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Romane

Glück und Unglück der berühmten Moll Flanders

3,2(3)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Moll Flanders wächst als Waisenkind auf und wird mit ihrer klugen, aber auch naiven Art zu einem beliebten Kind bei einigen wohlhabenden Familien. Als sie für das Waisenhaus zu alt wird, nimmt sie eine dieser Familien auf. Nach einigen Jahren verliebt sie sich in den ältesten Sohn der Familie, der jedoch seine Liebe zu ihr nicht öffentlich machen kann, weil es nicht angemessen für ihn wäre, ein Hausmädchen zu heiraten. Die Erkenntnis, daß sie wie eine Hure behandelt und benutzt wurde, ist für Moll ein harter Schlag. Nach vielen Liebschaften, Ehen und Schwangerschaften wird sie straffällig und zum Tode verurteilt, doch ihre Strafe wird gemildert: in Deportation in die Neue Welt. Im Gefängnis trifft sie ihren früheren Ehemann wieder, der sich ihr gegenüber als reich ausgegeben hatte. Nachdem Moll ihn überredet hat, sie zu begleiten, werden beide gemeinsam nach Amerika deportiert und kaufen sich von dem Geld, das Moll in ihrer Zeit als Kriminelle erworben hat, eine Plantage mit Sklaven. In Amerika tritt Moll außerdem noch das Erbe ihrer Mutter an. Im hohen Alter kehren Moll und ihr Mann wohlhabend nach London zurück.

Editionen (9)

ISBN9783966623001
VerlagBoer Verlag
Erscheinungsdatum31.12.22
Seitenzahl456

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

1 Rezensionen

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  • 3,0

    May contain spoilers! Moll Flanders is an interesting read. I did enjoy it, but again and again I found myself questioning the decisions Moll makes throughout her life. At heart, all she seems to want is a stable marriage and financial security — a life in which she does not have to fear poverty. Yet she repeatedly ends up in unstable situations: returning to prostitution, marrying several times, and having many children with whom she has little to no contact. Strikingly, she appears to care deeply for only two or three of them, which makes her character both fascinating and unsettling. This may be an unpopular opinion, but I sometimes wondered whether Moll might have lived a happier life if she had stayed with her brother in Virginia instead of fleeing solely because their relationship was incestuous. The relationship did not necessarily have to remain sexual; perhaps a platonic companionship would have been enough to provide her with the stability she so desperately sought. At the same time, even considering this possibility feels uncomfortable, which highlights the moral tension at the heart of the novel. I also believe that, had it not been for her mother and the story she tells — one shaped by fear, guilt and punishment — Moll’s life might have taken a very different course. Without that influence, she may well have found happiness, even in circumstances that society would have condemned.

    20. Dez. 2025

Autorin / Autor

Über Daniel Defoe

1660-1731

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