Der Albtraum einer jeden Mutter: Die fünfjährige Anna ist aus der Schule verschwunden. Rechtsanwältin Julia ist außer sich vor Sorge. Wurde sie entführt? Ist sie tot? Sechs Tage und Nächte voller Angst, voller Selbstvorwürfe. Bis am siebten Tag der wahre Schrecken erst beginnt und Julia begreift, dass das wahre Ziel nicht ihre Tochter Anna ist, sondern sie selbst …
Ein super spannendes Buch mit einem unerwartetem Ende.
Leider kam die Auflösung etwas zu früh aber trotzdem absolut lesenswert mit Aussicht auf eine Fortsetzung?
30. Okt. 2024
4,0
Sehr gut
Ein super spannendes Buch mit einem unerwartetem Ende.
Leider kam die Auflösung etwas zu früh aber trotzdem absolut lesenswert mit Aussicht auf eine Fortsetzung?
Zusammengefasst
Julia ist eine erfolgreiche Anwältin, die weiss was sie möchte. Vor allem möchte sie nämlich eines; die Ehe mit ihrem noch Ehemann beenden. Wieso? Es fehlt ihr einfach der nötige Kick, sie will dem Alltastrott entfliehen. Doch was nun passiert, schmeisst ihr Leben so aus der Bahn, dass sie sich wieder nach ihrer langweiligen Ehe sehnt.
Durch einen Termin, der länger dauert als geplant kommt Julia zu spät bei der Schule an. Ein weiterer Zufall wollte, dass auch gerade an diesem Tag ihr Handyakku versagte und sie sich bei der Schule nicht melden konnte. Doch was könnte schon schlimmes passieren? Sie werden ihre Tochter bestimmt noch etwas länger betreuen… doch was nun geschieht, ist der Albtraum einer jeden Mutter.
Ihre Tochter ist verschwunden!
Noch die Lehrer an der Schule oder die anderen Eltern können sich daran erinner wo Anna hin ist. Niemand hat sie weggehen sehn oder kann sich bewusst daran erinnern, dass sie jemand abgeholt ist. Doch Tatsache ist; Anna ist weg und das Leben von Julia gerät ausser Kontrolle.
Sie quält sich mit Vorwürfen, kann nicht aufhören zu suchen und verzweifelt beinahe. Ihr Mann Brian ist bei der ganzen Sache leider auch keine grosse Hilfe. Anstatt sie zu unterstützen, nimmt er ihr übel, dass sie sich von ihm scheiden lassen wollte und lebt seinen Kummer im Alkohol aus. Noch schlimmer ist die Mutter von ihm, Edna mischt sich in alles ein und gibt Julia das Gefühl zu nicht fähig zu sein.
Das ganze wird noch durch die Presse verschlimmert, denn die stellen die Mutter als verantwortungsloses, untreues Biest dar. Kurz bevor Julia komplett durchdreht taucht von einer zur anderen Sekunde Anna einfach wieder auf!
Unversehrt und ohne jede Erinnerung an die letzten sechs Tage.
Doch wo war Anna?
Aus welchem Grund wurde sie gefangen gehalten und was steckt dahinter?
Was beginnt am siebten Tag?
Darüber Gedanken gemacht
***Achtung Spoiler***
Als ich das eigentliche Motiv beziehungsweise den Beweggrund vom Täter las, konnte ich ihm in ein-zwei Punkten leider zustimmen. Viele Mütter nehmen sich heute nicht mehr die nötige Zeit für ihre Kinder. Sie stecken in Jobs fest und lassen die Kids von Babysittern, Nannys und Co abholen. Wo man auch hin sieht, werden Kinder in Tagesschulen gesteckt und so oft wie möglich abgegeben.
Mir persönlich passt die „moderne“ Mutter nicht – man kann als Frau einfach nicht 100% im Job geben und dann auch noch das Kind erziehen. Man sollte sich Prioritäten setzen, wenn man sich für das Kind nicht zurück nehmen kann, sollte man sich das ganze vielleicht nochmal überlegen.
***Spoiler Ende***
Gefiel mir sehr
Was mir wirklich sehr gut gefiel, waren die Abschnitte, die aus der Sicht des Täters geschrieben wurden. Der Schreibstil war dabei sehr speziell aber doch passend und es war interessant zu erfahren, was in seinem Kopf so vor sich ging.
