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"... Aber Herz, Kopf und Augen waren jetzt voller Licht und Farbe. Und Mut und Wärme. Aber das sehen nur die, die im Land hinter der Sonne waren." Diese berührende Geschichte über Anton, einen Jungen, der durch einen Unfall irreversible Schäden, insbesondere am Sprachzenteum, davontrug, hallte bei mir lange nach. Als Mensch richtig, aber einfach zur falschen Zeit geboren zu sein, war ein großes Problem. Wobei es "ist" vielleicht besser trifft. Ich hatte beim Lesen mehrmals Tränen in den Augen und saß kopfschüttelnd vor den Seiten. Ich kann nicht verstehen, warum irgendein Leben mehr oder weniger wert sein sollte, als ein anderes. Anton ist ein starker, liebevoller und sehr kluger Junge. Es bricht mir das Herz, dass Menschen, die eine Behinderung haben oder "anders" sind, sich mit Ausgrenzungen, physischer Gewalt und dem psychischen Leid konfrontiert sehen mussten/müssen. Umso schöner war es, zu lesen, dass es eben auch Personen gibt, die den Menschen "dahinter" sehen, wertschätzen und lieben. Die Sprache ist jugendlich und leicht verständlich; sie passt gut zu dem Alter, in dem Anton nunmal ist. Das geschriebene Stottern hat zwar gut gepasst und macht dem Leser Antons Problem nahbarer. Teilweise störte es für mich etwas zu sehr den Lesefluss, was aber irgendwie auch gut war. Zwar als Jugendbuch vermarktet, kann es meiner Ansicht nach von jeder Altersgruppe gelesen und vor allem verstanden werden. Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen :)

4. Juni 2026
"... Aber Herz, Kopf und Augen waren jetzt voller Licht und Farbe. Und Mut und Wärme. Aber das sehen nur die, die im Land hinter der Sonne waren." Diese berührende Geschichte über Anton, einen Jungen, der durch einen Unfall irreversible Schäden, insbesondere am Sprachzenteum, davontrug, hallte bei mir lange nach. Als Mensch richtig, aber einfach zur falschen Zeit geboren zu sein, war ein großes Problem. Wobei es "ist" vielleicht besser trifft. Ich hatte beim Lesen mehrmals Tränen in den Augen und saß kopfschüttelnd vor den Seiten. Ich kann nicht verstehen, warum irgendein Leben mehr oder weniger wert sein sollte, als ein anderes. Anton ist ein starker, liebevoller und sehr kluger Junge. Es bricht mir das Herz, dass Menschen, die eine Behinderung haben oder "anders" sind, sich mit Ausgrenzungen, physischer Gewalt und dem psychischen Leid konfrontiert sehen mussten/müssen. Umso schöner war es, zu lesen, dass es eben auch Personen gibt, die den Menschen "dahinter" sehen, wertschätzen und lieben. Die Sprache ist jugendlich und leicht verständlich; sie passt gut zu dem Alter, in dem Anton nunmal ist. Das geschriebene Stottern hat zwar gut gepasst und macht dem Leser Antons Problem nahbarer. Teilweise störte es für mich etwas zu sehr den Lesefluss, was aber irgendwie auch gut war. Zwar als Jugendbuch vermarktet, kann es meiner Ansicht nach von jeder Altersgruppe gelesen und vor allem verstanden werden. Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen :)
4. Juni 2026








