Ghost Virus
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Beschreibung
Patel und Pardoe ermitteln in ihrem ersten Fall.
Eine junge Frau übergießt sich mit Schwefelsäure. Ein liebender Ehemann zerstückelt seine Frau. Eine Schulleiterin stößt ihre Schüler aus dem Fenster.
Wer oder was treibt die Menschen zu solch grausamen Taten?
Jerry Pardoe und Jamila Patel vom Polizeirevier Tooting im Süden Londons stehen vor einem Rätsel und vermuten ein Virus oder eine Modedroge als Ursache.
Doch als Kleidungsstücke beginnen, sich von selbst durch die Straßen zu bewegen, nimmt die Bedrohung eine völlig neue Dimension an …
Peter James:
»Einer der originellsten und erschreckendsten Erzähler unserer Zeit.«
Stephen King:
»Graham Masterton ist wirklich gut!«
James Herbert:
»Ein wahrer Meister des Horrors.«
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit DER MANITOU sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis und Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 80 Horrorromane erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt. Seine Website: www.grahammasterton.co.uk
Beiträge
Dies war mein erstes Buch von Graham Masterton aus dem @festaverlag und der Klappentext hat mich sehr neugierig auf die Story gemacht. Schreibstil war sehr angenehm und die Kapitellängen genau richtig. Story fing gut an und auch die beiden Polizisten Patel und Pardoe waren mir sympathisch. Die Idee der Story gefiel mir richtig gut und es nahm auch richtig Fahrt auf . Die Gedanken bzw Zwiegespräche der 'Infizierten' fand ich richtig gut umgesetzt und hab schon etwas mitgelitten und es gab auch einige Ekelmomente. Ab dem letzten Drittel allerdings hat mich die Geschichte etwas verloren. Da wurde es mir zu wild und auch die Auflösung hat mir nicht ganz so gefallen. Dennoch ein gut lesbares Buch mit guten Spannungsmomenten. Das Cover ist richtig gut gelungen

Mal was anderes
Die Geschichte fing richtig gut an und die Idee dahinter fand ich auch richtig gut, doch dann wurde es mir zu langatmig. Ab und zu musste ich auch schmunzeln, aber im Großen und Ganzen hätte man vieles abkürzen können. Der Schreibstil war eigentlich angenehm, wenn auch wie gesagt etwas zu langatmig. Es passierte für mich stellenweise gar nichts und ich dachte, ok, passiert da noch was. Die Charaktere waren gut erzählt und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Ich mochte Patel sehr gern, auch ihre Geschichten von ihren Großeltern. Wer denkt, dass die Geschichte zu weit hergeholt ist, dem gebe ich Recht, doch dürfen wir nicht vergessen, dass das alles Fiktion ist. Die Auflösung war auch ok und im Allgemeinen war es eine solide Geschichte. Für mich zu wenig Gruselanteil, aber das muss jeder selbst für sich herausfinden. Ich gebe hier 3,5 von 5 Sternen
Eine abgefahrene Story mit Längen. In London geschehen plötzlich rätselhafte Selbstmorde und Morde. Was steckt dahinter? Das war mal was anderes, besessene Klamotten, das kannte ich bisher noch nicht. Die Geschichte ist spannend erzählt, allerdings mit einigen Längen, was ich sehr schade fand. Die Ermittler Jamila und Jerry mochte ich von Anfang an. Insgesamt ein sehr gutes Buch, wenn auch nicht herausragend.
