MULTIPLAYER - Gefährliches Spiel: Roman
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Buchinformationen
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Finja Goden, eine junge Frau, weiß sich nicht anders gegen ihre Gefühle und ihren Chef zu wehren. Auf einer Betriebsfeier hatten sie eine gemeinsame Nacht, seitdem ist Stefan, ihr Chef, einfach nur noch ekelhaft und grausam zu ihr. Keine Freundlichen Worte mehr, immer sofort Ermahnungen. Ihr Herz schmerzt, denn sie hatte wirklich geglaubt, dass dort etwas mehr hinter stecken könnte. Um sich zu rächen, hat sie angefangen, das gleiche Online Rollenspiel wie er zu spielen. Breath of Doom. Sie wusste wie sein Charakter dort heißt und hat ihren auf die Gleiche Stufe hochgezogen nur um dann regelmäßig ihm auflauern zu können und ihn im Kampf "Frau gegen Mann" schlagen zu können. Unzählige Male hat sie dies getan, was ihr auch eine gewisse Befriedigung gab, bis er dann einfach nicht mehr aufgetaucht ist. Nach und nach fand sie dann neue Leute, mit denen sie durch die Online Welt gezogen ist. SIe haben gemeinsame Kämpfe bestritten und ihre Level so nur noch mehr in die Höhe getrieben. Doch auch im RealLife geht einiges bei Finja schief. Ben, ein ehemaliger Arbeitskollege, der auch unter Stefan zu leiden hatte, hat sich in sie verliebt und rückt ihr regelrecht auf die Pelle. sie hat panische Angst und fühlt sich einfach nur noch bedroht. So entstehen auch zwischendurch kleinere Kurzschlussreaktionen. Finja kommt nicht sehr selbstbewusst rüber, ist eher schüchtern und lässt sich von Stefan alles gefallen. Das Stefan mit ihr eine Nacht verbracht hat, ist für sie ein reines Wunder gewesen, denn sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass er auf ein Mädchen mit ein paar mehr Pfunden auf den Rippen stehen würde. In der Online Welt, spielt sie Brianna, eine starke Assassine, selbstbewusst, schlank, großmaulig. Sie kann also das Verkörpern, was sie im "RealLife" nicht ist. Doch irgendwann fängt sie an, genau das ein wenig immer wieder zu vermischen. Sie ruft sich ins Gedächtnis, dass sie im Spiel die starke, selbstbewusste Brianna ist. SIe versucht es umzusetzen, hält das aber natürlich nicht lange durch. Finjas Chef Stefan war mir von Anfang an unsympatisch. Ich kann mit diesen "Schönlingen" und eingebildeten Charakteren nichts anfangen und genau solch eine Sorte von Charakter ist er. Er weiß, dass er gut ausschaut, eine gewisse Wirkung auf Frauen hat und nutzt das auch aus. Er bedrängt sogar die ein oder andere Mitarbeiterin um seinen SPaß zu bekommen. Ben ist ein Ex-Kollege von Finja. Jung, sehr schüchtern und mit psychischen Problemen. Von seinem Arzt bekommt er einfach nur ein paar Antidepressiva und das wars auch schon. Ben tat mir irgendwie von Anfang an leid, besonders, als Finja den einen Abend mit ihm etwas unternimmt, als sie sich zufällig treffen und sie mit zu ihm nach Hause geht und regelrecht über ihn her fällt. Er ist überfordert gewesen. Ab diesem Punkt fing er an, sie mehr oder weniger zu verfolgen und zu beobachten, damit er in ihrer Nähe sein konnte. Was mir sehr gut gefallen hat, dass er die Begriffe für das Onlinespiel und auch die Abkürzungen erklärt hat, so das auch Leute, die mit Online Rollenspielen nichts zu tun haben, verstehen worum es geht. Die Welt von Breath of Doom hat Jannis Becker auch sehr gut beschrieben. Allerdings waren manche Stellen ein wenig langatmig und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die detailierte Beschreibung des Spielgeschehens zwischendurch für den ein oder anderen ziemlich langweilig werden könnten. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es war eine angenehme und auch teilweise wirklich spannende Lektüre für zwischendurch.
Ich kann nicht glauben, dass der Roman hier bei Goodreads nur so wenig Sterne hat, für mich glatte 5! Nun bin ich selbst Online-Gamer, was sicher zum Gefallen beitragen hat, aber so viel Spaß und Spannung hatte ich beim Lesen lange nicht mehr. Tolle Charaktere, thrilliges Finale – hier hat einfach alles für beste Unterhaltung gestimmt. Das Cover ist es Inhalts leider nicht würdig, es schaut total altbacken und einfallslos aus. Mich hat als Gamer nur der Titel angesprungen, als das Buch plötzlich irgendwo auftauchte, ich weiß nicht einmal mehr, auf welcher Website das war. Anonsten hätte ich die Perle in leider viel Mäßigem auf dem Buchmarkt wohl völlig übersehen. Aber der Roman schon vier Jahre alt ist, wird man das wohl leider nicht mehr ändern.
