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Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

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Über das Buch

Henry David Thoreaus Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat ist ein klassischer Essay der politischen Literatur, entstanden aus der konkreten Weigerung, Steuern für einen Staat zu zahlen, der Sklaverei duldet und Krieg gegen Mexiko führt. In präziser, aphoristischer Prosa verbindet Thoreau moralphilosophische Argumentation, republikanische Skepsis gegenüber Macht und transzendentalistische Gewissensethik. Der Text begründet zivilen Ungehorsam nicht als bloße Auflehnung, sondern als verantwortliche Pflicht des Individuums gegenüber einer ungerechten Ordnung. Thoreau, 1817 in Concord, Massachusetts, geboren, war Schriftsteller, Naturbeobachter, Lehrer und enger Weggefährte Ralph Waldo Emersons. Seine Erfahrungen in der amerikanischen Reformkultur, seine Kritik an Materialismus und staatlicher Gewalt sowie sein Aufenthalt am Walden Pond prägten ein Denken, das Einfachheit, Selbstprüfung und moralische Autonomie ins Zentrum stellte. Die Haft wegen Steuerverweigerung wurde zum Anlass, persönliche Konsequenz in politische Theorie zu überführen. Dieses Buch empfiehlt sich allen Leserinnen und Lesern, die die Grundlagen moderner Gewissenspolitik verstehen wollen. Es ist knapp, doch von außerordentlicher Wirkungsgeschichte: Gandhi, Martin Luther King Jr. und zahlreiche Bürgerrechtsbewegungen haben daraus Impulse geschöpft. Thoreaus Essay bleibt eine anspruchsvolle Einladung, Legalität und Gerechtigkeit nicht vorschnell gleichzusetzen.

Editionen (12)

ISBN9788028391676
VerlagCopycat
Erscheinungsdatum23.06.25
Seitenzahl24

Rezensionen & Bewertungen

7 Bewertungen

3 Rezensionen

3,2

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  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    2,0

    Historisch vielleicht interessant. Inhaltlich selbstgerechtes, unerträgliches Lamentieren. Das freut den Reichsbürger bestimmt, das so etwas von Diogenes publiziert wird.

    14. Apr. 2024

  • semjon
    semjon

    73 Follower

    2,0

    Historisch vielleicht interessant. Inhaltlich selbstgerechtes, unerträgliches Lamentieren. Das freut den Reichsbürger bestimmt, das so etwas von Diogenes publiziert wird.

    23. Feb. 2024

  • carosbuecher
    carosbuecher

    47 Follower

    2,0

    Ein Aufruf, uns selbst Gedanken über die Welt zu machen und diese Welt nicht als unveränderlich gegeben hinzunehmen, zu hinterfragen, ob Recht wirklich rechtens und Demokratie demokratisch ist und welche Möglichkeiten wir selbst haben, etwas in dieser Welt zu verbessern. Ich konnte vieles nachvollziehen und einigem zustimmen, hätte mich aber auch bei vielen Punkten mit Thoreau streiten können. Eine Menge der Argumentationsstränge könnte auch in die heutige Zeit transformiert werden, aber trotzdem...Thoreau diskutiert unheimlich aggressiv, pessimistisch und zynisch und der Sprecher dieses Hörbuchs untermalt das nur noch, sodass das Zuhören für mich keine große Freude war. Gelesen mag es etwas anderes sein, aber gehört, geht das Buch für mich nicht über "okay" hinaus.

    31. Mai 2024

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