BKA-Rechtsmediziner Dr. Fred Abel arbeitet unter Hochdruck an einem neuen großen Fall: Ein winziger Einstich in der Kniekehle eines Toten verrät ihm, dass einer der gefährlichsten Killer der letzten Zeit weiterhin sein Unwesen treibt. Doch bevor Abel ihn stoppen kann, wird er in heikler Mission nach Transnistrien geschickt, wo er zwei fast vollständig zersetzte Mordopfer identifizieren soll. Während Abel in ein politisches Komplott gerät, kämpft in einem Keller in Deutschland das jüngste Opfer des Killers um sein Leben.
Das Buch ist sehr authentisch geschrieben mit vielen grausigen Details. Man merkt, dass Michael Tsokos vom Fach ist.
Mich hat es auch nicht groß gestört, dass es drei Fälle gibt, die zu lösen sind. Der Hauptfall mit der Autopsie in Transnistrien nimmt die Mehrheit des Buches ein.
Bei den anderen Fällen weiß man schon relativ schnell, wie sie ausgehen. Dort gibt es keine spannenden Wendungen.
12. März 2026
4,0
Das Buch ist sehr authentisch geschrieben mit vielen grausigen Details. Man merkt, dass Michael Tsokos vom Fach ist.
Mich hat es auch nicht groß gestört, dass es drei Fälle gibt, die zu lösen sind. Der Hauptfall mit der Autopsie in Transnistrien nimmt die Mehrheit des Buches ein.
Bei den anderen Fällen weiß man schon relativ schnell, wie sie ausgehen. Dort gibt es keine spannenden Wendungen.
Ich glaube, wenn Michael Tsokos ein Buch schreibt, dann kann es nur genial werden. So ist es auch bei "Zersetzt", den zweiten Band der "Fred Abel"-Reihe.
Diesesmal bekommt es Abel gleich mit einer Menge verschiedener Fälle zu tun, die er alle gleichzeitig am lösen ist.
Was mich am meisten an dieser Reihe fasziniert ist, dass es sich um True Crime Fälle handelt, die der Rechtsmediziner und Autor Michael Tsokos so erlebt hat. Das zeigt mal wieder, zu was Menschen in Wirklichkeit alles fähig sind🤔
Auch der zweite Teil ist wieder spannend von vorne bis hinten. Die Fälle sind brutal und krank, was mir persönlich sehr gefällt😁 Ich hoffe das klingt jetzt nicht falsch😂
Wir lesen es aus der Sicht von 3 Personen, einmal Fred Abel, einmal von einem Fall für 4 Jahren und einmal aus der Sicht eines der Opfer von jetzt. Die Kapitel sind dazu kurz gehalten und die Schreibweise ist einfach faszinierend, wodurch man einen sehr schnellen Lesefluss hat. Eigentlich ist das Buch in Null Komma nichts durch😁
Ich finde es auch spannend zu lesen, wie detailgetreu Herr Tsokos die Rechtsmedizinischen Schritte erklärt.
Ich kann nur sagen: Auch der zweite Band ist einfach genial und bekommt eine ganz klare Leseempfehlung von mir 😁
5. Juni 2025
5,0
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Ich glaube, wenn Michael Tsokos ein Buch schreibt, dann kann es nur genial werden. So ist es auch bei "Zersetzt", den zweiten Band der "Fred Abel"-Reihe.
Diesesmal bekommt es Abel gleich mit einer Menge verschiedener Fälle zu tun, die er alle gleichzeitig am lösen ist.
