass der Roman aus Junes Perspektive erzählt wird, June aber wirklich unsympathisch ist. Auch das ist mal ein schöner Ansatz, wie ich finde.
Überraschend gut! 💛
Yellowface war mein erstes Buch der Autorin, dementsprechend hatte ich Bedenken, ob mir das Buch gefallen würde. Ich habe zunächst begonnen das Buch als Hörbuch zu hören und es dann als Print beendet. Der Start in die Geschichte von Juniper und Athena war super spannend. Da das Buch aus Junipers Sicht geschrieben wurde, bekommen wir die ganze Zeit über deren Gedanken und Gefühle mit. Sowohl ihre Gedanken sich selbst und den Diebstahl von geistigem Eigentum zu legitimieren und sich selbst zu rechtfertigen, aber auch ihren Diebstahl zu relativieren oder die Schuld bei anderen zu suchen. Dieses Buch bot einen unfassbar breitgefächertes Einblick in die aktuelle Problematik von Social Media, dem Verlagswesen, Diebstahl geistigem Eigentums, Cancel Culture und Rassismus. Kurzzeitig hatte ich durch Junes Entwicklung sehr starke Psycho Thriller Vibes, die gegen Ende der Geschichte super spannend wurden! Ich hätte mir grundsätzlich ein anderes Ende gewünscht, fand das Buch alles in allem aber super interessant und lehrreich und möchte gerne mehr von der Autorin lesen 💛

Überraschend, aber kein Highlight
Ich hatte irgendwie mit einer anderen Art Buch gerechnet und wurde insgesamt positiv überrascht. Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, es ließ sich sehr gut weglesen. Dies ist das erste Buch, das ich gut fand, obwohl ich keinem der Charakter Sympathie gegenüber empfinden konnte 😅 Die Thematik empfand ich als sehr sehr spannend und interessant aufgearbeitet. Hat definitiv zum Nachdenken angeregt. Ich fand allerdings, dass das Buch zwischendurch ein paar Längen hatte und zum Schluss passiert dafür sehr schnell sehr viel.
Ein auf und ab 🌤️
Am Anfang hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen, es gibt Einblicke hinten dem Verlagswesen und was alles zum Autorendasein dazu gehört. Natürlich ist es auch super Interessant nochmal über die eigenen Einstellungen und Gedanken gegenüber den verschiedenen Ethnien nachzudenken. Mit der Zeit fand ich das Buch aber etwas anstrengend, mal war es super fesselnd, mal habe ich fast die Augen verdreht vor Langeweile. Insgesamt habe es aber trotzdem gerne gelesen ☺️💛 By the way ist die Aufmachung des Buches einfach so so toll ❤️🔥 i Love it !

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will. War ganz gut aber auch nicht so gut wie erhofft nach den ganzen guten Bewertungen die ich hier gelesen hatte.

💛 Highlight 💛
Inhalt und Meinung Ich habe mich länger nicht getraut, das Buch zu lesen, weil ich Angst hatte, enttäuscht zu werden. „Babel“ war ein absolutes Highlight für mich und das Thema von „Yellowface“ war so völlig anders. Meine Ängste waren töricht und unbegründet, denn Rebecca Kuang hat einfach das nächste Highlight geschrieben!!! Und darum geht es: Als Athena vor Junes Augen durch ein tragisches Unglück ums Leben kommt, zögert June nicht und stiehlt Athenas Leben… Denn während June eine eher erfolglose Autorin ist, war Athena ein gefeierter Star der Branche und was kann es schaden, sich ihr unveröffentlichtes Manuskript unter den Nagel zu reißen? Was für ein Buch, was für eine Geschichte. Ich konnte night aufhören zu lesen. Es ist wohl zeitgenössische Literatur, aber ehrlich, ich fand es hatte auch Thriller Elemente! Es war wirklich so so spannend… und erinnerte mich von der Grundidee irgendwo an „Der talentierte Mr Ripley“. Abgesehen davon, war es natürlich auch sehr interessant hinter die Kulissen des Verlagswesens zu schauen. Ich komme jedoch selbst beruflich aus dem Marketing, so dass die Tricks bekannt sind. Allerdings hat es mich doch schockiert, die Bestätigung für meine eigene Auffassung zu bekommen, dass Bestseller gemacht werden, lang bevor sie im Laden ausliegen und es keinesfalls ein fairer Wettbewerb ist. Und natürlich wird das Thema „Diversität als Verkaufsargument“ sehr sehr kritisch beleuchtet, sowie andere extrem aktuelle Themen (white privilege, mobbing etc.) Muss man gelesen haben, meiner bescheidenen Meinung nach. Empfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️ Highlight

„Yellowface“ gehört sich nicht zu meinem normalen Beuteschema, aaaaber. Auf Empfehlung habe ich es mir dann doch zugelegt und war dann doch sehr gespannt drauf, was mich hier erwartet. Vorgefunden hab ich dann schlussendlich ein Buch, dass einige Fassetten zu bieten hat. Was mir sehr gefallen hat, was diese ganz eigene Spannung. Ich habe die Geschichte sehr gern verfolgt und war gespannt drauf, in welche Richtung sich der ganze Spaß entwickelt. Auch die Einblicke ins Verlagswesen fand ich extrem gut, genauso stelle ich mir das zumindest teilweise vor. Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, ist das nicht überall so!? Mit „June“ bekam ich einen Hauptcharakter an die Hand, die schon allein durch ihr Tun nicht sonderlich sympathisch war, aber mit der ich durchaus gern durch das Buch gegangen bin und die verschiedenen Gefühlsphasen durchgegangen bin. Auch hier wieder die nüchterne Frage, wie viele würden so nicht handeln? Erzählt wurde die Geschichte sehr gut mit dieser durchgehenden Spannung „was passiert als Nächstes?“ Mit vierundzwanzig Kapitel, waren für mich die Abschnitte zwar ein wenig zu lang, aber das liegt an meiner einen „kurze Kapitel“ Vorliebe. Schlussendlich bin ich froh auf die Empfehlung gehört zu haben. Es war ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik und einem Ende, dass zu dem Buch eigentlich perfekt gepasst hat.

Das Buch hat mir gut gefallen, gibt Einblicke in das Verlagswesen und was alles mit dazugehört. Ich konnte Juniperus verhalten schon nachvollziehen, aber manchmal habe ich mich echt über sie geärgert. Ob das Buch den Hype wert ist, kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin froh, dass ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe.
Das Buch hat einen flüssigen schreibstil und lässt gut lesen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen,dass es hier und da es nicht zu Diebstähle in der Literatur kommt. Es war wirklich interessant wie die Geschichte verlaufen ist und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Traum zu leben. Ein Buch für zwischen durch...ich würde es wieder lesen

„Yellowface“ - ein Spiegel, der uns zwingt, über kulturelle Aneignung, Machtstrukturen und moralische Verantwortung nachzudenken
„𝘌𝘪𝘯 𝘔𝘶𝘴𝘪𝘬𝘦𝘳 𝘸𝘪𝘭𝘭 𝘨𝘦𝘩ö𝘳𝘵 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯; 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘪𝘧𝘵𝘴𝘵𝘦𝘭𝘭𝘦𝘳𝘪𝘯 𝘸𝘪𝘭𝘭 𝘨𝘦𝘭𝘦𝘴𝘦𝘯 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯.“ In Kürze 📌 Während die Autorin Athena Liu einen Erfolg nach dem anderen zu feiern scheint, lebt ihre Freundin June Hayward neiderfüllt in ihrem Schatten - bis Athena stirbt und June mit dem unveröffentlichten Manuskript auf Athenas Schreibtisch ihre Chance auf den großen Erfolg wittert. Rezension 💭 In „Yellowface“ spricht Rebecca Kuang unglaublich viele gesellschaftliche Themen an. Und genau das macht es für mich so schwer, das Buch einzuordnen. Es geht um tief verwurzelten Rassismus und kulturelle Aneignung. Um systematische Bevorzugung und gleichzeitig auch Diskriminierung von Menschen mit diversen Hintergründen. Kuang kritisiert dabei aber auch die sozialen Medien und Cancle Culture. Kuangs flüssiger Schreibstil hat mich schnell in die Geschichte gezogen. Vor allem die Einblicke und Erklärungen zu den Abläufen und Strukturen von Verlagen fand ich sehr spannend und informativ und das Ende ließ die Spannung der Geschichte nochmal ordentlich steigen. Dennoch gab es auch einige Passagen, die für mich zu langatmig wirkten. So bleiben zum Beispiel einige Figuren und Begegnungen ziemlich blass und ihre Daseinsberechtigung in der Geschichte fragwürdig. Die Figur der June Hayward ist dagegen sehr komplex, aber auch schwer greifbar. Ihre Gedanken über andere und auch ihr Vergehen an Athenas Geschichte sind sehr ambivalent. Einsicht zeigt sie jedoch keine und beschreibt dabei eine hervorragende Täter-Opfer-Umkehr. Dennoch finde ich einige grundlegende Fragen, die die Autorin mit „Yellowface“ aufgreift, sehr wichtig und nachdenklich stimmend: Ist es noch geistiger Diebstahl, wenn June das Manuskript in endlosen Stunden Arbeit umgeschrieben und überarbeitete hat? Oder wenn Athena die Geschichten anderer Menschen verschriftlicht und veröffentlicht? Wer darf welche Geschichten erzählen? Darf man nur über Geschichten und Ereignisse der eigenen Kultur und Herkunft schreiben? Sollte nicht im Vordergrund stehen, 𝘥𝘢𝘴𝘴 über wichtige Geschichten und Ereignisse geschrieben wird? Und was gibt den sozialen Medien und ihren Nutzern das Recht, in Unwissheit über die Details über andere zu richten? Fazit ✨ „Yellowface“ ist für mich ein Buch, das nicht hauptsächlich durch die erzählte Geschichte im Kopf bleibt, sondern vor allem durch die drängenden und tiefgründigen Fragen, die die Autorin in ihrem Werk an die Gesellschaft stellt. Damit gehört „Yellowface“ auf jeden Fall zu den Büchern, die mich noch länger begleiten werden und über dessen Fragen ich immer wieder nachdenken werde.
Cancel Culture POV:
Achherje. Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost. Es ist weniger die Geschichte selbst, welche mich diesen Roman nur schwer genießen lies, als viel mehr die wirklich furchtbare Übersetzung. Die hier dargestellte Geschichte behandelt von Seite 1 bis zur Letzten, den schmalen Grad der „political correctness“ und all die Bürden welche durch falsch ausgelebte liberale Progressivität, auf verschiedene Menschen wirken. Nicht nur bin ich ein klarer Gegner von gegenderter Sprache in Romanen, gleichwohl finde ich diese genau in dieser Geschichte absolut unpassend. R.F. Kuang möchte uns hier eine Geschichte erzählen, wie gefährlich nicht nur kulturelle Aneignung, sondern auch im Gegenzug übertriebe wokeness und cancel culture sind. Mit der Entscheidung der Übersetzerin, hier Gendersprache zu verwenden wie zum Beispiel Follower:innen und Chines:innen etc., nimmt sie Kuang allen Wind aus den Segeln und macht genau das, was in dem Roman angeprangert wird. Unabhängig davon, hat die Geschichte auch ihre Schwachstellen. Je mehr sich das Buch dem Ende zuneigt, umso willkürlicher werden die Handlungen und Entscheidungen der Protagonisten. Es wirkt als wäre Kuang lustlos gewesen, der Geschichte eine Klimax zu geben, nachdem alle bösen Zeigefinger gezeigt wurden. Hinzukommt, dass das Ende von Tolstois „Anna Karenina“ in diesem Roman ohne Vorwarnung, gespoilert wird. Danke dafür. Hätte ich das Buch im Original gelesen, wäre es wohl eine 3,5 geworden. Vielleicht eine 4, ohne den Spoiler der mir den Tag versaut hat. Aber ich kann leider nicht diese Übersetzung außer Acht lassen, und bewerte hier klar die Deutsche Fassung des Buches.

