Blick ins Buch

Jugendbücher

Die verborgenen Bilder

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Über das Buch

Frieke entdeckt in ihrem Zimmer alte Zeichnungen – und damit eine Tür in die Vergangenheit. Als Friekes Familie zerbricht, flüchtet sie sich immer häufiger in die alten Bilder und in eine geheimnisvolle Freundschaft mit der rätselhaften Lisabeth. Doch deren Vergangenheit im Schatten des NS-Regimes wirft dunkle Fragen auf. Was verbirgt sich hinter den Zeichnungen? Zwischen Gegenwart und Vergangenheit muss Frieke herausfinden, wie viel Mut Wahrheit braucht – und ob sie Lisabeth retten kann.

Editionen (1)

ISBN9783960525530
VerlagVerlag Friedrich Oetinger GmbH
Erscheinungsdatum04.02.26
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

5 Bewertungen

1 Rezensionen

3,8

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  • connylife
    connylife

    68 Follower

    4,5

    Ein Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt.

    Inhalt: Friekes Welt bricht auseinander. Sie muss gemeinsam mit ihrer Mutter und Schwester umziehen. Ihr Vater hat sich von ihrer Mutter getrennt und lebt nun mit einem Mann zusammen. Frieke möchte das nicht, und sie kann sich auch nicht vorstellen, in der neuen Wohnung zu wohnen, die noch renoviert werden muss. Als die veraltete Tapete herunterkommt, werden Zeichnungen entdeckt. Frieke fühlt eine Verbindung zu diesen Zeichnungen, und als sie sie berührt, kann sie die Künstlerin in einer anderen Zeit entdecken. Dies ist nämlich auch ein Mädchen, doch sie lebt 100 Jahre vor Frieke... Schreibstil: Ich kam gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind alle liebevoll und richtig realistisch beschrieben, vor allem Frieke und ihre Gefühlswelt. Man weiß auch nicht 100 % am Anfang, wohin das Buch möchte, doch am Ende hat das Buch eine tolle Message. Es werden sehr wichtige Themen behandelt und mein Gefühl war, dass es auch kindgerecht (ab 10 Jahren) gut rübergebracht wurde. Protagonistin: Wie schon oben erwähnt, ist Friekes Gefühlsleben richtig gut beschrieben. Ich habe die Wut und die Enttäuschung richtig gefühlt. Ich fand es auch gut, dass ihre Zerrissenheit so gut dargestellt wurde. Für mich war sie eine tolle Protagonistin, auch wenn ich sie ein paar Mal schütteln wollte, um ihr klarzumachen, dass sie alles verlieren könnte. Fazit: Ein Buch, das in der jetzigen Zeit wieder mehr Bedeutung bekommen sollte. Es spricht Themen wie Rassismus, Schwulenfeindlichkeit und vieles mehr an, und dies kindgerecht. Für mich eine klare Leseempfehlung.

    Ein Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt.

    22. Feb. 2026

Autorin / Autor

Über Maja Ilisch

Maja Ilisch, geboren 1975, ist ausgebildete Fachbuchhändlerin. Nach Stationen in Buchhandel, Verlags- und Bibliothekswesen arbeitet sie nun als freie Autorin. Sie betreibt das Fantasy-Autor*innenforum Tintenzirkel.

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