Algorithmus des Teufels
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
In München am 10. Januar 1958 geboren. Schule bis zur Mittleren Reife, danach acht Jahre Polizeidienst, zuletzt von 1979 bis 1983 im Bayerischen Landeskriminalamt. Abitur am Münchner Abendgymnasium, danach Jurastudium in München. 1990 Promotion (Dr. jur.) in München. 1992 Zweites Juristisches Staatsexamen. Von 1992 bis 1993 Assistent an der LMU München. Von 1993 bis 2021 im Bayerischen Wissenschaftsministerium tätig. Seit März 2022 im Ruhestand und seit November 2021 Autor von Kriminalromanen. Seit 2023 Mitglied im SYNDIKAT e.V. 1988 Bayerischer Förderpreis für Literatur 1996 Stipendium Casa Baldi
Beiträge
Interessantes Thema
Das Thema ist echt interessant, nur die Umsetzung im Thriller finde ich zu mau. Mir war das ganze Buch etwas langweilig, verworren und das Ende „Aus“. Also das Ende dann plötzlich so komplett Ende, nichts mehr zum abrunden danach. Bei den ganzen Personen für mich manchmal schwierig den Überblick zu behalten, wer gerade erzählt bzw. etwas erlebt. Auch das Buch selbst wirkt gar nicht sehr professionell. Zeit hat es vertrieben…. Klappentext klang spannender. Am Ende alles Geschmackssache und lieber selbst entscheiden und vielleicht überrascht sein, weil mega gefällt.
Spannend, erschreckend realistisch und absolut fesselnd!
Der Teufel steckt im Code und niemand ist sicher Schon nach den ersten Seiten war ich völlig im Sog der Geschichte. Der Schreibstil von Georg Brun ist flüssig, atmosphärisch und zugleich erschreckend realistisch. Das Thema künstliche Intelligenz und Manipulation wirkt dabei so greifbar, dass man sich fast unwohl fühlt. Der Gedanke, dass ein Chatbot jemanden in den Selbstmord oder Mord treiben könnte, lässt einen wirklich nicht kalt und beschäftigt noch lange nach dem Lesen. Die Charaktere sind abwechslungsreich und glaubwürdig. Emil hat mir sehr leidgetan, als Lockvogel in einer gefährlichen Spirale gefangen, zwischen Schuld und Verzweiflung. Jennifer und Vanessa bringen als Ermittlerinnen eine starke Portion Frauenpower mit, August ist für mich der typische alteingesessener Cop, während Griebl und ihr Nackenschläger einfach zum Augenrollen unsympathisch sind (was sie perfekt für ihre Rollen macht!). Besonders gelungen fand ich den Aufbau des Buches: die Perspektivwechsel, die Rückblenden und die Verknüpfung der scheinbar unabhängigen Fälle, ein Selbstmord, ein Mord in einer Tiefgarage, eine Spur ins Internet, alles greift am Ende erschreckend logisch ineinander. Die Spannung steigert sich Kapitel für Kapitel, bis sie im letzten Drittel regelrecht explodiert. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen! Das Thema KI, Verantwortung und menschliche Abgründe ist hochaktuell und macht nachdenklich. Wie weit dürfen wir der Technik vertrauen? Und was passiert, wenn sie uns irgendwann überholt? Fazit: Ein Thriller, der erschreckt, fasziniert und fesselt, und der zeigt, dass das wahre Grauen nicht in Monstern, sondern in Algorithmen steckt. „Algorithmus des Teufels“ ist spannend, intelligent konstruiert und regt zum Nachdenken an und ich bin sehr gespannt, was Georg Brun als Nächstes schreibt.
