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Düsterer Reihenauftakt in eine grausame Welt
Puuh… ich habe viele Rezensionen gelesen, die genauso anfangen und nachdem beenden des ersten Teiles muss ich sagen einen besseren Einstieg in meine Rezension konnte ich mir auch einfallen lassen. Es war schwer zu lesen und stellenweise hatte ich überlegt, ob es mir persönlich gut tut weiterzulesen, allerdings gab es keinen Punkt, an dem ich es tatsächlich abbrechen musste / wollte. Ich bitte allerdings jeden die Triggerwarnings zu beachten denn diese sind hier wirklich sehr ernst zu nehmen! Die Autorin merkt schon vor Beginn der Geschichte an das dieses Buch keineswegs märchenhaft ist, sondern düster und brutal. Das Mobbing / Bodyshaming ist übertrieben präsent und wird heftig dargestellt, es ist psychische und teilweise auch physische Misshandlung. Auch das Thema Essstörung und Magersucht (Schwindsucht) sind in diesem Buch sehr präsent und nichts für schwache Nerven, ich glaube es kann durchaus auch auf den Leser / die Leserin einen negativen Einfluss haben und hoffe jeder beachtet hier seine persönlichen Grenzen. Ich schließe mich der Mehrheit an, die rundliche Figur der Protagonistin und die Schlussfolgerung das sie dementsprechend hässlich sei wird etwas zu oft betont. Das sie innerhalb weniger Tag allerdings sichtbar zunimmt, sodass ihr ein vor zwei Tagen maßgeschneidertes Kleid nicht mehr recht passen wollte fand ich auch etwas übertrieben dargestellt. Die daraus resultierenden inneren Konflikte der Protagonistin sind nachvollziehbar und dennoch hätte ich mir erhofft, dass sie zu irgendeinem Zeitpunkt ihre innere Füchsin frei lässt und zumindest versucht sich selbst zu verteidigen. Im Finale wurde bereits angedeutet das Maren langsam einen Schritt in diese Richtung wagen könnte. Will, zu anfangs grausam wird durch die aus seiner Sicht dargestellten Kapitel etwas nahbarer und nachvollziehbarer, obwohl seine Grausamkeit (speziell die Hochzeitsnacht für mich) nicht zu entschuldigen sind! Seine Entwicklung zu einem grausamen Insellord ist allerdings, wenn man sich einen Moment gestattet, um mit ihm mitzufühlen, gar nicht so unrealistisch. Er kämpft Tag um Tag, um nicht Opfer der Grausamkeiten des Inseladels zu werden, seine anfängliche Charakterdarstellung, nachdem er Jahre ohne positiven Einfluss versucht hat unter den Monstern des Inseladels zu überleben war daher -wenn auch unverzeihlich- nachvollziehbar. Ich will mit keinem Wort andeuten das irgendetwas von dem, was er gesagt oder getan hat in Ordnung war, allerdings formt einen die Gesellschaft, in der man lebt und Will hatte, was das anbelangt, leider kein Glück und noch dazu ein empfindliches Ego und fehlenden Mut. Mut den er allerdings am Ende dieses Buches endlich zu fassen bekam. So richtig warm wurde ich mit keinem der Charaktere- am ehesten noch mit Ilisil die zum Finale hin kläglich vernachlässigt wurde- und hoffe, dass die am Ende angedeuteten Entwicklungen in Teil zwei weiterverfolgt, werden. Das Finale war chaotisch und teilweise etwas verwirrend und dennoch wahnsinnig spannend und vielversprechend in Hinsicht auf unsere Protagonisten und den Antagonisten. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, lese es jedoch mit großer Vorsicht und dem Wissen sollte es zu viel werden, diese Reihe nicht bis zum Ende verfolgen zu können.
5. Mai 2026
Düsterer Reihenauftakt in eine grausame Welt
Puuh… ich habe viele Rezensionen gelesen, die genauso anfangen und nachdem beenden des ersten Teiles muss ich sagen einen besseren Einstieg in meine Rezension konnte ich mir auch einfallen lassen. Es war schwer zu lesen und stellenweise hatte ich überlegt, ob es mir persönlich gut tut weiterzulesen, allerdings gab es keinen Punkt, an dem ich es tatsächlich abbrechen musste / wollte. Ich bitte allerdings jeden die Triggerwarnings zu beachten denn diese sind hier wirklich sehr ernst zu nehmen! Die Autorin merkt schon vor Beginn der Geschichte an das dieses Buch keineswegs märchenhaft ist, sondern düster und brutal. Das Mobbing / Bodyshaming ist übertrieben präsent und wird heftig dargestellt, es ist psychische und teilweise auch physische Misshandlung. Auch das Thema Essstörung und Magersucht (Schwindsucht) sind in diesem Buch sehr präsent und nichts für schwache Nerven, ich glaube es kann durchaus auch auf den Leser / die Leserin einen negativen Einfluss haben und hoffe jeder beachtet hier seine persönlichen Grenzen. Ich schließe mich der Mehrheit an, die rundliche Figur der Protagonistin und die Schlussfolgerung das sie dementsprechend hässlich sei wird etwas zu oft betont. Das sie innerhalb weniger Tag allerdings sichtbar zunimmt, sodass ihr ein vor zwei Tagen maßgeschneidertes Kleid nicht mehr recht passen wollte fand ich auch etwas übertrieben dargestellt. Die daraus resultierenden inneren Konflikte der Protagonistin sind nachvollziehbar und dennoch hätte ich mir erhofft, dass sie zu irgendeinem Zeitpunkt ihre innere Füchsin frei lässt und zumindest versucht sich selbst zu verteidigen. Im Finale wurde bereits angedeutet das Maren langsam einen Schritt in diese Richtung wagen könnte. Will, zu anfangs grausam wird durch die aus seiner Sicht dargestellten Kapitel etwas nahbarer und nachvollziehbarer, obwohl seine Grausamkeit (speziell die Hochzeitsnacht für mich) nicht zu entschuldigen sind! Seine Entwicklung zu einem grausamen Insellord ist allerdings, wenn man sich einen Moment gestattet, um mit ihm mitzufühlen, gar nicht so unrealistisch. Er kämpft Tag um Tag, um nicht Opfer der Grausamkeiten des Inseladels zu werden, seine anfängliche Charakterdarstellung, nachdem er Jahre ohne positiven Einfluss versucht hat unter den Monstern des Inseladels zu überleben war daher -wenn auch unverzeihlich- nachvollziehbar. Ich will mit keinem Wort andeuten das irgendetwas von dem, was er gesagt oder getan hat in Ordnung war, allerdings formt einen die Gesellschaft, in der man lebt und Will hatte, was das anbelangt, leider kein Glück und noch dazu ein empfindliches Ego und fehlenden Mut. Mut den er allerdings am Ende dieses Buches endlich zu fassen bekam. So richtig warm wurde ich mit keinem der Charaktere- am ehesten noch mit Ilisil die zum Finale hin kläglich vernachlässigt wurde- und hoffe, dass die am Ende angedeuteten Entwicklungen in Teil zwei weiterverfolgt, werden. Das Finale war chaotisch und teilweise etwas verwirrend und dennoch wahnsinnig spannend und vielversprechend in Hinsicht auf unsere Protagonisten und den Antagonisten. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, lese es jedoch mit großer Vorsicht und dem Wissen sollte es zu viel werden, diese Reihe nicht bis zum Ende verfolgen zu können.
5. Mai 2026







