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Unser Sommer endet nie

4,3(42)
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Über das Buch

Zwei Schwestern. Ein letzter Sommer.
Und der Beginn von etwas ganz Neuem.

Hochsommer im französischen Baskenland – die Schwestern Emma und Agathe Delorme verbringen eine letzte Woche im Haus ihrer Großmutter. Zwischen Erinnerungen an endlose Sommer, alten Verletzungen und der Sehnsucht nach Nähe bleibt ihnen nur wenig Zeit, um das Vergangene zu überwinden und neu zueinanderzufinden.

Mit feinem Gespür für die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen zeichnet Virginie Grimaldi ein ergreifendes Porträt von Familie, Zusammenhalt und der Kraft des Neubeginns.

Ein Roman, der berührt, Hoffnung schenkt und zeigt, wie Erinnerungen uns tragen – und wie Familie uns immer wieder zurück ins Leben holt.

„Grimaldis bisher stärkster Roman – kraftvoll und emotional.“ Le Parisien
„Eine Gefühlsbombe.“ Paris Normandie

Editionen (2)

ISBN9783961612888
VerlagEisele Verlag
Erscheinungsdatum30.04.26
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

15 Rezensionen

4,3

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  • theagri
    theagri

    779 Follower

    4,5

    Dies ist mein erstes Buch von Virginie Grimaldi und ich war ziemlich gespannt, da mich auch der Klappentext sehr ansprach. Die erwachsenen Schwestern Emma und Agathe beschließen nach dem Tod ihrer Großmutter noch einmal gemeinsam Urlaub in deren Haus zu machen, um sich an sie und ihre vergangenen Sommer zu erinnern. Doch kaum angekommen, gehen sie sich wieder auf die Nerven und verfallen in alte Verhaltensmuster, obwohl sie sich lange nicht sahen. Sie führen ernste Gespräche und arbeiten einen Teil ihrer Vergangenheit auf, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Aber sie haben auch Spaß und Streit. Doch es gibt noch ein großes Geheimnis. Wir zwitschen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Emma und Agathe. Das erfordert ziemliche Aufmerksamkeit und nach einiger Zeit wünschte ich mir etwas mehr Beständigkeit. Gut gemacht war, dass die Erinnerungen kursiv waren. Die beiden Schwestern erzählen die Ereignisse abwechselnd. Das ist interessant und zeigt die Unterschiedlichkeit und die Gemeinsamkeiten der beiden deutlich auf. Erzählt wird jeweils in der Ich-Form. Wobei mich die Dialoge häufig amüsierten, aber manchmal war mir der Humor zu sarkastisch. Agatha permanente Ironie kann man auch als Mittel deuten, hinter dem sie Verletzungen versteckt. Es werden viele Thematiken angesprochen, oft mit humorigen Dialogen um das ganze besser ertragen zu können. Doch unter allem liegt viel tiefsinniges, melanchonisches, schweres nach dem Motto "Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft erfragen." Es geht um Verletzungen, Kindheitstraumata, Liebe, das Verhältnis zwischen Geschwistern, Bindungsangst, aber auch Sucht und Depressionen werden beschrieben. Die Autorin hat einem flüssigen, anschaulichen Schreibstil. Mit wenigen Worten gelingt es ihr, Situationen und Gegenden zu zeichnen, Dialoge kommen wortgewand und verständlich. Die Charaktere sind in ihrer Unterschidlichkeit gut dargestellt und bis auf kleinere Ausnahmen hat es mir gefallen. LESENSWERT.

    1. Mai 2026

  • senga
    senga

    164 Follower

    4,0

    Emma ist ihr Leben lang für Agatha da. Schon als Kind beschützt sie ihre kleine Schwester. Doch es kommt zum Bruch und die beiden Schwestern sehen sich erst nach fünf Jahren wieder im Haus der Oma. Dieses Haus soll verkauft werden und die beiden, so unterschiedlich sie auch sind, wollen die letzte Woche dort gemeinsam verbringen. Es kommen viele Erinnerungen, alte Verletzungen und neue Erfahrungen zusammen. Ein wirklich schönes Buch über das Band, welches Geschwister miteinander ein Leben lang haben. Sei es in der Vergangenheit sowie in der Zukunft.

    1 Tage vor

  • magdas_buecherwelt
    magdas_buecherwelt

    673 Follower

    4,5

    Unser Sommer endet nie von Virginie Grimaldi ist mein erstes Buch der Autorin, ein weiteres liegt schon bereit. Das Cover weckt die Erwartungen auf eine sommerliche Wohlfühllektüre, was das Buch jedoch keineswegs ist. Es ist in viele kurze Kapitel aus der Vergangenheit und der Gegenwart unterteilt, immer abwechselnd aus der Sicht von Emma oder Agathe. Von klein auf haben die Schwestern die Sommerferien bei ihrer Großmutter Mima im Baskenland verbracht. Emma ist fünf Jahre älter als Agathe, sie hat sie von klein auf vor der gewalttätigen Mutter beschützt. Die alleinerziehende Mutter war permanent überfordert, ihr Geduldsfaden äußerst kurz, die Töchter wurden bei kleinsten „Vergehen“ von ihr verprügelt. Besonders Agathes Psyche leidet, sie ritzt sich, hat Essstörungen, später flüchtet sie sich in kurzlebige Affären. Eine Psychologin diagnostiziert Bipolare Störung. Emma ist stabiler, sie versucht, Agathe aus dem Fokus der Mutter zu nehmen und sie zu beschützen, was keine leichte Aufgabe für ein Kind bzw. eine Jugendliche ist. Als sie mit ihrem Mann und den beiden Töchtern ins Elsass zieht, bricht sie den Kontakt zu Agathe ab. „Ich wollte dich nicht im Stich lassen, ich wollte nur mich selbst retten.“ Fünf Jahre später, nach dem Tod der Großmutter bittet sie Agathe um einen gemeinsamen Urlaub in Mimas Haus, dem einzigen Ort, an dem sie als Kinder glücklich waren. Beim unvorhersehbaren Ende habe ich ein Tränchen verdrückt. Die Geschichte der beiden Schwestern ist tragisch und herzzerreißend und hat mich tief berührt. Wenn ihr erfahren möchtet, wie das Leben der Schwestern verlaufen ist, legt Taschentücher bereit. Einzig die unbeschwerten Sommer im Baskenland haben den beiden den Mut zum Weitermachen verliehen. Von mir eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne – ein halber Sternabzug wegen zu viel Tragik am Ende.

    3. Juli 2026

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Virginie Grimaldi

VIRGINIE GRIMALDI ist die erfolgreichste Romanautorin Frankreichs. In mehr als zwanzig Sprachen übersetzt, begeistert sie ihr Publikum mit Geschichten, die ganz dicht aus dem Leben gegriffen und mit Wärme, Humor und Wahrhaftigkeit erzählt sind. Virginie Grimaldi lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bordeaux.

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