Kurz gesagt: Ich bin sehr froh diese Buch gelesen zu haben. Einfach fantastisch.
Es hat mich nicht nur aus meiner Leseflaute geholt, sondern inspiriert. Die Dynamik zwischen Hallie & Ramson ist einfach wunderbar.
Bewundernswert ist auch Hallie’s Veränderung im Buch und wie sie endlich anfängt sich an erste Stelle zu setzen. Die Stärke hat nicht jeder.
Ich empfehle alle die Enemies to lovers lieben dieses Buch zu lesen.
18. Sept. 2024
5,0
Kurz gesagt: Ich bin sehr froh diese Buch gelesen zu haben. Einfach fantastisch.
Es hat mich nicht nur aus meiner Leseflaute geholt, sondern inspiriert. Die Dynamik zwischen Hallie & Ramson ist einfach wunderbar.
Bewundernswert ist auch Hallie’s Veränderung im Buch und wie sie endlich anfängt sich an erste Stelle zu setzen. Die Stärke hat nicht jeder.
Ich empfehle alle die Enemies to lovers lieben dieses Buch zu lesen.
Für alle, die daran erinnert werden müssen, dass sie nicht das Produkt ihrer Fehler sind.
Die Geschichte um Hallie und Ransom ist ein Standalone aus der von mir so geliebten Feder von L. J. Shen, der sehr tiefgründig bedrückende Themen behandelt und eine Protagonistin enthält, die einfach alle umhaut.
Ich habe Hallie geliebt. Sie versucht unabhängig zu sein, ihrer wirklich extrem verkorksten Familie aus dem Weg zu gehen, ist dabei furchtbar unsicher, weil ich von eben dieser permanent das Gefühl gegeben wurde, nicht genug oder gar dumm zu sein, und lebt ihr Leben beständig in dem Wissen, dass ohnehin nichts aus ihr wird.
Und das wäre auch so geblieben, wenn nicht ihr Vater auf die Idee gekommen wäre, ihr einen Leibwächter zu schicken, der bei allen nur als "der Roboter" bekannt ist.
Ransom ist am Anfang ein richtiger Scheißkerl. Er benimmt sich weniger wie ein Leibwächter als eher wie ein Gefängniswärter und macht Hallie das Leben regelrecht zur Hölle. Dabei geht er ständig seinen eigenen Dämonen aus dem Weg, die ihn aus seiner Vergangenheit verfolgen, und will mit seinem Job nur so viel Abstand wie möglich von dieser schaffen.
Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam aber stetig. Ein bisschen holprig und für mich an einigen Stellen etwas unausgereift, war die Lovestory trotzdem. Hier ging es aber auch weniger um alles verzehrende Liebe, als vielmehr darum, sich selbst zu finden, seine Vergangenheit nicht seine Gegenwart und Zukunft bestimmen zu lassen, und sich weiter zu entwickeln. Süß fand ich auf jeden Fall ihre erste gemeinsame Nacht. Die war einfach mal ganz anders als das, was man sonst im Bereich Dark Romance zu lesen bekommt, dass es mich auf ganz andere Art erschüttert hat.
Ich fand es toll, wie die Charaktere miteinander gewachsen sind und sich weiterentwickelt haben. Wie die Autorin ihre Protagonistin immer mehr aufblühen und aus ihren alten Gewohnheiten und Ängsten ausbrechen und für sich selbst einstehen ließ. Und was mir sehr gefallen hat, war auch die Entwicklung in der Familie Thorne, nachdem jahrelang Missgunst und Verachtung zu herrschen schien.
Der Part mit der Verwirklichung von Vergewaltigungsfantasien war für mich überschaubar und so beschrieben, dass die Autorin in meinen Augen noch die Kurve gekriegt und etwas Nachvollziehbares daraus gemacht hat. Gleichermaßen wird in dem Buch auch Missbrauch beschrieben, der definitiv nicht einvernehmlich war, was ich als Kontrast sehr gut dargestellt fand.
Gestört hat es mich, dass das Lektorat nicht gründlich genug gearbeitet zu haben scheint. Da fehlten hier und da Wörter oder Buchstaben, was mich kirre gemacht hat. Wenn das an ein oder zwei Stellen vorkommt, kann man das verschmerzen, aber diesmal war es leider recht häufig.
Alles in allem ein tolles Buch für jeden, der mal einen gewaltigen Tritt in die richtige Richtung braucht, um zu verstehen, dass er mehr ist als das, was andere von ihm behaupten. ;)
7 Tage vor
4,0
Für alle, die daran erinnert werden müssen, dass sie nicht das Produkt ihrer Fehler sind.