Ein Leben in Lügen
Bitterböse und ohne jegliche Zurückhaltung- so wagt sich Rebecca F. Kuang an das Herzstück der Industrie der Geschichtenerzähler- das Verlagswesen. Es ist uns wohl allen bewusst, dass diese Industrie auch Schattenseiten hat, doch Yellowface drückt uns mit der Nase direkt drauf. Egal ob es Rassismus, Sexismus oder Ausbeutung ist: die Buchbranche hat es, genau wie die ewige Diskussion darum, wo kreative Freiheit aufhört und kulturelle Aneignung anfängt. Durch die Augen von June Hayward sehen wir das beste und das schlimmste auf einmal: in der Gesellschaft und auch in ihr persönlich. Sie ist ein wandelnder, manipulativer Widerspruch voller Neid und Gier, aber trotzdem kein Monster, sie dreht sich die Welt nur so, wie sie ihr gefällt. Yellowface ist spannend und irre, manchmal abstoßend, manchmal nachdenklich und ein Kampf mit der Protagonistin. Aber das ist okay, denn wer Juniper Song Hayward sympathisch findet, hat etwas falsch gemacht.

So ein wichtiges, trauriges & schönes Buch.
Yellowface ist für mich ein Buch, was die meisten mal gelesen haben sollten. Es zeigt auf krasse Art, was Einsamkeit in der Welt der Autor:innen mit einem machen kann. Wozu es einen bringen kann. Es war ein absoluter Pageturner. R. F. Kuang‘s Schreibstil mochte ich schon in Babel super gerne. Es werden viele wichtige Themen angesprochen, über die man sich teilweise zu selten Gedanken macht. Sie suchen einen Sündenbock, irgendjemand muss diese Rolle ja leider besetzen. Wer das in dem Buch ist, solltet ihr selbst „erlesen.“ Dicke Empfehlung & für mich ein kleines Highlight 📚
Mitreißend und gnadenlos💛
Der Inhalt von Yellowface hat mich nachdrücklich beschäftigt! Ich habe allerdings meine Zeit gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Denn diese muss man unbedingt von der Hauptfigur zu trennen: June ist skrupellos, neidisch, rassistisch und keine nette Person. Sie ist eine unzuverlässige Erzählerin und biegt sich die Wahrheit stets so hin, wie es ihr gerade passt. Kurz: Keine Hauptfigur, zu der man gern eine Verbindung aufbaut. Muss man aber auch gar nicht! Denn die innere Ablehnung von June hilft den Lesenden dabei, Junes Verhalten und ihre Erlebnisse kritisch zu hinterfragen. Das Buch wirft dabei Fragen über Diversität, Rassismus, kulturelle Aneignung und aktuelle Dynamiken auf dem Literaturmarkt auf. Zwischendurch wusste ich – als weiße Frau – selbst nicht mehr, was ich denn jetzt hier eigentlich in Ordnung finde und was nicht… Well done, Rebecca Kuang! Sie hat hier ein Buch geschaffen, das man nicht einfach nur „konsumieren“, aber trotzdem genießen kann. Denn die Geschichte ist hervorragend recherchiert und spannend und mitreißend erzählt. Das Diskussionspotenzial ist unendlich.
Ein Allrounder! ✨
Dieses Buch hatte alles. Den Schreibstil. Den Plot. Die Spannung. Themen, die zum nachdenken anregen. Einfach alles. 🩷 June war eine Protagonistin mit der man sich nicht solidarisieren hätte sollen, sie hat offensichtlich Dinge falsch gemacht. Trotzdem ist man nicht umher gekommen sich ihr nah zu fühlen und Mitleid zu empfinden. Gleichzeitig hat es mich aber auch wieder geärgert genau so zu fühlen, da die Einblicke in die Verlagswelt, die uns hier gegeben werden zeigen, dass es andere genauso schwer oder schwerer haben. Das Buch hat mich hin und her geworfen, ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen. Und ich konnte keine Buchhandlung betreten ohne mich zu fragen was hinter dem Prozess jedes einzelnen Buches steckt. 🫣

Irgendwie brillant
Am Anfang hab ich echt lange gebraucht, um reinzukommen, aber ab der Mitte konnte ich es kaum noch weglegen (als Hörbuch). Die Ich-Perspektive ist super spannend, weil man der Hauptfigur dabei zuschaut, wie sie sich immer tiefer in Lügen und Selbstmitleid verstrickt und irgendwie fiebert man trotzdem mit, obwohl sie echt alles andere als sympathisch ist. Man entwickelt teilweise echt Aggressionen gegen sie🫠 Die Themen wie Rassismus, kulturelle Aneignung und die Buchwelt werden richtig gut aufgegriffen. Ich wollte die ganze Zeit, dass endlich alles auffliegt. Das Ende fand ich richtig gelungen, auch wenn die Hauptfigur bis zum Schluss in ihrer eigenen Welt bleibt. Ein echt besonderes Buch!
Ein Paradebeispiel für eigenes Handeln, daraus resultierende Konsequenzen und zur Verantwortung gezogen werden❤️🔥! Hörbuch🎧!
Wow😍! "Yellowface", von Rebecca F. Kuang geschrieben und von Milena Karas gelesen... war ein richtig gutes und spannendes Hörbuch🥰. Leseempfehlung für das Buch und Hörbuch nehme ich schon Mal, hier oben, vorweg.😄 Es geht um Athena und June die beide befreundete Autor/- innen sind und sich aus Collegezeiten kennen. Athena ist sehr erfolgreich mit ihren Büchern und schreibt einen Bestseller nach dem anderen, während June eher nicht in ihrer Schriftsteller/-innenkarriere voran kommt. An einem Abend passiert ein Unfall und Athena stirbt. June beschließt, das unfertige Manuskript von Athena in ihrer Tasche mitgehen zu lassen und es prompt als ihr Eigenes zu veröffentlichen. Somit nimmt diese "schön geschriebene" (ironisch gemeint😉) Lüge mit Allem was dazugehört ihren Lauf. Ich fand es gut, nebenbei hinter den Kulissen blicken zu können, was das Verlagswesen betrifft und die Arbeit der Autor/-innen zu begleiten, von der Entstehung eines Buches, bis hin zum Verkauf🤗. Eine harte und schnelllebige Branche. In diesem Buch hat man echt Alles dabei❤️🔥. Anfänglicher Thriller, Plagiat, Intrigen, moralisches Denken, bis hinzu ansätzlichen Psychospielen und Paranoia und nicht zu vergessen, um das Gewissen zu beruhigen🥰😄... Oft genug sollte man sich Dinge schön reden. Es bringt einen nämlich dazu sich nicht zu reflektieren, sich keiner Schuld bewusst zu sein und achja, bevor ich es vergesse... redet man sich eine Lüge immer wieder ein, so verkauft es sich irgendwann besser als Wahrheit, weil sich der Glaubenssatz gebildet hat🤦🏻♀️😂. Also, die Hauptprotagonistin hat zwar Gedankengänge, in denen ihr Gewissen anpingt, aber der Neid, ihr Konkurrenz-Denken, das Trachten nach Erfolg und dem Geld, der mir irgendwann wie eine Sucht vorkam (bzgl. Social Media etc.) waren für sie größer und ließen auf mich diese Frau als sehr anstrengend erscheinen. Da ist es egal, was sie erlebte in ihrem Leben usw. Sie hat die Dinge durch den Tod ihrer Freundin so gut mit sich verknüpft, das sie sich ihrer Selbst so sicher war...😂!? Die Wahrheit kommt immer ans Licht und zwar mit Allem was dazugehört❤️🔥!
YELLOWFACE Rebecca F. Kuang 👀 June Hayward ist zum ersten Mal in Athenas Wohnung zu Besuch, als Althena sich an einem Pfannkuchen verschluckt und vor ihren Augen stirbt. Sie kannten sich seit Jahren, waren aber nie beste Freundinnen, sondern trafen sich gelegentlich in Bars oder Cafés. Zwischen ihnen stand der große Erfolg Athenas als Autorin und der Neid Junes. Während Junes Debütroman floppte, gewann Athena einen Buchpreis nach dem anderen, und erst heute Morgen hatte sie einen Vertrag bei Netflix für eine Buchverfilmung unterzeichnet. Aus einem Impuls heraus und wohl wissend, dass Athena nie über ihre unfertigen Buchprojekte sprach, nimmt June ein gerade beendetes Manuskript, das neben der toten Athena auf dem Schreibtisch liegt, an sich. June gibt sich als dessen Autorin aus und redet sich ein, dass das Buch Aufmerksamkeit verdiene, damit die Arbeit Athenas nicht umsonst war. Dabei vergisst sie die „Kleinigkeiten“, nämlich den wahren Namen der wirklichen Autorin hinzuzufügen. Wie weit June geht, damit der ganze Schwindel nicht auffliegt, müsst ihr selber lesen. Was für ein faszinierender Roman (in einer wunderbaren Aufmachung)! Ganz besonders gut gefiel mir der tiefe Eindruck in die Verlagswelt. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, wie heutzutage Autor:innen in den sozialen Medien den unterschiedlichsten Meinungen, Hetzkommentaren, Shitstorm, Diskussionen und Plagiat-Vorwürfen ausgesetzt sind. Außerdem war es mir neu, dass es sensuell Readers gibt, die über Texte lesen, um mögliche ethnische Gruppen und Kulturen zu schützen. Des weiteren muss der Druck, der von den Verlagen und Agenten auf einzelne Autor:innen ausgeübt wird, bis endlich eine neue Buchidee vorliegt, immens hoch sein. Ja, die Verlage kommen in diesem Roman nicht unbedingt gut weg. Folgende Diskussionen haben mich beschäftigt: Darf eine weiße Frau überhaupt ein Buch über eine andere ethnischen Gruppe, der sie selbst nicht angehört, verfassen? Ist es diskriminierend oder sogar rassistisch, einer anderen Frau mit einer anderen Hautfarbe ein ehrlich gemeintes Kompliment über ihre Frisur zu machen? Auch wenn mir unsere Protagonistin nicht sonderlich sympathisch war, haben mich zwei Drittel des Buches fasziniert. Leider riss dann für mein Empfinden der Spannungsbogen im letzten Drittel ein wenig ab. Dennoch: Ein sehr gutes Buch, das ich gerne gelesen habe und den wenigen letzten Lesern, die es noch nicht kennen, empfehle. 👀 4½/ 5

