Absinthe

Absinthe

Taschenbuch
4.04
WahnvorstellungenMalerJugendstilGrüne Fee

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Beschreibung

Paris zur Zeit der Belle Époque. Der junge Maler Noël muss seine Bilder verkaufen, sonst kann er sich seinen Traum, das Leben in Paris, nicht leisten. Der Druck führt zu einer Blockade, er bringt keinen Pinselstrich mehr auf die Leinwand. Sein Freund Toulouse-Lautrec überredet ihn daher zu einem Ausflug ins Varieté Moulin Rouge, um ihn auf neue Ideen zu bringen. Dort trifft er den undurchsichtigen Thujon, der ihn mit seiner eigenwilligen Sicht auf die Welt wieder inspiriert. Endlich stellt sich mit Thujons Hilfe der ersehnte Erfolg ein. Doch zu spät erkennt Noël, welchen Preis er für seine Inspirationen zu zahlen hat.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Historisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
210
Preis
12.40 €

Beiträge

1
Alle
3

Eine Gothic Novel über einen Künstler in Paris, Toulouse-Lautrec und das Moulin Rouge? Count me in! 😍 Noël wurde von der Muse verlassen. Er lebt als Künstler in Paris, bringt aber einfach kein Bild mehr zustande. Als sein Freund Henri de Toulouse-Lautrec ihn mit in die mondäne Welt des Moulin Rouges nimmt, trifft er dort auf Thujon, der ihn dazu inspiriert, wieder etwas auf die Leinwand zu bringen. Thujon hat jedoch seine Schattenseiten, die Noël deutlich zu spüren bekommt … Damit wären wir auch schon beim ersten Punkt, den ich zu diesem Buch gerne anmerken würde: Das Buch bräuchte definitiv eine CN. Danke an die Autorin @selina__schuster , die mich vor dem Lesen schon vorgewarnt hat. Die Beziehung zwischen Noël und Thujon ist nicht nur hochgradig toxisch, sondern im Buch gibt es auch häusliche Gewalt und eine recht explizit geschilderte Verg3w4ltigung. Ich persönlich bin Thujons Geheimnis schon recht früh auf die Schliche gekommen, was das Buch allgemein angenehmer zu lesen machte. Wem das nicht gelingt, der versteht aber u.U. auch das Ende nicht und bemängelt dementsprechend, dass es wenig schaurig ist. Was es dann aber doch ist! Besonders gelungen fand ich die Beschreibungen der Malerei und Noëls Schaffensphasen! 🎨 Hier und da gab es einige Wortwiederholungen und Wörter die so nicht existieren, worüber ich aber gut hinweg lesen konnte. Bitter aufgestoßen ist mir aber der Ableismus und das Fatshaming im Buch. Dass Toulouse-Lautrec aufgrund einer Erbkrankheit kleinwüchsig war ist allgemein bekannt und dass das dementsprechend beschrieben werden muss ist klar und für den Plot nicht unrelevant. Sein Kleinwuchs stand aber immer wieder derart im Fokus, dass es auf mich lächerlich machend wirkte. Die Beschreibung zweier dicker Personen fand ich auch völlig ok. Die Beleidigungen gegenüber diesen Personen jedoch nicht. Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen und hatte einen Plot, den ich so noch nicht gelesen habe!

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