Ich bin Legende
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die Großmeister der Fantastik verneigten sich vor ihm: Ray Bradbury nannte ihn »einen der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts«. Steven Spielberg würdigte seine »ironische und ikonische Vorstellungskraft« und stellte ihn auf eine Stufe mit Bradbury und Asimov. Stephen King erklärte Matheson gar zu seinem größten Einfluss. Richard Matheson (1926 - 2013) hat nicht nur Bücher geschrieben – er hat Albträume erschaffen, Legenden geformt, die Popkultur geprägt. Seine Romane I AM LEGEND, THE SHRINKING MAN und HELL HOUSE wurden zu Klassikern, seine Drehbücher für The Twilight Zone, Star Trek und Roger Cormans Poe-Verfilmungen sind Kult. Mathesons Bescheidenheit hielt ihn aus dem Rampenlicht – doch heute ist klar: Er gehört zu den wichtigsten Autoren der fantastischen Literatur. Er gilt als »der erfolgreichste Autor der Welt, von dem Sie aber noch nie gehört haben!«. Washington Post: »Man kann Richard Matheson mit Fug und Recht als den einflussreichsten amerikanischen Fantastik-Autor zwischen Lovecraft und Stephen King bezeichnen.« Stephen King: »Richard Matheson ist der Autor, der mich am meisten beeinflusst hat.«
Beiträge
"An den Horror hatte er sich gewöhnt. Aber die Monotonie war das größere Hindernis...“
Robert Neville ist der einzige Überlebende einer weltweiten Pandemie. Er hat sich in seinem Haus verbarrikadiert und geht jeden Tag der gleichen Monotonie nach: essen, Schäden am Haus beseitigen, Leichen vorm Haus einsammeln und verbrennen, Vampire pfählen, Lebensmittel und Baumaterial besorgen, nachts das Rufen der Vampire ertragen, trinken, schlafen und wieder von vorn. Kann ein Mensch das auf Dauer ertragen? Was hält ihn am Leben und vor allem, gibt es ein Mittel gegen den Vampirismus? Ich mag den Film mit Will Smith und wollte nun endlich auch das Buch lesen, dass für den Plot verantwortlich ist. SPOILER ALERT Die Geschichte von Richard Matheson ist ein Klassiker der Vampirliteratur. Er hat einen neuen Aspekt in den Mythos rund um Dracula und Co. eingebracht, nämlich dass Vampirsein auf die Weitergabe eines Erregers zurückzuführen ist. Vampirismus ist also eine Krankheit die übertragen werden kann. Und der Autor geht auch noch einen Schritt weiter: die Krankheit mutiert und somit auch die Infizierten. Matheson lässt quasi eine neue Lebensform entstehen, die im Licht wandeln kann, die menschlich ist und keine blutrünstige Kreatur. Das macht den Protagonisten Robert Neville im Umkehrschluss zu dem Monster in der Handlung. Er versucht eine ganze Population auszulöschen. Das ist auch das Besondere an dieser Geschichte. Der tragische Held, der zur Legende wird, nicht, weil er die Menschheit rettet, sondern, weil er Leben ausgelöscht hat. Das stellt auch für mich seinen Überlebenskampf in Frage und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die er erlangt hat. Er wollte die Menschen heilen, hat dabei aber zur Vernichtung von Lebewesen beigetragen. Ich hatte die ganze Zeit "Salem's Lot" Vibes und habe dann bei der Recherche festgestellt, dass "I am Legend" tatsächlich Stephen King als Inspiration für "Brennen muss Salem" gedient hat. Wie so oft inspirieren Klassiker andere Autor*innen zu ihren Geschichten, ich liebe das. Einer/eine fängt an und andere entwickeln daraus Legenden 😉. Ich mochte die Geschichte und fand sie spannend und interessant. Einziger Kritikpunkt meinerseits, ist die Einstellung des Protagonisten zu seinem sexuellen Verlangen. Ich kann verstehen, dass er einsam ist und sich nach körperlicher Nähe sehnt, nach menschlicher Zuneigung und Wärme. Robert denkt aber in der ersten Hälfte des Buches gerade zu exzessiv an Sex, er überlegt sogar, eine der Vampirinnen dazu zu benutzen. Das hat mich echt abgeschreckt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das irgendeine Priorität in solch einer Situation hat. Er wird dann quasi ins Zölibat gezwungen und denkt irgendwann nicht mehr daran. Doch sobald das erste weibliche Wesen auftaucht, sind die Gelüste, zack, wieder da. Robert wird sogar erst wütend auf die Frau, weil sie ihn sofort wieder anheizt. Ich hoffe einfach ganz stark, dass diese Darstellung eines männlichen Charakters, der Entstehungszeit der Geschichte geschuldet ist und männliche Protagonistin, leider darauf reduziert wurden. Ansonsten hatte ich eine gute Zeit mit diesem Buch und kann sie allen Fans von Vampirgeschichten ans Herz legen.
Ergreifend
Ich fand das Buch sehr eindrücklich. Wir werden ohne viel Tamtam in die Geschichte reingeworfen und begleiten Robert Neville, welcher der letzte Mensch unter Vampiren ist. Ich mochte es ihn auf seinem Weg zu begleiten. Geschrieben war das Buch sehr rasant und flüssig, ich habe das Buch innerhalb eines Abends ausgelesen. Insbesondere ein gewisser Punkt hat mich stark schlucken lassen, war sehr traurig. Auch das Ende war sehr ergreifend. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die gerne Grusel Klassiker lesen möchten.