Wow
Das nenne ich mal einen erfrischenden Plot. Etwas in der Art habe ich bisher noch nicht gelesen und ich muss sagen, es konnte mich vollkommen begeistern! Eine in Gänze so unsympathische Protagonistin ist mir selten begegnet und trotzdem hat es die Autorin geschafft, mich mitfiebern zu lassen. Chapeau. Endlich habe ich mal eine Fahrkarte für den „Hype-Zug“ gekauft und es nicht bereut. Unbedingt lesen.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – diese Frau ist so hart auf den Delulu-Zug aufgesprungen, da habe ich wirklich keine Worte mehr. Sie klaut einfach die Arbeit ihrer Kollegin/Freundin und verbringt dann das ganze Buch damit, sich selbst zu rechtfertigen, warum das eigentlich total okay und fair ihr gegenüber ist. Diese „Hassfreundschaft“ begleitet uns bis zum Ende der Geschichte. Es werden immer wieder Situationen aufgegriffen, in denen June ja ach so ungerecht behandelt wurde und Athena total „unberechtigt“ bevorzugt (und das in Junes Augen nur, weil sie einen interessanten kulturellen Background hat). Leider sind nicht nur die beiden Frauen sehr unsympathisch, sondern jede einzelne Person in Yellowface strahlt eine bitchy Energy aus. Niemand übernimmt wirklich Verantwortung für die Dinge, die dort passieren, und der Fehler wird immer woanders gesucht. Im Laufe der Geschichte sagt June irgendwann: „Was bin ich ohne Athena?“ – wie beschreibend ist das bitte? Die mögen sich absolut nicht, ernähren sich quasi am Misserfolg der anderen, aber gleichzeitig ist ein Leben ohne diese emotionale Abhängigkeit undenkbar? Die Welt des Publishings muss ja wirklich einsam sein… Was mir aber wirklich positiv in Erinnerung bleiben wird, ist die Art, wie die Autorin ihre Kultur subtil und auf eine humorvolle Art eingearbeitet hat. Ich meine, sie ist chinesischer Herkunft, schreibt aber aus der Perspektive einer weißen Figur über genau die Klischees ihrer eigenen Kultur – das hat schon was. Zu guter Letzt möchte ich kurz sagen, dass Triggerwarnungen auf jeden Fall angebracht gewesen wären. Nicht unbedingt wegen expliziter Inhalte (obwohl, eigentlich schon auch), sondern weil einen diese toxische Dynamik zwischen den Figuren einfach mit runterzieht. Das hier ist keine klassische Wohlfühl-Lektüre – aber definitiv ein Buch, das man nicht einfach wieder vergisst.

Sehr guter Start, dann leider immer zäher, nur noch durch Wendungen, die zunehmend absurd werden, vorangetrieben. Sehr gute Darstellung von Literaturbetrieb und vor allem den Dynamiken auf Social Media, schaut einfach mal bei Threads rein. Allerdings ist das relativ schnell das Hauptthema, wodurch sich alles ein bisschen im Kreis dreht.
Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Was war das bitte für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? War ich schockiert über die gnadenlose Härte der Medienwelt? Definitiv! Hatte ich Mitleid mit June Hayward, weil die Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung sie zu Verzweiflungstaten trieben? Natürlich! War ich wütend auf Juniper Song, da sie in einer Welt von Oberflächlichkeiten und Egoismus wortwörtlich „über Leichen ging“? Sicherlich! War ich mal wieder entsetzt über die Social Media Plattformen, die es durch ihre Anonymität mit Leichtigkeit schaffen, Menschen an den psychischen Abgrund zu bringen? Auf jeden Fall! Aber war ich auch fasziniert von der spannenden Erzählweise und dem genialen Schreibstil von Rebecca F. Kuang? Zweifellos JA! So viele Emotionen in einem Buch, das liebe ich! Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

Ein guter Roman , der Einblick gibt, wie die Verlagsbranche (in den USA) tickt und sich zudem mit anti-asiatischem Rassismus beschäftigt. Viele weitere Themen unserer Zeit finden sich hier wieder, wie Hetznachrichten im Internet, Mobbing, Stalking, Cancel Culture, sich mit den Federn anderer schmücken, die Wahrheit verdrehen, bis es für einen passt..... Die Idee der Story fand ich brillant, die Themen ebenfalls, jedoch hatte das Buch für mich stellenweise Längen, und meine Erwartungen waren höher, da es so gehyped wurde.
Eine Geschichte hat immer zwei Seiten….
Der Hype um R.F. Kuangs "Yellowface" ist vollkommen gerechtfertigt. Der Roman erzählt die fesselnde Geschichte einer jungen Frau, die durch Lügen und Fehler Erfolg und Ruhm anstrebt. Er bietet tiefgehende Einblicke in die Buchbranche und thematisiert Rassismus, Klassismus und Cancel Culture. Besonders beeindruckend ist die Kombination aus Tiefgründigkeit und bittersüßer Satire, die Junes Entwicklung vor und nach ihrem Diebstahl beleuchtet. Ihr innerer Konflikt zwischen Ehrgeiz und moralischen Bedenken ist spürbar. "Yellowface" regt zum Nachdenken über Plagiate, Diskriminierung und den Druck der Schnelllebigkeit an, in der oft der Schein mehr zählt als das Sein.

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...
🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 𝑍𝑢𝑚𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝑔𝑒ℎ𝑡 𝑒𝑠 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝐻𝑎𝑦𝑤𝑎𝑟𝑑 𝑠𝑜...𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑑𝑖𝑒 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑚𝑜̈𝑐ℎ𝑡𝑒, 𝑎𝑙𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑒𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝑏𝑒𝑟𝑢̈ℎ𝑚𝑡𝑒 𝐴𝑢𝑡𝑜𝑟𝑖𝑛 📠 𝑚𝑢𝑠𝑠 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑙𝑒𝑖𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑚𝑖𝑡 𝑧𝑢𝑓𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑏𝑒𝑛, 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑟 𝑒ℎ𝑒𝑚𝑎𝑙𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐶𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑒 𝐹𝑟𝑒𝑢𝑛𝑑𝑖𝑛/𝐾𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑖𝑛 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝐿𝑖𝑢 𝑏𝑒𝑖 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑚 𝐸𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔 𝑧𝑢 𝑧𝑢𝑠𝑐ℎ𝑎𝑢𝑒𝑛. 𝐴𝑙𝑠 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑠 𝑒𝑖𝑛 𝑈𝑛𝑓𝑎𝑙𝑙 𝑒𝑟𝑒𝑖𝑔𝑛𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝑑𝑎𝑟𝑎𝑢𝑓ℎ𝑖𝑛 𝑠𝑡𝑖𝑟𝑏𝑡, 𝑠𝑡𝑖𝑒𝑙𝑡 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑖ℎ𝑟 𝑖ℎ𝑟 𝑙𝑒𝑡𝑧𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑗𝑒𝑘𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑖𝑏𝑡 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑠 𝑎𝑙𝑠 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑠 𝑎𝑢𝑠. 😱 𝑊𝑎𝑠 𝑑𝑎𝑛𝑛 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 𝑖𝑠𝑡 𝑧𝑢 𝑣𝑒𝑟𝑔𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑚 𝑙𝑜𝑠 𝑡𝑟𝑒𝑡𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑣𝑖𝑛𝑒 ☄️𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑠𝑠𝑒𝑛 𝐾𝑜𝑛𝑠𝑒𝑞𝑢𝑒𝑛𝑧𝑒𝑛 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑠𝑜 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑒𝑡 ℎ𝑎𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑎𝑏 𝑑𝑎 𝑎𝑛 𝑘𝑙𝑎𝑟 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑚𝑢𝑠𝑠.....𝑢𝑛𝑑 ℎ𝑜𝑙𝑙𝑎 𝑑𝑖𝑒 𝑊𝑎𝑙𝑑𝑓𝑒𝑒, 𝑑𝑎 𝑡𝑟𝑖𝑡𝑡 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒𝑠 𝑙𝑜𝑠. 𝐼𝑚 𝑙𝑎𝑢𝑓𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒 ℎ𝑜̈𝑐ℎ𝑠𝑡 𝒃𝒓𝒊𝒔𝒂𝒏𝒕𝒆 💣 𝑇ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑏𝑒ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑙𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑎𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ 𝑘𝑜𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑡 𝑎𝑢𝑓 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝑠𝑒ℎ𝑟 ℎ𝑜ℎ𝑒𝑚 𝑆𝑝𝑎𝑛𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑙𝑒𝑣𝑒𝑙 ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑛 😵💫👌 🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 Von mir eine klare Leseempfehlung🧐✅

💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛 [🎧 | Einzelband?]
Nach "Babel" war ich etwas skeptisch von dem Buch aber es war wirklich sehr spannend! Und hat uns einen kleinen Einblick in die Verlagswelt gegeben 🥰 In dem Buch geht es um die zwei Autorinnen Athena Liu und June Hayward, welche unterschiedlicher Herkunft sind. Athena ist bereits eine angesehene Autorin, wovon June nur träumen kann... Als Athena auf tragische Weise ums Leben kommt und June nicht weiß, was sie tun soll, steckt sie das unveröffentlichte Manuskript "Die letzte Front" ihrer Autorinnenfreundin ein und überarbeitet es. Wenig später veröffentlicht June das Buch unter dem Pseudonym "Juniper Song". Es wird schnell zu einem Erfolg... doch dieser währt nicht ewig... 👀💛📃 Die Geschichte, welche R. F. Kuang geschaffen hat, lässt einen wirklich mitfiebern und entführt in die tolle aber auch harte Welt des Verlangswesens 🥰 Der Schreibstil ist so authentisch und echt - einfach unglaublich klasse! 😍💛 Ich persönlich habe viel mit June mitgefiebert und war immerzu gespannt, wie es mit ihr weitergeht - sehr spannend! 👀 Das Einzige, was ich etwas "schade" fand, war, dass die Story relativ schnell Fahrt aufgenommen hat und so zügig die "Machenschaften" von June raus gekommen sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas länger andauern würde, aber sonst war das Buch so unglaublich toll gewesen! 🙈😍 Das Ende empfand ich als recht offen... Ich hoffe deswegen sehr auf einen zweiten Teil! 😍 Ich kann das Buch wirklich allen Leser*innen empfehlen, welche einen Einblick in die Verlagswelt bekommen wollen und das in Verbindung mit einer spannenden Geschichte zweier Autorinnen! 😍🥰👀💛📃 ❓ Wisst ihr zufälligerweise ob es einen zweiten Teil geben wird? 👀
![💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛
[🎧 | Einzelband?]](https://social-cdn.read-o.com/images/1715802403576-41.jpg)
Die dunkle Seite des Schreibens: Ein Roman über Neid, Lügen, Rassismus und digitales Mobbing
SPOILER Die Autorin gewährt uns einen fesselnden Blick hinter die Kulissen der gnadenlosen Verlagswelt, in der Vorurteile, Neid und Rassismus allgegenwärtig sind. Dabei fällt die Protagonistin durchweg negativ auf, und ich konnte nichts Positives an Juniper entdecken - ein wohlüberlegtes Mittel der Autorin. Dennoch möchte ich die vielschichtige Innenwelt der Protagonistin erkunden, sowie die zahlreichen Schattenseiten einer so enormen Lüge. Besonders beeindruckt hat mich, wie Hetze und Mobbing im Internet die Autorinnen treffen können, ob berechtigt oder nicht. Viele Menschen stürzen sich rücksichtslos auf sie, ohne sich selbst zu hinterfragen, und zerstören dabei oft das Leben der Autorin. Insgesamt ist dies ein herausragender Roman, der die aktuellen Gesellschafts- und Verlagsstrukturen reflektiert und zum Nachdenken anregt.
Kritische Themen, umschreibender Schreibstil und ganz viel Skandale! 🌝🫣
Den Einstieg in das Buch fand ich wirklich klasse, man war sofort in der Story drin und hat das Gefühl gehabt man liest schon 100 Seiten. 🥰 Zur Mitte hin hatte es seine Länge…und das bei einem relativ kurzen Buch. Ich mochte den Schreibstil sehr, auch die umschweifenden Beschreibungen, wodurch alles greifbarer gemacht wurde. Allerdings war es mir etwas zu viel, gerade in der Mitte und zum Ende hin. Ich hatte das Gefühl, man wollte nicht zum Punkt kommen.📑 Auch die Auflösung des Ganzen enttäuscht mich etwas. Ich finde, dass man das spannender bzw. einfach anders gestalten hätte können, was nun hinter allem steht. Trotzdem ein wirklich gutes Buch, welches Themen wie Neid, Rassismus, Eifersucht und Skandale beinhaltet.👍🏻🌝
Fesselnd und was vollkommen anderes
Dieses Ende macht mich fertig! Da könnten ruhig noch ein paar Seiten kommen. Ich will wissen, wie es weitergeht. Finde die Einblicke in die Literatur-Branche unglaublich spannend. Auch die politischen und ethnischen Aspekte waren sehr interessant. Es ist echt verrückt, wie manipulativ Menschen sein können und wie sie es schaffen, sich selbst immer wieder in die Opferrolle zu begeben und sich die Wahrheit selbst so zu verdrehen, dass sie noch in den Spiegel schauen können. Das offene Ende gefällt mir leider gar nicht, warum ein Stern Abzug.
Merkmale
2 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Buchinformationen
Beiträge
Eine tiefgründige und mitreißende Geschichte über kulturelle Aneignung, die Literaturbranche und Identität
R. F. Kuang liefert mit „Yellowface“ einen fesselnden, scharfzüngigen und hochaktuellen Roman, der die Buchbranche, kulturelle Aneignung, Rassismus und moralische Grauzonen auf brillante Weise behandelt. Die Geschichte um June, die das Manuskript ihrer verstorbenen asiatisch-amerikanischen Freundin klaut und als ihr eigenes ausgibt entfaltet sich voller Spannung, schwarzem Humor und gesellschaftlicher Relevanz. „Yellowface“ ist ein intelligentes und tiefgründiges Werk, das lange nachhallt. Absolut lesenswert.
Was für ein geniales Buch - habe es gelesen und als Hörbuch gehört
So ein starkes, vielschichtiges und ehrliches Buch… Die Protagonistin war auf eine Art unsympathisch und doch hatte man Mitleid mit ihr… Bis zur nächsten Szene bei der man sich dachte - wirklich jetzt? Während der letzten 50 Seiten konnte ich nicht mehr weiter putzen weil es sooo spannend war…und das Ende? Ich wollte das Buch am liebsten in die Ecke werfen weil ich so wütend auf June war! Ganz große Empfehlung von mir! Kein einfacher Roman - aber mehr als lesenswert! 💕🦩
Wird dem Hype definitiv gerecht.
Die andauernde Dualität und der moralische Zwiespalt nimmt einen mit und binden seine eigenen Vorstellungen und Werte mit ein: wie würde ich handeln? Und trotzdem macht der lockere Schreibstil, der Humor und die spannende Welt der Verlagswesen es leicht dieses Buch zu verschlingen.
Ein Literaturkrimi
erzählt aus der - zugegebenermaßen sehr narzisstischen - Perspektive der Antagonistin. Beeindruckend! Mit kritischen Einblicken in die us-amerikanische Verlagswelt. popkulturellen Referenzen en masse und der Frage, wie Identität & Autor:innenschaft zusammenhängt. Spannend geschrieben, absolut lesenswert!
Sehr spannendes Buch mit einer schlimmen Protagonistin 😅
Okay wow, wie soll man das Lesegefühl beschreiben? Ich fand es eigentlich nur schlimm - ich habe mich so fremd geschämt und war durch weg betreten und verzweifelt. Aber gerade das war so genial am Buch! Die Autorin schafft es eine so unsympathische Protagonistin zu porträtieren und trotzdem will man das Buch weiter lesen! Das Buch eröffnet schwierige Diskussionen, spricht wichtige Themen an und regt zum Nachdenken an! Ich fand es sehr gut.

