
47 Follower
Erschreckend nah an der Realität
John Niven entwirft hier keine Dystopie, sondern ein Szenario, das erschreckend nah an der Realität entlangschrammt. Er erzählt von einem Mann, dem das Leben alles genommen hat – und der sich mit einer Liste in der Tasche aufmacht, eine letzte Entscheidung zu treffen. Was folgt, ist keine klassische Rachegeschichte. Vielmehr ist es ein stiller, verzweifelter Protest gegen ein System, das zu oft versagt. Die Figuren in diesem Roman sind brutal ehrlich gezeichnet: Von der gebrochenen Hauptfigur bis hin zu Nebencharakteren, bei denen einem das Blut in den Adern gefriert – weil man weiß, dass es solche Menschen wirklich gibt. Es geht um Machtmissbrauch, politische Verlogenheit, Gewalt und die Frage, was ein einzelner Mensch noch tun kann, wenn ihn alles verlassen hat. Niven schreibt direkt, ohne Schnickschnack – manchmal bitterböse, manchmal überraschend still und gefühlvoll. Genau dieser Wechsel macht das Buch so intensiv. Und obwohl es eine fiktive Geschichte ist, zeigt Die Fuck-it-Liste sehr klar, was in der echten Welt schiefläuft. Besonders in den USA, aber auch anderswo. Es geht um Probleme, die längst keine Zukunftsvision mehr sind – sondern oft schon bittere Realität.
31. Mai 2025
Erschreckend nah an der Realität
John Niven entwirft hier keine Dystopie, sondern ein Szenario, das erschreckend nah an der Realität entlangschrammt. Er erzählt von einem Mann, dem das Leben alles genommen hat – und der sich mit einer Liste in der Tasche aufmacht, eine letzte Entscheidung zu treffen. Was folgt, ist keine klassische Rachegeschichte. Vielmehr ist es ein stiller, verzweifelter Protest gegen ein System, das zu oft versagt. Die Figuren in diesem Roman sind brutal ehrlich gezeichnet: Von der gebrochenen Hauptfigur bis hin zu Nebencharakteren, bei denen einem das Blut in den Adern gefriert – weil man weiß, dass es solche Menschen wirklich gibt. Es geht um Machtmissbrauch, politische Verlogenheit, Gewalt und die Frage, was ein einzelner Mensch noch tun kann, wenn ihn alles verlassen hat. Niven schreibt direkt, ohne Schnickschnack – manchmal bitterböse, manchmal überraschend still und gefühlvoll. Genau dieser Wechsel macht das Buch so intensiv. Und obwohl es eine fiktive Geschichte ist, zeigt Die Fuck-it-Liste sehr klar, was in der echten Welt schiefläuft. Besonders in den USA, aber auch anderswo. Es geht um Probleme, die längst keine Zukunftsvision mehr sind – sondern oft schon bittere Realität.
31. Mai 2025