Julia ist ein Charakter in den man sich gut hineinversetzten kann, man leidet mir ihr und wünscht sich, dass sie doch noch ihre Tochter zurück bekommt. Ausserdem fand ich auch Edna als Charakter richtig stark, denn genau so wie sie dargestellt wurde, ging sie einem sofort auf den Keks und löste starke negative Gefühle aus. Was durchaus für den Schreibstil des Autoren spricht.
Weiter gefiel mir auch die Kapitel Eintelung an sich, es waren kurze Abschnitte die in Tage abgetrennt wurden. Man war immer mitten im Geschehen und ich konnte mit lesen fast nicht aufhören.
Gefiel mir nicht
Manchmal waren mir zu viele Sprichwörter in den einzelnen Abschnitten drin und auch die Gesamtlänge vom Buch hätte etwas gekürzt werden können ohne dem Inhalt zu schaden.
Was auch etwas Schade ist; gegen Ende wurde das Buch doch sehr hervorsehbar und konnte mich nicht mehr wirklich überraschen.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil konnte mich auf jeden Fall überzeugen und ich bin sehr gespannt zu erfahren wer hinter dem Pseudonym Alex Lake steckt! Das Cover gefällt mir sehr auch wenn es etwas trauriges an sich hat, finde ich durchaus, dass es einen in den Bann zieht!
Fazit
Ein toller Thriller mit einem guten Schreibstil und kurzweiligen Kapiteln. Vielleicht kein Buch, wenn man sich schwer mit entführten Kindern tut aber bietet durchaus Spannung und gute Charaktere. Wäre das Buch gegen Ende nicht so „einfach“ aufgelöst worden, hätte ich dem Buch auf jeden Fall noch einen Stern mehr gegeben, so sind es gute 3 von 5 Sternen.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)
15. Okt. 2022
3,0
Zusammengefasst
Julia ist eine erfolgreiche Anwältin, die weiss was sie möchte. Vor allem möchte sie nämlich eines; die Ehe mit ihrem noch Ehemann beenden. Wieso? Es fehlt ihr einfach der nötige Kick, sie will dem Alltastrott entfliehen. Doch was nun passiert, schmeisst ihr Leben so aus der Bahn, dass sie sich wieder nach ihrer langweiligen Ehe sehnt.
Durch einen Termin, der länger dauert als geplant kommt Julia zu spät bei der Schule an. Ein weiterer Zufall wollte, dass auch gerade an diesem Tag ihr Handyakku versagte und sie sich bei der Schule nicht melden konnte. Doch was könnte schon schlimmes passieren? Sie werden ihre Tochter bestimmt noch etwas länger betreuen… doch was nun geschieht, ist der Albtraum einer jeden Mutter.
Ihre Tochter ist verschwunden!
Noch die Lehrer an der Schule oder die anderen Eltern können sich daran erinner wo Anna hin ist. Niemand hat sie weggehen sehn oder kann sich bewusst daran erinnern, dass sie jemand abgeholt ist. Doch Tatsache ist; Anna ist weg und das Leben von Julia gerät ausser Kontrolle.
Sie quält sich mit Vorwürfen, kann nicht aufhören zu suchen und verzweifelt beinahe. Ihr Mann Brian ist bei der ganzen Sache leider auch keine grosse Hilfe. Anstatt sie zu unterstützen, nimmt er ihr übel, dass sie sich von ihm scheiden lassen wollte und lebt seinen Kummer im Alkohol aus. Noch schlimmer ist die Mutter von ihm, Edna mischt sich in alles ein und gibt Julia das Gefühl zu nicht fähig zu sein.
Das ganze wird noch durch die Presse verschlimmert, denn die stellen die Mutter als verantwortungsloses, untreues Biest dar. Kurz bevor Julia komplett durchdreht taucht von einer zur anderen Sekunde Anna einfach wieder auf!
Unversehrt und ohne jede Erinnerung an die letzten sechs Tage.
Doch wo war Anna?
Aus welchem Grund wurde sie gefangen gehalten und was steckt dahinter?