London. Eine plötzliche Welle der Gewalt hält die Polizisten von Tooting auf Trab. Die Menschen begehen fürchterliche Verbrechen und beschuldigen danach ihre Kleidung. Als diese Kleidung sich dann selbständig macht und die Einwohner terrorisiert, ist die Polizei mit ihrem Latein am Ende. Werden Patel und Pardoe diesen Fall noch aufklären und die Stadt retten? Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Pardoe übernimmt die Seite der Ermittler. Er ist geschieden und hat eine kleine Tochter, die er ab und zu sehen darf. Patel ist alleinstehend, kommt aus … und ist Spezialistin für Ehrenmorde. Trotz des Übernatürlichen bleiben die Ermittlungen bis zum Ende ziemlich realitätsnah. Die Polizisten versuchen bis zuletzt eine rationale Erklärung für die Vorfälle zu finden. Auf der anderen Seite erlebt man als Leser die Sicht der Opfer, die entweder von der Kleidung besessen sind oder von dieser angegriffen wurden. Dabei wird der Werdegang einiger Kleidungsstücke näher beleuchtet, denn diese gehen auf Wanderschaft und fliehen von den Ermittlern. Man weiß als Leser eigentlich von Anfang an was los ist. Allein der Titel des Buches verrät schon, wohin die Geschichte gehen wird. Allerdings ist diese so interessant erzählt, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Die Spannungskurve steigt direkt von der ersten Seite an ins unermessliche und hält sich bis zum Ende ganz oben. Über die Anzahl der Opfer und die dargestellte Gewalt kann jeder Slasher nur neidisch werden. (Wieso ist es eigentlich kein extrem Buch?!) Und dabei liefert das Buch genug Story, um nicht eintönig zu wirken. Ich habe alles an diesem Buch geliebt! Ein Horror - Thriller vom feinsten und mein persönliches Highlight. [ Werbung || selbst gekauft ]

Richtig abgefahren 👻 🦠 🧥
Ich bin durch Zufall auf Graham Masterton gestoßen und "Ghost Virus" war mein erstes Buch von ihm. Im Nachhinein hätte ich gar nicht länger mit dem Lesen warten wollen. Man muss vorab sagen: Das Buch ist absolut nichts für schwache Nerven. Es passieren richtig eklige Dinge und die Szenen sind sehr explizit dargestellt. Für mich war es aber nicht "too much", da es perfekt zum Vibe der Geschichte gepasst hat. Besonders gut fand ich, dass die Storyline nicht unter der Brutalität leidet. Oft ist extremer Horror nur noch ein stumpfer Slasher, aber hier bleibt die Handlung bis zum Ende interessant und fesselnd. Ich hatte erst Sorge, dass es zu sehr in Richtung Science-Fiction abdriftet, was aber nicht passiert ist. Der Schreibstil hat mir mega gut gefallen. Man denkt sich oft "What the freak passiert hier gerade?", aber es bleibt immer packend. Ich wünschte, ich könnte es noch mal zum ersten Mal lesen. Eine klare Empfehlung für alle, die harte Storys mit einer guten Handlung suchen. 📖💯

Solider und guter Horror-Thriller
Heftig und spannend. Definitiv nichts für schwache Nerven. Einen Stern Abzug allerdings dafür, dass die Protagonisten irgendwie nicht so richtig interessant waren, der Autor hat zwar versucht Tiefe reinzubringen aber für mich persönlich hat sich kaum ein Bezug aufgebaut. Die Beziehung der beiden war nicht wirklich nachvollziehbar und wurde in einzelnen Sätzen "abgefertigt" da wäre mehr gegangen. Die Story war trotzdem gut und definitiv nicht langweilig.
