Pferde sind Irmas Leidenschaft, die Liebe ist ihr Schicksal ...
Liebe oder Moral – wie wird Irma sich entscheiden?
Wien 1899. Nach dem Tod von Kaiserin Elisabeth kämpft die Spanische Hofreitschule ums Überleben. Auch die junge Irma Rehberger fragt sich, wie diese vor dem Ruin gerettet werden kann. Als Mitstreiter an ihrer Seite erweist sich der Reporter Michael Brunner, der eine groß angelegte Geschichte über Irma, die erste Frau an der Spanischen Hofreitschule, und ihren geliebten Hengst Novio veröffentlicht hat. Bald wird klar, dass sich Michael rettungslos in Irma verliebt hat, doch Irmas Herz gehört einem anderen Mann. Einer Liebe, die eigentlich nicht sein darf. Kommt da ein Mann wie Michael Brunner, der mit Leidenschaft um sie wirbt, nicht genau recht? Könnte eine neue Liebe nicht das Dilemma, in dem sich Irma befindet, endgültig beenden?
Was für eine Geschichte mit dramatischen Ereignissen. Irma und Novio sind mir einfach ans Herz gewachsen. Die spanische Hofreitschule in Wien wird zu einem unvergesslichen Schauplatz.
11. Jan. 2025
5,0
Was für eine Geschichte mit dramatischen Ereignissen. Irma und Novio sind mir einfach ans Herz gewachsen. Die spanische Hofreitschule in Wien wird zu einem unvergesslichen Schauplatz.
Irma und die Liebe
Wien, 1899: Irma ist froh, endlich als Frau in der Spanischen Hofreitschule arbeiten zu dürfen, denn das Versteckspiel und ihre Verkleidung als Mann waren anstrengend. Durch ihre Sonderrolle wurde auch der Journalist Michael Brunner auf sie aufmerksam und hat, mit ihrem Einverständnis, einen Artikel über die Arbeit in der Hofreitschule, aber auch ihre Begabung im Umgang mit den Lippizanern verfasst. Doch schnell wird klar, dass der junge Mann längst nicht nur beruflich an der jungen Steirerin interessiert ist. Dies ist Stephan Gowalka zwar ein Dorn im Auge, der trotz seiner Ehe mit der querschnittsgelähmten Melanie sein Herz an Irma verloren hat. Dennoch würde er seine Frau niemals verlassen, denn sein Ehrgefühl erlaubt ihm einen solchen Schritt nicht. Aber wird Irma es ertragen können, immer nur heimlich Zeit mit ihrem Geliebten verbringen zu können oder würde eine Beziehung mit Michael Brunner ihr Herz in eine andere Richtung lenken und sie ihren Vorgesetzten vergessen lassen?
Franziska Stadler setzt die Dilogie rund um die Hofreiterin Irma Rehberger ebenso fesselnd fort, wie sie im Vorgängerband bereits begonnen hat. So erhalten die Leser*innen einen tiefen Einblick hinter die Mauern der berühmten Spanischen Hofreitschule und deren Geschichte, aber auch das Wien rund um die Jahrhundertwende wird sehr eindrucksvoll als Kulisse der gesamten Geschehnisse verwendet. Da sich der Erzählstil der Autorin sehr flüssig und schnell liest, fliegen die Seiten nur so dahin und ein Ende ist schneller erreicht, als erwartet.
Obwohl ich kein Pferdemädchen bin und wahrscheinlich auch niemals sein werde, hat mich diese Reihe begeistert. Ich mag es, wie bildlich die Autorin die Situationen mit Pferden schildert und die gut recherchierten historischen Begebenheiten eine unterhaltsame und bewegende Handlung ergeben. Natürlich sorgt die Autorin durch die Liebe zwischen Irma und Stephan und deren Probleme für emotionale Momente, die mich berührt und dazu gebracht haben, immer weiterlesen zu wollen.
21. Juni 2026
5,0
Großartig!