Durchgehend spannend und unterhaltsam
Das Buch hat mich positiv überrascht, da ich eigentlich keine Krimis lese (Rezensionsexemplar). Das Tempo und die Spannung waren von der ersten Sekunde an hoch und haben mich an Krimis aus dem Fernsehen erinnert. Die verschiedenen Handlungsstränge liefen erst parallel, dann schließlich zusammen. Der Erzählstil war prägnant und ohne viel Drumherum. Man konnte sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und mit den Charakteren mitfiebern. Anfangs waren die vielen verschiedenen Charaktere etwas verwirrend, aber dank des Glossars konnte man sich gut orientieren. Wer ein spannende Buch mit aktuellen Themen, interessanten Charakteren und viel Spannung sucht, ist hier gut aufgehoben.
Traue niemandem, dem du nicht gegenüberstehen kannst!
Ein Suizid am Bodensee und ein brutaler Mord in München, zwei Fälle, die nichts verbindet. Oder etwa doch? Jennifer Häfele von der Kripo Kempten, die vom Bruder des Selbstmörders auf Ungereimtheiten hingewiesen wird, stößt bei ihren Ermittlungen auf eine Datingplattform, genau auf dieser war auch das Mordopfer in München unterwegs. So trifft Jennifer auf ihren Münchener Kollegen August Wutz, für den es sein letzter Fall sein dürfte, als sie das LKA einschalten, um den Ursprung der Plattform zu finden. Als sie immer tiefer in die Weiten des Internets bohren, stoßen sie auf eine unheimliche Bedrohung… Der Autor Georg Brun führt uns in diesem Roman wirklich eindrucksvoll die Gefahr vor, die uns durch die immer weiter entwickelte und eingesetzte KI drohen kann. Was im Moment noch wie Utopie erscheint, könnte leider schon morgen brutale Realität sein. Bei den Protagonisten hat mich besonders die Figur des Bruders des Toten vom Bodensee gefesselt: Auf der Suche nach dem, der seinen Bruder in den Selbstmord getrieben hat, gerät er selbst in eine Falle. Doch wenn du am Ende denkst, jetzt ist alles geklärt und alles wird gut, wird der aufmerksame Leser mitbekommen, dass die Gefahr weiterhin lauert…
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
In München am 10. Januar 1958 geboren. Schule bis zur Mittleren Reife, danach acht Jahre Polizeidienst, zuletzt von 1979 bis 1983 im Bayerischen Landeskriminalamt. Abitur am Münchner Abendgymnasium, danach Jurastudium in München. 1990 Promotion (Dr. jur.) in München. 1992 Zweites Juristisches Staatsexamen. Von 1992 bis 1993 Assistent an der LMU München. Von 1993 bis 2021 im Bayerischen Wissenschaftsministerium tätig. Seit März 2022 im Ruhestand und seit November 2021 Autor von Kriminalromanen. Seit 2023 Mitglied im SYNDIKAT e.V. 1988 Bayerischer Förderpreis für Literatur 1996 Stipendium Casa Baldi
Beiträge
Interessantes Thema
Das Thema ist echt interessant, nur die Umsetzung im Thriller finde ich zu mau. Mir war das ganze Buch etwas langweilig, verworren und das Ende „Aus“. Also das Ende dann plötzlich so komplett Ende, nichts mehr zum abrunden danach. Bei den ganzen Personen für mich manchmal schwierig den Überblick zu behalten, wer gerade erzählt bzw. etwas erlebt. Auch das Buch selbst wirkt gar nicht sehr professionell. Zeit hat es vertrieben…. Klappentext klang spannender. Am Ende alles Geschmackssache und lieber selbst entscheiden und vielleicht überrascht sein, weil mega gefällt.
Spannend, erschreckend realistisch und absolut fesselnd!