Was passiert, wenn Kleidung beginnt, ein Eigenleben zu entwickeln — und Menschen dadurch zu grausamen Taten getrieben werden? Genau mit dieser herrlich schrägen und gleichzeitig ziemlich düsteren Idee startet „Ghost Virus“ von Graham Masterton, erschienen beim Festa Verlag. Und je weiter die Story voranschreitet, desto wahnsinniger wird das Ganze. 🩸 Schon die Grundidee fand ich richtig spannend, denn die Geschichte greift asiatische Legenden und den Glauben auf, dass Kleidung eine Art Seele entwickeln oder etwas vom Besitzer aufnehmen kann. Gerade aus asiatischen Horrorstorys kennt man dieses Motiv der „lebendigen Kleidung“ ja immer mal wieder — und Masterton macht daraus hier eine ziemlich eigenwillige, teils kultige Horrorgeschichte. Die Handlung startet direkt mit mehreren brutalen Vorfällen: Menschen drehen scheinbar grundlos durch und begehen schreckliche Taten. Während Patel und Pardoe zunächst noch an eine Droge denken, entwickelt sich die Geschichte schnell in eine völlig andere Richtung — und genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Besonders mochte ich das Zusammenspiel zwischen Jerry Pardoe und Jamila Patel. Die beiden funktionieren als Ermittlerduo einfach richtig gut und bringen genau die Dynamik mit, die die Story gebraucht hat. Zwischen all den expliziten und teilweise wirklich heftigen Horrorszenen gibt es außerdem immer wieder humorvolle Momente, die das Ganze angenehm auflockern, ohne die düstere Stimmung kaputtzumachen. Und das Finale? Da geht’s nochmal richtig heiß her. Die letzten Kapitel waren schön chaotisch, brutal und genau so over the top, wie ich es mir bei so einer Story gewünscht habe. Vielleicht gehört „Ghost Virus“ nicht zu den stärksten Geschichten von Graham Masterton, aber ich hatte beim Lesen wirklich richtig viel Spaß damit — und manchmal ist genau das am wichtigsten. Fazit: Eine kreative Horrorgeschichte mit ungewöhnlicher Idee, kultigen Momenten, brutalen Szenen und einem sympathischen Ermittlerduo. Wenn du Horror mit etwas schrägen Einfällen, inspiriert durch asiatische Legenden und ordentlich Chaos magst = lesen!

Mäntel, Jacken und Hemden, die mordend durch die Gegend ziehen, Graham Masterton hat sich eine sehr besondere Story ausgedacht. Was passiert, wenn der Inhalt des Kleiderschrankes zum Leben erwacht, zeigt er hier auf seine ganz eigene Art und Weise. Doch auch wenn ich noch nichts in dieser Richtung gelesen habe, war es mir am Ende ein bisschen zu durchgeknallt. Und außerdem brauch ich einen Täter. ;)
INNOVATIV! Graham Masterton katapultiert uns mit Ghost Virus in einen Alptraum, der das Alltägliche in einen blutigen Horror verwandelt. Patel und Pardoe ermitteln in ihrem ersten Fall. In London geschehen grausame scheinbar grundlose Taten. Menschen verlieren die Kontrolle und werden zu brutalen Gewalttäter. Die Ermittler vermuten zunächst eine Modedroge oder einen Virus, doch als sich Kleidungsstücke selbstständig bewegen, nimmt die Bedrohung eine völlig neue Dimension an. Was dieses Buch besonders stark macht, ist die geniale Prämisse. Die Idee eines übernatürlichen Virus, der durch Kleidung übertragen wird, ist herrlich unverbraucht. Die Vorstellung, dass das eigene Hemd einen umbringen will, sorgt für durchgehende Anspannung und einen unterschwelligen Horror, der sich immer weiter steigert. Dazu kommt ein explosiver Serienstart. Als Auftakt einer Reihe macht das Buch vieles richtig. Man merkt sofort, dass das Ermittler-Duo Patel und Pardoe noch viel Potential hat. Ihre Dynamik wirkt erfrischend bodenständig und sorgt dafür, dass man ihnen gerne durch diesen düsteren Fall folgt. Natürlich bleibt Masterton sich treu, keine Kompromisse. Der Gore-Faktor ist hoch, die Schilderungen sind kreativ, düster und absolut nichts für zartbesaitete Gemüter. Wer den typischen Festa-Style mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Trotz all der starken Momente gibt es einen Wermutstropfen. Im Mittelteil verliert die Story kurzzeitig an Tempo, und das Finale kam für die aufgebaute Spannung fast ein bisschen zu abrupt. Zudem bleiben einige Fragen offen, was anderseits neugierig auf die Fortsetzungen macht. Ein starker Reihenauftakt mit einem originellen Horror-Konzept.