Ich liebe ja Vampire und auf dieses kurzweilige Lesevergnügen konnte ich daher auf keinen Fall verzichten. Ja, es hat mir richtig richtig gut gefallen! So gut, dass es mir zu kurz war. Das einzige kleine Manko war für mich, dass ich nicht so ganz tief emotional eintauchen konnte. Ich weiß nicht, wieso. Die Verzweiflung, Wut, Angst und Trauer sind gut beschrieben und auch nachvollziehbar, aber irgendwie haben sie bei mir nicht tief genug gekratzt. Meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt ist das wirklich ein Meisterwerk. Die bildlichen Beschreibungen haben mir einen richtigen Film vor meinem inneren Auge gezaubert. Richtig geil fand ich die Nachforschungen der Hauptfigur über den Vampirismus. Und wie schön ist bitte die Aufmachung der Seiten mit den kleinen Fledermäusen und Erythrozyten?! Das Buch ist auf jeden Fall ultra spannend und ein MUSS für jeden Vampirfan!
𝒟ℯ𝓇 𝒦𝓇ℯ𝒾𝓈 𝓈𝒸𝒽𝓁𝒾ℯ𝓈𝓈𝓉 𝓈𝒾𝒸𝒽, 𝒹𝒶𝒸𝒽𝓉ℯ ℯ𝓇, 𝒶𝓁𝓈 𝒹𝒾ℯ ℒℯ𝓉𝒽𝒶𝓇ℊ𝒾ℯ 𝒹ℯ𝓈 𝒯ℴ𝒹ℯ𝓈 𝒾𝓃 𝓈ℯ𝒾𝓃ℯ 𝒢𝓁𝒾ℯ𝒹𝓂𝒶ßℯ𝓃 𝓀𝓇ℴ𝒸𝒽. ℰ𝒾𝓃 𝓃ℯ𝓊ℯ𝓇 𝒮𝒸𝒽𝓇ℯ𝒸𝓀ℯ𝓃, 𝒾𝓂 𝒯ℴ𝒹 𝒢ℯ𝒷ℴ𝓇ℯ𝓃, ℯ𝒾𝓃 𝓃ℯ𝓊ℯ𝓇 𝒜𝒷ℯ𝓇ℊ𝓁𝒶𝓊𝒷ℯ 𝒾𝓃 𝒹ℯ𝓇 𝓊𝓃𝒷ℯ𝓏𝓌𝒾𝓃ℊ𝒷𝒶𝓇ℯ𝓃 ℱℯ𝓈𝓉𝓊𝓃ℊ 𝒹ℯ𝓇 ℰ𝓌𝒾ℊ𝓀ℯ𝒾𝓉. ℐ𝒸𝒽 𝒷𝒾𝓃 ℒℯℊℯ𝓃𝒹ℯ.
Ein FESTA Classic von Richard Matheson. Der Letzte lebende Mensch…… so unsterblich wie ein Vampir. Wie lange kann ein Mann in einer Welt voller Vampire überleben? Krass was für eine Geschichte, man kann den Toten nicht erlauben, neben den Lebenden zu existieren. Überleben, Einsamkeit, Angst und der Tod beherrschen das Leben des Robert Neville. Dieser Vampirroman ist fesselnd, spannend und absolut Lesenswert. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist Mega interessant dargestellt und teilweise auch sehr emotional 🥹. Diese Ausdauer zu haben und jeden Tag ums Überleben zu kämpfen, einfach unbeschreiblich. Der Charakter Robert ist sehr überwältigend und tat mir ungemein leid, dass alles mitzuerleben ist extrem hart. Eine interessante und atemberaubende Geschichte, die absolut Lesenswert ist. Ich freue mich schon auf den nächsten FESTA CLASSIC ✨💫

"An den Horror hatte er sich gewöhnt. Aber die Monotonie war das größere Hindernis...“
Robert Neville ist der einzige Überlebende einer weltweiten Pandemie. Er hat sich in seinem Haus verbarrikadiert und geht jeden Tag der gleichen Monotonie nach: essen, Schäden am Haus beseitigen, Leichen vorm Haus einsammeln und verbrennen, Vampire pfählen, Lebensmittel und Baumaterial besorgen, nachts das Rufen der Vampire ertragen, trinken, schlafen und wieder von vorn. Kann ein Mensch das auf Dauer ertragen? Was hält ihn am Leben und vor allem, gibt es ein Mittel gegen den Vampirismus? Ich mag den Film mit Will Smith und wollte nun endlich auch das Buch lesen, dass für den Plot verantwortlich ist. SPOILER ALERT Die Geschichte von Richard Matheson ist ein Klassiker der Vampirliteratur. Er hat einen neuen Aspekt in den Mythos rund um Dracula und Co. eingebracht, nämlich dass Vampirsein auf die Weitergabe eines Erregers zurückzuführen ist. Vampirismus ist also eine Krankheit die übertragen werden kann. Und der Autor geht auch noch einen Schritt weiter: die Krankheit mutiert und somit auch die Infizierten. Matheson lässt quasi eine neue Lebensform entstehen, die im Licht wandeln kann, die menschlich ist und keine blutrünstige Kreatur. Das macht den Protagonisten Robert Neville im Umkehrschluss zu dem Monster in der Handlung. Er versucht eine ganze Population auszulöschen. Das ist auch das Besondere an dieser Geschichte. Der tragische Held, der zur Legende wird, nicht, weil er die Menschheit rettet, sondern, weil er Leben ausgelöscht hat. Das stellt auch für mich seinen Überlebenskampf in Frage und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die er erlangt hat. Er wollte die Menschen heilen, hat dabei aber zur Vernichtung von Lebewesen beigetragen. Ich hatte die ganze Zeit "Salem's Lot" Vibes und habe dann bei der Recherche festgestellt, dass "I am Legend" tatsächlich Stephen King als Inspiration für "Brennen muss Salem" gedient hat. Wie so oft inspirieren Klassiker andere Autor*innen zu ihren Geschichten, ich liebe das. Einer/eine fängt an und andere entwickeln daraus Legenden 😉. Ich mochte die Geschichte und fand sie spannend und interessant. Einziger Kritikpunkt meinerseits, ist die Einstellung des Protagonisten zu seinem sexuellen Verlangen. Ich kann verstehen, dass er einsam ist und sich nach körperlicher Nähe sehnt, nach menschlicher Zuneigung und Wärme. Robert denkt aber in der ersten Hälfte des Buches gerade zu exzessiv an Sex, er überlegt sogar, eine der Vampirinnen dazu zu benutzen. Das hat mich echt abgeschreckt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das irgendeine Priorität in solch einer Situation hat. Er wird dann quasi ins Zölibat gezwungen und denkt irgendwann nicht mehr daran. Doch sobald das erste weibliche Wesen auftaucht, sind die Gelüste, zack, wieder da. Robert wird sogar erst wütend auf die Frau, weil sie ihn sofort wieder anheizt. Ich hoffe einfach ganz stark, dass diese Darstellung eines männlichen Charakters, der Entstehungszeit der Geschichte geschuldet ist und männliche Protagonistin, leider darauf reduziert wurden. Ansonsten hatte ich eine gute Zeit mit diesem Buch und kann sie allen Fans von Vampirgeschichten ans Herz legen.