Irma und die Liebe
Wien, 1899: Irma ist froh, endlich als Frau in der Spanischen Hofreitschule arbeiten zu dürfen, denn das Versteckspiel und ihre Verkleidung als Mann waren anstrengend. Durch ihre Sonderrolle wurde auch der Journalist Michael Brunner auf sie aufmerksam und hat, mit ihrem Einverständnis, einen Artikel über die Arbeit in der Hofreitschule, aber auch ihre Begabung im Umgang mit den Lippizanern verfasst. Doch schnell wird klar, dass der junge Mann längst nicht nur beruflich an der jungen Steirerin interessiert ist. Dies ist Stephan Gowalka zwar ein Dorn im Auge, der trotz seiner Ehe mit der querschnittsgelähmten Melanie sein Herz an Irma verloren hat. Dennoch würde er seine Frau niemals verlassen, denn sein Ehrgefühl erlaubt ihm einen solchen Schritt nicht. Aber wird Irma es ertragen können, immer nur heimlich Zeit mit ihrem Geliebten verbringen zu können oder würde eine Beziehung mit Michael Brunner ihr Herz in eine andere Richtung lenken und sie ihren Vorgesetzten vergessen lassen?
Franziska Stadler setzt die Dilogie rund um die Hofreiterin Irma Rehberger ebenso fesselnd fort, wie sie im Vorgängerband bereits begonnen hat. So erhalten die Leser*innen einen tiefen Einblick hinter die Mauern der berühmten Spanischen Hofreitschule und deren Geschichte, aber auch das Wien rund um die Jahrhundertwende wird sehr eindrucksvoll als Kulisse der gesamten Geschehnisse verwendet. Da sich der Erzählstil der Autorin sehr flüssig und schnell liest, fliegen die Seiten nur so dahin und ein Ende ist schneller erreicht, als erwartet.
Obwohl ich kein Pferdemädchen bin und wahrscheinlich auch niemals sein werde, hat mich diese Reihe begeistert. Ich mag es, wie bildlich die Autorin die Situationen mit Pferden schildert und die gut recherchierten historischen Begebenheiten eine unterhaltsame und bewegende Handlung ergeben. Natürlich sorgt die Autorin durch die Liebe zwischen Irma und Stephan und deren Probleme für emotionale Momente, die mich berührt und dazu gebracht haben, immer weiterlesen zu wollen.
Eine Frau geht ihren Weg
Endlich muss sich Irma nicht verstecken und darf ganz offiziell als erste und einzige Hofreiterin ihre Ausbildung an der Spanischen Hofreitschule absolvieren.
Dennoch gestaltet sich das Leben für sie nicht einfach. Zum Einen ist da ihre verbotene Liebe zu Stephan, zum anderen das fehlende Erklärungsgespräch mit den Lieben daheim und der fehlenden Liebe der Mutter und dann läuft ihr auch noch der Reporter Michael Brunner über den Weg, was Irma zum Nachdenken bringt.
„Die Hofreiterin - Das Versprechen der Liebe“ von Franziska Stadler ist Band 2 der Dilogie „Die Hofreiterin von Wien“.
Ich finde schon das Cover dieses Buches wunderschön und schlicht. Gleichzeitig finde ich es interessant, weil es dem Leser zeigt, welche Uniform die junge Irma während ihres Alltags an der Hofreitschule trägt.
Auffällig ist, dass in diesem Band zwar immer noch die Spanische Hofreitschule eine große Bedeutung hat, allerdings dreht sich das meiste um Irmas Privatleben und weniger um die Schule.
Dennoch muss ich sagen, dass ich sehr fasziniert von den Abläufen dieser Ausbildung bin. Das ist der tiefgreifenden Recherche der Autorin zu verdanken. In diesem Band schildert sie fundierter die Ausbildung mit ihren einzelnen Stufen, also in Irmas Fall von der Elevin zur Bereiteranwärterin. Auch die Abläufe der Prüfung sind dabei realistisch beschrieben.
Ich finde, dass ich in diesem Teil eine ganz andere Irma kennengelernt habe. Das ist dem Umstand geschuldet, dass Irma sich nicht mehr als Mann verkleiden muss sondern so agiert, wie sie es von sich aus tun würde. Franziska Stadler stellt sie dabei als bemerkenswerte Frau dar. Irma ist äußerst fortschrittlich, aber gleichzeitig bescheiden. Sie ist intelligent und gegenüber den Menschen, die ihr was bedeuten, herzensgut.
Ich finde auch ihre einzelnen zwischenmenschlichen Beziehungen spannend dargestellt. Diese sind ein Garant für Abwechslung - sei es die Beziehung zu Mizzi Kasper, die zu ihrer Mutter oder ihrer Artistenfreundin, als auch zu den Freunden daheim oder ihrem Freund Johann.
Ich finde Irma auch sehr emanzipiert dargestellt. An mancher Stelle fand ich sie auch schon zu vernünftig, gerade im Umgang mit Michael Brunner.
Interessant waren auch die unterschiedlichen Meinungen der weiblichen Charaktere des Romans zu Lebensentwürfen.