Spannender Horror Thriller
Das war sehr wild. Ich habe oft gedacht; "Was geht denn jetzt hier ab?" Also an Plottwists hat sich dieses Buch förmlich überschlagen.😂 Ich mochte die verschiedenen Sichtweisen sehr gerne, so konnte man gut in die Geschichte eintauchen. Jerry und Jamila, die beiden Protagonisten die alles miteinander verbinden fand ich auch sehr sympathisch. Durch die Geschichte zog sich eine konstante Unbehaglichkeit meinerseits . Es war schon an manchen Stellen ziemlich gruselig. Den Schreibstil von Graham Masterton mag ich sowieso sehr gerne und hier mochte ich ihn auch wieder sehr. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die gerne einen ungewöhnlichen und beklemmenden Horror Thriller lesen möchten.
Gute Kernidee, aber etwas drüber
Achtung, leichte Spoiler! Zuerst möchte ich anmerken, dass die Grundidee des Buches gar nicht schlecht ist: Ein Virus, das sich in Kleidung fest setzt und dadurch Kontrolle über den Menschen übernimmt, ist etwas, was ich bisher so noch nicht gelesen hatte. Leider war die Umsetzung nicht ganz das, was ich mir erhofft habe. Ich hatte Probleme durch das Buch durchzukommen, nicht vom Verständnis her, sondern weil das Buch für mich irgendwie seltsam geschrieben war. Es gab viele Filler-Sätze, die mich wahnsinnig gestört und meine Lesefluss beeinflusst haben, und für meinen Geschmack leider etwas zu viele Wiederholungen. Zudem empfand ich die Gewalt in dem Buch teilweise als unnötig, ganz einfach aus dem Grund, da sie mir nicht wirklich sinnvoll erklärt worden ist. Ja, die Körperlosen, bzw der Virus, wollte an die Seelen heran, dennoch hätte das ganze Gemetzel meiner Meinung nach überhaupt nicht sein müssen. Schlimmer noch fand ich allerdings die Szene mit dem Mädchen Mindy. Mal davon abgesehen, dass es mich wahnsinnig irritiert hat, dass eine Neunjährige solch spezielle Bücher in ihrem Kinderzimmer stehen hat und 1,50m groß ist, empfand ich das, was sie getan hat als zu extrem. Wie auch die anderen Menschen, die von der Kleidung besessen waren, hat auch Mindy getötet, aber mir geht es hier um die Szene mit dem (ganz bestimmten) abgetrennten Körperteil, den sie auch noch isst. Das war mir etwas zu drüber und unangebracht. Der Schluss des Buches, plus "Erklärung" und Lösung, war mir leider etwas zu wenig und zu banal. Da habe ich schon bessere Bücher dieses Verlags (Festa) gelesen.
Ein Buch mit Akte X Vibes
Warum tauchen in der Stadt immer mehr Mordopfer auf? Die Menschen kommen auf bestialische Art und Weise ums Leben. Die Beschuldigten geben an: Nicht ich war das, sondern sie – und sie war ich. Und was haben Kleidungsstücke damit zu tun? So skurril wie das klingt, könnte es sich um einen Fall aus den X-Akten handeln und genauso fühlt es sich an, dieses Buch zu lesen. Wir wechseln zwischen den beiden Ermittlern, die sich diesem Fall annehmen, und den Opfern bzw. Tätern. Und wie die Menschen ums Leben kommen, ist nichts für schwache Nerven. Mit Blut und Verstümmelung wird dabei nicht gespart. Es macht großen Spaß, die Geschichte zu verfolgen. Als Leser:in möchte man unbedingt wissen, was es mit den zum Leben erwachten, mordlustigen Kleidungsstücken auf sich hat. Und das Beste: Die Geschichte nimmt sich selbst nicht zu ernst, und auch die Ermittler können kaum glauben, was ihnen da gerade passiert. Wer Lust auf eine skurrile, blutige und irgendwie okkulte Geschichte hat, ist hier auf jeden Fall richtig.
Beschreibung
Patel und Pardoe ermitteln in ihrem ersten Fall.
Eine junge Frau übergießt sich mit Schwefelsäure. Ein liebender Ehemann zerstückelt seine Frau. Eine Schulleiterin stößt ihre Schüler aus dem Fenster.