Die Geschichte um Hallie und Ransom ist ein Standalone aus der von mir so geliebten Feder von L. J. Shen, der sehr tiefgründig bedrückende Themen behandelt und eine Protagonistin enthält, die einfach alle umhaut.
Ich habe Hallie geliebt. Sie versucht unabhängig zu sein, ihrer wirklich extrem verkorksten Familie aus dem Weg zu gehen, ist dabei furchtbar unsicher, weil ich von eben dieser permanent das Gefühl gegeben wurde, nicht genug oder gar dumm zu sein, und lebt ihr Leben beständig in dem Wissen, dass ohnehin nichts aus ihr wird.
Und das wäre auch so geblieben, wenn nicht ihr Vater auf die Idee gekommen wäre, ihr einen Leibwächter zu schicken, der bei allen nur als "der Roboter" bekannt ist.
Ransom ist am Anfang ein richtiger Scheißkerl. Er benimmt sich weniger wie ein Leibwächter als eher wie ein Gefängniswärter und macht Hallie das Leben regelrecht zur Hölle. Dabei geht er ständig seinen eigenen Dämonen aus dem Weg, die ihn aus seiner Vergangenheit verfolgen, und will mit seinem Job nur so viel Abstand wie möglich von dieser schaffen.
Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam aber stetig. Ein bisschen holprig und für mich an einigen Stellen etwas unausgereift, war die Lovestory trotzdem. Hier ging es aber auch weniger um alles verzehrende Liebe, als vielmehr darum, sich selbst zu finden, seine Vergangenheit nicht seine Gegenwart und Zukunft bestimmen zu lassen, und sich weiter zu entwickeln. Süß fand ich auf jeden Fall ihre erste gemeinsame Nacht. Die war einfach mal ganz anders als das, was man sonst im Bereich Dark Romance zu lesen bekommt, dass es mich auf ganz andere Art erschüttert hat.
Ich fand es toll, wie die Charaktere miteinander gewachsen sind und sich weiterentwickelt haben. Wie die Autorin ihre Protagonistin immer mehr aufblühen und aus ihren alten Gewohnheiten und Ängsten ausbrechen und für sich selbst einstehen ließ. Und was mir sehr gefallen hat, war auch die Entwicklung in der Familie Thorne, nachdem jahrelang Missgunst und Verachtung zu herrschen schien.
Der Part mit der Verwirklichung von Vergewaltigungsfantasien war für mich überschaubar und so beschrieben, dass die Autorin in meinen Augen noch die Kurve gekriegt und etwas Nachvollziehbares daraus gemacht hat. Gleichermaßen wird in dem Buch auch Missbrauch beschrieben, der definitiv nicht einvernehmlich war, was ich als Kontrast sehr gut dargestellt fand.
Gestört hat es mich, dass das Lektorat nicht gründlich genug gearbeitet zu haben scheint. Da fehlten hier und da Wörter oder Buchstaben, was mich kirre gemacht hat. Wenn das an ein oder zwei Stellen vorkommt, kann man das verschmerzen, aber diesmal war es leider recht häufig.
Alles in allem ein tolles Buch für jeden, der mal einen gewaltigen Tritt in die richtige Richtung braucht, um zu verstehen, dass er mehr ist als das, was andere von ihm behaupten. ;)
Mein erstes Buch von L.J. Shen, und mit Sicherheit nicht mein letztes 😊
Ich fand das Buch deswegen so toll, weil die Hauptprotagonostin wirklich eine Entwicklung hinlegt. Auch die Art und Weise wie sie sich ausdrückt wird im Buch deutlich erwachsener. Am Anfang noch ein Mädchen, am Ende eine bemerkenswerte Frau. Und nicht zuviel Spice. Toller Schreibstil. Einfach gut 👍 ❤️
29. Mai 2025
4,0
Mein erstes Buch von L.J. Shen, und mit Sicherheit nicht mein letztes 😊
Ich fand das Buch deswegen so toll, weil die Hauptprotagonostin wirklich eine Entwicklung hinlegt. Auch die Art und Weise wie sie sich ausdrückt wird im Buch deutlich erwachsener. Am Anfang noch ein Mädchen, am Ende eine bemerkenswerte Frau. Und nicht zuviel Spice. Toller Schreibstil. Einfach gut 👍 ❤️