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Na ja...
David Lagercrantz ist wohl hauptsächlich dafür bekannt, dass der die Millenium-Trilogie von Stieg Larsson nach dessen Tod weitergeführt hat. Auch wenn sich dahingehend die Meinungen spalten, ob die neuen Teile gut oder schlecht waren, dachte ich mir, dass ich dieser Reihe mal eine Chance gebe. Die Basisidee des Buches besteht darin, dass die junge Polizistin Micaela Vargas in einem Mordfall mit ihrem Team nicht weiter kommt und den Professer Hans Rekke um dessen Rat bitte. Dieser ist nämlich in Sachen Verhörtaktiken ein Experte ist. Jedoch ist Hans Rekke sehr speziell, denn er scheint jedes kleine Detail zu erkennen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen (Sherlock Holmes Anlehnung). Micaela muss den Mord an einem Schiedsrichter der aus Afghanistan kommt aufklären. Mit Rekkes Hilfe und viel Recherchearbeit kommen die beiden einem politischen Skandal auf die Schliche. Was sich für mich sehr spannend und aufregend angehört hat zu Beginn, verläuft leider über das gesamte Buch auf einen eher mittelmäßigen Politthriller hinaus (wenn man ihn denn überhaupt so nennen darf...). Die Charaktere sind viel zu flach gestaltet, teilweise unsympathisch und kaum nachvollziehbar. Micaela trifft Hans ein einziges Mal und ist direkt vernarrt in ihn (sehr komisch). Die Geschichte springt am Anfang sehr viel zwischen den Perspektiven und der Zeit hin und her, wer also nicht aufmerksam liest, der kann schon mal den Überblick verlieren. Generell sind es meines Erachtens nach zu viele Handlungsstränge die hier erzählt werden. Leider kommt kaum Spannung oder dieses Gefühl, dass man hier einem echten politischen Skandal auf der Spur ist, auf. Denn der eigentliche Skandal bleibt eher aus. Hans und Micaela verbringen, das gesamte Buch über, ihre Zeit zum nachforschen nur in Hans Wohnung. Die eingeführten "Bösewichte" sind kaum bis gar nicht bedrohlich und so bleibt leider ein richtigee Thrill leider aus. David Lagercrantz konnte mich mit diesem Buch leider nicht wirklich überzeugen. Die Charaktere und die Handlung hätten hier deutlich mehr Potenzial gehabt.
2. März 2025
Na ja...
David Lagercrantz ist wohl hauptsächlich dafür bekannt, dass der die Millenium-Trilogie von Stieg Larsson nach dessen Tod weitergeführt hat. Auch wenn sich dahingehend die Meinungen spalten, ob die neuen Teile gut oder schlecht waren, dachte ich mir, dass ich dieser Reihe mal eine Chance gebe. Die Basisidee des Buches besteht darin, dass die junge Polizistin Micaela Vargas in einem Mordfall mit ihrem Team nicht weiter kommt und den Professer Hans Rekke um dessen Rat bitte. Dieser ist nämlich in Sachen Verhörtaktiken ein Experte ist. Jedoch ist Hans Rekke sehr speziell, denn er scheint jedes kleine Detail zu erkennen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen (Sherlock Holmes Anlehnung). Micaela muss den Mord an einem Schiedsrichter der aus Afghanistan kommt aufklären. Mit Rekkes Hilfe und viel Recherchearbeit kommen die beiden einem politischen Skandal auf die Schliche. Was sich für mich sehr spannend und aufregend angehört hat zu Beginn, verläuft leider über das gesamte Buch auf einen eher mittelmäßigen Politthriller hinaus (wenn man ihn denn überhaupt so nennen darf...). Die Charaktere sind viel zu flach gestaltet, teilweise unsympathisch und kaum nachvollziehbar. Micaela trifft Hans ein einziges Mal und ist direkt vernarrt in ihn (sehr komisch). Die Geschichte springt am Anfang sehr viel zwischen den Perspektiven und der Zeit hin und her, wer also nicht aufmerksam liest, der kann schon mal den Überblick verlieren. Generell sind es meines Erachtens nach zu viele Handlungsstränge die hier erzählt werden. Leider kommt kaum Spannung oder dieses Gefühl, dass man hier einem echten politischen Skandal auf der Spur ist, auf. Denn der eigentliche Skandal bleibt eher aus. Hans und Micaela verbringen, das gesamte Buch über, ihre Zeit zum nachforschen nur in Hans Wohnung. Die eingeführten "Bösewichte" sind kaum bis gar nicht bedrohlich und so bleibt leider ein richtigee Thrill leider aus. David Lagercrantz konnte mich mit diesem Buch leider nicht wirklich überzeugen. Die Charaktere und die Handlung hätten hier deutlich mehr Potenzial gehabt.
2. März 2025