Wer oder was treibt die Menschen zu solch grausamen Taten?
Jerry Pardoe und Jamila Patel vom Polizeirevier Tooting im Süden Londons stehen vor einem Rätsel und vermuten ein Virus oder eine Modedroge als Ursache.
Doch als Kleidungsstücke beginnen, sich von selbst durch die Straßen zu bewegen, nimmt die Bedrohung eine völlig neue Dimension an …
Peter James:
»Einer der originellsten und erschreckendsten Erzähler unserer Zeit.«
Stephen King:
»Graham Masterton ist wirklich gut!«
James Herbert:
»Ein wahrer Meister des Horrors.«
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Graham Masterton ist einer der erfolgreichsten Autoren moderner Spannungsromane. Er schreibt Thriller, Horrorromane und erotische Ratgeber. 1975 erschien mit DER MANITOU sein erster unheimlicher Roman, der sofort zum Bestseller wurde und mit Tony Curtis und Susan Strasberg in den Hauptrollen verfilmt wurde. Inzwischen sind etwa 80 Horrorromane erschienen, deren verkaufte Auflage bei über 20 Millionen liegt. Seine Website: www.grahammasterton.co.uk
Beiträge
Dies war mein erstes Buch von Graham Masterton aus dem @festaverlag und der Klappentext hat mich sehr neugierig auf die Story gemacht. Schreibstil war sehr angenehm und die Kapitellängen genau richtig. Story fing gut an und auch die beiden Polizisten Patel und Pardoe waren mir sympathisch. Die Idee der Story gefiel mir richtig gut und es nahm auch richtig Fahrt auf . Die Gedanken bzw Zwiegespräche der 'Infizierten' fand ich richtig gut umgesetzt und hab schon etwas mitgelitten und es gab auch einige Ekelmomente. Ab dem letzten Drittel allerdings hat mich die Geschichte etwas verloren. Da wurde es mir zu wild und auch die Auflösung hat mir nicht ganz so gefallen. Dennoch ein gut lesbares Buch mit guten Spannungsmomenten. Das Cover ist richtig gut gelungen

Mal was anderes
Die Geschichte fing richtig gut an und die Idee dahinter fand ich auch richtig gut, doch dann wurde es mir zu langatmig. Ab und zu musste ich auch schmunzeln, aber im Großen und Ganzen hätte man vieles abkürzen können. Der Schreibstil war eigentlich angenehm, wenn auch wie gesagt etwas zu langatmig. Es passierte für mich stellenweise gar nichts und ich dachte, ok, passiert da noch was. Die Charaktere waren gut erzählt und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Ich mochte Patel sehr gern, auch ihre Geschichten von ihren Großeltern. Wer denkt, dass die Geschichte zu weit hergeholt ist, dem gebe ich Recht, doch dürfen wir nicht vergessen, dass das alles Fiktion ist. Die Auflösung war auch ok und im Allgemeinen war es eine solide Geschichte. Für mich zu wenig Gruselanteil, aber das muss jeder selbst für sich herausfinden. Ich gebe hier 3,5 von 5 Sternen
Eine abgefahrene Story mit Längen. In London geschehen plötzlich rätselhafte Selbstmorde und Morde. Was steckt dahinter? Das war mal was anderes, besessene Klamotten, das kannte ich bisher noch nicht. Die Geschichte ist spannend erzählt, allerdings mit einigen Längen, was ich sehr schade fand. Die Ermittler Jamila und Jerry mochte ich von Anfang an. Insgesamt ein sehr gutes Buch, wenn auch nicht herausragend.