Absolut den Hype wert!
Dieses Buch zeigt tiefe Einblicke in die Verlagsbranche, wie ein Hype entsteht und wie knallhart aussortiert wird. Die Höhen und Tiefen von Autor:innen und die Gnadenlosigkeit von sozialen Medien. Die Skrupellosigkeit und der (Alltags-)Rassismus haben mich geschockt und angewidert. Wiederum konnte ich die Liebe zu Büchern und die Sehnsucht nach dem Schreiben gut nachvollziehen. Absolut fesselnd, ich konnte nicht aufhören.
R.F Kuang trifft genau die Punkte, die weh tun. Und zwar vor allem die sogenannte weiße Mehrheitsgesellschaft in den privilegierten Ländern der früheren Kolonialmächte... Eigentlich geht es eher oberflächlich wirklich um die Literaturszene. Es geht aber darum wie eben genau diese von weißen dominiert und welche Machtgefüge daraus gewachsen sind und daher auch den Buchmarkt bestimmen. Was mir besonders gefallen hat, war die Art und Weise wie und welchen Blickwinkel die Autorin gewählt hat, um das Ganze dann mit bitterbösen satirischen Elementen zu vermischen. Wie funktionieren moderne Medien heute, auch das ist ein Teil des Romans. Man merkt das sich RF Kuang selbst in dieser Welt bewegt, kein Journalist deckt einen Skandal auf, sondern es auf Twitter tauchen unangenehme Fragen auf, die den Skandal auslösen ohne das echte Beweise geliefert werden. Das alles der Wahrheit entspricht wissen erstmal nur June und wir als Lesende. Es hat ein bisschen gebraucht aber plötzlich war ich im Bann der Geschichte. June war mir dabei nicht sympathisch, aber es war spannend zu verfolgen, wie sehr sie nach und nach selbst die Wahrheit immer mehr aus den Augen verliert, sich in ihren Lügen so sehr verstrickt, das es ihre neue Wahrheit wird. Zu Selbstreflektion oder Empathie ist sie dabei nicht in der Lage. Ich wusste dabei manchmal nicht, welches Ende ich mir dafür eigentlich wünschen würde. An einer Stelle hätte ich vermutlich etwas böser entschieden als die Autorin. :lachen: Ein Roman der zum Nachdenken anregt, nicht nur über Rassismus und white Privilege im allgemeinen, sondern vor allem wie wir in Zukunft damit umgehen wollen, gibt es echte Lösungen die einen echten Dialog zu lassen? Wie lassen sich neue Wege finden, ohne dass das große Gespenst der (angeblichen) Cancel Culture im Raum steht? R. F. Kuang macht klar, warum es so wichtig ist, das bestimmte Geschichten auch aus der Kultur, von den Menschen heraus erzählt werden, die davon betroffen sind. Für die diese Geschichten echtes Leid, echte Erfahrungen und vor allem Traumata, bedeuten. Die zum Teil mehrere Generationen betreffen, selbst wenn die aktuelle Generation eigene Privilegien genießt - aber auch deshalb die Chance hat, über Dinge zu sprechen, über die andre geschwiegen haben/schweigen mussten. R.F. Kuang zeigt mit dem Zeigefinger auf uns alle. Es ist an uns als Gesellschaft Rassismus zu überwinden, aber auch keine neuen Diskriminierungen daraus entstehen zu lassen. Dieser Spagat ist die eigentliche Herausforderung.
Jahreshighighlight
Keine ist sympathisch und jeder handelt verwerflich oder bringt unschöne Gedanken an, umso schmerzhafter ist die Erkenntnis, das nicht alles immer fremd für einen selbst war. Dieses Buch kritisiert Rassismus und den Umgang damit, legt dar, wie viel internalisierter Rassismus eine Rolle in ganz alltäglichen Situationen spielt. Dieses Buch kritisiert Cancel-Culture und das Schweigen öffentlicher und nicht öffentlicher Personen bei relevanten Themen. Das Buch kritisiert falsche Freundschaften und echte Freundschaften, die nicht, oder zu sehr hinterfragt werden, von Menschen die gar nichts darüber wissen, Frauenbilder, die Literaturbranche, die Community der Lesenden, Familien… es rupft einige Federn und zupft am Gewissen aller, die sich jemals mit irgendwem solidarisiert haben. Noch dazu ist es fantastisch geschrieben und bietet eine spannende Handlung, mit einer zumindest fragwürdigen Erzählerin. Es gibt keine Helden und keine Wiedergutmachung. Ich liebe es. Es ist das erste Buch seit langem, von dem ich weiß dass ich es noch Mal lesen werde.
Dieses Buch hat viel mit mir gemacht. Die Protagonistin war in ihrer Einsamkeit so gefangen und verloren, dass sie sich, ohne Übertreibung, zu einer manipulativen Villain entwickelt hat. Meiner Meinung nach war das vor allem ihrer tiefen, traurigen Einsamkeit geschuldet. Ich konnte ihre Gedankengänge stellenweise nachvollziehen, auch wenn sie moralisch äußerst fragwürdig waren. Trotz ihrer verwerflichen Entscheidungen wirkte sie auf mich sehr lebensnah. Der Schreibstil hat süchtig gemacht, die Seiten sind förmlich dahingeflogen und ich wollte ständig weiterlesen. Die Spannung blieb über weite Strecken erhalten und irgendwann hatte ich beim Lesen sogar semi Angst, weil es stellenweise an eine Horrorgeschichte erinnerte. 😅 Zudem lag ein starker Fokus auf Themen wie Rassismus und Doppelmoral, was noch einmal verdeutlicht hat, wie aktuell und relevant diese Problematiken, auch innerhalb der Verlagswelt, sind. Ich hätte mir für das Ende etwas mehr Genugtuung und Klarheit gewünscht. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch absolut weiterempfehlen. Für mich war es eine sehr besondere Geschichte mit hohem Suchtpotenzial.

June, eine wenig erfolgreiche Schriftstellerin, gibt das Manuskript ihrer verstorbenen Freundin, einer chinesischstämmigen Bestsellerautorin, als ihr eigenes aus. "Ach nö, nicht schon wieder eine Geschichte um ein gestohlenes Manuskript", war mein erster Gedanke. Dann ist hier aber doch vieles anders. Zunächst überarbeitet June den Text sehr stark, sodass gar nicht mehr eindeutig ist, wessen Werk es nun wirklich ist. Dann ist "Yellowface" vor allem aber auch eine witzige Satire auf das Verlagswesen, alltäglichen Rassismus sowie Social Media und zwischendurch auch ziemlich spannend. Gut gefallen hat mir auch, dass der Roman aus Junes Perspektive erzählt wird, June aber wirklich unsympathisch ist. Auch das ist mal ein schöner Ansatz, wie ich finde.
Überraschend gut! 💛
Yellowface war mein erstes Buch der Autorin, dementsprechend hatte ich Bedenken, ob mir das Buch gefallen würde. Ich habe zunächst begonnen das Buch als Hörbuch zu hören und es dann als Print beendet. Der Start in die Geschichte von Juniper und Athena war super spannend. Da das Buch aus Junipers Sicht geschrieben wurde, bekommen wir die ganze Zeit über deren Gedanken und Gefühle mit. Sowohl ihre Gedanken sich selbst und den Diebstahl von geistigem Eigentum zu legitimieren und sich selbst zu rechtfertigen, aber auch ihren Diebstahl zu relativieren oder die Schuld bei anderen zu suchen. Dieses Buch bot einen unfassbar breitgefächertes Einblick in die aktuelle Problematik von Social Media, dem Verlagswesen, Diebstahl geistigem Eigentums, Cancel Culture und Rassismus. Kurzzeitig hatte ich durch Junes Entwicklung sehr starke Psycho Thriller Vibes, die gegen Ende der Geschichte super spannend wurden! Ich hätte mir grundsätzlich ein anderes Ende gewünscht, fand das Buch alles in allem aber super interessant und lehrreich und möchte gerne mehr von der Autorin lesen 💛

Überraschend, aber kein Highlight
Ich hatte irgendwie mit einer anderen Art Buch gerechnet und wurde insgesamt positiv überrascht. Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, es ließ sich sehr gut weglesen. Dies ist das erste Buch, das ich gut fand, obwohl ich keinem der Charakter Sympathie gegenüber empfinden konnte 😅 Die Thematik empfand ich als sehr sehr spannend und interessant aufgearbeitet. Hat definitiv zum Nachdenken angeregt. Ich fand allerdings, dass das Buch zwischendurch ein paar Längen hatte und zum Schluss passiert dafür sehr schnell sehr viel.
Ein auf und ab 🌤️
Am Anfang hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen, es gibt Einblicke hinten dem Verlagswesen und was alles zum Autorendasein dazu gehört. Natürlich ist es auch super Interessant nochmal über die eigenen Einstellungen und Gedanken gegenüber den verschiedenen Ethnien nachzudenken. Mit der Zeit fand ich das Buch aber etwas anstrengend, mal war es super fesselnd, mal habe ich fast die Augen verdreht vor Langeweile. Insgesamt habe es aber trotzdem gerne gelesen ☺️💛 By the way ist die Aufmachung des Buches einfach so so toll ❤️🔥 i Love it !

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will. War ganz gut aber auch nicht so gut wie erhofft nach den ganzen guten Bewertungen die ich hier gelesen hatte.

💛 Highlight 💛
Inhalt und Meinung Ich habe mich länger nicht getraut, das Buch zu lesen, weil ich Angst hatte, enttäuscht zu werden. „Babel“ war ein absolutes Highlight für mich und das Thema von „Yellowface“ war so völlig anders. Meine Ängste waren töricht und unbegründet, denn Rebecca Kuang hat einfach das nächste Highlight geschrieben!!! Und darum geht es: Als Athena vor Junes Augen durch ein tragisches Unglück ums Leben kommt, zögert June nicht und stiehlt Athenas Leben… Denn während June eine eher erfolglose Autorin ist, war Athena ein gefeierter Star der Branche und was kann es schaden, sich ihr unveröffentlichtes Manuskript unter den Nagel zu reißen? Was für ein Buch, was für eine Geschichte. Ich konnte night aufhören zu lesen. Es ist wohl zeitgenössische Literatur, aber ehrlich, ich fand es hatte auch Thriller Elemente! Es war wirklich so so spannend… und erinnerte mich von der Grundidee irgendwo an „Der talentierte Mr Ripley“. Abgesehen davon, war es natürlich auch sehr interessant hinter die Kulissen des Verlagswesens zu schauen. Ich komme jedoch selbst beruflich aus dem Marketing, so dass die Tricks bekannt sind. Allerdings hat es mich doch schockiert, die Bestätigung für meine eigene Auffassung zu bekommen, dass Bestseller gemacht werden, lang bevor sie im Laden ausliegen und es keinesfalls ein fairer Wettbewerb ist. Und natürlich wird das Thema „Diversität als Verkaufsargument“ sehr sehr kritisch beleuchtet, sowie andere extrem aktuelle Themen (white privilege, mobbing etc.) Muss man gelesen haben, meiner bescheidenen Meinung nach. Empfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️ Highlight

„Yellowface“ gehört sich nicht zu meinem normalen Beuteschema, aaaaber. Auf Empfehlung habe ich es mir dann doch zugelegt und war dann doch sehr gespannt drauf, was mich hier erwartet. Vorgefunden hab ich dann schlussendlich ein Buch, dass einige Fassetten zu bieten hat. Was mir sehr gefallen hat, was diese ganz eigene Spannung. Ich habe die Geschichte sehr gern verfolgt und war gespannt drauf, in welche Richtung sich der ganze Spaß entwickelt. Auch die Einblicke ins Verlagswesen fand ich extrem gut, genauso stelle ich mir das zumindest teilweise vor. Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, ist das nicht überall so!? Mit „June“ bekam ich einen Hauptcharakter an die Hand, die schon allein durch ihr Tun nicht sonderlich sympathisch war, aber mit der ich durchaus gern durch das Buch gegangen bin und die verschiedenen Gefühlsphasen durchgegangen bin. Auch hier wieder die nüchterne Frage, wie viele würden so nicht handeln? Erzählt wurde die Geschichte sehr gut mit dieser durchgehenden Spannung „was passiert als Nächstes?“ Mit vierundzwanzig Kapitel, waren für mich die Abschnitte zwar ein wenig zu lang, aber das liegt an meiner einen „kurze Kapitel“ Vorliebe. Schlussendlich bin ich froh auf die Empfehlung gehört zu haben. Es war ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik und einem Ende, dass zu dem Buch eigentlich perfekt gepasst hat.

