Blick ins Buch

Thriller

Der letzte Befehl.

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Über das Buch

Der Einsatzbefehl für Militärpolizist Jack Reacher ist eindeutig: Er soll verdeckt und ohne offizielle Unterstützung den Mord an einer jungen Frau aufklären – und anschließend, falls nötig, seine Ergebnisse vertuschen! Denn der Hauptverdächtige ist ein hoch dekorierter Offizier, der gerade von einer geheimen Mission zurückgekehrt ist – und er ist der Sohn eines Senators. Doch was Reacher entdeckt, lässt ihn an der Rechtmäßigkeit seines Auftrags zweifeln …

Editionen (5)

ISBN9783956391491
VerlagAudio Media
Erscheinungsdatum19.06.17

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

1 Rezensionen

4,0

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  • 4,0

    Dies ist mein erstes Buch von Lee Child und aus der Jack Reacher Reihe und mir hat es durchaus Spaß gemacht, Reacher zu begleiten. Zunächst zum Schreibstil. Anfangs bin ich leider ein wenig schwierig in die Geschichte hineingekommen. Die Sätze waren sehr kurz, knapp und sehr analytisch. Kaum Beschreibungen, Gefühle, etc., aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, sind die Seiten nur so verflogen. Reacher passt sehr gut zum Schreibstil. Er spricht nicht viel, ist sehr kopfgesteuert analytisch und folgt seinem Gewissen. Nicht alle seine Handlungen konnte ich nachvollziehen, aber ich mag seine körperliche und geistige Überlegenheit. Er hat mich teils ein wenig an Sherlock Holmes, Monk, etc. erinnert, die sehr auf alle Details achten. Auch der Sheriff, der zweite Militärpolizist und die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet, aber wirklich emotional wurde es nie. Alles blieb sehr sachlich und distanziert. Das finde ich ein wenig schade, aber passt auch sehr zum Buch. Die Handlung war überwiegend sehr spannend, interessant und hat neugierig auf mehr gemacht, aber nicht nur wusste man quasi schon, wer es war, sondern auch das Ende wurde in den letzten 70 Seiten künstlich in die Länge gezogen. Ich hatte mir einen riesigen Knall erwartet, aber die gefährlichen Situationen wurden als halb so wild dargestellt, schnell abgehandelt und die Erkenntnisse konnte ich mir auch nach 3/4 zusammenreimen. Die Atmosphäre und das Setting hat der Autor sehr gut dargestellt und geschrieben. Die Verschlafenheit des Örtchens, die Anspannung und Aggression, die Einsam- und Ausweglosigkeit. Mir haben sich teils die Nackenhaare aufgestellt. Das erstaunt mich ein wenig, weil er nicht viele Worte verwendet und auf übermäßige Gefühle und Emotionen verzichtet. Insgesamt ein toller Protagonist, aber auf jeden Fall Luft nach oben. Ich hatte durchaus Spaß, ganz besonders die Kampfszenen waren richtig gut, aber ich kann dem Buch leider nur 3,5-4/5 Sterne geben.

    14. Sept. 2022

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