London. Eine plötzliche Welle der Gewalt hält die Polizisten von Tooting auf Trab. Die Menschen begehen fürchterliche Verbrechen und beschuldigen danach ihre Kleidung. Als diese Kleidung sich dann selbständig macht und die Einwohner terrorisiert, ist die Polizei mit ihrem Latein am Ende. Werden Patel und Pardoe diesen Fall noch aufklären und die Stadt retten? Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Pardoe übernimmt die Seite der Ermittler. Er ist geschieden und hat eine kleine Tochter, die er ab und zu sehen darf. Patel ist alleinstehend, kommt aus … und ist Spezialistin für Ehrenmorde. Trotz des Übernatürlichen bleiben die Ermittlungen bis zum Ende ziemlich realitätsnah. Die Polizisten versuchen bis zuletzt eine rationale Erklärung für die Vorfälle zu finden. Auf der anderen Seite erlebt man als Leser die Sicht der Opfer, die entweder von der Kleidung besessen sind oder von dieser angegriffen wurden. Dabei wird der Werdegang einiger Kleidungsstücke näher beleuchtet, denn diese gehen auf Wanderschaft und fliehen von den Ermittlern. Man weiß als Leser eigentlich von Anfang an was los ist. Allein der Titel des Buches verrät schon, wohin die Geschichte gehen wird. Allerdings ist diese so interessant erzählt, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Die Spannungskurve steigt direkt von der ersten Seite an ins unermessliche und hält sich bis zum Ende ganz oben. Über die Anzahl der Opfer und die dargestellte Gewalt kann jeder Slasher nur neidisch werden. (Wieso ist es eigentlich kein extrem Buch?!) Und dabei liefert das Buch genug Story, um nicht eintönig zu wirken. Ich habe alles an diesem Buch geliebt! Ein Horror - Thriller vom feinsten und mein persönliches Highlight. [ Werbung || selbst gekauft ]

Richtig abgefahren 👻 🦠 🧥
Ich bin durch Zufall auf Graham Masterton gestoßen und "Ghost Virus" war mein erstes Buch von ihm. Im Nachhinein hätte ich gar nicht länger mit dem Lesen warten wollen. Man muss vorab sagen: Das Buch ist absolut nichts für schwache Nerven. Es passieren richtig eklige Dinge und die Szenen sind sehr explizit dargestellt. Für mich war es aber nicht "too much", da es perfekt zum Vibe der Geschichte gepasst hat. Besonders gut fand ich, dass die Storyline nicht unter der Brutalität leidet. Oft ist extremer Horror nur noch ein stumpfer Slasher, aber hier bleibt die Handlung bis zum Ende interessant und fesselnd. Ich hatte erst Sorge, dass es zu sehr in Richtung Science-Fiction abdriftet, was aber nicht passiert ist. Der Schreibstil hat mir mega gut gefallen. Man denkt sich oft "What the freak passiert hier gerade?", aber es bleibt immer packend. Ich wünschte, ich könnte es noch mal zum ersten Mal lesen. Eine klare Empfehlung für alle, die harte Storys mit einer guten Handlung suchen. 📖💯

Solider und guter Horror-Thriller
Heftig und spannend. Definitiv nichts für schwache Nerven. Einen Stern Abzug allerdings dafür, dass die Protagonisten irgendwie nicht so richtig interessant waren, der Autor hat zwar versucht Tiefe reinzubringen aber für mich persönlich hat sich kaum ein Bezug aufgebaut. Die Beziehung der beiden war nicht wirklich nachvollziehbar und wurde in einzelnen Sätzen "abgefertigt" da wäre mehr gegangen. Die Story war trotzdem gut und definitiv nicht langweilig.