Das Buch hat mir gut gefallen, gibt Einblicke in das Verlagswesen und was alles mit dazugehört. Ich konnte Juniperus verhalten schon nachvollziehen, aber manchmal habe ich mich echt über sie geärgert. Ob das Buch den Hype wert ist, kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin froh, dass ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe.
Das Buch hat einen flüssigen schreibstil und lässt gut lesen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen,dass es hier und da es nicht zu Diebstähle in der Literatur kommt. Es war wirklich interessant wie die Geschichte verlaufen ist und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Traum zu leben. Ein Buch für zwischen durch...ich würde es wieder lesen

„Yellowface“ - ein Spiegel, der uns zwingt, über kulturelle Aneignung, Machtstrukturen und moralische Verantwortung nachzudenken
„𝘌𝘪𝘯 𝘔𝘶𝘴𝘪𝘬𝘦𝘳 𝘸𝘪𝘭𝘭 𝘨𝘦𝘩ö𝘳𝘵 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯; 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘪𝘧𝘵𝘴𝘵𝘦𝘭𝘭𝘦𝘳𝘪𝘯 𝘸𝘪𝘭𝘭 𝘨𝘦𝘭𝘦𝘴𝘦𝘯 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦𝘯.“ In Kürze 📌 Während die Autorin Athena Liu einen Erfolg nach dem anderen zu feiern scheint, lebt ihre Freundin June Hayward neiderfüllt in ihrem Schatten - bis Athena stirbt und June mit dem unveröffentlichten Manuskript auf Athenas Schreibtisch ihre Chance auf den großen Erfolg wittert. Rezension 💭 In „Yellowface“ spricht Rebecca Kuang unglaublich viele gesellschaftliche Themen an. Und genau das macht es für mich so schwer, das Buch einzuordnen. Es geht um tief verwurzelten Rassismus und kulturelle Aneignung. Um systematische Bevorzugung und gleichzeitig auch Diskriminierung von Menschen mit diversen Hintergründen. Kuang kritisiert dabei aber auch die sozialen Medien und Cancle Culture. Kuangs flüssiger Schreibstil hat mich schnell in die Geschichte gezogen. Vor allem die Einblicke und Erklärungen zu den Abläufen und Strukturen von Verlagen fand ich sehr spannend und informativ und das Ende ließ die Spannung der Geschichte nochmal ordentlich steigen. Dennoch gab es auch einige Passagen, die für mich zu langatmig wirkten. So bleiben zum Beispiel einige Figuren und Begegnungen ziemlich blass und ihre Daseinsberechtigung in der Geschichte fragwürdig. Die Figur der June Hayward ist dagegen sehr komplex, aber auch schwer greifbar. Ihre Gedanken über andere und auch ihr Vergehen an Athenas Geschichte sind sehr ambivalent. Einsicht zeigt sie jedoch keine und beschreibt dabei eine hervorragende Täter-Opfer-Umkehr. Dennoch finde ich einige grundlegende Fragen, die die Autorin mit „Yellowface“ aufgreift, sehr wichtig und nachdenklich stimmend: Ist es noch geistiger Diebstahl, wenn June das Manuskript in endlosen Stunden Arbeit umgeschrieben und überarbeitete hat? Oder wenn Athena die Geschichten anderer Menschen verschriftlicht und veröffentlicht? Wer darf welche Geschichten erzählen? Darf man nur über Geschichten und Ereignisse der eigenen Kultur und Herkunft schreiben? Sollte nicht im Vordergrund stehen, 𝘥𝘢𝘴𝘴 über wichtige Geschichten und Ereignisse geschrieben wird? Und was gibt den sozialen Medien und ihren Nutzern das Recht, in Unwissheit über die Details über andere zu richten? Fazit ✨ „Yellowface“ ist für mich ein Buch, das nicht hauptsächlich durch die erzählte Geschichte im Kopf bleibt, sondern vor allem durch die drängenden und tiefgründigen Fragen, die die Autorin in ihrem Werk an die Gesellschaft stellt. Damit gehört „Yellowface“ auf jeden Fall zu den Büchern, die mich noch länger begleiten werden und über dessen Fragen ich immer wieder nachdenken werde.
Cancel Culture POV:
Achherje. Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost. Es ist weniger die Geschichte selbst, welche mich diesen Roman nur schwer genießen lies, als viel mehr die wirklich furchtbare Übersetzung. Die hier dargestellte Geschichte behandelt von Seite 1 bis zur Letzten, den schmalen Grad der „political correctness“ und all die Bürden welche durch falsch ausgelebte liberale Progressivität, auf verschiedene Menschen wirken. Nicht nur bin ich ein klarer Gegner von gegenderter Sprache in Romanen, gleichwohl finde ich diese genau in dieser Geschichte absolut unpassend. R.F. Kuang möchte uns hier eine Geschichte erzählen, wie gefährlich nicht nur kulturelle Aneignung, sondern auch im Gegenzug übertriebe wokeness und cancel culture sind. Mit der Entscheidung der Übersetzerin, hier Gendersprache zu verwenden wie zum Beispiel Follower:innen und Chines:innen etc., nimmt sie Kuang allen Wind aus den Segeln und macht genau das, was in dem Roman angeprangert wird. Unabhängig davon, hat die Geschichte auch ihre Schwachstellen. Je mehr sich das Buch dem Ende zuneigt, umso willkürlicher werden die Handlungen und Entscheidungen der Protagonisten. Es wirkt als wäre Kuang lustlos gewesen, der Geschichte eine Klimax zu geben, nachdem alle bösen Zeigefinger gezeigt wurden. Hinzukommt, dass das Ende von Tolstois „Anna Karenina“ in diesem Roman ohne Vorwarnung, gespoilert wird. Danke dafür. Hätte ich das Buch im Original gelesen, wäre es wohl eine 3,5 geworden. Vielleicht eine 4, ohne den Spoiler der mir den Tag versaut hat. Aber ich kann leider nicht diese Übersetzung außer Acht lassen, und bewerte hier klar die Deutsche Fassung des Buches.

Ein Leben in Lügen
Bitterböse und ohne jegliche Zurückhaltung- so wagt sich Rebecca F. Kuang an das Herzstück der Industrie der Geschichtenerzähler- das Verlagswesen. Es ist uns wohl allen bewusst, dass diese Industrie auch Schattenseiten hat, doch Yellowface drückt uns mit der Nase direkt drauf. Egal ob es Rassismus, Sexismus oder Ausbeutung ist: die Buchbranche hat es, genau wie die ewige Diskussion darum, wo kreative Freiheit aufhört und kulturelle Aneignung anfängt. Durch die Augen von June Hayward sehen wir das beste und das schlimmste auf einmal: in der Gesellschaft und auch in ihr persönlich. Sie ist ein wandelnder, manipulativer Widerspruch voller Neid und Gier, aber trotzdem kein Monster, sie dreht sich die Welt nur so, wie sie ihr gefällt. Yellowface ist spannend und irre, manchmal abstoßend, manchmal nachdenklich und ein Kampf mit der Protagonistin. Aber das ist okay, denn wer Juniper Song Hayward sympathisch findet, hat etwas falsch gemacht.

So ein wichtiges, trauriges & schönes Buch.
Yellowface ist für mich ein Buch, was die meisten mal gelesen haben sollten. Es zeigt auf krasse Art, was Einsamkeit in der Welt der Autor:innen mit einem machen kann. Wozu es einen bringen kann. Es war ein absoluter Pageturner. R. F. Kuang‘s Schreibstil mochte ich schon in Babel super gerne. Es werden viele wichtige Themen angesprochen, über die man sich teilweise zu selten Gedanken macht. Sie suchen einen Sündenbock, irgendjemand muss diese Rolle ja leider besetzen. Wer das in dem Buch ist, solltet ihr selbst „erlesen.“ Dicke Empfehlung & für mich ein kleines Highlight 📚
Mitreißend und gnadenlos💛
Der Inhalt von Yellowface hat mich nachdrücklich beschäftigt! Ich habe allerdings meine Zeit gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Denn diese muss man unbedingt von der Hauptfigur zu trennen: June ist skrupellos, neidisch, rassistisch und keine nette Person. Sie ist eine unzuverlässige Erzählerin und biegt sich die Wahrheit stets so hin, wie es ihr gerade passt. Kurz: Keine Hauptfigur, zu der man gern eine Verbindung aufbaut. Muss man aber auch gar nicht! Denn die innere Ablehnung von June hilft den Lesenden dabei, Junes Verhalten und ihre Erlebnisse kritisch zu hinterfragen. Das Buch wirft dabei Fragen über Diversität, Rassismus, kulturelle Aneignung und aktuelle Dynamiken auf dem Literaturmarkt auf. Zwischendurch wusste ich – als weiße Frau – selbst nicht mehr, was ich denn jetzt hier eigentlich in Ordnung finde und was nicht… Well done, Rebecca Kuang! Sie hat hier ein Buch geschaffen, das man nicht einfach nur „konsumieren“, aber trotzdem genießen kann. Denn die Geschichte ist hervorragend recherchiert und spannend und mitreißend erzählt. Das Diskussionspotenzial ist unendlich.
Ein Allrounder! ✨
Dieses Buch hatte alles. Den Schreibstil. Den Plot. Die Spannung. Themen, die zum nachdenken anregen. Einfach alles. 🩷 June war eine Protagonistin mit der man sich nicht solidarisieren hätte sollen, sie hat offensichtlich Dinge falsch gemacht. Trotzdem ist man nicht umher gekommen sich ihr nah zu fühlen und Mitleid zu empfinden. Gleichzeitig hat es mich aber auch wieder geärgert genau so zu fühlen, da die Einblicke in die Verlagswelt, die uns hier gegeben werden zeigen, dass es andere genauso schwer oder schwerer haben. Das Buch hat mich hin und her geworfen, ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen. Und ich konnte keine Buchhandlung betreten ohne mich zu fragen was hinter dem Prozess jedes einzelnen Buches steckt. 🫣

