Eine echt süße Geschichte und vor allem das magische Setting und der Vibe haben mir gut gefallen.
Die Idee mit dem Hexen-Wettbewerb und der Rache-Aktion war auch cool und hatte echt witzige Momente. Aber zwischendurch hat es sich leider ein bisschen gezogen. Die Spannung war nicht immer so richtig da, wie ich es mir erhofft hätte. War unterm Strich ein nettes Buch für zwischendurch, aber komplett umgehauen hat es mich jetzt nicht
20. Apr. 2026
3,5
🧙
Eine echt süße Geschichte und vor allem das magische Setting und der Vibe haben mir gut gefallen.
Die Idee mit dem Hexen-Wettbewerb und der Rache-Aktion war auch cool und hatte echt witzige Momente. Aber zwischendurch hat es sich leider ein bisschen gezogen. Die Spannung war nicht immer so richtig da, wie ich es mir erhofft hätte. War unterm Strich ein nettes Buch für zwischendurch, aber komplett umgehauen hat es mich jetzt nicht
Was passiert, wenn eine Rachegeschichte eigentlich gar keine Rachegeschichte ist?
(っ◔◡◔)っ ♥ Buchreise ♥
Genau das war für mich die größte Überraschung und gleichzeitig auch die größte Enttäuschung. Titel und Klappentext haben bei mir die Erwartung geweckt, eine Geschichte über drei Hexen zu lesen, die sich gemeinsam an ihrem Ex rächen, eingebettet in einen magischen Wettkampf der vier großen Hexenfamilien. Bekommen habe ich stattdessen eine Cozy Fantasy mit Romance, Selbstfindung und einer gemütlichen Hexenkleinstadt. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Nur eben ein anderes Buch als das, auf das ich mich gefreut hatte.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass sich das Buch sehr angenehm lesen lässt. Trotzdem fehlte mir über weite Strecken ein echter Spannungsbogen. Vieles plätscherte eher vor sich hin, ohne dass ich das Gefühl hatte, auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten.
Am deutlichsten zeigt sich das beim namensgebenden Rachegedanken. Er dient letztlich nur dazu, Emmy zurück nach Thistle Grove zu holen und verschwindet danach fast vollständig in den Hintergrund. Gareth bleibt erstaunlich blass und statt einer cleveren Rache entwickelt sich die Geschichte immer mehr zu einer Selbstfindungsreise mit Liebesgeschichte. Hätte der Klappentext genau das versprochen, wäre ich mit einer völlig anderen Erwartung an das Buch herangegangen.
Auch der Wettkampf der vier Hexenfamilien konnte dieses Gefühl leider nicht auffangen. Hier wurde für mich unglaublich viel Potenzial verschenkt. Die Prüfungen sind oft schon nach wenigen Seiten vorbei und bleiben überraschend unspektakulär. Mir fehlten kreative Aufgaben, mehr Magie und das Gefühl, dass wirklich etwas auf dem Spiel steht.
Mit Emmy selbst bin ich leider ebenfalls nicht richtig warm geworden. Über weite Strecken empfand ich sie als sehr unsicher und selbstmitleidig. Besonders ihre Entwicklung am Ende konnte mich nicht überzeugen. Statt zu lernen, auch ohne außergewöhnliche Fähigkeiten ihren Platz gefunden zu haben, erfährt sie letztlich, dass ihre Familie in Wahrheit die wichtigste von allen ist. Für mich wirkte das weniger wie persönliches Wachstum und mehr wie ein nachträglicher Versuch, der Hauptfigur am Ende doch noch alles zu geben.
Ganz anders ging es mir mit Talia. Sie war für mich mit Abstand die stärkste Figur der Geschichte. Selbstbewusst, loyal und einfach unglaublich sympathisch. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich das Buch ohne sie beendet hätte. Gleichzeitig blieb für mich aber die Frage offen, warum sich ausgerechnet Talia in Emmy verliebt. Diese Chemie kam für mich leider nie vollständig an.
Auch die viel gelobte Atmosphäre konnte mich nicht ganz überzeugen. Zwar gibt es Herbststimmung, Kürbisfelder und Kleinstadtflair, gleichzeitig wirkte die Welt auf mich aber oft etwas konstruiert. Das gemütliche Hexendorf und moderne Cafés oder Sushi Restaurants wollten für mich nicht immer stimmig zusammenpassen.
Trotz meiner Kritik hatte ich keine schlechte Lesezeit. Der lockere Schreibstil und insbesondere Talia haben dafür gesorgt, dass ich das Buch gerne beendet habe. Am Ende bleibt für mich jedoch das Gefühl, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde. Entweder hätte der Rachegedanke deutlich stärker im Mittelpunkt stehen oder aus der Geschichte und dem Klappentext nahezu vollständig verschwinden sollen.
So bleibt für mich am Ende vor allem eine Erkenntnis: Nicht das Buch selbst hat mich enttäuscht, sondern die Geschichte, die mir vorher versprochen wurde.