Was passiert, wenn Kleidung beginnt, ein Eigenleben zu entwickeln — und Menschen dadurch zu grausamen Taten getrieben werden? Genau mit dieser herrlich schrägen und gleichzeitig ziemlich düsteren Idee startet „Ghost Virus“ von Graham Masterton, erschienen beim Festa Verlag. Und je weiter die Story voranschreitet, desto wahnsinniger wird das Ganze. 🩸 Schon die Grundidee fand ich richtig spannend, denn die Geschichte greift asiatische Legenden und den Glauben auf, dass Kleidung eine Art Seele entwickeln oder etwas vom Besitzer aufnehmen kann. Gerade aus asiatischen Horrorstorys kennt man dieses Motiv der „lebendigen Kleidung“ ja immer mal wieder — und Masterton macht daraus hier eine ziemlich eigenwillige, teils kultige Horrorgeschichte. Die Handlung startet direkt mit mehreren brutalen Vorfällen: Menschen drehen scheinbar grundlos durch und begehen schreckliche Taten. Während Patel und Pardoe zunächst noch an eine Droge denken, entwickelt sich die Geschichte schnell in eine völlig andere Richtung — und genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Besonders mochte ich das Zusammenspiel zwischen Jerry Pardoe und Jamila Patel. Die beiden funktionieren als Ermittlerduo einfach richtig gut und bringen genau die Dynamik mit, die die Story gebraucht hat. Zwischen all den expliziten und teilweise wirklich heftigen Horrorszenen gibt es außerdem immer wieder humorvolle Momente, die das Ganze angenehm auflockern, ohne die düstere Stimmung kaputtzumachen. Und das Finale? Da geht’s nochmal richtig heiß her. Die letzten Kapitel waren schön chaotisch, brutal und genau so over the top, wie ich es mir bei so einer Story gewünscht habe. Vielleicht gehört „Ghost Virus“ nicht zu den stärksten Geschichten von Graham Masterton, aber ich hatte beim Lesen wirklich richtig viel Spaß damit — und manchmal ist genau das am wichtigsten. Fazit: Eine kreative Horrorgeschichte mit ungewöhnlicher Idee, kultigen Momenten, brutalen Szenen und einem sympathischen Ermittlerduo. Wenn du Horror mit etwas schrägen Einfällen, inspiriert durch asiatische Legenden und ordentlich Chaos magst = lesen!

Mäntel, Jacken und Hemden, die mordend durch die Gegend ziehen, Graham Masterton hat sich eine sehr besondere Story ausgedacht. Was passiert, wenn der Inhalt des Kleiderschrankes zum Leben erwacht, zeigt er hier auf seine ganz eigene Art und Weise. Doch auch wenn ich noch nichts in dieser Richtung gelesen habe, war es mir am Ende ein bisschen zu durchgeknallt. Und außerdem brauch ich einen Täter. ;)
INNOVATIV! Graham Masterton katapultiert uns mit Ghost Virus in einen Alptraum, der das Alltägliche in einen blutigen Horror verwandelt. Patel und Pardoe ermitteln in ihrem ersten Fall. In London geschehen grausame scheinbar grundlose Taten. Menschen verlieren die Kontrolle und werden zu brutalen Gewalttäter. Die Ermittler vermuten zunächst eine Modedroge oder einen Virus, doch als sich Kleidungsstücke selbstständig bewegen, nimmt die Bedrohung eine völlig neue Dimension an. Was dieses Buch besonders stark macht, ist die geniale Prämisse. Die Idee eines übernatürlichen Virus, der durch Kleidung übertragen wird, ist herrlich unverbraucht. Die Vorstellung, dass das eigene Hemd einen umbringen will, sorgt für durchgehende Anspannung und einen unterschwelligen Horror, der sich immer weiter steigert. Dazu kommt ein explosiver Serienstart. Als Auftakt einer Reihe macht das Buch vieles richtig. Man merkt sofort, dass das Ermittler-Duo Patel und Pardoe noch viel Potential hat. Ihre Dynamik wirkt erfrischend bodenständig und sorgt dafür, dass man ihnen gerne durch diesen düsteren Fall folgt. Natürlich bleibt Masterton sich treu, keine Kompromisse. Der Gore-Faktor ist hoch, die Schilderungen sind kreativ, düster und absolut nichts für zartbesaitete Gemüter. Wer den typischen Festa-Style mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Trotz all der starken Momente gibt es einen Wermutstropfen. Im Mittelteil verliert die Story kurzzeitig an Tempo, und das Finale kam für die aufgebaute Spannung fast ein bisschen zu abrupt. Zudem bleiben einige Fragen offen, was anderseits neugierig auf die Fortsetzungen macht. Ein starker Reihenauftakt mit einem originellen Horror-Konzept.