Was mich am meisten an dieser Reihe fasziniert ist, dass es sich um True Crime Fälle handelt, die der Rechtsmediziner und Autor Michael Tsokos so erlebt hat. Das zeigt mal wieder, zu was Menschen in Wirklichkeit alles fähig sind🤔
Auch der zweite Teil ist wieder spannend von vorne bis hinten. Die Fälle sind brutal und krank, was mir persönlich sehr gefällt😁 Ich hoffe das klingt jetzt nicht falsch😂
Wir lesen es aus der Sicht von 3 Personen, einmal Fred Abel, einmal von einem Fall für 4 Jahren und einmal aus der Sicht eines der Opfer von jetzt. Die Kapitel sind dazu kurz gehalten und die Schreibweise ist einfach faszinierend, wodurch man einen sehr schnellen Lesefluss hat. Eigentlich ist das Buch in Null Komma nichts durch😁
Ich finde es auch spannend zu lesen, wie detailgetreu Herr Tsokos die Rechtsmedizinischen Schritte erklärt.
Ich kann nur sagen: Auch der zweite Band ist einfach genial und bekommt eine ganz klare Leseempfehlung von mir 😁
Nach viel zu langer Zeit habe ich endlich mit der Z-Reihe von Michael Tsokos weitergemacht. „Zerschunden“, der erste Band der Reihe, hatte mich damals absolut begeistern können, weshalb ich nun endlich weiterlesen wollte und was soll ich sagen: Es war nicht dasselbe Erlebnis wie beim ersten Band 😅
Der Fall – oder besser gesagt: die Fälle – waren durchweg wirklich sehr spannend. Allerdings habe ich mich persönlich gefragt, warum in einem Band gleich drei Fälle behandelt werden. Vielleicht ergibt das mit den kommenden Teilen noch mehr Sinn 😅 Ich weiß es zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
Sobald es aber um die Fälle ging, war ich sehr gefesselt. Drumherum hat sich Tsokos meiner Meinung nach jedoch ziemlich stark in einer Art Geschichtsstunde zu ehemaligen Sowjetstaaten und Transnistrien verzettelt. Da habe ich zum Teil wirklich abgeschaltet 😴 Es war außerordentlich gut recherchiert, aber einfach zu viel, zu komplex und meiner Meinung nach unpassend für einen Thriller – und das sage ich als jemand, die Geschichte studiert hat 😴
Der Schreibstil ist zudem unfassbar niveauvoll, und man muss erst einmal hineinkommen. Man merkt einfach, dass Tsokos ein unfassbar intelligenter Mensch ist (ich finde ihn persönlich sehr spannend und verfolge ihn auf Instagram und YouTube) 😄 Ich kann mir vorstellen, dass nicht jede Person einen so elaborierten Schreibstil mag. Sobald die „Geschichtsstunde“ jedoch beendet war, kam ich wieder sehr zügig durch die Seiten 😄
Das wurde auch durch die kurzen, schnellen Kapitel sowie die Perspektivwechsel unterstützt, die ich besonders spannend fand.
Ein paar „Aufreger“ hatte ich aber dennoch:
‼️Vorsicht, potenzielle Spoiler‼️
- Warum muss die mehrfache Vergewaltigung einer Frau so detailliert beschrieben werden? Ich finde, selbst in Thrillern ist das wirklich nicht notwendig. Zumal sich Triggerwarnungen hier noch immer nicht etabliert haben.
- Dr. Abel – ich kann dich echt gut leiden, aber benutz doch bitte dein scheiß Handy!!! Du wirst verfolgt? Neeee, lieber Akku sparen… Niemand erwartet, dass du stundenlang telefonierst! Ahhh, das hat mich aufgeregt.
