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1. Hälfte eher schleppend, 2. Hälfte rassnt und spannend
Nachdem ich die ersten 94 Seiten in einem Rutsch durch hatte, wurde mir bewusst, wie flüssig der Schreibstil daher kommt. In Fluggeschwindigkeit fliege ich über den australischen Outback, dabei entgehen mir nicht die unendlichen Weiten dieser aussergewöhnlichen Naturkulisse. Zwischen rostroten Landschaften haben sich hier und da ein paar grüne Sträucher eingenistet und das Flackern der schier menschenunwürdigen Hitze, ist auch von weitem unverkennbar. Anschließend an die Landung lerne ich einige Einheimische kennen, unter ihnen auch DS Walker. Die deutsche, eben eingereiste Komissarin Barbara, bildet mit Walker ein vielschichtiges Duo. Mithilfe des Ehrgeizes von Barbara und dem Spürsinn des Australiers, versuchen sie dem Täter auf seine mörderische Spur zu kommen. Der Roman zeigt deutlich die kulturellen Differenzen beider Länder auf. Leider leidet die Story immer wieder mal an Lückenfüllern, zu viele unnötige Informationen oder Handlungen wurden eingebaut, die rein gar nichts mit der eigentlichen Story zu tun haben. Als störend empfand ich zudem, dass Walker lange Zeit quasi ohne jegliche erkennbare Motivation„ins Blinde ermittelt“. Am liebsten hätte ich ihn geschüttelt, mir wenigstens seine Leitgedanken darzulegen. Der ersten Hälfte fehlte es an Spannung, rein die Kapitel über die Vermissten waren mitreissend. Ab der zweiten Hälfte ist es der Autorin gelungen an Fahrt aufzunehmen. Die Ermittlungen werden nachvollziehbarer, Seite um Seite nähere ich mich den Figuren an, fiebere mit. DS Walkers Verhalten ändert sich, endlich ermittelt er wohlüberlegt und schlüssig. Das Buch weiss nun zu fesseln. Am Schluss musste ich sogar auf etwas Melodramatik ebenso wenig verzichten, als auf ein befriedigendes Ende. In Anbetracht dessen, dass es sich hierbei um ein Debütroman handelt, der mich zu unterhalten wusste, vergebe ich vorsichtige 4/5 🦘🦘🦘🦘
25. Juli 2025
1. Hälfte eher schleppend, 2. Hälfte rassnt und spannend
Nachdem ich die ersten 94 Seiten in einem Rutsch durch hatte, wurde mir bewusst, wie flüssig der Schreibstil daher kommt. In Fluggeschwindigkeit fliege ich über den australischen Outback, dabei entgehen mir nicht die unendlichen Weiten dieser aussergewöhnlichen Naturkulisse. Zwischen rostroten Landschaften haben sich hier und da ein paar grüne Sträucher eingenistet und das Flackern der schier menschenunwürdigen Hitze, ist auch von weitem unverkennbar. Anschließend an die Landung lerne ich einige Einheimische kennen, unter ihnen auch DS Walker. Die deutsche, eben eingereiste Komissarin Barbara, bildet mit Walker ein vielschichtiges Duo. Mithilfe des Ehrgeizes von Barbara und dem Spürsinn des Australiers, versuchen sie dem Täter auf seine mörderische Spur zu kommen. Der Roman zeigt deutlich die kulturellen Differenzen beider Länder auf. Leider leidet die Story immer wieder mal an Lückenfüllern, zu viele unnötige Informationen oder Handlungen wurden eingebaut, die rein gar nichts mit der eigentlichen Story zu tun haben. Als störend empfand ich zudem, dass Walker lange Zeit quasi ohne jegliche erkennbare Motivation„ins Blinde ermittelt“. Am liebsten hätte ich ihn geschüttelt, mir wenigstens seine Leitgedanken darzulegen. Der ersten Hälfte fehlte es an Spannung, rein die Kapitel über die Vermissten waren mitreissend. Ab der zweiten Hälfte ist es der Autorin gelungen an Fahrt aufzunehmen. Die Ermittlungen werden nachvollziehbarer, Seite um Seite nähere ich mich den Figuren an, fiebere mit. DS Walkers Verhalten ändert sich, endlich ermittelt er wohlüberlegt und schlüssig. Das Buch weiss nun zu fesseln. Am Schluss musste ich sogar auf etwas Melodramatik ebenso wenig verzichten, als auf ein befriedigendes Ende. In Anbetracht dessen, dass es sich hierbei um ein Debütroman handelt, der mich zu unterhalten wusste, vergebe ich vorsichtige 4/5 🦘🦘🦘🦘
25. Juli 2025