Richard Mathesons bereits 1954 erschienener Vampirroman, der sich um den Überlebenskampf des letzten Mannes auf Erden dreht, weiß auch heute noch zu fesseln. Nun hat der Fresta Verlag zur Taschenbuchausgabe auch noch eine Sonderedition im schicken Schuber mit jeder Menge Illustrationen und Zusatzmaterial herausgegeben, der ein wahres Schätzchen ist. Während das Zusatzmaterial für mich zum größten Teil uninteressant ist, sorgt die Bebilderung der Geschichte dafür, dass man als Leser noch tiefer ins Geschehen eintaucht.

Eine Seuche verbreitet sich, die niemand aufhalten kann. Menschen werden zu Untoten, zu Vampiren. Der letzte Mensch ist Robert Neville. Nachts stehen die Vampire vor seinem Haus, doch er verbarrikadiert sich. Überall hängt er Knoblauch auf. Er recherchiert über die Seuche. Versucht Erklärungen zu finden. Tagsüber geht er raus, sucht nach Nahrung und tötet die Infizierten. Doch wie lange kann er das noch durchhalten? Ein absoluter Klassiker, den ich bisher noch nie gelesen habe. Den Film mit Will Smith, den kenne ich. Kann mich nicht mehr an alles erinnern aber die Grundidee hat mich damals fasziniert. Nun also als Buch. Meistens sind die ja besser als die Filme. Hier ist das auch so. Der Leser ist direkt mitten im Geschehen. Erklärungen bekommt man im Laufe des Buches. Da gibt es einige Rückblicke. Sehr gruselig war es für mich nicht unbedingt. Da waren die Gedanken und Rückblicke von Robert faszinierender. Spannend wie er mit der Situation umgeht. Trotz seines alleinigen Daseins versucht er mehr über den Virus herauszufinden, hat den Ehrgeiz die Vampire zu vernichten. Ich hab das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Es hat mich fasziniert, war nie langweilig. Könnte es direkt nochmal lesen. Ich freu mich ja immer über Romane mit Vampiren für Erwachsene ohne toxische Lovestory. Genau das wurde hier geboten. Die Originalausgabe ist 1971 erschienen, das merkt man dem Buch überhaupt nicht an. Auch die Gestaltung der Neuauflage ist sehr gelungen. Für alle Fans von düsteren Geschichten ein Muss. Das Buch gehört ins Bücherregal.
Wow 🧛 🩸
Ich bin Legende hat mich komplett überrascht. Ich kannte den Film und dachte ehrlich gesagt, es geht eher in Richtung Vampir-Action oder Horror-Slasher. Aber das Buch ist etwas ganz anderes – und für mich um Welten besser als die Verfilmung. Der Fokus liegt viel mehr auf dem Protagonisten selbst: auf seiner Einsamkeit, seinen inneren Kämpfen und diesem ständigen Versuch, nicht aufzugeben und sich immer wieder neu aufzuraffen. Es geht nicht nur ums Überleben, sondern darum, was Isolation, Angst und Hoffnungslosigkeit mit einem Menschen machen. Obwohl teilweise gar nicht so viel „Action“ passiert, hat sich das Buch kein einziges Mal gezogen. Im Gegenteil: Es war durchgehend intensiv, emotional und irgendwie richtig deep. Das Ende hat mich besonders getroffen und dem Ganzen nochmal eine ganz andere Bedeutung gegeben. Für mich ein starkes, nachwirkendes Buch, das man nicht einfach wegliest und dann vergisst. Absolute Empfehlung – vor allem, wenn man mehr erwartet als klassischen Horror.

