Blick ins Buch

Romane

Alles, was wir sind

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Über das Buch

Es geht um Liebe. Es geht um uns. Der Kalte Krieg zieht auf, und Worte werden zu Waffen. Olga Iwinskaja, Geliebte des großen Boris Pasternak, wird verhaftet. In Moskau will man verhindern, dass Pasternaks Roman Doktor Shiwago erscheint, doch Olga hält an ihrer Liebe zu Boris fest. Zugleich will die CIA mit einer einzigartigen Waffe den Widerstand in der Sowjetunion wecken – mit Literatur, mit Doktor Shiwago. Für die Mission wird die junge Irina angeworben und von der Agentin Sally ausgebildet. Es beginnt eine gefährliche Hetzjagd auf ein Buch, das den Lauf der Welt verändern soll. Eine große Geschichte über geheime Heldinnen, die Kraft der Literatur und – die Liebe.

Editionen (3)

ISBN9783961050673
VerlagAufbau audio
Erscheinungsdatum08.11.19

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

5 Rezensionen

4,0

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  • leselina
    leselina

    150 Follower

    4,5

    Sehr spannend

    Das Buch Buch lag schon lange auf meinem SUB und nach dem lesen ist die lange Zeit überhaupt nicht berechtigt. ~ Historischer Roman ~ Amerika//Russland ~ Zwei geheime/ nicht-akzeptiere Liebesgeschichten ~ Das Revolutionäre Buch „Doktor Shiwago“ ~ Geheimdienst Zum Buch: Die Geschichte wechselt zwischen Osten und Westen und wird abwechselnd von den Protagonisten als auch von einer Beobachterin erzählt. Zunächst laufen die beiden Geschichten parallel zu einander, jedoch verknüpfen sich die beiden Erzählstränge im Verlauf des Buches immer mehr. Das Buch ist sehr spannend und dynamisch geschrieben, sodass ich es fast in einem Rutsch durch hatte. Da ich gar nicht zu viel verraten möchte, von mir eine absolute Leseempfehlung!

    Sehr spannend

    26. Sept. 2023

  • readingconny
    readingconny

    38 Follower

    4,0

    Lara Prescott erzählt gut recherchiert von der Entstehung und Verbreitung des Romans Dr. Shiwago. Dabei wechselt sie zwischen einer Perspektive des Ostens und des Westens. Im Osten erzählt Olga, die Geliebte des Autors Boris Pasternak. Es ist die Geschichte einer Liebe, die der Politik und der Gesellschaft trotzt. Eindringlich wird berichtet, wie Olga im Arbeitslager überlebt und welche Folgen der neue Roman ihres Liebhabers auch für ihre Familie hat. Im Westen erzählen die Stenotypistinnen - eine Gruppe von Frauen, die beim Geheimdienst in Washington in erster Linie als Schreibkräfte arbeiten. Die Wir-Perspektive (die man Romanen ja sehr selten findet) verdeutlicht, wie wenig diese Frauen wahrgenommen werden. Die männlichen Geheimdienstmitarbeiter können sie oft nicht mit Namen anreden und wissen gar nicht, wie gebildet diese Frauen sind. Zwei dieser Frauen berichten zusätzlich aus ihrer Perspektive. Da ist zum einen Irina, Tochter russischer Auswanderer, die vor allem eingestellt wurde, weil ihrem Vater die Ausreise verweigert wurde und er kurz darauf starb. Ihre Ausbilderin Sally hat im zweiten Weltkrieg als Spionin gearbeitet und möchte sich nicht damit abfinden, dass Männer ihr die Geheimdienstarbeit jetzt nicht mehr zutrauen. Auch im Westen wird eine verbotene Liebe eine Rolle spielen. Mir hat gut gefallen, dass der gesamte Roman nur aus der Sicht der Frauen erzählt wird. Die letzten Kapitel waren aber meiner Meinung nicht mehr so gut auserzählt. Sie wirkten auf mich wie ein Geschichtsbuch - nicht mehr wie ein Roman. Deshalb nur 4 von 5 Sternen.

    11. Sept. 2022

  • leseeckchen
    leseeckchen

    97 Follower

    5,0

    "Alles was wir sind" beschreibt zwei Liebesgeschichten inmitten des Kalten Krieges. Die eine spielt im "Osten" in der UdSSR und die andere im "Westen" in den USA. Verbunden werden diese durch den "Eisernen Vorhang" getrennten Geschichten durch Boris Pasternaks Roman "Doktor Shiwago" und dem Prozess der Veröffentlichung. Die Geschichten wechseln sich kapitelweise ab und sind jeweils mit "Osten" oder "Westen" und den dazugehörigen Jahreszahlen überschrieben, was dem Bezug zum Kalten Krieg zusätzlich aufbaut. Zwischendurch gibt es Kapitel aus der Sicht der Stenotypistinnen des amerikanischen Geheimdienstes. Diese Kapitel sind in der Wir-Perspektive geschrieben. Dieses Stilmittel zeigt sehr gut, was Stenotypistinnen alles mitbekamen und wie unsichtbar sie dabei für ihre Umgebung waren. "Alles was wir sind" ist eine wunderbare Mischung aus Liebes- und Spionageroman. Lara Prescott hat es geschafft eine mitreißende Fiktion mit historischen Begebenheiten zu verweben und daraus ist ein wirklich empfehlenswerter Roman geworden!

    1. Mai 2023

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lara Prescott

Lara Prescott, geboren 1981 in Pennsylvania, studierte als Stipendiatin am Michener Center for Writers. Ihre Geschichten erschienen in literarischen Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Alles, was wir sind ist ihr Debütroman, für den sie jahrelang in Russland, Europa und den Archiven der CIA recherchierte. Sie lebt in Austin, Texas.Mehr unter www.laraprescott.com

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