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Sieben Jahre in Tibet - Mein Leben am Hofe des Dalai Lama

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Über das Buch

Im Frühjahr 1940 will der Forschungsreisende Heinrich Harrer nach Beendigung einer Nanga-Parbat-Expedition die Heimreise antreten. Er wird vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs überrascht, von den Alliierten aufgegriffen und in einem indischen Internierungslager festgehalten. 1944 glückt die Flucht, und gemeinsam mit seinem Freund Peter Aufschnaiter gelangt Harrer nach Tibet, dem geheimnisumwitterten Land auf dem Dach der Welt. Fremde sind in Tibet unerwünscht, und es bedarf einiger Bemühungen, bevor Harrer Einlaß in die »verbotene Stadt« Lhasa bekommt. Hier steigt er bald zum Lehrer und vertrauten Freund des Dalai Lama auf. Der Einmarsch der Chinesen 1950 beendet die Autonomie der Tibeter, und der Dalai Lama muß fliehen. Sieben Jahre in Tibet ist die Geschichte eines großen Abenteuers und einzigartiger Bericht eines Lebens, wie es kein anderer Europäer je erfahren hat.

Editionen (14)

ISBN9783960480280
VerlagRefinery
Erscheinungsdatum24.03.16
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

2 Rezensionen

4,3

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  • kapitelderzeiten
    kapitelderzeiten

    123 Follower

    5,0

    Den Buddhismus kennengelernt und den Dalai Lama und das auf eine unbeschreibliche Art und Weise

    📖✨ „Sieben Jahre in Tibet“ – eine Reise, die mehr ist als nur ein Abenteuer ✨📖 Manchmal stolpert man über ein Buch… und manchmal zieht es einen einfach hinein – so wie bei „Sieben Jahre in Tibet“ von Heinrich Harrer. Und ganz ehrlich: Dieses Buch hat mich nicht nur begleitet… es hat etwas in mir bewegt. 🌍💭 Der Impuls kam ganz unscheinbar – durch den Podcast His2Go. Ein kurzer Moment, ein Gedanke… und plötzlich saß ich da und war mittendrin in einer Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat. 🎧➡️📚 Schon der Einstieg ist packend: Ein Internierungslager in Indien, kurz nach dem Zweiter Weltkrieg. Und dann dieser unbändige Wille zur Freiheit. Harrers Fluchtversuche – mehrfach, verzweifelt, mutig – haben mich wirklich mitfiebern lassen. Man ist nicht nur Leser… man ist dabei. Schritt für Schritt. Atemzug für Atemzug. 🏃‍♂️💨 Und dann beginnt sie… diese unglaubliche Reise Richtung Tibet. Über unwegsame Pfade, durch eisige Höhen des Himalaya 🏔️ – immer mit dem Ziel vor Augen: Lhasa. Diese Reise ist nicht einfach nur ein Weg auf der Landkarte… sie ist ein Weg ins Unbekannte, ins Spirituelle, ins Menschliche. Was mich besonders berührt hat, war der tiefe Einblick in das Leben und den Glauben der Tibeter. Der Buddhismus wird hier nicht erklärt – er wird gelebt. 🙏 Diese Ruhe. Diese Klarheit. Diese tiefe Verbundenheit mit dem Leben… das hat mich ehrlich gesagt nachdenklich gemacht. Ich bin kein gläubiger Mensch – aber dieses Buch hat etwas in mir angestoßen. Etwas, das ich nicht ganz greifen kann… aber spüren. Und dann dieser Moment, der mich einfach nur sprachlos zurückgelassen hat: Die Begegnung mit dem jungen Dalai Lama. Ein 14-jähriger Junge… und doch schon eine so bedeutende Persönlichkeit. Zu wissen, dass es sich um denselben Dalai Lama handelt, der heute noch lebt – heute über 90 Jahre alt ist – und dass Harrer ihn damals kennenlernen durfte… das fühlt sich fast unwirklich an. 😳✨ Dieses Buch ist mehr als eine Abenteuergeschichte. Es ist eine Begegnung zwischen Kulturen. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und vielleicht auch zwischen uns selbst und dem, was wir oft vergessen: Menschlichkeit. ❤️ Denn wenn ich eines aus diesem Buch mitgenommen habe, dann das: Begegne jedem Menschen mit Offenheit und Güte. Du weißt nie, welchen Weg er gegangen ist… und ob sich eure Wege vielleicht irgendwann wieder kreuzen. 🌏 Für mich war dieses Buch ein echtes Erlebnis. Eine Reise, die mich nicht nur geografisch, sondern auch innerlich bewegt hat. Und ich merke schon jetzt: Diese Faszination für Berge, für Grenzerfahrungen, für Menschen wie Harrer… die wird bleiben. 🏔️🔥 👉 Also wirklich: Macht euch auf den Weg. Lest dieses Buch. Erlebt Tibet. Erlebt Geschichte. Und vielleicht… entdeckt ihr dabei auch ein kleines Stück von euch selbst. 💫

    31. März 2026

  • juliet.lima
    juliet.lima

    18 Follower

    3,5

    Viel Flucht, wenig 7 Jahre Tibet

    Ich war die erste Hälfte des Buches über sehr genervt, da es dort hauptsächlich um die Flucht und den Weg nach Tibet geht. Auch wenn es eine absolut beachtliche und bewundernswerte Reise war, um die ich den Autor absolut nicht beneide, fand ich’s doch recht langatmig. Vor allem bei den Titel hatte ich mir vorgestellt, dass ein größerer Teil des Buches Einblicke in das Leben am Hof des Dalai Lama gibt. Dies wurde dann im Verlauf zum Glück doch noch mehr. Alles in allem dennoch eine krasse Geschichte, Spannung ist auch dabei und ich habe auch einiges über Tibet, Kultur und Religion mitnehmen können.

    1. Mai 2025

Autorin / Autor

Über Heinrich Harrer

"Heinrich Harrer wurde am 6. Juli 1912 in Hüttenberg/Kärnten geboren. 1938 gehörte er zu der Seilschaft, die als Erste die Eiger-Nordwand durchstieg, was ihm die Teilnahme an der deutsch-österreichischen Nanga-Parbat-Expedition ermöglichte. Die Mitglieder der Expedition wurden vom Ausbruch des Zweiten Weltkrieges überrascht und von den Engländern in Indien interniert. Im April 1944 gelang Harrer die Flucht nach Tibet, wo er zum Freund, Lehrer und Fluchtbegleiter des jungen Dalai Lama wurde. Sein Erlebnisbericht Sieben Jahre in Tibet (1952) wurde viermillionenmal verkauft und in 48 Sprachen übersetzt. 1952 nach Europa zurückgekehrt, brach Harrer in der Folge zu gut zwei Dutzend schwierigen Forschungsexpeditionen auf, über die er Bücher schrieb und Dokumentarfilme drehte. Sieben Jahre in Tibet wurde 1996 Vorlage für eine Hollywood-Verfilmung, in der Brad Pitt Heinrich Harrer spielte."

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