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Finja Goden, eine junge Frau, weiß sich nicht anders gegen ihre Gefühle und ihren Chef zu wehren. Auf einer Betriebsfeier hatten sie eine gemeinsame Nacht, seitdem ist Stefan, ihr Chef, einfach nur noch ekelhaft und grausam zu ihr. Keine Freundlichen Worte mehr, immer sofort Ermahnungen. Ihr Herz schmerzt, denn sie hatte wirklich geglaubt, dass dort etwas mehr hinter stecken könnte. Um sich zu rächen, hat sie angefangen, das gleiche Online Rollenspiel wie er zu spielen. Breath of Doom. Sie wusste wie sein Charakter dort heißt und hat ihren auf die Gleiche Stufe hochgezogen nur um dann regelmäßig ihm auflauern zu können und ihn im Kampf "Frau gegen Mann" schlagen zu können. Unzählige Male hat sie dies getan, was ihr auch eine gewisse Befriedigung gab, bis er dann einfach nicht mehr aufgetaucht ist. Nach und nach fand sie dann neue Leute, mit denen sie durch die Online Welt gezogen ist. SIe haben gemeinsame Kämpfe bestritten und ihre Level so nur noch mehr in die Höhe getrieben. Doch auch im RealLife geht einiges bei Finja schief. Ben, ein ehemaliger Arbeitskollege, der auch unter Stefan zu leiden hatte, hat sich in sie verliebt und rückt ihr regelrecht auf die Pelle. sie hat panische Angst und fühlt sich einfach nur noch bedroht. So entstehen auch zwischendurch kleinere Kurzschlussreaktionen. Finja kommt nicht sehr selbstbewusst rüber, ist eher schüchtern und lässt sich von Stefan alles gefallen. Das Stefan mit ihr eine Nacht verbracht hat, ist für sie ein reines Wunder gewesen, denn sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass er auf ein Mädchen mit ein paar mehr Pfunden auf den Rippen stehen würde. In der Online Welt, spielt sie Brianna, eine starke Assassine, selbstbewusst, schlank, großmaulig. Sie kann also das Verkörpern, was sie im "RealLife" nicht ist. Doch irgendwann fängt sie an, genau das ein wenig immer wieder zu vermischen. Sie ruft sich ins Gedächtnis, dass sie im Spiel die starke, selbstbewusste Brianna ist. SIe versucht es umzusetzen, hält das aber natürlich nicht lange durch. Finjas Chef Stefan war mir von Anfang an unsympatisch. Ich kann mit diesen "Schönlingen" und eingebildeten Charakteren nichts anfangen und genau solch eine Sorte von Charakter ist er. Er weiß, dass er gut ausschaut, eine gewisse Wirkung auf Frauen hat und nutzt das auch aus. Er bedrängt sogar die ein oder andere Mitarbeiterin um seinen SPaß zu bekommen. Ben ist ein Ex-Kollege von Finja. Jung, sehr schüchtern und mit psychischen Problemen. Von seinem Arzt bekommt er einfach nur ein paar Antidepressiva und das wars auch schon. Ben tat mir irgendwie von Anfang an leid, besonders, als Finja den einen Abend mit ihm etwas unternimmt, als sie sich zufällig treffen und sie mit zu ihm nach Hause geht und regelrecht über ihn her fällt. Er ist überfordert gewesen. Ab diesem Punkt fing er an, sie mehr oder weniger zu verfolgen und zu beobachten, damit er in ihrer Nähe sein konnte. Was mir sehr gut gefallen hat, dass er die Begriffe für das Onlinespiel und auch die Abkürzungen erklärt hat, so das auch Leute, die mit Online Rollenspielen nichts zu tun haben, verstehen worum es geht. Die Welt von Breath of Doom hat Jannis Becker auch sehr gut beschrieben. Allerdings waren manche Stellen ein wenig langatmig und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die detailierte Beschreibung des Spielgeschehens zwischendurch für den ein oder anderen ziemlich langweilig werden könnten. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Es war eine angenehme und auch teilweise wirklich spannende Lektüre für zwischendurch.
Ich kann nicht glauben, dass der Roman hier bei Goodreads nur so wenig Sterne hat, für mich glatte 5! Nun bin ich selbst Online-Gamer, was sicher zum Gefallen beitragen hat, aber so viel Spaß und Spannung hatte ich beim Lesen lange nicht mehr. Tolle Charaktere, thrilliges Finale – hier hat einfach alles für beste Unterhaltung gestimmt. Das Cover ist es Inhalts leider nicht würdig, es schaut total altbacken und einfallslos aus. Mich hat als Gamer nur der Titel angesprungen, als das Buch plötzlich irgendwo auftauchte, ich weiß nicht einmal mehr, auf welcher Website das war. Anonsten hätte ich die Perle in leider viel Mäßigem auf dem Buchmarkt wohl völlig übersehen. Aber der Roman schon vier Jahre alt ist, wird man das wohl leider nicht mehr ändern.