Ich habe mir mal die limitierte Version von Festa gegönnt und bin sowas von begeistert! Was für ein Buch! 🤩 Zum Inhalt komme ich gleich. Zuerst für jene, die noch überlegen - ist ja schon ein kleines Vermögen, um das es geht... Die Bilder im Buch sind wundervoll. Man neigt dazu, minutenlang draufzustarren, während das Bild gleichzeitig auch Form im Kopf annimmt. Dieser Doppeleffekt bringt gute Gefühle. Ein bisschen wie ins Buch einzutauchen und in die Welt abzudriften... Die Seiten sind mir ein bisschen zu stabil und glänzend, ist aber bestimmt nötig, auf Grund der Bildqualität. Zum Beispiel für die visuellen Effekte - wie bei dem verzerrten Auto, was einem Bewegung suggeriert. Der Anhang ist umfangreich und interessant, aber vielleicht nicht für jeden was. Ich betrachte ihn als Bonus - denn auch ohnedem finde ich den Preis prinzipiell gerechtfertigt. Das Wichtigste ist aber auch nicht der Anhang, sondern der Inhalt der Geschichte. Und deshalb komme ich nun dazu. Fast. Denn eine Frage habe ich. Kennst du auch bloß den Film "I am Legend" mit Will Smith? Falls ja, wirst du überrascht sein. Es beginnt schon damit, dass der Protagonist blond und blauäugig ist. 🤭 Das hat mich ein wenig gewundert, aber ok. Egal. Doch es kamen weitere Überraschungen. Unterm Strich: Die Geschichte im Buch ist doch schon sehr anders als dieser Film. Das Buch wurde sogar mehrfach verfilmt - wusstest du das? Ich nicht. Tatsächlich ist im Anhang auch kein Bildmaterial zum Film mit W.S. zu finden, aber der Wiedererkennungswert ist definitiv gegeben. Es gibt einen Hund. Es gibt auch eine infizierte Frau. Aber. Das war es auch schon an Gemeinsamkeit. Finde ich die Geschichte deshalb schlechter, weil ich ein absoluter Fan vom benannten Film bin? Keinesfalls. Im Gegenteil. Ich fand es hochgradig interessant. Und zwar so, dass ich es direkt durchgelesen habe. Vor 71 Jahren wurde das geschrieben? Megamäßig! Liest sich wie top aktuell. (Einzige Ausnahme ist die Behauptung mit den Antikörpern. Aber das wusste man damals halt noch nicht. Lustig irgendwie. 🤭) FAZIT: Tolle Geschichte - mega schöne Sammlerausgabe. Definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr! Und ein absolutes Schmuckstück in meiner kleinen Bibliothek. ❤

Einsamkeit vom Feinsten
Robert Neville ist der Einzige seiner Art. Zumindest vermutet er das. Denn er ist der einzige Mensch, der noch übrig zu sein scheint. Eine Seuche brach aus, welche die Menschheit in Vampire verwandelt hat. Des Nachts treiben sie draußen ihr Unwesen und versuchen, Robert Neville dazu zu bringen, sein Haus zu verlassen. Doch bei Tag ist er frei. Er kann sein Haus vampiresicher machen, herumstreifen, Jagd auf sie machen und seine Vorräte aufstocken. Anders als in der Verfilmung mit Will Smith, sind es hier „klassische Vampire“, die man mit Knoblauch und Kruzifixen in Schach halten kann. Es gab ein, zwei Handlungen von Robert, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte – aber wer weiß schon, was drei Jahre absoluter Einsamkeit mit einem machen. Das alles war so melancholisch und spannend geschrieben, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Dieser dystopische Vampirroman hatte am Ende einen tiefgründigen Gedankengang, der mir besonders gut gefallen hat und dem Buch ein würdiges Ende beschert. Wer Lust auf einen starken Einzelkämpfer mit Antihelden-Vibe in einer Welt voller Vampire hat, ist hier genau richtig!
Was ich erwartet habe: ein blutiges Buch über einen Vampirjäger. Aber was ich bekommen habe war ein Buch über Einsamkeit. Robert Neville ist der letzte lebende Mensch, alle anderen sind zu Vampiren geworden. Anfangs begleiten wir Robert dabei, wie er Tag für Tag das gleiche tut. Morgens das Haus instandhalten, reparieren, weiter verbarikadieren und es vampirsicher machen. Mittags dann Vampire jagen und töten. Abends sich die letzten Gehirnzellen wegsaufen. Prost! 🥃 Das geht so weiter, bis Robert endlich mal anfängt die Dinge zu hinterfragen. Warum fürchten sich Vampire zum Beispiel vor Knoblauch oder dem Kreuz? Ab da wurde es dann richtig interessant. Ich frage mich nämlich, ob dieses Buch das erste war, was versucht, den Vampirismus auf der wissenschaftlichen Basis zu ergründen und den Mythos und die Legenden zu entschlüsseln. Das einzige was den einen oder die andere abstoßen könnte, ist, wie Notgeil der Protagonist einfach ist 😅 der "Junge" (*hust* er ist 36) kommt teilweise rüber wie ein 13 Jähriger in der Pubertät, so nötig hat er es 🤣 in dem Alter kommt man ein paar Monate auch ohne *zwinkerzwinker* aus, denke ich (weiß ich 😂). Ich fand es zum Schmunzeln, wenn die Vampirdamen ihn mal wieder gereizt haben. Aber das empfindet ja jeder anders, deshalb ein kleiner Hinweis von mir 🫡 Fazit: Ein sehr interessanter und mal anderer Vampirroman. Ich fand das Buch super und empfehle es gerne weiter 😊

Jetzt habe ich wohl doch noch mein Highlight für 2025 gelesen. Was für ein tolles Buch! Es wurde nicht umsonst 2012 zum „ bedten Vampirroman der letzten hundert Jahre“ gekürt. Ich habe nicht mal einen Tag für das Buch gebraucht, und das sagt schon alles. 😁 Richtig, richtig gut 👍🏻 ich kann es nur empfehlen 😁
Ich habe das Buch quasi verschlungen. Mir war zuvor nur der Film bekannt, und nach dem Buch sieht man den Film in einem ganz anderen Licht – Hollywood halt. 😉 Zuerst war ich etwas verwundert: Das Buch ist nicht sehr dick, und ich habe mich gefragt, ob man wirklich alles erfahren wird oder was genau mich erwartet. Der Stil hat mir sehr, sehr gut gefallen. Auch das, was in der Geschichte alles passiert (ich möchte nicht spoilern), ergab für mich jederzeit Sinn – ebenso der Wechsel zwischen Gegenwart und Auszügen aus der Vergangenheit. Es geht hier nicht um eine große, ausufernde Geschichte, in der man jeden einzelnen Tag miterlebt. Das hätte auch gar nicht gepasst und wäre zu viel gewesen. Die Story ist zeitlos und passt auch heute noch sehr gut in unsere Zeit. Robert ist kein perfekter Charakter, und manchmal habe ich mich dabei ertappt, mich im Inneren zu fragen: Warum tust du das Robert? Aber genau das mag ich: wenn Figuren Dinge tun, die zu ihnen und zur Handlung passen – und nicht, weil ich mir als Leser etwas anderes wünsche oder erwarte. Hätte ich gern noch mehr erfahren? Ja, klar. 