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Meh - bin mit falschen Erwartungen dran gegangen 🥲
Roxane Gay vereint in Bad Feminist persönliche Erlebnisse, gesellschaftskritische Analysen und kulturelle Reflexionen. Der Fokus liegt jedoch stärker auf autobiografischen Aspekten als auf einer durchgehenden feministischen Argumentation,. Anhand des Klappentextes hatte ich einen feministischeren Ansatz erwartet, weshalb ich etwas enttäuscht bin. Die Essays wirken oft unzusammenhängend, obwohl sie in sich schlüssig sind. Diese Struktur kann stellenweise verwirrend sein. Sie beleuchtet Themen wie Misogynie, Rassismus und strukturelle Ungleichheit, ohne dabei den Anspruch zu erheben, den perfekten Feminismus zu repräsentieren – ein Ansatz, der ebenso erfrischend wie zugänglich ist. Einige Themen sind jedoch sehr interessant und regen einen zum Nachdenken an. Besonders beeindruckend ist, wie erschreckend aktuell viele der 2014 beschriebenen Probleme heute noch sind: Die Debatte über Frauenrechte und LGBTQ+-Diskriminierung ist mit Ereignissen wie der Amtszeit Trumps bedrückender denn je. Trotz seiner Stärken enttäuschte das Buch meine anfänglichen Erwartungen. Die fehlende Struktur und die manchmal losen Verbindungen zwischen den Essays ließen es „meh“ wirken. Nice Zitate: - "Fifty Shades verhält sich zu BDSM wie McDonalds zu richtigem essen." - "Der Feminismus hat die Überzeugung in mir gestärkt, das meine Stimme zählt. Selbst in unserer heutigen Welt, in der so viele Stimmen danach verlangen, gehört zu werden" Neue Wörter die ich gegoogelt und gelernt habe: - polemisieren - Delinquenz - Inferiorität - Parität - Katharsis - Virulent - Taxonomien
27. Jan. 2025
Meh - bin mit falschen Erwartungen dran gegangen 🥲
Roxane Gay vereint in Bad Feminist persönliche Erlebnisse, gesellschaftskritische Analysen und kulturelle Reflexionen. Der Fokus liegt jedoch stärker auf autobiografischen Aspekten als auf einer durchgehenden feministischen Argumentation,. Anhand des Klappentextes hatte ich einen feministischeren Ansatz erwartet, weshalb ich etwas enttäuscht bin. Die Essays wirken oft unzusammenhängend, obwohl sie in sich schlüssig sind. Diese Struktur kann stellenweise verwirrend sein. Sie beleuchtet Themen wie Misogynie, Rassismus und strukturelle Ungleichheit, ohne dabei den Anspruch zu erheben, den perfekten Feminismus zu repräsentieren – ein Ansatz, der ebenso erfrischend wie zugänglich ist. Einige Themen sind jedoch sehr interessant und regen einen zum Nachdenken an. Besonders beeindruckend ist, wie erschreckend aktuell viele der 2014 beschriebenen Probleme heute noch sind: Die Debatte über Frauenrechte und LGBTQ+-Diskriminierung ist mit Ereignissen wie der Amtszeit Trumps bedrückender denn je. Trotz seiner Stärken enttäuschte das Buch meine anfänglichen Erwartungen. Die fehlende Struktur und die manchmal losen Verbindungen zwischen den Essays ließen es „meh“ wirken. Nice Zitate: - "Fifty Shades verhält sich zu BDSM wie McDonalds zu richtigem essen." - "Der Feminismus hat die Überzeugung in mir gestärkt, das meine Stimme zählt. Selbst in unserer heutigen Welt, in der so viele Stimmen danach verlangen, gehört zu werden" Neue Wörter die ich gegoogelt und gelernt habe: - polemisieren - Delinquenz - Inferiorität - Parität - Katharsis - Virulent - Taxonomien
27. Jan. 2025







