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Warum erfährt man so wenig über ihre eigentliche Liebesgeschichte?
📘 Wie ein einziger Tag | Noah & Allie | Einzelband Ich habe zu dem Buch sehr gemischte Gefühle. Ich glaube, das Problem war einfach, dass ich den Film viel zu sehr liebe. „The Notebook“ ist für mich einer dieser Filme, die man einmal sieht und nie wieder vergisst. Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie unterschiedlich Buch und Film eigentlich sind. Im Film wurde extrem viel ergänzt und verändert und das hat mich beim Lesen teilweise schon enttäuscht. Da kann das Buch an sich ja gar nichts für, vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Außerdem hat es mich gestört, dass das Buch aus der Erzählerperspektive geschrieben ist und dadurch hatte ich oft das Gefühl, emotional nicht komplett an die Figuren heranzukommen. In der Erzählerperspektive bleibt bei mir immer eine Art von Distanz. Dabei hat Nicholas Sparks eigentlich vieles richtig gemacht: Ich habe geweint. Viel geweint 😭 Die Briefe zwischen Noah und Allie fand ich wunderschön und generell war diese ganze melancholische Stimmung sehr emotional. Aber: Mir ging es irgendwann zu sehr um das Alter, das Pflegeheim und die Demenz. Und ich weiß, dass genau DAS die Geschichte eigentlich so besonders macht. Trotzdem hätte ich mir so viel mehr von ihrer eigentlichen Liebesgeschichte gewünscht. Ich wollte mehr vom Kennenlernen und mehr von ihrem gemeinsamen Sommer erfahren. Aber das kam viel zu kurz. Ständig hieß es nur: "Sie hatten einen wunderschönen Sommer. Sie konnten einander nie vergessen." Aber ich habe dieses Gefühl nicht wirklich selbst miterlebt, das fand ich sehr schade. Das Buch hat mich emotional definitiv erreicht, aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass mir ein wichtiger Teil der Geschichte gefehlt hat.

8. Mai 2026
Warum erfährt man so wenig über ihre eigentliche Liebesgeschichte?
📘 Wie ein einziger Tag | Noah & Allie | Einzelband Ich habe zu dem Buch sehr gemischte Gefühle. Ich glaube, das Problem war einfach, dass ich den Film viel zu sehr liebe. „The Notebook“ ist für mich einer dieser Filme, die man einmal sieht und nie wieder vergisst. Ich war ehrlich gesagt überrascht, wie unterschiedlich Buch und Film eigentlich sind. Im Film wurde extrem viel ergänzt und verändert und das hat mich beim Lesen teilweise schon enttäuscht. Da kann das Buch an sich ja gar nichts für, vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Außerdem hat es mich gestört, dass das Buch aus der Erzählerperspektive geschrieben ist und dadurch hatte ich oft das Gefühl, emotional nicht komplett an die Figuren heranzukommen. In der Erzählerperspektive bleibt bei mir immer eine Art von Distanz. Dabei hat Nicholas Sparks eigentlich vieles richtig gemacht: Ich habe geweint. Viel geweint 😭 Die Briefe zwischen Noah und Allie fand ich wunderschön und generell war diese ganze melancholische Stimmung sehr emotional. Aber: Mir ging es irgendwann zu sehr um das Alter, das Pflegeheim und die Demenz. Und ich weiß, dass genau DAS die Geschichte eigentlich so besonders macht. Trotzdem hätte ich mir so viel mehr von ihrer eigentlichen Liebesgeschichte gewünscht. Ich wollte mehr vom Kennenlernen und mehr von ihrem gemeinsamen Sommer erfahren. Aber das kam viel zu kurz. Ständig hieß es nur: "Sie hatten einen wunderschönen Sommer. Sie konnten einander nie vergessen." Aber ich habe dieses Gefühl nicht wirklich selbst miterlebt, das fand ich sehr schade. Das Buch hat mich emotional definitiv erreicht, aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass mir ein wichtiger Teil der Geschichte gefehlt hat.
8. Mai 2026