🙂 Hat es der Geschichte geschadet, nicht jede Kleinigkeit zu kennen? Nein. Der Autor hat genau das erzählt, was er erzählen wollte, und das passt für mich von vorne bis hinten: nie zu viel und nie zu wenig.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die Großmeister der Fantastik verneigten sich vor ihm: Ray Bradbury nannte ihn »einen der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts«. Steven Spielberg würdigte seine »ironische und ikonische Vorstellungskraft« und stellte ihn auf eine Stufe mit Bradbury und Asimov. Stephen King erklärte Matheson gar zu seinem größten Einfluss. Richard Matheson (1926 - 2013) hat nicht nur Bücher geschrieben – er hat Albträume erschaffen, Legenden geformt, die Popkultur geprägt. Seine Romane I AM LEGEND, THE SHRINKING MAN und HELL HOUSE wurden zu Klassikern, seine Drehbücher für The Twilight Zone, Star Trek und Roger Cormans Poe-Verfilmungen sind Kult. Mathesons Bescheidenheit hielt ihn aus dem Rampenlicht – doch heute ist klar: Er gehört zu den wichtigsten Autoren der fantastischen Literatur. Er gilt als »der erfolgreichste Autor der Welt, von dem Sie aber noch nie gehört haben!«. Washington Post: »Man kann Richard Matheson mit Fug und Recht als den einflussreichsten amerikanischen Fantastik-Autor zwischen Lovecraft und Stephen King bezeichnen.« Stephen King: »Richard Matheson ist der Autor, der mich am meisten beeinflusst hat.«
Beiträge
"An den Horror hatte er sich gewöhnt. Aber die Monotonie war das größere Hindernis...“
Robert Neville ist der einzige Überlebende einer weltweiten Pandemie. Er hat sich in seinem Haus verbarrikadiert und geht jeden Tag der gleichen Monotonie nach: essen, Schäden am Haus beseitigen, Leichen vorm Haus einsammeln und verbrennen, Vampire pfählen, Lebensmittel und Baumaterial besorgen, nachts das Rufen der Vampire ertragen, trinken, schlafen und wieder von vorn. Kann ein Mensch das auf Dauer ertragen? Was hält ihn am Leben und vor allem, gibt es ein Mittel gegen den Vampirismus? Ich mag den Film mit Will Smith und wollte nun endlich auch das Buch lesen, dass für den Plot verantwortlich ist. SPOILER ALERT Die Geschichte von Richard Matheson ist ein Klassiker der Vampirliteratur. Er hat einen neuen Aspekt in den Mythos rund um Dracula und Co. eingebracht, nämlich dass Vampirsein auf die Weitergabe eines Erregers zurückzuführen ist. Vampirismus ist also eine Krankheit die übertragen werden kann. Und der Autor geht auch noch einen Schritt weiter: die Krankheit mutiert und somit auch die Infizierten. Matheson lässt quasi eine neue Lebensform entstehen, die im Licht wandeln kann, die menschlich ist und keine blutrünstige Kreatur. Das macht den Protagonisten Robert Neville im Umkehrschluss zu dem Monster in der Handlung. Er versucht eine ganze Population auszulöschen. Das ist auch das Besondere an dieser Geschichte. Der tragische Held, der zur Legende wird, nicht, weil er die Menschheit rettet, sondern, weil er Leben ausgelöscht hat. Das stellt auch für mich seinen Überlebenskampf in Frage und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die er erlangt hat. Er wollte die Menschen heilen, hat dabei aber zur Vernichtung von Lebewesen beigetragen. Ich hatte die ganze Zeit "Salem's Lot" Vibes und habe dann bei der Recherche festgestellt, dass "I am Legend" tatsächlich Stephen King als Inspiration für "Brennen muss Salem" gedient hat. Wie so oft inspirieren Klassiker andere Autor*innen zu ihren Geschichten, ich liebe das. Einer/eine fängt an und andere entwickeln daraus Legenden 😉. Ich mochte die Geschichte und fand sie spannend und interessant. Einziger Kritikpunkt meinerseits, ist die Einstellung des Protagonisten zu seinem sexuellen Verlangen. Ich kann verstehen, dass er einsam ist und sich nach körperlicher Nähe sehnt, nach menschlicher Zuneigung und Wärme. Robert denkt aber in der ersten Hälfte des Buches gerade zu exzessiv an Sex, er überlegt sogar, eine der Vampirinnen dazu zu benutzen. Das hat mich echt abgeschreckt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das irgendeine Priorität in solch einer Situation hat. Er wird dann quasi ins Zölibat gezwungen und denkt irgendwann nicht mehr daran. Doch sobald das erste weibliche Wesen auftaucht, sind die Gelüste, zack, wieder da. Robert wird sogar erst wütend auf die Frau, weil sie ihn sofort wieder anheizt. Ich hoffe einfach ganz stark, dass diese Darstellung eines männlichen Charakters, der Entstehungszeit der Geschichte geschuldet ist und männliche Protagonistin, leider darauf reduziert wurden. Ansonsten hatte ich eine gute Zeit mit diesem Buch und kann sie allen Fans von Vampirgeschichten ans Herz legen.
Ergreifend
Ich fand das Buch sehr eindrücklich. Wir werden ohne viel Tamtam in die Geschichte reingeworfen und begleiten Robert Neville, welcher der letzte Mensch unter Vampiren ist. Ich mochte es ihn auf seinem Weg zu begleiten. Geschrieben war das Buch sehr rasant und flüssig, ich habe das Buch innerhalb eines Abends ausgelesen. Insbesondere ein gewisser Punkt hat mich stark schlucken lassen, war sehr traurig. Auch das Ende war sehr ergreifend. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die gerne Grusel Klassiker lesen möchten.
Ich liebe ja Vampire und auf dieses kurzweilige Lesevergnügen konnte ich daher auf keinen Fall verzichten. Ja, es hat mir richtig richtig gut gefallen! So gut, dass es mir zu kurz war. Das einzige kleine Manko war für mich, dass ich nicht so ganz tief emotional eintauchen konnte. Ich weiß nicht, wieso. Die Verzweiflung, Wut, Angst und Trauer sind gut beschrieben und auch nachvollziehbar, aber irgendwie haben sie bei mir nicht tief genug gekratzt. Meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt ist das wirklich ein Meisterwerk. Die bildlichen Beschreibungen haben mir einen richtigen Film vor meinem inneren Auge gezaubert. Richtig geil fand ich die Nachforschungen der Hauptfigur über den Vampirismus. Und wie schön ist bitte die Aufmachung der Seiten mit den kleinen Fledermäusen und Erythrozyten?! Das Buch ist auf jeden Fall ultra spannend und ein MUSS für jeden Vampirfan!