4 Tage vor
3,5
Was passiert, wenn eine Rachegeschichte eigentlich gar keine Rachegeschichte ist?
(っ◔◡◔)っ ♥ Buchreise ♥
Genau das war für mich die größte Überraschung und gleichzeitig auch die größte Enttäuschung. Titel und Klappentext haben bei mir die Erwartung geweckt, eine Geschichte über drei Hexen zu lesen, die sich gemeinsam an ihrem Ex rächen, eingebettet in einen magischen Wettkampf der vier großen Hexenfamilien. Bekommen habe ich stattdessen eine Cozy Fantasy mit Romance, Selbstfindung und einer gemütlichen Hexenkleinstadt. Das ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Nur eben ein anderes Buch als das, auf das ich mich gefreut hatte.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass sich das Buch sehr angenehm lesen lässt. Trotzdem fehlte mir über weite Strecken ein echter Spannungsbogen. Vieles plätscherte eher vor sich hin, ohne dass ich das Gefühl hatte, auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten.
Am deutlichsten zeigt sich das beim namensgebenden Rachegedanken. Er dient letztlich nur dazu, Emmy zurück nach Thistle Grove zu holen und verschwindet danach fast vollständig in den Hintergrund. Gareth bleibt erstaunlich blass und statt einer cleveren Rache entwickelt sich die Geschichte immer mehr zu einer Selbstfindungsreise mit Liebesgeschichte. Hätte der Klappentext genau das versprochen, wäre ich mit einer völlig anderen Erwartung an das Buch herangegangen.
Auch der Wettkampf der vier Hexenfamilien konnte dieses Gefühl leider nicht auffangen. Hier wurde für mich unglaublich viel Potenzial verschenkt. Die Prüfungen sind oft schon nach wenigen Seiten vorbei und bleiben überraschend unspektakulär. Mir fehlten kreative Aufgaben, mehr Magie und das Gefühl, dass wirklich etwas auf dem Spiel steht.
Mit Emmy selbst bin ich leider ebenfalls nicht richtig warm geworden. Über weite Strecken empfand ich sie als sehr unsicher und selbstmitleidig. Besonders ihre Entwicklung am Ende konnte mich nicht überzeugen. Statt zu lernen, auch ohne außergewöhnliche Fähigkeiten ihren Platz gefunden zu haben, erfährt sie letztlich, dass ihre Familie in Wahrheit die wichtigste von allen ist. Für mich wirkte das weniger wie persönliches Wachstum und mehr wie ein nachträglicher Versuch, der Hauptfigur am Ende doch noch alles zu geben.
Ganz anders ging es mir mit Talia. Sie war für mich mit Abstand die stärkste Figur der Geschichte. Selbstbewusst, loyal und einfach unglaublich sympathisch. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich das Buch ohne sie beendet hätte. Gleichzeitig blieb für mich aber die Frage offen, warum sich ausgerechnet Talia in Emmy verliebt. Diese Chemie kam für mich leider nie vollständig an.
Auch die viel gelobte Atmosphäre konnte mich nicht ganz überzeugen. Zwar gibt es Herbststimmung, Kürbisfelder und Kleinstadtflair, gleichzeitig wirkte die Welt auf mich aber oft etwas konstruiert. Das gemütliche Hexendorf und moderne Cafés oder Sushi Restaurants wollten für mich nicht immer stimmig zusammenpassen.
Trotz meiner Kritik hatte ich keine schlechte Lesezeit. Der lockere Schreibstil und insbesondere Talia haben dafür gesorgt, dass ich das Buch gerne beendet habe. Am Ende bleibt für mich jedoch das Gefühl, dass hier viel Potenzial verschenkt wurde. Entweder hätte der Rachegedanke deutlich stärker im Mittelpunkt stehen oder aus der Geschichte und dem Klappentext nahezu vollständig verschwinden sollen.
So bleibt für mich am Ende vor allem eine Erkenntnis: Nicht das Buch selbst hat mich enttäuscht, sondern die Geschichte, die mir vorher versprochen wurde.
Ein magischer Ort namens Thistle Grove & drei Hexen, die sich verbünden um Rache an einem Ex zu nehmen. 😏
Sehr angenehm zu lesen und irgendwie cozy-herbstlich. 🥰 Ich hätte gar nicht damit gerechnet, dass mich die queer romance so abholt 🥹 Alles in allem echt gelungen und ich werde mir definitiv noch die anderen Bände holen 🥰
Spice: 🌶️ 1/5
12. Mai 2026
4,0
Cozy, witzig, queer romance ✨🫶
Ein magischer Ort namens Thistle Grove & drei Hexen, die sich verbünden um Rache an einem Ex zu nehmen. 😏
Sehr angenehm zu lesen und irgendwie cozy-herbstlich. 🥰 Ich hätte gar nicht damit gerechnet, dass mich die queer romance so abholt 🥹 Alles in allem echt gelungen und ich werde mir definitiv noch die anderen Bände holen 🥰
Spice: 🌶️ 1/5