Blick ins Buch

Liebesromane

Kopf leer, Herz voll

4,3(48)
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Über das Buch

Alexandra Sommer ist um keinen Spruch verlegen und hat ein wahres Talent dafür, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu stolpern. Als sie sich vor der heißen Fahrradfahrerin an der Ampel blamiert, ahnt sie noch nicht, dass sie gerade die neue Klassenlehrerin ihrer Nichte kennengelernt hat.

Isabella Bianchi ist neu in der Stadt und lässt sich nur zu gern in den Wirbel der unkonventionellen Familie Sommer hineinziehen. Doch als Alex und Bella sich als Aufsichtspersonen auf einer Klassenfahrt das Zimmer teilen müssen, fällt es Alex zunehmend schwerer, ihre wachsenden Gefühle für die heterosexuelle Lehrerin hinter Scherzen zu verstecken.

Zwischen Familie, Verlust und Humor müssen die beiden herausfinden, ob sie den Mut haben, die Chance auf Liebe zu ergreifen.

Editionen (2)

ISBN9788727150178
VerlagSAGA Egmont
Erscheinungsdatum02.09.24

Rezensionen & Bewertungen

48 Bewertungen

8 Rezensionen

4,3

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  • kia.liest
    kia.liest

    28 Follower

    3,0

    Ein wenig zu schnell, die Nähe

    Zwei Frauen, zwei ganz unterschiedliche Leben und die Gemeinsamkeit? Die Nichte der einen ist die Schülerin der anderen. Die zwei kommen sich näher, inklusive einer gemeinsamen Klassenfahrt… und irgendwann kommen da doch auch mehr Gefühle ins Spiel. Also an sich fand ich die Story gar nicht so schlecht, aber die Annäherung zwischen den beiden Frauen und die Umstände waren mir zum Teil doch deutlich zu schnell und zu weit hergeholt. Auch der Sprachstil hat mich leider nicht ganz abgeholt.

    20. Apr. 2026

  • wolkenwehe
    wolkenwehe

    66 Follower

    5,0

    Eine queere Liebesgeschichte mit einer Prise Humor und Leichtigkeit, aber doch mit der gebotenen Ernsthaftigkeit erzählt - und ohne ins Kitschige abzudriften! Einfach schön.

    23. Dez. 2025

  • fieswurm
    fieswurm

    13 Follower

    4,0

    Obwohl das eine slowburn-Liebesgeschichte ist, hat das Buch bzw Hörbuch mich aufgewühlt, es gibt potentielle trigger, wie Trauma-Bewältigung nach vergangenen Suizid. Das ist gut gemacht. Es beinhaltet auch Patchwork-Familie (Geschwister und Neffe / wie eigenes Kind). Sowie auch kleinere Familie aus Eltern und erwachsenes Kind. Ich gestehe, dass ich nicht so ein Fan von Familiengeschichten bin, wo die Protagonist*innen eine Elternschaft haben (oder quasi adoptiert). Das habe ich auch hier vereinzelt gemerkt. Die verschiedenen Details haben mir relativ gut gefallen. Die genannten Diagnosen (siehe trigger) kenne ich bedingt, scheinen aber doch realistisch beschrieben zu sein. Und besonders dass wert auf coping Mechanismen und Bewältigung aber auch Defizite gelegt wurde. Entsprechend kann ich schlecht beurteilen wie realistisch die sind. Coping, maskieren und strategien mag es auch bezüglich der ‚chaotischen’ Art von Alex gegeben haben, doch hier habe ich die Nennung der Diagnose vermisst, es hätte als Vorschlag auch im Buch vorkommen können, dass entweder Bella oder caro sie zu einer Diagnose drängt oder den Verdacht äußert. Besonders Bella als Lehrerin hätte erkennen müssen, dass hinter extremen chaotismus mehr als eine liebevolle Eigenschaft steckt und irgendwie wurde die Eigenschaft auch von den Traumas abgegrenzt und eigenständig beschrieben. Gefallen hat mir auch das auf und ab der Beziehung wo noch die Vorgeschichte erwähnt wird, also dass es noch andere erste Liebschaften gab, die auch romantisch waren. Und auch die Liebesgeschichte macht nicht unbedingt den Eindruck, besser und erhabener zu sein. Hald mehrrealistisch und dass hier das Umfeld und der Umgang miteinander stimmt. Das Gesamtbild war für mich dennoch irgendwie weniger schlüssig und fühlbar. Es gibt auch ‚unnötiges‘ Drama, zickereien und Betrügereien, auch wenn die Protagonistinnen gut darüber hinweg kommen. Und es dann wieder um anderes geht. Dazu hatte ich auch den Eindruck, dass Männer etwas zu einseitig dargestellt schlecht weg kommen. Ein Wiedersehen mit dem Vater der drei und eine Art Versöhnung wäre schön gewesen. Dabei wird als leichtes Paradoxon im Buch auch nur die maskuline Form benützt für eine ganze Ansammlung Lehrer*innen. Bella hingegen ist eher etwas weniger auffällig gezeichnet. Und hald perfekter, oder zumindest hat die Autorin nicht so viel Arbeit in ihre Probleme gemacht. Zudem ist die Autorin auch in einer ähnlichen Beziehung wie hier beschrieben, also mit Frau und Kind. Das finde ich dann wieder gut. Sie teilt zwar nicht so viel aus dem Leben, aber doch ein paar süße Anekdoten. Und das ist ja auch ein Debüt und dafür echt gut gelungen. Ja irgendwie wuchsen mir mettie und caro auch ans Herz und ich könnte mir Fortsetzungen vorstellen… wo dann die Kritikpunkte beachtet werden. Ich habe das Hörbuch gehört und es ist sicher gut für lesemuffel, doch nicht ganz überragend. Die Stimme liest hald einfach das Buch vor. Teils fast in KI-Manier. Nicht so persönlich. Ich habe auch mit der Geschwindigkeit experimentiert. Erst war es mir zu schnell und ich habe sie langsamer gestellt! Etwa bei 60% hatte ich dann aber doch das Bedürfnis das Hörbuch im Schnelldurchlauf zu beenden. Da war die Liebesgeschichte auch schon am laufen oder fast vorbei und nicht mehr so die richtige Spannung. Slow burn und alles finde ich ja auch realistisch und gut und wichtig , aber eben auch schwierig mit der Spannung…

    6. Okt. 2024

3 von 8 Rezensionen

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