𝒟ℯ𝓇 𝒦𝓇ℯ𝒾𝓈 𝓈𝒸𝒽𝓁𝒾ℯ𝓈𝓈𝓉 𝓈𝒾𝒸𝒽, 𝒹𝒶𝒸𝒽𝓉ℯ ℯ𝓇, 𝒶𝓁𝓈 𝒹𝒾ℯ ℒℯ𝓉𝒽𝒶𝓇ℊ𝒾ℯ 𝒹ℯ𝓈 𝒯ℴ𝒹ℯ𝓈 𝒾𝓃 𝓈ℯ𝒾𝓃ℯ 𝒢𝓁𝒾ℯ𝒹𝓂𝒶ßℯ𝓃 𝓀𝓇ℴ𝒸𝒽. ℰ𝒾𝓃 𝓃ℯ𝓊ℯ𝓇 𝒮𝒸𝒽𝓇ℯ𝒸𝓀ℯ𝓃, 𝒾𝓂 𝒯ℴ𝒹 𝒢ℯ𝒷ℴ𝓇ℯ𝓃, ℯ𝒾𝓃 𝓃ℯ𝓊ℯ𝓇 𝒜𝒷ℯ𝓇ℊ𝓁𝒶𝓊𝒷ℯ 𝒾𝓃 𝒹ℯ𝓇 𝓊𝓃𝒷ℯ𝓏𝓌𝒾𝓃ℊ𝒷𝒶𝓇ℯ𝓃 ℱℯ𝓈𝓉𝓊𝓃ℊ 𝒹ℯ𝓇 ℰ𝓌𝒾ℊ𝓀ℯ𝒾𝓉. ℐ𝒸𝒽 𝒷𝒾𝓃 ℒℯℊℯ𝓃𝒹ℯ.
Ein FESTA Classic von Richard Matheson. Der Letzte lebende Mensch…… so unsterblich wie ein Vampir. Wie lange kann ein Mann in einer Welt voller Vampire überleben? Krass was für eine Geschichte, man kann den Toten nicht erlauben, neben den Lebenden zu existieren. Überleben, Einsamkeit, Angst und der Tod beherrschen das Leben des Robert Neville. Dieser Vampirroman ist fesselnd, spannend und absolut Lesenswert. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist Mega interessant dargestellt und teilweise auch sehr emotional 🥹. Diese Ausdauer zu haben und jeden Tag ums Überleben zu kämpfen, einfach unbeschreiblich. Der Charakter Robert ist sehr überwältigend und tat mir ungemein leid, dass alles mitzuerleben ist extrem hart. Eine interessante und atemberaubende Geschichte, die absolut Lesenswert ist. Ich freue mich schon auf den nächsten FESTA CLASSIC ✨💫

"An den Horror hatte er sich gewöhnt. Aber die Monotonie war das größere Hindernis...“
Robert Neville ist der einzige Überlebende einer weltweiten Pandemie. Er hat sich in seinem Haus verbarrikadiert und geht jeden Tag der gleichen Monotonie nach: essen, Schäden am Haus beseitigen, Leichen vorm Haus einsammeln und verbrennen, Vampire pfählen, Lebensmittel und Baumaterial besorgen, nachts das Rufen der Vampire ertragen, trinken, schlafen und wieder von vorn. Kann ein Mensch das auf Dauer ertragen? Was hält ihn am Leben und vor allem, gibt es ein Mittel gegen den Vampirismus? Ich mag den Film mit Will Smith und wollte nun endlich auch das Buch lesen, dass für den Plot verantwortlich ist. SPOILER ALERT Die Geschichte von Richard Matheson ist ein Klassiker der Vampirliteratur. Er hat einen neuen Aspekt in den Mythos rund um Dracula und Co. eingebracht, nämlich dass Vampirsein auf die Weitergabe eines Erregers zurückzuführen ist. Vampirismus ist also eine Krankheit die übertragen werden kann. Und der Autor geht auch noch einen Schritt weiter: die Krankheit mutiert und somit auch die Infizierten. Matheson lässt quasi eine neue Lebensform entstehen, die im Licht wandeln kann, die menschlich ist und keine blutrünstige Kreatur. Das macht den Protagonisten Robert Neville im Umkehrschluss zu dem Monster in der Handlung. Er versucht eine ganze Population auszulöschen. Das ist auch das Besondere an dieser Geschichte. Der tragische Held, der zur Legende wird, nicht, weil er die Menschheit rettet, sondern, weil er Leben ausgelöscht hat. Das stellt auch für mich seinen Überlebenskampf in Frage und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die er erlangt hat. Er wollte die Menschen heilen, hat dabei aber zur Vernichtung von Lebewesen beigetragen. Ich hatte die ganze Zeit "Salem's Lot" Vibes und habe dann bei der Recherche festgestellt, dass "I am Legend" tatsächlich Stephen King als Inspiration für "Brennen muss Salem" gedient hat. Wie so oft inspirieren Klassiker andere Autor*innen zu ihren Geschichten, ich liebe das. Einer/eine fängt an und andere entwickeln daraus Legenden 😉. Ich mochte die Geschichte und fand sie spannend und interessant. Einziger Kritikpunkt meinerseits, ist die Einstellung des Protagonisten zu seinem sexuellen Verlangen. Ich kann verstehen, dass er einsam ist und sich nach körperlicher Nähe sehnt, nach menschlicher Zuneigung und Wärme. Robert denkt aber in der ersten Hälfte des Buches gerade zu exzessiv an Sex, er überlegt sogar, eine der Vampirinnen dazu zu benutzen. Das hat mich echt abgeschreckt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das irgendeine Priorität in solch einer Situation hat. Er wird dann quasi ins Zölibat gezwungen und denkt irgendwann nicht mehr daran. Doch sobald das erste weibliche Wesen auftaucht, sind die Gelüste, zack, wieder da. Robert wird sogar erst wütend auf die Frau, weil sie ihn sofort wieder anheizt. Ich hoffe einfach ganz stark, dass diese Darstellung eines männlichen Charakters, der Entstehungszeit der Geschichte geschuldet ist und männliche Protagonistin, leider darauf reduziert wurden. Ansonsten hatte ich eine gute Zeit mit diesem Buch und kann sie allen Fans von Vampirgeschichten ans Herz legen.