Im Verlauf des Buches ist immer eine unterschwellige Spannung vorhanden. Gerade, was den Verlauf ihrer Ausbildung oder ihres Liebeslebens betrifft, aber auch, was das Leben in der Heimat betrifft.
Was mir ein bisschen zu kurz gekommen ist, war die Beschreibung des Trecks. Ichs stelle mir das super spannend und nicht einfach vor, aber leider war das Ganze nur oberflächlich beschrieben.
Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die mich ab der ersten Seite wieder gefesselt hatte. Hier merkt man einfach die Symbiose von Mensch und Tier vor dem Hintergrund der Geschichte der Spanischen Hofreitschule, die die Autorin eindrucksvoll darstellt und die bis heute anhält.
Eine Empfehlung für alle Fans von Wien, von Pferden und der Reiterei und von historischen Romanen.
20. Nov. 2024
5,0
Eine Frau geht ihren Weg
Endlich muss sich Irma nicht verstecken und darf ganz offiziell als erste und einzige Hofreiterin ihre Ausbildung an der Spanischen Hofreitschule absolvieren.
Dennoch gestaltet sich das Leben für sie nicht einfach. Zum Einen ist da ihre verbotene Liebe zu Stephan, zum anderen das fehlende Erklärungsgespräch mit den Lieben daheim und der fehlenden Liebe der Mutter und dann läuft ihr auch noch der Reporter Michael Brunner über den Weg, was Irma zum Nachdenken bringt.
„Die Hofreiterin - Das Versprechen der Liebe“ von Franziska Stadler ist Band 2 der Dilogie „Die Hofreiterin von Wien“.
Ich finde schon das Cover dieses Buches wunderschön und schlicht. Gleichzeitig finde ich es interessant, weil es dem Leser zeigt, welche Uniform die junge Irma während ihres Alltags an der Hofreitschule trägt.
Auffällig ist, dass in diesem Band zwar immer noch die Spanische Hofreitschule eine große Bedeutung hat, allerdings dreht sich das meiste um Irmas Privatleben und weniger um die Schule.
Dennoch muss ich sagen, dass ich sehr fasziniert von den Abläufen dieser Ausbildung bin. Das ist der tiefgreifenden Recherche der Autorin zu verdanken. In diesem Band schildert sie fundierter die Ausbildung mit ihren einzelnen Stufen, also in Irmas Fall von der Elevin zur Bereiteranwärterin. Auch die Abläufe der Prüfung sind dabei realistisch beschrieben.
Ich finde, dass ich in diesem Teil eine ganz andere Irma kennengelernt habe. Das ist dem Umstand geschuldet, dass Irma sich nicht mehr als Mann verkleiden muss sondern so agiert, wie sie es von sich aus tun würde. Franziska Stadler stellt sie dabei als bemerkenswerte Frau dar. Irma ist äußerst fortschrittlich, aber gleichzeitig bescheiden. Sie ist intelligent und gegenüber den Menschen, die ihr was bedeuten, herzensgut.
Ich finde auch ihre einzelnen zwischenmenschlichen Beziehungen spannend dargestellt. Diese sind ein Garant für Abwechslung - sei es die Beziehung zu Mizzi Kasper, die zu ihrer Mutter oder ihrer Artistenfreundin, als auch zu den Freunden daheim oder ihrem Freund Johann.
Ich finde Irma auch sehr emanzipiert dargestellt. An mancher Stelle fand ich sie auch schon zu vernünftig, gerade im Umgang mit Michael Brunner.
Interessant waren auch die unterschiedlichen Meinungen der weiblichen Charaktere des Romans zu Lebensentwürfen.
Im Verlauf des Buches ist immer eine unterschwellige Spannung vorhanden. Gerade, was den Verlauf ihrer Ausbildung oder ihres Liebeslebens betrifft, aber auch, was das Leben in der Heimat betrifft.
Was mir ein bisschen zu kurz gekommen ist, war die Beschreibung des Trecks. Ichs stelle mir das super spannend und nicht einfach vor, aber leider war das Ganze nur oberflächlich beschrieben.
Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die mich ab der ersten Seite wieder gefesselt hatte. Hier merkt man einfach die Symbiose von Mensch und Tier vor dem Hintergrund der Geschichte der Spanischen Hofreitschule, die die Autorin eindrucksvoll darstellt und die bis heute anhält.
Eine Empfehlung für alle Fans von Wien, von Pferden und der Reiterei und von historischen Romanen.