Irgendwie brillant
Am Anfang hab ich echt lange gebraucht, um reinzukommen, aber ab der Mitte konnte ich es kaum noch weglegen (als Hörbuch). Die Ich-Perspektive ist super spannend, weil man der Hauptfigur dabei zuschaut, wie sie sich immer tiefer in Lügen und Selbstmitleid verstrickt und irgendwie fiebert man trotzdem mit, obwohl sie echt alles andere als sympathisch ist. Man entwickelt teilweise echt Aggressionen gegen sie🫠 Die Themen wie Rassismus, kulturelle Aneignung und die Buchwelt werden richtig gut aufgegriffen. Ich wollte die ganze Zeit, dass endlich alles auffliegt. Das Ende fand ich richtig gelungen, auch wenn die Hauptfigur bis zum Schluss in ihrer eigenen Welt bleibt. Ein echt besonderes Buch!
Ein Paradebeispiel für eigenes Handeln, daraus resultierende Konsequenzen und zur Verantwortung gezogen werden❤️🔥! Hörbuch🎧!
Wow😍! "Yellowface", von Rebecca F. Kuang geschrieben und von Milena Karas gelesen... war ein richtig gutes und spannendes Hörbuch🥰. Leseempfehlung für das Buch und Hörbuch nehme ich schon Mal, hier oben, vorweg.😄 Es geht um Athena und June die beide befreundete Autor/- innen sind und sich aus Collegezeiten kennen. Athena ist sehr erfolgreich mit ihren Büchern und schreibt einen Bestseller nach dem anderen, während June eher nicht in ihrer Schriftsteller/-innenkarriere voran kommt. An einem Abend passiert ein Unfall und Athena stirbt. June beschließt, das unfertige Manuskript von Athena in ihrer Tasche mitgehen zu lassen und es prompt als ihr Eigenes zu veröffentlichen. Somit nimmt diese "schön geschriebene" (ironisch gemeint😉) Lüge mit Allem was dazugehört ihren Lauf. Ich fand es gut, nebenbei hinter den Kulissen blicken zu können, was das Verlagswesen betrifft und die Arbeit der Autor/-innen zu begleiten, von der Entstehung eines Buches, bis hin zum Verkauf🤗. Eine harte und schnelllebige Branche. In diesem Buch hat man echt Alles dabei❤️🔥. Anfänglicher Thriller, Plagiat, Intrigen, moralisches Denken, bis hinzu ansätzlichen Psychospielen und Paranoia und nicht zu vergessen, um das Gewissen zu beruhigen🥰😄... Oft genug sollte man sich Dinge schön reden. Es bringt einen nämlich dazu sich nicht zu reflektieren, sich keiner Schuld bewusst zu sein und achja, bevor ich es vergesse... redet man sich eine Lüge immer wieder ein, so verkauft es sich irgendwann besser als Wahrheit, weil sich der Glaubenssatz gebildet hat🤦🏻♀️😂. Also, die Hauptprotagonistin hat zwar Gedankengänge, in denen ihr Gewissen anpingt, aber der Neid, ihr Konkurrenz-Denken, das Trachten nach Erfolg und dem Geld, der mir irgendwann wie eine Sucht vorkam (bzgl. Social Media etc.) waren für sie größer und ließen auf mich diese Frau als sehr anstrengend erscheinen. Da ist es egal, was sie erlebte in ihrem Leben usw. Sie hat die Dinge durch den Tod ihrer Freundin so gut mit sich verknüpft, das sie sich ihrer Selbst so sicher war...😂!? Die Wahrheit kommt immer ans Licht und zwar mit Allem was dazugehört❤️🔥!
YELLOWFACE Rebecca F. Kuang 👀 June Hayward ist zum ersten Mal in Athenas Wohnung zu Besuch, als Althena sich an einem Pfannkuchen verschluckt und vor ihren Augen stirbt. Sie kannten sich seit Jahren, waren aber nie beste Freundinnen, sondern trafen sich gelegentlich in Bars oder Cafés. Zwischen ihnen stand der große Erfolg Athenas als Autorin und der Neid Junes. Während Junes Debütroman floppte, gewann Athena einen Buchpreis nach dem anderen, und erst heute Morgen hatte sie einen Vertrag bei Netflix für eine Buchverfilmung unterzeichnet. Aus einem Impuls heraus und wohl wissend, dass Athena nie über ihre unfertigen Buchprojekte sprach, nimmt June ein gerade beendetes Manuskript, das neben der toten Athena auf dem Schreibtisch liegt, an sich. June gibt sich als dessen Autorin aus und redet sich ein, dass das Buch Aufmerksamkeit verdiene, damit die Arbeit Athenas nicht umsonst war. Dabei vergisst sie die „Kleinigkeiten“, nämlich den wahren Namen der wirklichen Autorin hinzuzufügen. Wie weit June geht, damit der ganze Schwindel nicht auffliegt, müsst ihr selber lesen. Was für ein faszinierender Roman (in einer wunderbaren Aufmachung)! Ganz besonders gut gefiel mir der tiefe Eindruck in die Verlagswelt. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, wie heutzutage Autor:innen in den sozialen Medien den unterschiedlichsten Meinungen, Hetzkommentaren, Shitstorm, Diskussionen und Plagiat-Vorwürfen ausgesetzt sind. Außerdem war es mir neu, dass es sensuell Readers gibt, die über Texte lesen, um mögliche ethnische Gruppen und Kulturen zu schützen. Des weiteren muss der Druck, der von den Verlagen und Agenten auf einzelne Autor:innen ausgeübt wird, bis endlich eine neue Buchidee vorliegt, immens hoch sein. Ja, die Verlage kommen in diesem Roman nicht unbedingt gut weg. Folgende Diskussionen haben mich beschäftigt: Darf eine weiße Frau überhaupt ein Buch über eine andere ethnischen Gruppe, der sie selbst nicht angehört, verfassen? Ist es diskriminierend oder sogar rassistisch, einer anderen Frau mit einer anderen Hautfarbe ein ehrlich gemeintes Kompliment über ihre Frisur zu machen? Auch wenn mir unsere Protagonistin nicht sonderlich sympathisch war, haben mich zwei Drittel des Buches fasziniert. Leider riss dann für mein Empfinden der Spannungsbogen im letzten Drittel ein wenig ab. Dennoch: Ein sehr gutes Buch, das ich gerne gelesen habe und den wenigen letzten Lesern, die es noch nicht kennen, empfehle. 👀 4½/ 5

Wow
Das nenne ich mal einen erfrischenden Plot. Etwas in der Art habe ich bisher noch nicht gelesen und ich muss sagen, es konnte mich vollkommen begeistern! Eine in Gänze so unsympathische Protagonistin ist mir selten begegnet und trotzdem hat es die Autorin geschafft, mich mitfiebern zu lassen. Chapeau. Endlich habe ich mal eine Fahrkarte für den „Hype-Zug“ gekauft und es nicht bereut. Unbedingt lesen.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – diese Frau ist so hart auf den Delulu-Zug aufgesprungen, da habe ich wirklich keine Worte mehr. Sie klaut einfach die Arbeit ihrer Kollegin/Freundin und verbringt dann das ganze Buch damit, sich selbst zu rechtfertigen, warum das eigentlich total okay und fair ihr gegenüber ist. Diese „Hassfreundschaft“ begleitet uns bis zum Ende der Geschichte. Es werden immer wieder Situationen aufgegriffen, in denen June ja ach so ungerecht behandelt wurde und Athena total „unberechtigt“ bevorzugt (und das in Junes Augen nur, weil sie einen interessanten kulturellen Background hat). Leider sind nicht nur die beiden Frauen sehr unsympathisch, sondern jede einzelne Person in Yellowface strahlt eine bitchy Energy aus. Niemand übernimmt wirklich Verantwortung für die Dinge, die dort passieren, und der Fehler wird immer woanders gesucht. Im Laufe der Geschichte sagt June irgendwann: „Was bin ich ohne Athena?“ – wie beschreibend ist das bitte? Die mögen sich absolut nicht, ernähren sich quasi am Misserfolg der anderen, aber gleichzeitig ist ein Leben ohne diese emotionale Abhängigkeit undenkbar? Die Welt des Publishings muss ja wirklich einsam sein… Was mir aber wirklich positiv in Erinnerung bleiben wird, ist die Art, wie die Autorin ihre Kultur subtil und auf eine humorvolle Art eingearbeitet hat. Ich meine, sie ist chinesischer Herkunft, schreibt aber aus der Perspektive einer weißen Figur über genau die Klischees ihrer eigenen Kultur – das hat schon was. Zu guter Letzt möchte ich kurz sagen, dass Triggerwarnungen auf jeden Fall angebracht gewesen wären. Nicht unbedingt wegen expliziter Inhalte (obwohl, eigentlich schon auch), sondern weil einen diese toxische Dynamik zwischen den Figuren einfach mit runterzieht. Das hier ist keine klassische Wohlfühl-Lektüre – aber definitiv ein Buch, das man nicht einfach wieder vergisst.