Richard Mathesons bereits 1954 erschienener Vampirroman, der sich um den Überlebenskampf des letzten Mannes auf Erden dreht, weiß auch heute noch zu fesseln. Nun hat der Fresta Verlag zur Taschenbuchausgabe auch noch eine Sonderedition im schicken Schuber mit jeder Menge Illustrationen und Zusatzmaterial herausgegeben, der ein wahres Schätzchen ist. Während das Zusatzmaterial für mich zum größten Teil uninteressant ist, sorgt die Bebilderung der Geschichte dafür, dass man als Leser noch tiefer ins Geschehen eintaucht.

Eine Seuche verbreitet sich, die niemand aufhalten kann. Menschen werden zu Untoten, zu Vampiren. Der letzte Mensch ist Robert Neville. Nachts stehen die Vampire vor seinem Haus, doch er verbarrikadiert sich. Überall hängt er Knoblauch auf. Er recherchiert über die Seuche. Versucht Erklärungen zu finden. Tagsüber geht er raus, sucht nach Nahrung und tötet die Infizierten. Doch wie lange kann er das noch durchhalten? Ein absoluter Klassiker, den ich bisher noch nie gelesen habe. Den Film mit Will Smith, den kenne ich. Kann mich nicht mehr an alles erinnern aber die Grundidee hat mich damals fasziniert. Nun also als Buch. Meistens sind die ja besser als die Filme. Hier ist das auch so. Der Leser ist direkt mitten im Geschehen. Erklärungen bekommt man im Laufe des Buches. Da gibt es einige Rückblicke. Sehr gruselig war es für mich nicht unbedingt. Da waren die Gedanken und Rückblicke von Robert faszinierender. Spannend wie er mit der Situation umgeht. Trotz seines alleinigen Daseins versucht er mehr über den Virus herauszufinden, hat den Ehrgeiz die Vampire zu vernichten. Ich hab das Buch fast in einem Rutsch gelesen. Es hat mich fasziniert, war nie langweilig. Könnte es direkt nochmal lesen. Ich freu mich ja immer über Romane mit Vampiren für Erwachsene ohne toxische Lovestory. Genau das wurde hier geboten. Die Originalausgabe ist 1971 erschienen, das merkt man dem Buch überhaupt nicht an. Auch die Gestaltung der Neuauflage ist sehr gelungen. Für alle Fans von düsteren Geschichten ein Muss. Das Buch gehört ins Bücherregal.
Wow 🧛 🩸
Ich bin Legende hat mich komplett überrascht. Ich kannte den Film und dachte ehrlich gesagt, es geht eher in Richtung Vampir-Action oder Horror-Slasher. Aber das Buch ist etwas ganz anderes – und für mich um Welten besser als die Verfilmung. Der Fokus liegt viel mehr auf dem Protagonisten selbst: auf seiner Einsamkeit, seinen inneren Kämpfen und diesem ständigen Versuch, nicht aufzugeben und sich immer wieder neu aufzuraffen. Es geht nicht nur ums Überleben, sondern darum, was Isolation, Angst und Hoffnungslosigkeit mit einem Menschen machen. Obwohl teilweise gar nicht so viel „Action“ passiert, hat sich das Buch kein einziges Mal gezogen. Im Gegenteil: Es war durchgehend intensiv, emotional und irgendwie richtig deep. Das Ende hat mich besonders getroffen und dem Ganzen nochmal eine ganz andere Bedeutung gegeben. Für mich ein starkes, nachwirkendes Buch, das man nicht einfach wegliest und dann vergisst. Absolute Empfehlung – vor allem, wenn man mehr erwartet als klassischen Horror.

