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Das war leider nur Käse :/
"Wovor auch immer du davonläufst – es ist nur ein Ding, eine Erinnerung. Es kann dir nicht dein Leben diktieren." Im 3. Teil der Losing it-Reihe von Cora Carmack geht es um Kelsey, die nach ihrem Collegeabschluss durch die Welt reist, um ihr Leben zu genießen. Sie feiert viel und wild, denkt nicht an Vergangenheit oder Zukunft und scheint äußerlich vollkommen zufrieden und glücklich. Zumindest bis der mysteriöse Hunt auftaucht und ihr Fragen stellt, die ihr ein bisschen zu persönlich sind, als dass sie sie beantworten könnte, ohne befürchten zu müssen, dass ihre Party-Bubble zerplatzt und sie sich mit sich selbst auseinander setzen müsste. Ich fand Kelsey von Anfang an krass oberflächlich. Der Beiname "Prinzessin", der ihr gegeben wurde, wurde ihr mehr als gerecht. Die Oberflächlichkeit zog sich fast durch das gesamte Buch und ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit Kelseys Charakter. Dass sie auch ständig nur an sich, ihre Probleme, ihr "Kaputtsein" dachte, hat mir sogar den Versuch der Autorin kaputt gemacht, als die ihr ein bisschen Nächstenliebe und Schutzgefühle zu Hunt zugestehen wollte. Hunt hingegen konnte ich überhaupt gar nicht einschätzen. Er schien es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, Kelseys Stimme der Vernunft zu sein und sie auf die wirklich wichtigen Dinge in ihrem Leben zu stoßen. Wieso Kelsey von ihm angezogen war, konnte ich durchaus verstehen. Er war irgendwie düster, gleichzeitig aber auch so warm und vertrauensvoll. Seine Reaktionen ihr gegenüber fand ich stellenweise aber ein bisschen irritierend. Eigentlich wird Hunt nur als Typ dargestellt, der ständig den gleichen Satz sagt, sodass er fast lächerlich wirkt, und das Mädchen seiner Wahl ständig begatten will, es sich selbst aber aus nicht erkennbaren Gründen nicht erlaubt. Dass das Buch nicht aus beiden Sichten geschrieben war, fand ich in dem Fall noch enttäuschender. Es hätte definitiv geholfen, Hunt besser nachvollziehen zu können. Andererseits bin ich mir unsicher, ob ich hätte lesen wollen, wie sehr er Kelsey begehrt bei all ihrer Oberflächlichkeit. Das Buch zog sich für mich wie ein Kaugummi, den man an der Schuhsohle kleben hat und einfach nicht aus den Ritzen bekommt. -.- nicht Mal der Plotttwist am Ende war einer. Zumindest hab ich ihn etwa ab der Hälfte kommen sehen. Die kleineren Bonus-Storys zu Losing It und Finding It schenke ich mir definitiv. Hier gab's für mich das erste Mal erkennbar einen Rückschritt der Autorin. Schade :/
21. Juni 2024
Das war leider nur Käse :/
"Wovor auch immer du davonläufst – es ist nur ein Ding, eine Erinnerung. Es kann dir nicht dein Leben diktieren." Im 3. Teil der Losing it-Reihe von Cora Carmack geht es um Kelsey, die nach ihrem Collegeabschluss durch die Welt reist, um ihr Leben zu genießen. Sie feiert viel und wild, denkt nicht an Vergangenheit oder Zukunft und scheint äußerlich vollkommen zufrieden und glücklich. Zumindest bis der mysteriöse Hunt auftaucht und ihr Fragen stellt, die ihr ein bisschen zu persönlich sind, als dass sie sie beantworten könnte, ohne befürchten zu müssen, dass ihre Party-Bubble zerplatzt und sie sich mit sich selbst auseinander setzen müsste. Ich fand Kelsey von Anfang an krass oberflächlich. Der Beiname "Prinzessin", der ihr gegeben wurde, wurde ihr mehr als gerecht. Die Oberflächlichkeit zog sich fast durch das gesamte Buch und ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit Kelseys Charakter. Dass sie auch ständig nur an sich, ihre Probleme, ihr "Kaputtsein" dachte, hat mir sogar den Versuch der Autorin kaputt gemacht, als die ihr ein bisschen Nächstenliebe und Schutzgefühle zu Hunt zugestehen wollte. Hunt hingegen konnte ich überhaupt gar nicht einschätzen. Er schien es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, Kelseys Stimme der Vernunft zu sein und sie auf die wirklich wichtigen Dinge in ihrem Leben zu stoßen. Wieso Kelsey von ihm angezogen war, konnte ich durchaus verstehen. Er war irgendwie düster, gleichzeitig aber auch so warm und vertrauensvoll. Seine Reaktionen ihr gegenüber fand ich stellenweise aber ein bisschen irritierend. Eigentlich wird Hunt nur als Typ dargestellt, der ständig den gleichen Satz sagt, sodass er fast lächerlich wirkt, und das Mädchen seiner Wahl ständig begatten will, es sich selbst aber aus nicht erkennbaren Gründen nicht erlaubt. Dass das Buch nicht aus beiden Sichten geschrieben war, fand ich in dem Fall noch enttäuschender. Es hätte definitiv geholfen, Hunt besser nachvollziehen zu können. Andererseits bin ich mir unsicher, ob ich hätte lesen wollen, wie sehr er Kelsey begehrt bei all ihrer Oberflächlichkeit. Das Buch zog sich für mich wie ein Kaugummi, den man an der Schuhsohle kleben hat und einfach nicht aus den Ritzen bekommt. -.- nicht Mal der Plotttwist am Ende war einer. Zumindest hab ich ihn etwa ab der Hälfte kommen sehen. Die kleineren Bonus-Storys zu Losing It und Finding It schenke ich mir definitiv. Hier gab's für mich das erste Mal erkennbar einen Rückschritt der Autorin. Schade :/
21. Juni 2024