Sehr guter Start, dann leider immer zäher, nur noch durch Wendungen, die zunehmend absurd werden, vorangetrieben. Sehr gute Darstellung von Literaturbetrieb und vor allem den Dynamiken auf Social Media, schaut einfach mal bei Threads rein. Allerdings ist das relativ schnell das Hauptthema, wodurch sich alles ein bisschen im Kreis dreht.
Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Was war das bitte für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? War ich schockiert über die gnadenlose Härte der Medienwelt? Definitiv! Hatte ich Mitleid mit June Hayward, weil die Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung sie zu Verzweiflungstaten trieben? Natürlich! War ich wütend auf Juniper Song, da sie in einer Welt von Oberflächlichkeiten und Egoismus wortwörtlich „über Leichen ging“? Sicherlich! War ich mal wieder entsetzt über die Social Media Plattformen, die es durch ihre Anonymität mit Leichtigkeit schaffen, Menschen an den psychischen Abgrund zu bringen? Auf jeden Fall! Aber war ich auch fasziniert von der spannenden Erzählweise und dem genialen Schreibstil von Rebecca F. Kuang? Zweifellos JA! So viele Emotionen in einem Buch, das liebe ich! Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

Ein guter Roman , der Einblick gibt, wie die Verlagsbranche (in den USA) tickt und sich zudem mit anti-asiatischem Rassismus beschäftigt. Viele weitere Themen unserer Zeit finden sich hier wieder, wie Hetznachrichten im Internet, Mobbing, Stalking, Cancel Culture, sich mit den Federn anderer schmücken, die Wahrheit verdrehen, bis es für einen passt..... Die Idee der Story fand ich brillant, die Themen ebenfalls, jedoch hatte das Buch für mich stellenweise Längen, und meine Erwartungen waren höher, da es so gehyped wurde.
Eine Geschichte hat immer zwei Seiten….
Der Hype um R.F. Kuangs "Yellowface" ist vollkommen gerechtfertigt. Der Roman erzählt die fesselnde Geschichte einer jungen Frau, die durch Lügen und Fehler Erfolg und Ruhm anstrebt. Er bietet tiefgehende Einblicke in die Buchbranche und thematisiert Rassismus, Klassismus und Cancel Culture. Besonders beeindruckend ist die Kombination aus Tiefgründigkeit und bittersüßer Satire, die Junes Entwicklung vor und nach ihrem Diebstahl beleuchtet. Ihr innerer Konflikt zwischen Ehrgeiz und moralischen Bedenken ist spürbar. "Yellowface" regt zum Nachdenken über Plagiate, Diskriminierung und den Druck der Schnelllebigkeit an, in der oft der Schein mehr zählt als das Sein.

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...
🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 𝑍𝑢𝑚𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝑔𝑒ℎ𝑡 𝑒𝑠 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝐻𝑎𝑦𝑤𝑎𝑟𝑑 𝑠𝑜...𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑑𝑖𝑒 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑚𝑜̈𝑐ℎ𝑡𝑒, 𝑎𝑙𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑒𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝑏𝑒𝑟𝑢̈ℎ𝑚𝑡𝑒 𝐴𝑢𝑡𝑜𝑟𝑖𝑛 📠 𝑚𝑢𝑠𝑠 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑙𝑒𝑖𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑚𝑖𝑡 𝑧𝑢𝑓𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑏𝑒𝑛, 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑟 𝑒ℎ𝑒𝑚𝑎𝑙𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐶𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑒 𝐹𝑟𝑒𝑢𝑛𝑑𝑖𝑛/𝐾𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑖𝑛 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝐿𝑖𝑢 𝑏𝑒𝑖 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑚 𝐸𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔 𝑧𝑢 𝑧𝑢𝑠𝑐ℎ𝑎𝑢𝑒𝑛. 𝐴𝑙𝑠 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑠 𝑒𝑖𝑛 𝑈𝑛𝑓𝑎𝑙𝑙 𝑒𝑟𝑒𝑖𝑔𝑛𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝑑𝑎𝑟𝑎𝑢𝑓ℎ𝑖𝑛 𝑠𝑡𝑖𝑟𝑏𝑡, 𝑠𝑡𝑖𝑒𝑙𝑡 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑖ℎ𝑟 𝑖ℎ𝑟 𝑙𝑒𝑡𝑧𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑗𝑒𝑘𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑖𝑏𝑡 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑠 𝑎𝑙𝑠 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑠 𝑎𝑢𝑠. 😱 𝑊𝑎𝑠 𝑑𝑎𝑛𝑛 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 𝑖𝑠𝑡 𝑧𝑢 𝑣𝑒𝑟𝑔𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑚 𝑙𝑜𝑠 𝑡𝑟𝑒𝑡𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑣𝑖𝑛𝑒 ☄️𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑠𝑠𝑒𝑛 𝐾𝑜𝑛𝑠𝑒𝑞𝑢𝑒𝑛𝑧𝑒𝑛 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑠𝑜 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑒𝑡 ℎ𝑎𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑎𝑏 𝑑𝑎 𝑎𝑛 𝑘𝑙𝑎𝑟 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑚𝑢𝑠𝑠.....𝑢𝑛𝑑 ℎ𝑜𝑙𝑙𝑎 𝑑𝑖𝑒 𝑊𝑎𝑙𝑑𝑓𝑒𝑒, 𝑑𝑎 𝑡𝑟𝑖𝑡𝑡 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒𝑠 𝑙𝑜𝑠. 𝐼𝑚 𝑙𝑎𝑢𝑓𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒 ℎ𝑜̈𝑐ℎ𝑠𝑡 𝒃𝒓𝒊𝒔𝒂𝒏𝒕𝒆 💣 𝑇ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑏𝑒ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑙𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑎𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ 𝑘𝑜𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑡 𝑎𝑢𝑓 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝑠𝑒ℎ𝑟 ℎ𝑜ℎ𝑒𝑚 𝑆𝑝𝑎𝑛𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑙𝑒𝑣𝑒𝑙 ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑛 😵💫👌 🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 Von mir eine klare Leseempfehlung🧐✅

💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛 [🎧 | Einzelband?]
Nach "Babel" war ich etwas skeptisch von dem Buch aber es war wirklich sehr spannend! Und hat uns einen kleinen Einblick in die Verlagswelt gegeben 🥰 In dem Buch geht es um die zwei Autorinnen Athena Liu und June Hayward, welche unterschiedlicher Herkunft sind. Athena ist bereits eine angesehene Autorin, wovon June nur träumen kann... Als Athena auf tragische Weise ums Leben kommt und June nicht weiß, was sie tun soll, steckt sie das unveröffentlichte Manuskript "Die letzte Front" ihrer Autorinnenfreundin ein und überarbeitet es. Wenig später veröffentlicht June das Buch unter dem Pseudonym "Juniper Song". Es wird schnell zu einem Erfolg... doch dieser währt nicht ewig... 👀💛📃 Die Geschichte, welche R. F. Kuang geschaffen hat, lässt einen wirklich mitfiebern und entführt in die tolle aber auch harte Welt des Verlangswesens 🥰 Der Schreibstil ist so authentisch und echt - einfach unglaublich klasse! 😍💛 Ich persönlich habe viel mit June mitgefiebert und war immerzu gespannt, wie es mit ihr weitergeht - sehr spannend! 👀 Das Einzige, was ich etwas "schade" fand, war, dass die Story relativ schnell Fahrt aufgenommen hat und so zügig die "Machenschaften" von June raus gekommen sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas länger andauern würde, aber sonst war das Buch so unglaublich toll gewesen! 🙈😍 Das Ende empfand ich als recht offen... Ich hoffe deswegen sehr auf einen zweiten Teil! 😍 Ich kann das Buch wirklich allen Leser*innen empfehlen, welche einen Einblick in die Verlagswelt bekommen wollen und das in Verbindung mit einer spannenden Geschichte zweier Autorinnen! 😍🥰👀💛📃 ❓ Wisst ihr zufälligerweise ob es einen zweiten Teil geben wird? 👀
![💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛
[🎧 | Einzelband?]](https://social-cdn.read-o.com/images/1715802403576-41.jpg)
Die dunkle Seite des Schreibens: Ein Roman über Neid, Lügen, Rassismus und digitales Mobbing
SPOILER Die Autorin gewährt uns einen fesselnden Blick hinter die Kulissen der gnadenlosen Verlagswelt, in der Vorurteile, Neid und Rassismus allgegenwärtig sind. Dabei fällt die Protagonistin durchweg negativ auf, und ich konnte nichts Positives an Juniper entdecken - ein wohlüberlegtes Mittel der Autorin. Dennoch möchte ich die vielschichtige Innenwelt der Protagonistin erkunden, sowie die zahlreichen Schattenseiten einer so enormen Lüge. Besonders beeindruckt hat mich, wie Hetze und Mobbing im Internet die Autorinnen treffen können, ob berechtigt oder nicht. Viele Menschen stürzen sich rücksichtslos auf sie, ohne sich selbst zu hinterfragen, und zerstören dabei oft das Leben der Autorin. Insgesamt ist dies ein herausragender Roman, der die aktuellen Gesellschafts- und Verlagsstrukturen reflektiert und zum Nachdenken anregt.
Kritische Themen, umschreibender Schreibstil und ganz viel Skandale! 🌝🫣
Den Einstieg in das Buch fand ich wirklich klasse, man war sofort in der Story drin und hat das Gefühl gehabt man liest schon 100 Seiten. 🥰 Zur Mitte hin hatte es seine Länge…und das bei einem relativ kurzen Buch. Ich mochte den Schreibstil sehr, auch die umschweifenden Beschreibungen, wodurch alles greifbarer gemacht wurde. Allerdings war es mir etwas zu viel, gerade in der Mitte und zum Ende hin. Ich hatte das Gefühl, man wollte nicht zum Punkt kommen.📑 Auch die Auflösung des Ganzen enttäuscht mich etwas. Ich finde, dass man das spannender bzw. einfach anders gestalten hätte können, was nun hinter allem steht. Trotzdem ein wirklich gutes Buch, welches Themen wie Neid, Rassismus, Eifersucht und Skandale beinhaltet.👍🏻🌝
Fesselnd und was vollkommen anderes
Dieses Ende macht mich fertig! Da könnten ruhig noch ein paar Seiten kommen. Ich will wissen, wie es weitergeht. Finde die Einblicke in die Literatur-Branche unglaublich spannend. Auch die politischen und ethnischen Aspekte waren sehr interessant. Es ist echt verrückt, wie manipulativ Menschen sein können und wie sie es schaffen, sich selbst immer wieder in die Opferrolle zu begeben und sich die Wahrheit selbst so zu verdrehen, dass sie noch in den Spiegel schauen können. Das offene Ende gefällt mir leider gar nicht, warum ein Stern Abzug.




















