Ich habe mir mal die limitierte Version von Festa gegönnt und bin sowas von begeistert! Was für ein Buch! 🤩 Zum Inhalt komme ich gleich. Zuerst für jene, die noch überlegen - ist ja schon ein kleines Vermögen, um das es geht... Die Bilder im Buch sind wundervoll. Man neigt dazu, minutenlang draufzustarren, während das Bild gleichzeitig auch Form im Kopf annimmt. Dieser Doppeleffekt bringt gute Gefühle. Ein bisschen wie ins Buch einzutauchen und in die Welt abzudriften... Die Seiten sind mir ein bisschen zu stabil und glänzend, ist aber bestimmt nötig, auf Grund der Bildqualität. Zum Beispiel für die visuellen Effekte - wie bei dem verzerrten Auto, was einem Bewegung suggeriert. Der Anhang ist umfangreich und interessant, aber vielleicht nicht für jeden was. Ich betrachte ihn als Bonus - denn auch ohnedem finde ich den Preis prinzipiell gerechtfertigt. Das Wichtigste ist aber auch nicht der Anhang, sondern der Inhalt der Geschichte. Und deshalb komme ich nun dazu. Fast. Denn eine Frage habe ich. Kennst du auch bloß den Film "I am Legend" mit Will Smith? Falls ja, wirst du überrascht sein. Es beginnt schon damit, dass der Protagonist blond und blauäugig ist. 🤭 Das hat mich ein wenig gewundert, aber ok. Egal. Doch es kamen weitere Überraschungen. Unterm Strich: Die Geschichte im Buch ist doch schon sehr anders als dieser Film. Das Buch wurde sogar mehrfach verfilmt - wusstest du das? Ich nicht. Tatsächlich ist im Anhang auch kein Bildmaterial zum Film mit W.S. zu finden, aber der Wiedererkennungswert ist definitiv gegeben. Es gibt einen Hund. Es gibt auch eine infizierte Frau. Aber. Das war es auch schon an Gemeinsamkeit. Finde ich die Geschichte deshalb schlechter, weil ich ein absoluter Fan vom benannten Film bin? Keinesfalls. Im Gegenteil. Ich fand es hochgradig interessant. Und zwar so, dass ich es direkt durchgelesen habe. Vor 71 Jahren wurde das geschrieben? Megamäßig! Liest sich wie top aktuell. (Einzige Ausnahme ist die Behauptung mit den Antikörpern. Aber das wusste man damals halt noch nicht. Lustig irgendwie. 🤭) FAZIT: Tolle Geschichte - mega schöne Sammlerausgabe. Definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr! Und ein absolutes Schmuckstück in meiner kleinen Bibliothek. ❤

Einsamkeit vom Feinsten
Robert Neville ist der Einzige seiner Art. Zumindest vermutet er das. Denn er ist der einzige Mensch, der noch übrig zu sein scheint. Eine Seuche brach aus, welche die Menschheit in Vampire verwandelt hat. Des Nachts treiben sie draußen ihr Unwesen und versuchen, Robert Neville dazu zu bringen, sein Haus zu verlassen. Doch bei Tag ist er frei. Er kann sein Haus vampiresicher machen, herumstreifen, Jagd auf sie machen und seine Vorräte aufstocken. Anders als in der Verfilmung mit Will Smith, sind es hier „klassische Vampire“, die man mit Knoblauch und Kruzifixen in Schach halten kann. Es gab ein, zwei Handlungen von Robert, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte – aber wer weiß schon, was drei Jahre absoluter Einsamkeit mit einem machen. Das alles war so melancholisch und spannend geschrieben, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Dieser dystopische Vampirroman hatte am Ende einen tiefgründigen Gedankengang, der mir besonders gut gefallen hat und dem Buch ein würdiges Ende beschert. Wer Lust auf einen starken Einzelkämpfer mit Antihelden-Vibe in einer Welt voller Vampire hat, ist hier genau richtig!
Was ich erwartet habe: ein blutiges Buch über einen Vampirjäger. Aber was ich bekommen habe war ein Buch über Einsamkeit. Robert Neville ist der letzte lebende Mensch, alle anderen sind zu Vampiren geworden. Anfangs begleiten wir Robert dabei, wie er Tag für Tag das gleiche tut. Morgens das Haus instandhalten, reparieren, weiter verbarikadieren und es vampirsicher machen. Mittags dann Vampire jagen und töten. Abends sich die letzten Gehirnzellen wegsaufen. Prost! 🥃 Das geht so weiter, bis Robert endlich mal anfängt die Dinge zu hinterfragen. Warum fürchten sich Vampire zum Beispiel vor Knoblauch oder dem Kreuz? Ab da wurde es dann richtig interessant. Ich frage mich nämlich, ob dieses Buch das erste war, was versucht, den Vampirismus auf der wissenschaftlichen Basis zu ergründen und den Mythos und die Legenden zu entschlüsseln. Das einzige was den einen oder die andere abstoßen könnte, ist, wie Notgeil der Protagonist einfach ist 😅 der "Junge" (*hust* er ist 36) kommt teilweise rüber wie ein 13 Jähriger in der Pubertät, so nötig hat er es 🤣 in dem Alter kommt man ein paar Monate auch ohne *zwinkerzwinker* aus, denke ich (weiß ich 😂). Ich fand es zum Schmunzeln, wenn die Vampirdamen ihn mal wieder gereizt haben. Aber das empfindet ja jeder anders, deshalb ein kleiner Hinweis von mir 🫡 Fazit: Ein sehr interessanter und mal anderer Vampirroman. Ich fand das Buch super und empfehle es gerne weiter 😊

Jetzt habe ich wohl doch noch mein Highlight für 2025 gelesen. Was für ein tolles Buch! Es wurde nicht umsonst 2012 zum „ bedten Vampirroman der letzten hundert Jahre“ gekürt. Ich habe nicht mal einen Tag für das Buch gebraucht, und das sagt schon alles. 😁 Richtig, richtig gut 👍🏻 ich kann es nur empfehlen 😁
Ich habe das Buch quasi verschlungen. Mir war zuvor nur der Film bekannt, und nach dem Buch sieht man den Film in einem ganz anderen Licht – Hollywood halt. 😉 Zuerst war ich etwas verwundert: Das Buch ist nicht sehr dick, und ich habe mich gefragt, ob man wirklich alles erfahren wird oder was genau mich erwartet. Der Stil hat mir sehr, sehr gut gefallen. Auch das, was in der Geschichte alles passiert (ich möchte nicht spoilern), ergab für mich jederzeit Sinn – ebenso der Wechsel zwischen Gegenwart und Auszügen aus der Vergangenheit. Es geht hier nicht um eine große, ausufernde Geschichte, in der man jeden einzelnen Tag miterlebt. Das hätte auch gar nicht gepasst und wäre zu viel gewesen. Die Story ist zeitlos und passt auch heute noch sehr gut in unsere Zeit. Robert ist kein perfekter Charakter, und manchmal habe ich mich dabei ertappt, mich im Inneren zu fragen: Warum tust du das Robert? Aber genau das mag ich: wenn Figuren Dinge tun, die zu ihnen und zur Handlung passen – und nicht, weil ich mir als Leser etwas anderes wünsche oder erwarte. Hätte ich gern noch mehr erfahren? Ja, klar. 🙂 Hat es der Geschichte geschadet, nicht jede Kleinigkeit zu kennen? Nein. Der Autor hat genau das erzählt, was er erzählen wollte, und das passt für mich von vorne bis hinten: nie zu viel und nie zu wenig.




















