Die Stadt am Kreuz

Die Stadt am Kreuz

Taschenbuch
4.02
Low FantasyWuesteWüsteKrieg

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Beschreibung

»Inmitten der gleißenden Wüste kauerte ein zerklüftetes, abgeschliffenes Sandsteinmassiv. Inmitten dieses zerbrochenen Felsens kreuzten sich rauschend und gurgelnd die Flüsse Olharam und Ners Ewed. Die Stadt, die zwischen den Felsen steckte, hieß Duremm.« Teklija na Kamatasai wurde ihr Leben lang darauf trainiert, ihre Herrin zu beschützen. Des Mordes bezichtigt, ihres Lebensinhaltes beraubt und nach Duremm verbannt, verfällt sie immer mehr dem Wahnsinn. Kurz entschlossen gibt Teklija ihrem Leben einen neuen Sinn, indem sie einem ehemaligen Feldherrn und einem kleinen Mädchen zu Hilfe eilt und das ungleiche Paar eigenmächtig zu ihren neuen Herren erklärt. Die Geschichte droht jedoch, sich auf dramatische Weise zu wiederholen, als die Tragödie ihrer Vergangenheit auch Teklijas neue Familie in Gefahr bringt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Episch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
416
Preis
14.20 €

Beiträge

2
Alle
5

Eine desillusionierte Leibwächterin, zwei HerrInnen wider Willen – unbegrenztes Vergnügen Rafaela Creydts Fantasy-Roman „Die Stadt am Kreuz“ fesselt durch einen durchdachten und dichten Weltenbau und belohnt geduldige Leser mit einem etwas anderen Fantasy-Abenteuer. Teklija na Kamatasai ist eine Leibwächterin. Ihr ganzes Leben ist darauf ausgerichtet, ihre Herrin zu beschützen. Als diese durch ihr Verschulden stirbt, wird sie verbannt und landet in Duremm, der Stadt am Kreuz zweier Flüsse, erbaut in Felswänden und auf hölzernen Stegen über dem Wasser, wo sie ohne Lebenssinn vor sich hin vegetiert. Durch Zufall und eigene Initiative erwählt sich Teklija innerhalb kürzester Zeit nicht nur einen, sondern gleich zwei neue HerrInnen – und sticht damit in ein Wespennest aus Intrigen, das nicht nur mit ihrer eigenen Vergangenheit verknüpft ist, sondern diese sogar zu wiederholen droht. „Die Stadt am Kreuz“ ist Rafaela Creydts Debütroman – und wenn all ihre Bücher so sind, dann weiß ich, welche Autorin ab sofort einen festen Platz auf meiner Leseliste findet. Denn der Roman ist super! Nicht nur weicht er in meinen Augen von gängigen Genrekonventionen ab, er ermöglicht einem auch, durch die vielen Perspektivträger und ihre ganz speziellen Ansichten, moralischen Vorstellungen und Glaubensgrundsätze vollkommen in der Welt des Romans und der Stadt Duremm zu versinken. Dieser Weltenbau ist mit der beste, den ich in einem Einzelroman bisher erlebt habe, und allein dafür bekommt „Die Stadt am Kreuz“ von mir zwei Daumen hoch. Aber auch die Geschichte weiß zu fesseln, jedoch braucht sie zugegebenermaßen etwas, bis sie in Fahrt kommt. Es ist nicht so, dass das erste Drittel des Romans ohne Action oder spannende Szenen daherkommt, aber trotzdem hat es sich für mich – auch aufgrund des dichten Weltenbaus, in den man sich erst einmal einfinden muss – etwas zäh gestaltet. Sobald ich über diesen Punkt jedoch einmal hinweg war, wurde ich mit der stets spannenden Geschichte um Teklija und ihr Bestreben, ihre selbstgewählten HerrInnen zu beschützen, belohnt. Von mir gibt es daher eine 9/10, die nur aufgrund des für mich leicht schwierigen Einstiegs nicht zu einer 10/10 wurde. Wer Lust hat, Fantasy etwas abseits des Mainstreams zu lesen und auf ausgefeilten Weltenbau steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Sehr zu empfehlen!

3

Meine Meinung: Der Einstieg war wahnsinnig schwer. Das Buch ist toll geschrieben, sehr detailiert und bildreich. Doch ich bekam für meinem Geschmak zu viele Informationen auf einmal. Ich wusste gar nicht mehr wer wann wie und wo. Meine Vorstellungkraft litt nicht darunter. Die Geschichte baut sich vor einem sehr wortgewandt auf und entfürht einen in eine sehr spezielle Welt. Meine Probleme mit den vielen verschiedenen, teils unaussprechlichen Namen und Orten und Flüssen und Völkern, liesen mich das Buch über nicht los. Vieles klärt sich nach und nach, man versteht endlich was genau "Namenlose" oder "Angeber" sind. Doch vieles konnte ich bis zum Ende hin nicht richtig zuordnen. Definitiv kein Buch für "im Zug" oder ähnliches, dieses Buch muss man in Ruhe lesen um mitzukommen. Wo wir bei unaussprechlichen Namen sind: Teklija na Kamatasai - sie war mir auf eine Tomb-Raider-mäßigeweise sympathisch. Und der Angeber (so wenig ich ihn zuordenen konnte) war auch ein toller Charakter. Tresten, eine klassischer Bösewicht, war mir hingegen von Beginn an unsympathisch. Sehr wortgewandt und bildreich. An Fantasie mangelt es der Autorin sicher nicht. Doch all diese bildreichen Beschreibungen halfen nicht ein klares Bild der Welt zu zeichnen, optisch ja, doch zu viele Information fluteten meine Gedanken zum Thema "Struktur der Welt". Mein Fazit: Ein sehr interessantes High Fantasy Buch das mit Ruhe gelesen werden muss, mir persönlich waren es ein bisschen zu viele Völker, Gesinnungen und Personen.

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