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Fast hell

3,2(22)
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Über das Buch

Alles ist genauso passiert, soweit ich mich erinnere … Ihre Wege kreuzen sich schon, laufen nebeneinander, lange, bevor Alexander Osang beschließt, Uwes Geschichte aufzuschreiben. Und mit ihm aufbricht auf einem Schiff in die Vergangenheit. Die weißen Nächte über der Ostsee - sie sind fast hell, verheißungsvoll und trügerisch, so wie die Nachwendejahre, die beide geprägt haben. Doch während Uwe der Unbestimmte, Flirrende bleibt, während sich seine Geschichte im vagen Licht der Sommernächte auflöst, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist. Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt.

Editionen (3)

ISBN9783961053520
VerlagAufbau audio
Erscheinungsdatum18.01.21

Rezensionen & Bewertungen

22 Bewertungen

5 Rezensionen

3,2

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  • alinksi
    alinksi

    8 Follower

    2,0

    Nicht ganz so meins

    22. Apr. 2024

  • buchwoerter
    buchwoerter

    84 Follower

    2,0

    📖 "Fast hell" ist eine gefärbte Reise in die DDR-Vergangenheit, welches mich leider nicht so überzeugen konnte.

    • FAST HELL • Ein Buch über trügerische und gefärbte Erinnerungen. I N H A L T: Alles ist genauso passiert, soweit ich mich erinnere … Ihre Wege kreuzen sich schon, laufen nebeneinander, lange, bevor Alexander Osang beschließt, Uwes Geschichte aufzuschreiben. Und mit ihm aufbricht auf einem Schiff in die Vergangenheit. Die weißen Nächte über der Ostsee - sie sind fast hell, verheißungsvoll und trügerisch, so wie die Nachwendejahre, die beide geprägt haben. Doch während Uwe der Unbestimmte, Flirrende bleibt, während sich seine Geschichte im vagen Licht der Sommernächte auflöst, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist. Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt M E I N U N G: Erinnerungen geben einen subjektiven Blick auf das Leben. Sie bieten keine Wahrhaftigkeit. Der Roman "Fast hell" nimmt eine subjektive Erinnerung in den Blick. Alexander Osang erhält als Journalist den Auftrag einen Ostdeutschen und sein Leben zu porträtieren. Das Schicksal treibt Osang mit seinem Fast-Freund Uwe zusammen auf eine Fähre. Gemeinsam und getrennt schwelgen sie in Erinnerungen, erzählen über ihre Jugend und das Leben zur Zeit der DDR. Osang führt eine Art inneren Monolog: einzelne Gedankenfetzen, Erinnerungen und Gefühle ploppen nacheinander auf und werden beleuchtet. Diese Gedanken werden teils zerstreut und sehr lang beleuchtet, was mich nicht an allen Stellen überzeugen konnte. Lücken werden mit eigenen Interpretationen gefüllt und verfälscht. Einzig die Schiffsreise und die Unterhaltungen mit Uwe bilden den roten Faden des Romans. So richtig konnte mich Alexander Osangs Roman nicht überzeugen, vielleicht bin ich von der DDR-Thematik zu weit weg und kann einzelne Lücken nicht mit eigenen Ideen füllen. Vielleicht lag es auch an der Monolog-Form. Schade. 📖 "Fast hell" ist eine gefärbte Reise in die DDR-Vergangenheit, welches mich leider nicht so überzeugen konnte.

    📖 "Fast hell" ist eine gefärbte Reise in die DDR-Vergangenheit, welches mich leider nicht so überzeugen konnte.

    29. März 2023

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Alexander Osang

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Seit 1999 berichtet er als Reporter für den Spiegel, acht Jahre lang aus New York, und bis 2020 aus Tel Aviv. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Er lebt heute mit seiner Familie in Berlin.Sein Roman "Fast hell" (Aufbau Verlag, 2021), stand mehrere Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Sein Erzählungsband »Winterschwimmer« ist als Aufbau Taschenbuch lieferbar. Seit 30 Jahren erscheint sein essayistisches Werk im Ch. Links Verlag. Zuletzt erschien dort »Das letzte Einhorn. Menschen eines Jahrzehnts«.

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