Der Teufel steckt im Code und niemand ist sicher Schon nach den ersten Seiten war ich völlig im Sog der Geschichte. Der Schreibstil von Georg Brun ist flüssig, atmosphärisch und zugleich erschreckend realistisch. Das Thema künstliche Intelligenz und Manipulation wirkt dabei so greifbar, dass man sich fast unwohl fühlt. Der Gedanke, dass ein Chatbot jemanden in den Selbstmord oder Mord treiben könnte, lässt einen wirklich nicht kalt und beschäftigt noch lange nach dem Lesen. Die Charaktere sind abwechslungsreich und glaubwürdig. Emil hat mir sehr leidgetan, als Lockvogel in einer gefährlichen Spirale gefangen, zwischen Schuld und Verzweiflung. Jennifer und Vanessa bringen als Ermittlerinnen eine starke Portion Frauenpower mit, August ist für mich der typische alteingesessener Cop, während Griebl und ihr Nackenschläger einfach zum Augenrollen unsympathisch sind (was sie perfekt für ihre Rollen macht!). Besonders gelungen fand ich den Aufbau des Buches: die Perspektivwechsel, die Rückblenden und die Verknüpfung der scheinbar unabhängigen Fälle, ein Selbstmord, ein Mord in einer Tiefgarage, eine Spur ins Internet, alles greift am Ende erschreckend logisch ineinander. Die Spannung steigert sich Kapitel für Kapitel, bis sie im letzten Drittel regelrecht explodiert. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen! Das Thema KI, Verantwortung und menschliche Abgründe ist hochaktuell und macht nachdenklich. Wie weit dürfen wir der Technik vertrauen? Und was passiert, wenn sie uns irgendwann überholt? Fazit: Ein Thriller, der erschreckt, fasziniert und fesselt, und der zeigt, dass das wahre Grauen nicht in Monstern, sondern in Algorithmen steckt. „Algorithmus des Teufels“ ist spannend, intelligent konstruiert und regt zum Nachdenken an und ich bin sehr gespannt, was Georg Brun als Nächstes schreibt.
Durchgehend spannend und unterhaltsam
Das Buch hat mich positiv überrascht, da ich eigentlich keine Krimis lese (Rezensionsexemplar). Das Tempo und die Spannung waren von der ersten Sekunde an hoch und haben mich an Krimis aus dem Fernsehen erinnert. Die verschiedenen Handlungsstränge liefen erst parallel, dann schließlich zusammen. Der Erzählstil war prägnant und ohne viel Drumherum. Man konnte sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und mit den Charakteren mitfiebern. Anfangs waren die vielen verschiedenen Charaktere etwas verwirrend, aber dank des Glossars konnte man sich gut orientieren. Wer ein spannende Buch mit aktuellen Themen, interessanten Charakteren und viel Spannung sucht, ist hier gut aufgehoben.
Traue niemandem, dem du nicht gegenüberstehen kannst!
Ein Suizid am Bodensee und ein brutaler Mord in München, zwei Fälle, die nichts verbindet. Oder etwa doch? Jennifer Häfele von der Kripo Kempten, die vom Bruder des Selbstmörders auf Ungereimtheiten hingewiesen wird, stößt bei ihren Ermittlungen auf eine Datingplattform, genau auf dieser war auch das Mordopfer in München unterwegs. So trifft Jennifer auf ihren Münchener Kollegen August Wutz, für den es sein letzter Fall sein dürfte, als sie das LKA einschalten, um den Ursprung der Plattform zu finden. Als sie immer tiefer in die Weiten des Internets bohren, stoßen sie auf eine unheimliche Bedrohung… Der Autor Georg Brun führt uns in diesem Roman wirklich eindrucksvoll die Gefahr vor, die uns durch die immer weiter entwickelte und eingesetzte KI drohen kann. Was im Moment noch wie Utopie erscheint, könnte leider schon morgen brutale Realität sein. Bei den Protagonisten hat mich besonders die Figur des Bruders des Toten vom Bodensee gefesselt: Auf der Suche nach dem, der seinen Bruder in den Selbstmord getrieben hat, gerät er selbst in eine Falle. Doch wenn du am Ende denkst, jetzt ist alles geklärt und alles wird gut, wird der aufmerksame Leser mitbekommen, dass die Gefahr weiterhin lauert…