- Dr. Abel kommt in ein heißes Pflaster in Transnistrien und hat keinen Personenschutz oder irgendeine Form von Begleitung? Im echten Fall (laut den Erklärungen von Herrn Tsokos) hatte er Begleitung. Das wirkte zum Teil einfach etwas fremdartig 😅😅
‼️Spoiler Ende‼️
So, das musste mal raus 😄 An sich wurde es, gerade ab der Mitte, immer besser, und ich werde die weiteren Teile trotzdem lesen – in der Hoffnung, ein bisschen weniger „Lernstunde“ zu erleben 🙇🏼♂️
29. Apr. 2026
3,5
Eine intensive Geschichtsstunde 😅
Nach viel zu langer Zeit habe ich endlich mit der Z-Reihe von Michael Tsokos weitergemacht. „Zerschunden“, der erste Band der Reihe, hatte mich damals absolut begeistern können, weshalb ich nun endlich weiterlesen wollte und was soll ich sagen: Es war nicht dasselbe Erlebnis wie beim ersten Band 😅
Der Fall – oder besser gesagt: die Fälle – waren durchweg wirklich sehr spannend. Allerdings habe ich mich persönlich gefragt, warum in einem Band gleich drei Fälle behandelt werden. Vielleicht ergibt das mit den kommenden Teilen noch mehr Sinn 😅 Ich weiß es zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
Sobald es aber um die Fälle ging, war ich sehr gefesselt. Drumherum hat sich Tsokos meiner Meinung nach jedoch ziemlich stark in einer Art Geschichtsstunde zu ehemaligen Sowjetstaaten und Transnistrien verzettelt. Da habe ich zum Teil wirklich abgeschaltet 😴 Es war außerordentlich gut recherchiert, aber einfach zu viel, zu komplex und meiner Meinung nach unpassend für einen Thriller – und das sage ich als jemand, die Geschichte studiert hat 😴
Der Schreibstil ist zudem unfassbar niveauvoll, und man muss erst einmal hineinkommen. Man merkt einfach, dass Tsokos ein unfassbar intelligenter Mensch ist (ich finde ihn persönlich sehr spannend und verfolge ihn auf Instagram und YouTube) 😄 Ich kann mir vorstellen, dass nicht jede Person einen so elaborierten Schreibstil mag. Sobald die „Geschichtsstunde“ jedoch beendet war, kam ich wieder sehr zügig durch die Seiten 😄
Das wurde auch durch die kurzen, schnellen Kapitel sowie die Perspektivwechsel unterstützt, die ich besonders spannend fand.
Ein paar „Aufreger“ hatte ich aber dennoch:
‼️Vorsicht, potenzielle Spoiler‼️
- Warum muss die mehrfache Vergewaltigung einer Frau so detailliert beschrieben werden? Ich finde, selbst in Thrillern ist das wirklich nicht notwendig. Zumal sich Triggerwarnungen hier noch immer nicht etabliert haben.
- Dr. Abel – ich kann dich echt gut leiden, aber benutz doch bitte dein scheiß Handy!!! Du wirst verfolgt? Neeee, lieber Akku sparen… Niemand erwartet, dass du stundenlang telefonierst! Ahhh, das hat mich aufgeregt.
- Dr. Abel kommt in ein heißes Pflaster in Transnistrien und hat keinen Personenschutz oder irgendeine Form von Begleitung? Im echten Fall (laut den Erklärungen von Herrn Tsokos) hatte er Begleitung. Das wirkte zum Teil einfach etwas fremdartig 😅😅
‼️Spoiler Ende‼️
So, das musste mal raus 😄 An sich wurde es, gerade ab der Mitte, immer besser, und ich werde die weiteren Teile trotzdem lesen – in der Hoffnung, ein bisschen weniger „Lernstunde“ zu erleben 🙇🏼♂️
Extremdelikte trifft es doch sehr, die Folterung der beiden ist echt schwer erträglich 🫣
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Autorin / Autor
Über Michael Tsokos
Michael Tsokos, geboren 1967 in Kiel, ist Professor für Rechtsmedizin an der Berliner Charité. Seit 2016 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Seit 2014 ist er zudem Ärztlicher Leiter der ersten Berliner Gewaltschutzambulanz in Berlin-Moabit. Er ist der bekannteste deutsche Rechtsmediziner und regelmäßig als Experte im In- und Ausland tätig, beispielsweise für das BKA bei der Identifizierung der Opfer von Terrorangriffen und Massenkatastrophen. Michael Tsokos ist mit seinen Büchern regelmäßig in den Bestsellerlisten Sachbuch und Belletristik anzutreffen.