Spannender Horror Thriller
Das war sehr wild. Ich habe oft gedacht; "Was geht denn jetzt hier ab?" Also an Plottwists hat sich dieses Buch förmlich überschlagen.😂 Ich mochte die verschiedenen Sichtweisen sehr gerne, so konnte man gut in die Geschichte eintauchen. Jerry und Jamila, die beiden Protagonisten die alles miteinander verbinden fand ich auch sehr sympathisch. Durch die Geschichte zog sich eine konstante Unbehaglichkeit meinerseits . Es war schon an manchen Stellen ziemlich gruselig. Den Schreibstil von Graham Masterton mag ich sowieso sehr gerne und hier mochte ich ihn auch wieder sehr. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die gerne einen ungewöhnlichen und beklemmenden Horror Thriller lesen möchten.
Gute Kernidee, aber etwas drüber
Achtung, leichte Spoiler! Zuerst möchte ich anmerken, dass die Grundidee des Buches gar nicht schlecht ist: Ein Virus, das sich in Kleidung fest setzt und dadurch Kontrolle über den Menschen übernimmt, ist etwas, was ich bisher so noch nicht gelesen hatte. Leider war die Umsetzung nicht ganz das, was ich mir erhofft habe. Ich hatte Probleme durch das Buch durchzukommen, nicht vom Verständnis her, sondern weil das Buch für mich irgendwie seltsam geschrieben war. Es gab viele Filler-Sätze, die mich wahnsinnig gestört und meine Lesefluss beeinflusst haben, und für meinen Geschmack leider etwas zu viele Wiederholungen. Zudem empfand ich die Gewalt in dem Buch teilweise als unnötig, ganz einfach aus dem Grund, da sie mir nicht wirklich sinnvoll erklärt worden ist. Ja, die Körperlosen, bzw der Virus, wollte an die Seelen heran, dennoch hätte das ganze Gemetzel meiner Meinung nach überhaupt nicht sein müssen. Schlimmer noch fand ich allerdings die Szene mit dem Mädchen Mindy. Mal davon abgesehen, dass es mich wahnsinnig irritiert hat, dass eine Neunjährige solch spezielle Bücher in ihrem Kinderzimmer stehen hat und 1,50m groß ist, empfand ich das, was sie getan hat als zu extrem. Wie auch die anderen Menschen, die von der Kleidung besessen waren, hat auch Mindy getötet, aber mir geht es hier um die Szene mit dem (ganz bestimmten) abgetrennten Körperteil, den sie auch noch isst. Das war mir etwas zu drüber und unangebracht. Der Schluss des Buches, plus "Erklärung" und Lösung, war mir leider etwas zu wenig und zu banal. Da habe ich schon bessere Bücher dieses Verlags (Festa) gelesen.
Ein Buch mit Akte X Vibes
Warum tauchen in der Stadt immer mehr Mordopfer auf? Die Menschen kommen auf bestialische Art und Weise ums Leben. Die Beschuldigten geben an: Nicht ich war das, sondern sie – und sie war ich. Und was haben Kleidungsstücke damit zu tun? So skurril wie das klingt, könnte es sich um einen Fall aus den X-Akten handeln und genauso fühlt es sich an, dieses Buch zu lesen. Wir wechseln zwischen den beiden Ermittlern, die sich diesem Fall annehmen, und den Opfern bzw. Tätern. Und wie die Menschen ums Leben kommen, ist nichts für schwache Nerven. Mit Blut und Verstümmelung wird dabei nicht gespart. Es macht großen Spaß, die Geschichte zu verfolgen. Als Leser:in möchte man unbedingt wissen, was es mit den zum Leben erwachten, mordlustigen Kleidungsstücken auf sich hat. Und das Beste: Die Geschichte nimmt sich selbst nicht zu ernst, und auch die Ermittler können kaum glauben, was ihnen da gerade passiert. Wer Lust auf eine skurrile, blutige und irgendwie okkulte Geschichte hat, ist hier auf jeden Fall richtig.


