Was beginnt am siebten Tag?
Darüber Gedanken gemacht
***Achtung Spoiler***
Als ich das eigentliche Motiv beziehungsweise den Beweggrund vom Täter las, konnte ich ihm in ein-zwei Punkten leider zustimmen. Viele Mütter nehmen sich heute nicht mehr die nötige Zeit für ihre Kinder. Sie stecken in Jobs fest und lassen die Kids von Babysittern, Nannys und Co abholen. Wo man auch hin sieht, werden Kinder in Tagesschulen gesteckt und so oft wie möglich abgegeben.
Mir persönlich passt die „moderne“ Mutter nicht – man kann als Frau einfach nicht 100% im Job geben und dann auch noch das Kind erziehen. Man sollte sich Prioritäten setzen, wenn man sich für das Kind nicht zurück nehmen kann, sollte man sich das ganze vielleicht nochmal überlegen.
***Spoiler Ende***
Gefiel mir sehr
Was mir wirklich sehr gut gefiel, waren die Abschnitte, die aus der Sicht des Täters geschrieben wurden. Der Schreibstil war dabei sehr speziell aber doch passend und es war interessant zu erfahren, was in seinem Kopf so vor sich ging.
Julia ist ein Charakter in den man sich gut hineinversetzten kann, man leidet mir ihr und wünscht sich, dass sie doch noch ihre Tochter zurück bekommt. Ausserdem fand ich auch Edna als Charakter richtig stark, denn genau so wie sie dargestellt wurde, ging sie einem sofort auf den Keks und löste starke negative Gefühle aus. Was durchaus für den Schreibstil des Autoren spricht.
Weiter gefiel mir auch die Kapitel Eintelung an sich, es waren kurze Abschnitte die in Tage abgetrennt wurden. Man war immer mitten im Geschehen und ich konnte mit lesen fast nicht aufhören.
Gefiel mir nicht
Manchmal waren mir zu viele Sprichwörter in den einzelnen Abschnitten drin und auch die Gesamtlänge vom Buch hätte etwas gekürzt werden können ohne dem Inhalt zu schaden.
Was auch etwas Schade ist; gegen Ende wurde das Buch doch sehr hervorsehbar und konnte mich nicht mehr wirklich überraschen.
Schreibstil & Cover
Der Schreibstil konnte mich auf jeden Fall überzeugen und ich bin sehr gespannt zu erfahren wer hinter dem Pseudonym Alex Lake steckt! Das Cover gefällt mir sehr auch wenn es etwas trauriges an sich hat, finde ich durchaus, dass es einen in den Bann zieht!
Fazit
Ein toller Thriller mit einem guten Schreibstil und kurzweiligen Kapiteln. Vielleicht kein Buch, wenn man sich schwer mit entführten Kindern tut aber bietet durchaus Spannung und gute Charaktere. Wäre das Buch gegen Ende nicht so „einfach“ aufgelöst worden, hätte ich dem Buch auf jeden Fall noch einen Stern mehr gegeben, so sind es gute 3 von 5 Sternen.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥ (3/5)
Schreibstil ♥♥♥ (3/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)
Die Hälfte des Buches war ich einfach nur gelangweilt und vor allem genervt! Anna nölt nur rum, brian ist ein farbloses Muttersöhnchen und Edna das Schwiegermonster.
Ab der Hälfte etwa fängt es dann mal ein wenig an spannend zu werden, aber auch nur deshalb gab es drei Sterne von mir.
21. Sept. 2022
3,0
Die Hälfte des Buches war ich einfach nur gelangweilt und vor allem genervt! Anna nölt nur rum, brian ist ein farbloses Muttersöhnchen und Edna das Schwiegermonster.
Ab der Hälfte etwa fängt es dann mal ein wenig an spannend zu werden, aber auch nur deshalb gab es drei Sterne von mir.
21. Sept. 2022
3 von 5 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Alex Lake
Alex Lake ist das Pseudonym eines in den 70er Jahren im Nordwesten von England geborenen Autor, der nun in den USA lebt. Sein erster Roman „Es beginnt am siebten Tag“ war bei Erscheinen eine E-Book-Sensation und in den Top 10 der Sunday-Times-Bestsellerliste.